{"id":4920,"date":"2010-06-01T17:30:39","date_gmt":"2010-06-01T16:30:39","guid":{"rendered":"http:\/\/onsoftware.softonic.de\/mit-dem-tor-client-auf-dem-android-handy-im-web-unterwegs\/"},"modified":"2024-03-08T07:11:42","modified_gmt":"2024-03-08T06:11:42","slug":"mit-dem-tor-client-auf-dem-android-handy-im-web-unterwegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/mit-dem-tor-client-auf-dem-android-handy-im-web-unterwegs\/","title":{"rendered":"Mit dem Tor-Client auf dem Android-Handy im Web unterwegs"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2010\/06\/blog5.jpg\" align=\"right\" \/>Anonymes Surfen auf einem Google-Handy klingt zun\u00e4chst paradox. Man kann es aber teilweise mit Hilfe der <a href=\"http:\/\/www.cl.cam.ac.uk\/research\/dtg\/android\/tor\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tor-Clients f\u00fcr Android<\/a> <strong>TorProxy<\/strong> und <strong>Shadow<\/strong> f\u00fcr Android bewerkstelligen.<\/p>\n<p>Wirklich sicher und anonym sind auch solche Verbindungen nicht, aber f\u00fcr eine leichte Maskierung und als Werkzeug gegen Marketing-Schn\u00fcffler reicht es allemal. Tor schickt die Daten auf Umwegen \u00fcber ein Router-Netz durch das Web und verschleiert dadurch die eigene IP. Denn jeder einzelne dieser  Router kennt nur die jeweils vorangegangene und direkt folgende Station  der einzelnen Datenpakete. Die eigene IP-Adresse bleibt dadurch  weitgehend anonym.<!--more--><\/p>\n<p>Und so geht&#8217;s: Als erstes sucht man im Android Market nach den geeigneten Apps unter dem Stichwort <em>torproxy, <\/em>l\u00e4dt die beiden Suchergebnissen TorProxy und Shadow herunter und installiert beide.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2010\/06\/blog1.jpg\" \/><\/p>\n<p>Nun \u00f6ffnet man TorProxy. Hier setzt man die Pr\u00e4ferenzen f\u00fcr die Anonymit\u00e4t. Unter <em>off <\/em>bleibt die Software deaktiviert, unter<em> on-demand<\/em> schaltet eine weitere App (Shadow) TorProxy nach Bedarf an, und unter <em>on<\/em> l\u00e4uft der Tor-Proxy permanent. In diesem Beispiel w\u00e4hlt man die Option<strong><em> on-demand<\/em><\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2010\/06\/blog2.jpg\" \/><\/p>\n<p>Um anonym zu surfen, startet man Shadow. Sofort erscheint eine Art Timer in dem oberen Men\u00fc, in dem ein Countdown l\u00e4uft. Das ist der Verbindungsstatus von TorProxy, der \u00fcber die verbleibende Wartezeit bis zu einer Verbindung unterrichtet. Sobald der Countdown bei 0 angelangt ist, ist man verbunden. Ab diesem Moment erscheint statt dem roten Countdown eine kleine Zwiebel als Icon f\u00fcr die Verbindung. Schon ist man anonym unterwegs.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2010\/06\/blog3.jpg\" \/><\/p>\n<p>Shadow gleicht in etwa dem eingebauten Android-Browser. \u00dcber die Men\u00fc-Taste erscheinen die Programmoptionen. In <em>Go<\/em> w\u00e4hlt man die gew\u00fcnschte Webadresse. W\u00e4hlt man beispielsweise http:\/\/whatsmyip.net, erh\u00e4lt man die Au\u00dfenstehenden vorgegaukelte IP-Adresse. Ein Vergleich mit den tats\u00e4chlichen IP-Adresse dient Skeptikern zur Kontrolle.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/articles-images.sftcdn.net\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2010\/06\/blog4.jpg\" \/><\/p>\n<p>Relativ oft erscheint in Shadow eine Schaltfl\u00e4che in der oberen rechten Ecke, \u00fcber die man die von dem Browser blockierten Cookies einsehen kann. Da Shadow das Surfen erheblich bremst, lohnt es sich, die Cookies von bestimmten Webseiten anzunehmen und einer Whitelist hinzuzuf\u00fcgen. Dies geht auch jederzeit \u00fcber die Men\u00fceinstellungen. Einziger Wermutstropfen: Die Surf-Geschwindigkeit l\u00e4sst bei der Anonymisierung stark nach.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anonymes Surfen auf einem Google-Handy klingt zun\u00e4chst paradox. Man kann es aber teilweise mit Hilfe der Tor-Clients f\u00fcr Android TorProxy und Shadow f\u00fcr Android bewerkstelligen. Wirklich sicher und anonym sind auch solche Verbindungen nicht, aber f\u00fcr eine leichte Maskierung und als Werkzeug gegen Marketing-Schn\u00fcffler reicht es allemal. 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