{"id":37562,"date":"2013-10-11T11:07:33","date_gmt":"2013-10-11T10:07:33","guid":{"rendered":"http:\/\/onsoftware.softonic.de\/?p=37562"},"modified":"2024-03-08T06:34:36","modified_gmt":"2024-03-08T05:34:36","slug":"cybermobbing-personliche-angriffe-im-netz-so-konnen-sie-sich-schutzen-11-10-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/cybermobbing-personliche-angriffe-im-netz-so-konnen-sie-sich-schutzen-11-10-2013\/","title":{"rendered":"Cybermobbing: Pers\u00f6nliche Angriffe im Netz &#8211; So k\u00f6nnen Sie sich sch\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Rahmen des <a href=\"http:\/\/cybersecuritymonth.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Europ\u00e4ischen Monats der Internetsicherheit<\/a> ver\u00f6ffentlichen wir eine Artikel-Reihe \u00fcber die Gefahren f\u00fcr die pers\u00f6nliche  Sicherheit im Netz. In unserer ersten Folge: Cybermobbing, Cyberstalking und Cyberbullying &#8211; welche Gefahren birgt das Internet f\u00fcr meinen Ruf, wie kann ich mich sch\u00fctzen?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Cyberbullying  ist ein wachsendes Problem: In sozialen Netzwerken und Blogs werden  massenhaft Drohungen, Verleumdungen und pers\u00f6nliche Angriffe  verbreitet. Nach einer <a href=\"http:\/\/www.haltabuse.org\/resources\/stats\/Cumulative2000-2012.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erhebung von WHO@<\/a>, einer Organisation, die sich dem Kampf gegen Cybermobbing  verschrieben hat, finden 16 Prozent dieser F\u00e4lle in Facebook statt &#8211;  Tendenz steigend. 45 Prozent der Opfer schweigen dabei \u00fcber die  Angriffe, unter denen sie leiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2013\/10\/echosurvey.png\" alt=\"\" \/><em>Laut einer <a href=\"http:\/\/www.haltabuse.org\/resources\/stats\/Cumulative2000-2012.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Erhebung von ECHO <\/a><em>s<\/em>tehen physische und psychische Beeintr\u00e4chtigungen sowie Rufsch\u00e4digung ganz oben auf der Liste der Folgen von Cybermobbing. <\/em><\/p>\n<p>Die  Auswirkungen von Cyberbullying sind verheerend: Die Symptome reichen  von starken Stresszust\u00e4nden bis hin zu Depressionen und gleichen denen  von Mobbing in der realen Welt. In einer Studie aus dem Jahr 2011 hat  das britische Institut ECHO herausgefunden, dass 35 Prozent der Opfer  unter schweren Angstzust\u00e4nden und posttraumatischen Stress-Symptomen  leiden, 70 Prozent k\u00e4mpfen mit mindestens einem der verschiedenen  Symptome.<\/p>\n<h3>Jeder kann Cyber-Mobbing zum Opfer fallen<\/h3>\n<p style=\"text-align: left\">\u00dcber die sozialen Netzwerke sitzen wir in einem virtuellen  Schaufenster. Wir offenbaren uns st\u00e4ndig, das macht uns angreifbar. In diesen Netzwerken lassen sich nette Dinge austauschen,  doch auch Beleidigungen &#8211; zum Beispiel durch so genannte  Trolle.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2013\/10\/angustia.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><em>Virtuelle Bel\u00e4stigung zieht bei den Mobbingopfern Angstzust\u00e4nde nach sich.<\/em><\/p>\n<p>Im  Internet f\u00f6rdert die Anonymit\u00e4t der virtuellen Welt solche  Verhaltensweisen. Personen reduzieren sich hier auf Zeilen  in einer Datenbank, Profile in einer Web-Seite, Fotos in schlechter  Aufl\u00f6sung. In der realen Welt geh\u00f6ren zu einer Gruppe meist nicht mehr  als zw\u00f6lf Menschen, auf Facebook, Twitter und Co hingegen gibt es keine  Grenzen. Das schm\u00e4lert den Wert des digitalen Individuums enorm.<\/p>\n<p>Die  Anonymit\u00e4t reduziert den Akt der Bel\u00e4stigung auf einen Mausklick und  f\u00f6rdert bei einem Cyber-Stalker Handlungsweisen, die er in der realen Welt m\u00f6glicherweise nicht an den Tag legen w\u00fcrde.