{"id":2615,"date":"2009-07-01T16:04:47","date_gmt":"2009-07-01T15:04:47","guid":{"rendered":"http:\/\/onsoftware.softonic.de\/facebook-einrichten-private-einstellungen-teil-iv\/"},"modified":"2024-03-08T07:21:39","modified_gmt":"2024-03-08T06:21:39","slug":"facebook-einrichten-private-einstellungen-teil-iv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/facebook-einrichten-private-einstellungen-teil-iv\/","title":{"rendered":"Facebook einrichten: Private Einstellungen Teil IV"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/es.onsoftware.com\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/lock.png\" alt=\"\" width=\"99\" height=\"99\" align=\"left\" \/>\u00dcber <a href=\"http:\/\/blog.facebook.com\/blog.php?post=72353897130\">200 Millionen<\/a> Internetnutzer sind inzwischen bei Facebook registriert. Bei einer derartigen Nutzerzahl sind Peinlichkeiten durch Partyfotos oder indiskrete Angaben nat\u00fcrlich auch nicht auszuschlie\u00dfen. <strong>Private Desaster<\/strong> sind allerdings mit Einstellungsm\u00f6glichkeiten zum <strong>Schutz der Privatsph\u00e4re <\/strong>vermeidbar. Wir stellen in diesem Teil der Facebook-Serie die wichtigsten Optionen vor. Damit beugt man unangenehmen \u00dcberraschungen vor, beispielsweise vor anstehenden Bewerbungsgespr\u00e4chen.<!--more--><\/p>\n<p>Im Eingangsbereich von Facebook findet man die Privatsph\u00e4re-Einstellungen im oberen Men\u00fc. Hier gibt es die Bereiche Profil, Suche, Neuigkeiten und Pinnwand sowie Anwendungen. In jedem Bereich konfiguriert man den Datenschutz separat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2009\/07\/blog1c.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><strong>Profil <\/strong><\/p>\n<p>Das Facebook-Profil b\u00fcndelt den gr\u00f6\u00dften Teil der pers\u00f6nlichen Angaben. Die richtige Konfiguration ist hier entscheidend f\u00fcr den Schutz der Privatsph\u00e4re. Man nimmt die Einstellungen \u00fcber ausklappbare Men\u00fcs vor:<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2009\/07\/blog2c.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Standardm\u00e4\u00dfig bietet Facebook f\u00fcnf Optionen f\u00fcr jedes Element im pers\u00f6nlichen Profil an: <em>Alle<\/em>,\u00a0 <em>Freunde von Freunden<\/em>, <em>Nur Freunde<\/em> und <em>Mein Netzwerk und Freunde<\/em>.\u00a0 Wer keine Datenschn\u00fcffler mag, w\u00e4hlt hier am Besten die Option <em>Nur Freunde<\/em> aus.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2009\/07\/blog3.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/><\/p>\n<p>Interessant ist allerdings auch die f\u00fcnfte Option:<em> Benutzerdefiniert.<\/em><\/p>\n<p>Angenommen, man hat am Vorabend etwas \u00fcber den Durst gebechert und m\u00f6chte nun vermeiden, dass die Freunde peinliche Fotos davon hochladen.<\/p>\n<p>Es gibt die M\u00f6glichkeit, Bilder auf anderen Seiten, in denen man namentlich in den Bildunterschriften erw\u00e4hnt wird,\u00a0 zu blocken. Damit kann man zwar nicht verhindern, dass peinliche Fotos in Umlauf kommen. Man schr\u00e4nkt aber den Wirkungskreis erheblich ein. Die Bilder bleiben damit nur f\u00fcr einen kleinen Kreis sichtbar. Das gibt dem Nutzer Zeit, den Besitzer der Bilder anzuschreiben und um das Entfernen der Fotos zu bitten.<\/p>\n<p>Wenn man nur ganz bestimmte Personen von der Ansicht kompromittierender Bilder ausnehmen m\u00f6chte, definiert man diese Nutzer \u00fcber eine zus\u00e4tzliche Ausschlussliste. Damit sperrt man beispielsweise Kollegen, Vorgesetzte, Eltern von der Sicht auf bestimmte Fotos aus.<\/p>\n<p>Durch die Einstellungen der Privatsph\u00e4re wird das Profil dynamischer. Wer beispielsweise die Option <em>Alle<\/em> nur f\u00fcr Status und Links aktiviert, bietet Au\u00dfenstehenden fast eine Twitter-\u00e4hnliche Ansicht. In anderen Momenten ist es n\u00fctzlich, bei der Jobsuche die beruflichen Angaben zu \u00f6ffnen und gleichzeitig die Freundesliste zu verbergen. Kombinationsm\u00f6glichkeiten gibt es so viele wie Lebenslagen.<\/p>\n<p><strong>Suche<\/strong><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2009\/07\/blog4b.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Der zweite konfigurierbare Bereich betrifft die Suchen. Hier definiert man, welche Informationen Facebook \u00fcber das eigene Profil in einer Suchergebnisliste zeigt. Es kommt immer wieder vor, dass man von Unbekannten eingeladen wird. Man kann dies nat\u00fcrlich prinzipiell ignorieren. Oder aber die Freundschaftsgesuche annehmen, aber nur einen Teil der vorhandenen Profilinformationen zeigen.<\/p>\n<p>Eine g\u00e4ngige Option ist hier die Einschr\u00e4nkung der Anfragen auf die Option Freunde von Freunden. Aber auch hier ist es ratsam, einige private Angaben zu verschleiern und dabei die M\u00f6glichkeit zum Empfangen von Nachricht.