Die IT-Rumpelstilzchen

Produkte zeichnen sich unter anderem auch durch ihren Namen aus. Ein guter Name suggeriert Eigenschaften, die man auf Anhieb nicht erkennt. Dementsprechend schwierig ist es, passende Produktnamen zu finden.

Die Tendenz, ganze Begriffsbereiche für Produktserien zu benutzen, hat sich inzwischen in allen Industriezweigen durchgesetzt. Manche lösen es wie Ikea. Jeder kennt die Möbel, nur wenige kennen die Herkunft der Namen, nämlich Orts- und Gewässernamen der Nachbarstaaten.

Anhand der Entwicklung der IT-Produktnamen erkennt man die unterschiedlichen Gemütszustände bekannter Unternehmen im Laufe des IT-Booms wieder. Anfangs dachte wohl niemand an einfache Ortsnamen für einen Computerchip. Wer in der Branche etwas auf sich hielt, suchte in ganz anderen Dimensionen. Continue reading “Die IT-Rumpelstilzchen”

Wie mache ich meinen Mac sicher?

Mac-Rechner sind sicherer als Windows-PCs? Das stimmt nicht ganz. Wahr ist, dass es Viren auf dem Mac wesentlich schwerer haben. So schwer, dass man sich ein Antivirus-Programm eigentlich sparen kann. Wer sicher gehen will, dass er keine Windows-Viren weiterverbreitet, kann zu kostenlosen Lösungen wie ClamXAV greifen.

Sicherheit hört aber bei Viren nicht auf. Mac OS X bietet einige Bordmittel um seinen Rechner abzusichern, die im Auslieferungszustand aber noch nicht aktiviert sind:

Firewall

Wie Windows bringt auch Mac OS X nur eine einseitige Firewall mit. Dieser Schutzwall überprüft den eingehenden Internetverkehr. Diesen sollte man zunächst über den Punkt Sicherheit in den Systemeinstellungen aktivieren. Wählt man die Option Zugriff für bestimmte Dienste und Programme festlegen, fragt das System bei entsprechenden Programmen, ob man für diese eingehende Netzverbindung zulassen möchte. Die Shareware Little Snitch ergänzt die eingebaute Firewall indem sie sich um die ausgehenden Verbindungen kümmert. Mit Little Snitch bestimmt der Anwender, welche Programme Daten ins Internet übertragen dürfen.

Verschlüsselung

Eine Firewall verhindert zwar das Daten ungewollt ins Netz gelangen. Sie hilft aber rein gar nichts, gegen direkten physischen Zugriffe auf den Rechner. Wird beispielsweise das MacBook gestohlen, hat der Dieb ohne viel Aufwand Zugang zu eventuell sensiblen Daten auf der Festplatte. Auch ohne das Login-Passwort des Benutzers zu kennen. Davor schützt man sich am besten mit dem eingebauten FileVault. Diese Software verschlüsselt den gesamten Nutzerordner. Dann kommt niemand mehr an die Daten heran, ohne das Passwort zu kennen. Auch FileVault findet man unter Sicherheit in den Systemeinstellungen.

Wählt man jetzt noch gute Passwörter, hält man seine Software auf dem aktuellen Stand und klickt nicht wahllos auf alles was einem über den Weg läuft,  ist man schon ziemlich gut vor bösen Überraschungen sicher.

Gangster auf dem Desktop

Mit Grand Theft Auto IV ist in dieser Woche eines der Spiele-Highlights des Jahres erschienen. Für Spiele-Fans der Maßstab für ein modernen PC-Game, für Kritiker die Pixel gewordene Gestalt von Gewalt und Verrohung – Grand Theft Auto IV fasziniert und provoziert. Zum Thema Provokation: Wir PC-Spieler müssen uns gedulden, denn der Hersteller bietet bisher nur Versionen für Xbox 360 und Playstation 3 an. Ärgerlich. Ob der Spiele-Knüller für Desktop-Rechner erscheint, steht noch gar nicht fest. Gerüchte in der Game-Redaktion von Softonic sprechen von einer PC-Version Ende des Jahres. Aber so genau weiß das bisher niemand.

Für Gangster-Stimmung auf dem PC-Monitor sorgt währenddessen das reichlich vorhandene Promo-Material von Rockstar-Games: Neben dem offiziellen Screensaver bringen zahlreiche Wallpaper das radikale Lebensgefühl und die Protagonisten von Grand Theft Auto IV auf den Rechner.

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Wo sind die Passwörter im Firefox versteckt?