<\/p>\n<h3>Die vielen Formen von Cyberbullying<\/h3>\n<p>Beispiele  f\u00fcr Cybermobbing bekommen wir jeden Tag im Internet zu sehen, in den  Postings unserer bevorzugten sozialen Netzwerke, in den Kommentaren von  Blogs, Videos oder in E-Mails:<\/p>\n<ul>\n<li>Bombardierung mit aggressiven Anrufen, Nachrichten oder E-Mails<\/li>\n<li>Diffamierung auf Twitter, in Blogs oder offenen Foren<\/li>\n<li>Unberechtigter Zugriff auf soziale Netzwerk-Konten f\u00fcr destruktive Zwecke<\/li>\n<li>Remote-Zugriff auf Ger\u00e4te, um zu spionieren oder Daten zu ver\u00e4ndern<\/li>\n<li>Das Anmelden der E-Mail-Adresse auf\u00a0 Spam-Sites oder solchen mit anst\u00f6\u00dfigen Inhalten<\/li>\n<li>Senden von obsz\u00f6nen, b\u00f6sartigen oder gewaltt\u00e4tigen Inhalten<\/li>\n<li>Stehlen der Identit\u00e4t, um den Ruf des Opfers zu ruinieren<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Gegen Cybermobbing sch\u00fctzen<\/h3>\n<p>Diese  Gefahren sollten nicht als Vorwand dienen, soziale Netzwerke grunds\u00e4tzlich zu verdammen. Denn meist findet dort der selbe  freundliche Umgang miteinander statt wie im realen Leben.<\/p>\n<p>Doch es ist ratsam, die Gefahren zu  kennen und zu wissen, wie man sich vor Cybermobbing sch\u00fctzt. Mit gesundem Menschenverstand und einigen Tipps sind Sie vor  Cybermobbing gewappnet:<\/p>\n<h3>1. Keine Panik<\/h3>\n<p>Handeln Sie nicht  aus der Angst heraus. Genau das ist das Ziel des Aggressors.  Wenige Dinge sind so ernst, dass Sie wirklich Angst haben m\u00fcssten. Wenn  Sie in Panik verfallen, hat der Angreifer sein Ziel erreicht. Bleiben  Sie cool, sammeln Informationen und sehen, was passiert, und reagieren  \u00fcberhaupt nicht. Tauschen Sie sich mit einer Person Ihres Vertrauens  aus, denn emotionale Unterst\u00fctzung ist wichtig.<strong> <\/strong><\/p>\n<h3>2. Blockieren Sie den Stalker und seinen Zugang zu Ihren Daten<\/h3>\n<p>Um den Empfang bel\u00e4stigender Nachrichten zu unterbinden, kann man in den  meisten sozialen Netzwerken bestimmte Nutzer zu sperren  (z.B. in Facebook und Twitter). E-Mails k\u00f6nnen mit automatisierten Regeln  gefiltert werden und auch Messaging-Anwendungen haben Listen, um  Kontakte zu blockieren. Auf der eigenen Website deaktivieren Sie  vor\u00fcbergehend Kommentare und Formulare: Das sorgt f\u00fcr Ruhe.<\/p>\n<h3>3. Sch\u00fctzen Sie Ihren PC vor Eindringlingen und Spionen<\/h3>\n<p><strong>V<\/strong>erhindern  Sie, dass der Stalker Zugriff auf Daten oder Informationen bekommt. Ein  typisches Ziel eines Cybermobbers ist es, Informationen \u00fcber Ihre  Person zu erlangen. In schweren F\u00e4llen werden daf\u00fcr sogar unbefugt PCs  und Telefone angezapft. Sch\u00fctzen Sie Ihren PC gegen Zugriffe von au\u00dfen.<\/p>\n<h3>4. Sch\u00fctzen Sie Ihr Drahtlos-Netzwerk<\/h3>\n<p>Verhindern Sie Datendiebst\u00e4hle \u00fcber das Netzwerk. Ein  WLAN-Netzwerk mit dem Standard-Passwort ist das perfekte Einfallstor f\u00fcr  den Angreifer, vor allem, wenn Sie in seiner N\u00e4he wohnen. Auch hier gilt: Wenn Sie \u00fcber zu wenig Sachverstand verf\u00fcgen, um die  Router-Einstellungen zu \u00e4ndern, wenden Sie sich an Ihren Kundenbetreuer  oder bitten einen computerbegabten Freund um Hilfe.<\/p>\n<h3>5. Die Privatsph\u00e4re-Einstellungen im sozialen Netzwerk konfigurieren<\/h3>\n<p>Dies  ist wichtig: Sie m\u00fcssen lernen, die Privatsph\u00e4re der Profile auf   Facebook, Twitter, G+ und anderen Netzwerken richtig einzustellen. Diese   wenigen Minuten zu investieren lohnt sich, da die Daten von dem Stalker ausgenutzt werden k\u00f6nnten. So zum Beispiel   aufschlussreiche Fotos, Telefonnummern oder eine Liste von Freunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2013\/09\/privacidad.png\" alt=\"\" \/><\/p>\n<h3>6. Die zweistufige Autorisierung<\/h3>\n<p>Sch\u00fctzen Sie Ihre Konten gegen Zugriffsversuche von Stalkern. Immer mehr Anwendungen verwenden eine Autorisierung in zwei Schritten statt eines einstufigen Systems per Passwort. Das Einloggen in zwei Schritten sieht einen zweiten Code  f\u00fcr die Identifizierung vor. Dieser Schl\u00fcssel wird in der Regel auf das  Handy gesendet. Selbst wenn also der Stalker Ihr Passwort kennt, bekommt  er so immer noch keinen Zugriff auf Ihre Konten.