<\/p>\n<p><strong>Nachrichten und Pinnwand <\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2009\/07\/blog5.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/><\/p>\n<p>Die Privatsph\u00e4re betrifft nicht nur das eigene Profil, sondern auch das der eigenen T\u00e4tigkeiten auf den Seiten der Freunde. Auch dort kann man die Spuren der eigenen Bewertungen oder Kommentare verwischen. Damit erscheinen beispielsweise \u00c4nderungen des Beziehungsstatus nicht automatisch auf den Pinnw\u00e4nden der Freunde. Wer alle H\u00e4kchen entfernt, taucht quasi ab. Nur noch die unmittelbaren Adressaten von Kommentaren oder Bewertungen erfahren davon.<\/p>\n<p><strong>Anwendungen <\/strong><\/p>\n<p>Facebook-Anwendungen sind\u00a0 &#8211; was Datenschutz betrifft &#8211; eine Art schwarzes Loch. Was auch immer man auf Facebook anstellt, es geschieht meist mit erheblicher Gruppendynamik. Mitglieder von Netzwerken erhalten viel Informationen \u00fcber das eigenen Profil und zeigen sie oft anderen Freunden, mit denen man selbst gar nichts zu tun hat.<\/p>\n<p>In den Einstellungen zur Privatsph\u00e4re von Anwendungen schr\u00e4nkt man die Sichtbarkeit der eigenen Informationen bei Netzwerkaktivit\u00e4ten ein. Sind alle Optionen deaktiviert, funktionieren manche Anwendungen eventuell nicht korrekt. Hier sollte man immer mal pr\u00fcfen, welche Facebook-Anwendungen man wirklich braucht und den Rest l\u00f6schen.<\/p>\n<p><strong>Andere Nutzer blockieren<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2009\/07\/blog6.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Das Sperren von anderen Nutzern ist oft der letzte Ausweg vor Stalkern. Die blockierten Nutzer m\u00fcssen nicht unbedingt der Freundesliste angeh\u00f6ren. Meist f\u00fcgt man eher jemanden hinzu, der aufdringlich ist oder oft vergeblich um Konkakt gebeten hat. Man gibt den Namen ein und sucht dann unter den Facebook-Eintr\u00e4gen den richtigen f\u00fcr die blockierte Person aus. Damit wird der blockierte Nutzer das eigene Profil nicht mehr auf Facebook vorfinden und auch keine Aktionen auf den Profilseiten anderer nachsp\u00fcren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Eine Prise Verstand<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"http:\/\/es.xkcd.com\/xkcd-es\/strips\/pareja\/\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"http:\/\/es.xkcd.com\/xkcd-es\/strips\/pareja\/\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"http:\/\/es.xkcd.com\/xkcd-es\/strips\/pareja\/\"><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"http:\/\/es.xkcd.com\/xkcd-es\/strips\/pareja\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2009\/07\/blog7c.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<p>Facebook verdankt seine Popularit\u00e4t nicht zuletzt dem vielen Tratsch und Klatsch der Facebook-Nutzer. Der beste Schutz gegen jegliche Indiskretionen ist nat\u00fcrlich die totale Facebook-Enthaltsamkeit. Wessen Sozialleben sich aber viel im Netz abspielt, der wird dieser Option wenig abgewinnen. Um zu verhindern, dass aus kleinen Fugen riesige Kloaken mit intimen Informationen werden, gilt es, einige Ratschl\u00e4ge zu befolgen.<\/p>\n<ol>\n<li>Nur Leute als Freunde hinzuf\u00fcgen, die man pers\u00f6nlich kennt<\/li>\n<li>Zweimal \u00fcberlegen, bevor man etwas auf Facebook postet<\/li>\n<li>Sich m\u00f6glichst keine Feinde auf Facebook schaffen<\/li>\n<li>Die Pinnwand nicht f\u00fcr private Nachrichten nutzen<\/li>\n<li>Nur Anwendungen hinzuf\u00fcgen, die man auch wirklich ben\u00f6tigt<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wenn doch mal etwas Privates unbeabsichtigt an der falschen Stelle landet ist einfach Geduld angesagt! Netzereignisse sind sehr kurzlebig und wenn man diskret dar\u00fcber hinwegsieht auch meist sang und klanglos nach wenigen Tagen verschwunden. Bestenfalls gibt es ein paar Lacher im Freundeskreis, schlimmstenfalls wird halt aus dem geplanten Bewerbungsgespr\u00e4ch nichts.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/onsoftware.softonic.de\/?s=facebook+einrichten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Weitere Facebook-Tutorials<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/es.onsoftware.com\/p\/manual-de-facebook-iii-privacidad\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Via OnSoftware<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber 200 Millionen Internetnutzer sind inzwischen bei Facebook registriert. Bei einer derartigen Nutzerzahl sind Peinlichkeiten durch Partyfotos oder indiskrete Angaben nat\u00fcrlich auch nicht auszuschlie\u00dfen. Private Desaster sind allerdings mit Einstellungsm\u00f6glichkeiten zum Schutz der Privatsph\u00e4re vermeidbar. Wir stellen in diesem Teil der Facebook-Serie die wichtigsten Optionen vor. 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