{"id":88707,"date":"2026-07-01T14:56:00","date_gmt":"2026-07-01T13:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/?p=88707"},"modified":"2026-07-01T15:10:13","modified_gmt":"2026-07-01T14:10:13","slug":"icloud-e-mail-adresse-verbergen-lucke-bleibt-seit-uber-einem-jahr-offen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/icloud-e-mail-adresse-verbergen-lucke-bleibt-seit-uber-einem-jahr-offen\/","title":{"rendered":"iCloud+: \u201eE-Mail-Adresse verbergen\u201c-L\u00fccke bleibt seit \u00fcber einem Jahr offen"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Apples iCloud+-Funktion \u201eE-Mail-Adresse verbergen\u201c erzeugt <strong><a href=\"https:\/\/de.softonic.com\/artikel\/notion-mail-wird-eingestellt-das-mussen-sie-jetzt-tun\" rel=\"noopener\">zuf\u00e4llige Alias-Adressen<\/a><\/strong> und leitet eingehende Nachrichten an Ihr eigentliches Postfach weiter. Genau bei dieser Funktion steckt laut dem Sicherheitsforscher Tyler Murphy auf iOS, iPadOS und macOS aber noch immer ein Problem drin, und zwar mehr als ein Jahr nach seiner Meldung im Juni 2025.<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sicherheitsl\u00fccke verr\u00e4t echte Adresse<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gedacht ist die Funktion als Puffer zwischen Ihnen und dem Rest des Internets: Sie bekommen <strong>zuf\u00e4llige Alias-Adressen<\/strong>, die Mails an Ihre echte Inbox weiterreichen. So k\u00f6nnen Sie sich bei Diensten, Newslettern oder Online-Shops anmelden, ohne jedes Mal Ihre private Hauptadresse herauszugeben. Nach Angaben von Tyler Murphy l\u00e4sst sich unter bestimmten Umst\u00e4nden trotzdem die echte E-Mail-Adresse hinter so einem Alias herausfinden. Wie genau das funktioniert, hat er bisher nicht \u00f6ffentlich gemacht, wohl auch damit die L\u00fccke nicht sofort breit ausgenutzt wird.<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heikel ist auch, <strong>wie lange das Ganze<\/strong> schon offen im Raum steht. Murphy, Mitgr\u00fcnder von EasyOptOuts, meldete den Fehler nach eigener Aussage bereits im Juni 2025 an Apple. Seiner Darstellung nach hat Apple das Problem best\u00e4tigt und zwischenzeitlich sogar signalisiert, die Sache sei behoben. Offenbar stimmt das so nicht, denn die Schwachstelle besteht anscheinend auch mehr als ein Jahr sp\u00e4ter noch.<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gro\u00dfe Reichweite bei iPhone-Nutzern<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die m\u00f6gliche Reichweite ist ziemlich gro\u00df. Einer oft zitierten Erhebung aus dem Jahr <strong>2023<\/strong> zufolge hatten rund 55 Prozent der iOS-Mail-Nutzer die Funktion aktiviert. Betroffen sein k\u00f6nnte also ein erheblicher Teil der Apple-Community, gerade dann, wenn Sie Ihre Hauptadresse gezielt vor Datensammlern, Werbefirmen oder dubiosen Websites verstecken wollen.<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und es geht nicht blo\u00df um Spam. Wenn eine eigentlich verborgene Adresse offengelegt wird, kann sie sich mit etwas Pech \u00fcber frei zug\u00e4ngliche Personensuchdienste oder Datenbroker mit weiteren privaten Angaben verkn\u00fcpfen lassen. F\u00fcr Betroffene kann das schnell zu einem handfesten Sicherheitsproblem werden, etwa bei Stalking, Bel\u00e4stigung oder ganz allgemein beim Schutz der eigenen Identit\u00e4t im Netz.<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kritik an neuer Alias-Domain<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diskutiert wird au\u00dferdem eine <strong>geplante \u00c4nderung<\/strong> bei neuen \u201eHide My Email\u201c-Adressen. Apple will neu erzeugte Aliasse k\u00fcnftig unter \u201e@private.icloud.com\u201c vergeben und nicht mehr unter der \u00fcblichen \u201e@icloud.com\u201c-Domain. Kritiker bef\u00fcrchten, dass solche Adressen f\u00fcr Websites damit leichter als Alias zu erkennen sind und im Zweifelsfall eher geblockt werden.<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daneben zeigen separate Berichte, <strong>wo die grunds\u00e4tzlichen Grenzen<\/strong> des Dienstes liegen. Demnach hat Apple bei rechtm\u00e4\u00dfigen Beh\u00f6rdenanfragen offenbar Informationen zu \u201eHide My Email\u201c-Nutzern herausgegeben. Die Funktion soll Privatsph\u00e4re st\u00e4rken und Spam fernhalten, sie ist aber kein vollst\u00e4ndiges Anonymisierungssystem gegen\u00fcber staatlichen Stellen.<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Apple ist das ein unangenehmer Fall, weil Datenschutz und Privatsph\u00e4re seit Jahren zu den wichtigsten Marketingbotschaften des Konzerns z\u00e4hlen. Solange sich nicht klar nachweisen l\u00e4sst, dass die <strong>L\u00fccke geschlossen<\/strong> wurde, bleibt ausgerechnet bei einer der bekanntesten Apple-Datenschutzfunktionen ein dickes Fragezeichen.<\/p>\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Downloads: <a href=\"https:\/\/de.softonic.com\/downloads\/apple-anwendung\" rel=\"noopener\">Download iCloud f\u00fcr Windows<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Apples iCloud+-Funktion \u201eE-Mail-Adresse verbergen\u201c erzeugt zuf\u00e4llige Alias-Adressen und leitet eingehende Nachrichten an Ihr eigentliches Postfach weiter. Genau bei dieser Funktion steckt laut dem Sicherheitsforscher Tyler Murphy auf iOS, iPadOS und macOS aber noch immer ein Problem drin, und zwar mehr als ein Jahr nach seiner Meldung im Juni 2025. Sicherheitsl\u00fccke verr\u00e4t echte Adresse Gedacht ist &hellip; <a href=\"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/icloud-e-mail-adresse-verbergen-lucke-bleibt-seit-uber-einem-jahr-offen\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8220;iCloud+: \u201eE-Mail-Adresse verbergen\u201c-L\u00fccke bleibt seit \u00fcber einem Jahr offen&#8221;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9265,"featured_media":88706,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","wpcf-pageviews":0},"categories":[3152],"tags":[1],"usertag":[],"vertical":[],"content-category":[],"class_list":["post-88707","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news","tag-software"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88707","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9265"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88707"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88707\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":88708,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88707\/revisions\/88708"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/88706"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88707"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88707"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88707"},{"taxonomy":"usertag","embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/usertag?post=88707"},{"taxonomy":"vertical","embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/vertical?post=88707"},{"taxonomy":"content-category","embeddable":true,"href":"https:\/\/cms-articles.softonic.io\/de\/wp-json\/wp\/v2\/content-category?post=88707"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}