<\/p>\n<h3>7. Sichere Passw\u00f6rter verwenden und h\u00e4ufig \u00e4ndern<\/h3>\n<p>Verhindern Sie Zugriffe  durch Personen, die Ihr Passwort kennen. Denken Sie daran, Ihr Passwort regelm\u00e4\u00dfig zu \u00e4ndern und <a href=\"http:\/\/artikel.softonic.de\/sichere-passworter-erstellen\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">sichere Passw\u00f6rter<\/a> zu verwenden. Vertrauen Sie nicht auf die dauerhafte  Sicherheit Ihres Passworts, denn es kann es mit einer Vielzahl von Methoden ausspioniert werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2013\/09\/19-09-2013-16-03-02.png\" alt=\"\" \/><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: left\">8. Anst\u00f6\u00dfige Inhalte den Administratoren melden<\/h3>\n<p>Melden Sie den Stalker. Die  meisten Dienste bieten M\u00f6glichkeiten,\u00a0 unangemessene oder anst\u00f6\u00dfige  Inhalte an Administratoren zu senden. Das dient nicht nur zur  Feststellung von Beweisen, sondern erm\u00f6glicht es auch, die Stalker  endg\u00fcltig von bestimmten Diensten auszuschlie\u00dfen. Auf Facebook, Twitter, Gmail finden Sie die Informationen auf den Support- oder Hilfe-Seiten.<\/p>\n<h3>9. Eine App zum Blockieren von Anrufen und SMS nutzen<\/h3>\n<p>Sch\u00fctzen Sie sich vor Anrufen und Nachrichten des Stalkers. F\u00fcr  Android und iPhone gibt es Blacklists und Whitelists f\u00fcr Anrufe und  Mitteilungen. Diese sind besonders n\u00fctzlich, l\u00e4stige Telefonanrufe zu  blockieren, gerade dann, wenn der Telefonbetreiber keine Sperrung von  Nummern anbietet.<\/p>\n<p>Bei Android bietet sich\u00a0 <a href=\"https:\/\/play.google.com\/store\/apps\/details?id=com.vladlee.blacklistplus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Blacklist Plus<\/a> an,\u00a0 das neue iOS 7 hingegen blockiert Kontakte, ohne weiter Apps zu ben\u00f6tigen.<\/p>\n<h3>10. Wenn \u00dcbergriffe zu bef\u00fcrchten sind: Beh\u00f6rden informieren<\/h3>\n<p>Stalking  ist in vielen L\u00e4ndern strafbar. Wenn Sie gewaltsame \u00dcbergriffe  bef\u00fcrchten, nehmen Sie Kontakt mit den Beh\u00f6rden auf. Sammeln Sie Daten  \u00fcber das Mobbing und die Bel\u00e4stigungen, beispielsweise IP-Adressen sowie  E-Mails und gehen Sie zur Polizei.<\/p>\n<p>Originalartikel auf <a href=\"http:\/\/articulos.softonic.com\/como-defenderse-del-ciberacoso-o-acoso-virtual\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Spanisch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen des Europ\u00e4ischen Monats der Internetsicherheit ver\u00f6ffentlichen wir eine Artikel-Reihe \u00fcber die Gefahren f\u00fcr die pers\u00f6nliche Sicherheit im Netz. In unserer ersten Folge: Cybermobbing, Cyberstalking und Cyberbullying &#8211; welche Gefahren birgt das Internet f\u00fcr meinen Ruf, wie kann ich mich sch\u00fctzen? Cyberbullying ist ein wachsendes Problem: In sozialen Netzwerken und Blogs werden massenhaft Drohungen, &hellip; <a href=\"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/cybermobbing-personliche-angriffe-im-netz-so-konnen-sie-sich-schutzen-11-10-2013\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8220;Cybermobbing: Pers\u00f6nliche Angriffe im Netz &#8211; So k\u00f6nnen Sie sich sch\u00fctzen&#8221;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":7031,"featured_media":37610,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","wpcf-pageviews":0},"categories":[3383],"tags":[],"usertag":[],"vertical":[],"content-category":[],"class_list":["post-37562","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37562","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7031"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37562"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37562\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/37610"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37562"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37562"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37562"},{"taxonomy":"usertag","embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/usertag?post=37562"},{"taxonomy":"vertical","embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vertical?post=37562"},{"taxonomy":"content-category","embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content-category?post=37562"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}