{"id":4010,"date":"2010-01-18T17:20:01","date_gmt":"2010-01-18T16:20:01","guid":{"rendered":"http:\/\/onsoftware.softonic.de\/was-tun-wenn-das-handy-ins-wasser-fallt\/"},"modified":"2024-03-11T14:11:50","modified_gmt":"2024-03-11T13:11:50","slug":"was-tun-wenn-das-handy-ins-wasser-fallt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/was-tun-wenn-das-handy-ins-wasser-fallt\/","title":{"rendered":"Was tun, wenn das Handy ins Wasser f\u00e4llt?"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2010\/01\/blog1-thumb.jpg\" alt=\"\" align=\"right\" \/>Ein schickes neues Handy zu Weihnachten, damit f\u00e4ngt das Jahr gut an. Der teure Spass kann aber ganz schnell vorbei sein: Ein klassisches Handy-Desaster sind neben St\u00fcrzen aus unterschiedlicher H\u00f6he vor allem unfreiwillige B\u00e4der. Ob Pf\u00fctze, Waschbecken oder Baggersee: Wenn ein Handy ins Wasser f\u00e4llt, wird es kritisch. Wir zeigen ein paar Erste-Hilfe-Tipps f\u00fcr diesen Fall.<!--more--><\/p>\n<p>Als erstes sollte man nat\u00fcrlich das Handy so schnell wie m\u00f6glich aus dem Wasser fischen. Die meisten Handygeh\u00e4use sind so gut verarbeitet, dass eine kurze Dusche das Ger\u00e4t nicht gleich zerst\u00f6rt. Mehrere Minuten unter Wasser aber k\u00f6nnen ein Handy vollkommen unbrauchbar machen.<\/p>\n<p>Dringt aber Wasser ein, entfernt man sofort den Akku aus dem Ger\u00e4t. Bekommt man das Handy nicht sofort aus dem Wasser, r\u00e4t so mancher Experte dazu, den Akku noch im Wasser herausnehmen, statt das Ger\u00e4t \u00fcber eine Minute mit Akku darin lassen.<\/p>\n<p>Hat man das Handy aus dem Wasser geholt, entfernt man die SIM-Karte. Die Karten sind meist nicht ganz so empfindlich wie ein Handy-Schaltkreis und \u00fcberstehen ein kurzes Bad schon eher. Wenn das Handy ruiniert ist, kann man\u00a0 eine getrocknete SIM-Karte oft noch in ein anderes Handy stecken und so zumindest die Kontakte retten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2010\/01\/blog13.jpg\" alt=\"\" align=\"right\" \/>Nun l\u00e4sst man das Wasser erst einmal auslaufen, entfernt die Verkleidung und l\u00e4sst das Handy trocknen. Ob man es mit einem Tuch oder K\u00fcchenpapier trocknet, mit den Fingern die Restfeuchtigkeit entfernt oder auf ein Handtuch legt ist Ermessenssache des Nutzers. Es gibt Nutzer, die sich auf einfaches Luftrocknen verlassen, andere helfen mit dem Staubsauger nach. Manche schw\u00f6ren auf zweit\u00e4giges Lagern in trockenen Reisk\u00f6rnern und andere auf Isopropylalkohol.<\/p>\n<p>Auf keinen Fall sollte man einen F\u00f6n dazu nutzen, da hier durch den Druck Wassertropfen an sensible Stellen geraten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Unter Umst\u00e4nden folgt eine vorsichtige Reinigung des Handys, um eventuelle durch das Wasser entstandene Schmutzklumpen zu entfernen.<\/p>\n<p>Sobald das Handy komplett trocken ist, kann man am Ladeger\u00e4t testen, ob es wieder funktioniert. Wenn dies der Fall ist, legt man den Akku ein. Falls nun nichts mehr geht, braucht man zumindest nur den Akku einzutauschen.<\/p>\n<p>Viele Anwender berichten \u00fcber versehentlich ins Wasser gefallene Handys, die selbst nach einiger Zeit im Wasser noch durch eine l\u00e4ngere Trockenphase gerettet wurden.<\/p>\n<p>Wenn das alles nichts bringt, ist das Handy meist verloren &#8211; sollte man keine eigene Versicherung abgeschlossen haben. Unter dem Geh\u00e4use sind meist Feuchtigkeitssensoren eingebaut, an denen der Kundendienst erkennt, ob ein Handy ein unfreiwilliges Bad genommen hat. In dem Fall gibt es meist keine Garantie. Wenn es nichts mehr zu verlieren gibt, kann man auch das Risiko eingehen und das Ger\u00e4t ganz auseinandernehmen, die Einzelteile einzeln trocknen und dann wieder zusammenbauen. Unter Umst\u00e4nden funktionieren die einzeln getrockneten Elemente dann doch wieder.<\/p>\n<p>Bei alldem gilt die oberste Regel: Keine Panik! Wenn schon ein versehentlich in der Hosentasche verbliebener Billig-USB-Stick einen kompletten Waschgang inklusive Schleudern unbeschadet \u00fcbersteht und sogar die Dateien problemlos wiederherstellbar sind, gibt es auch f\u00fcr Handys Hoffnung. Wer sich allerdings gegen jegliche Probleme wappnen m\u00f6chte, sollte einfach eine gesonderte Handyversicherung abschlie\u00dfen, die auch unfreiwillige B\u00e4der abdeckt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein schickes neues Handy zu Weihnachten, damit f\u00e4ngt das Jahr gut an. Der teure Spass kann aber ganz schnell vorbei sein: Ein klassisches Handy-Desaster sind neben St\u00fcrzen aus unterschiedlicher H\u00f6he vor allem unfreiwillige B\u00e4der. Ob Pf\u00fctze, Waschbecken oder Baggersee: Wenn ein Handy ins Wasser f\u00e4llt, wird es kritisch. 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