Der Firefox-Browser speichert Benutzernamen und Passwörter auf Webseiten automatisch ab. Wenn ich will, gebe ich meine Zugangsdaten einmal ein und muss mich nie wieder darum kümmern. Sehr komfortabel. Andererseits kann es auch ziemlich unpraktisch sein. Denn umso einfacher mir es der Firefox macht, desto hirnfauler werde ich. Und ich kann mich im Notfall – sollte ich beispielsweise einmal einen anderen Browser benutzen – nicht mehr an meine Passwörter erinnern.

Da ist guter Rat allerdings nicht teuer. Der Firefox zeigt die gespeicherten Kennungen mit wenigen Klicks ohne verschleiernde “Sternenmaske” an. Unter Extras -Einstellungen – Sicherheit findet sich der Befehl Passwörter anzeigen. Continue reading “Wo sind die Passwörter im Firefox versteckt?”

Skype für Java-Handys ohne Telefonie

Seit Jahren warten Skype-Jünger auf eine mobile Variante des praktischen VoIP-Programms. Jetzt ist es soweit: Skype bietet seit dem vergangenen Wochenende eine Beta-Version für zirka 50 verschiedene Java-Handys an. In Sachen Internettelefonie enttäuscht das Angebot allerdings. Telefonate in deutschsprachigen Mobilfunknetzen sind noch nicht möglich. VoIP-Gespräche bietet Skype in der ersten Ausbaustufe bislang nur in den Ländern Brasilien, Dänemark, Estland, Finnland, Großbritannien, Polen und Schweden an.  Da bleibt nur der Chat für den Kontakt zu Familie und Freunden.

Die fehlende Telefonie-Funktion für den deutschsprachigen Raum hinterlässt einen faden Beigeschmack. Vielleicht will sich Skype zunächst mit den Netzbetreibern in Deutschland, Österreich und der Schweiz über eine gemeinsame Strategie beraten. Denn die Konkurrenz durch die Internettelefonie dürfte den meisten klassischen Mobilfunkanbietern alles andere als schmecken. Mit VoIP steigen zwar die Einnahmen durch Datenverbindungen, aber das geht zu Lasten der Haupteinnahmequelle der Betreiber, den Sprachverbindungen. Bleibt nur zu hoffen, dass beide Seiten eine anwenderfreundliche Lösung finden, die nicht den Anwender mit hohen Gebühren oder reduziertem Funktionsumfang “bestraft”.

Frischzellenkur für XP-Rechner

Einen Tag früher als angekündigt hat Microsoft das Service Pack 3 für XP bereitgestellt. Das Paket für das “alte” Windows-System besteht vor allem aus Updates, neue Funktionen sucht man vergebens. Neben einer neuen Version des Windows Installers hat das SP3 vor allem Sicherheitspflaster mit an Bord. Wer auch in nächster Zeit keinen Wechsel auf Windows Vista vor hat, kommt um die von Microsoft verordnete Frischzellenkur nicht herum.

Leuchtendes Tastenwunder

Das Ding verkörpert den Traum eines jeden Technik-Freaks. Die Tastatur mit frei belegbaren Tasten ist da. Der Name des schwarz-glänzenden Spielzeugs: Optimus Maximus Keyboard. Unter jeder Taste befindet sich eine kleine Organische Leuchtdiode. Diese 113 OLEDs stellen die Symbole dar, die der Nutzer vorgibt. Drückt man beispielsweise Shift, schalten die Buchstabensymbole auf Großschreibung um. Spezialtasten für bestimmte Programme und den passenden Symbolen gehören bei dem High-Tech-Gerät zum Standard. Faszinierend. Vor allem nach der Ansicht des Videos (s.u.) will ich sofort ins Geschäft rennen und dieses Gadget an meine Kiste stöpseln. Unglaublich allerdings auch der Preis: 1,589.99 $ (!). In EU-Währung sind das nach dem aktuellen Kurs 1014 €. Ganz schön viel für ein Stück Plastik. Was ist das Optimus Maximus Keyboard denn wirklich wert? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier. Die genauen technischen Detail finden sich bei GeekAlerts.

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Download des Tages: BearShare

Die Tauschbörse Bearshare gehört zu den Veteranen unter den P2P-Programmen. Im Laufe seiner Geschichte hat sich die Freeware jedoch gewandelt: Vom einer an der Grenze zur Illegalität operierenden Tauschbörse hin zu einer offiziellen Vertriebsplattform der Musikindustrie. In der neuen Version bietet die Software mit dem Comic-Bär erweiterte Community-Funktionen und neue Oberflächen.

Spiele in dieser Woche: Autos, Kegeln und Sudoku…

An diesem Wochenende heulen auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona die Formel-Eins-Motoren. Mit Driving Speed 2 bringen wir uns schon vorher in die richtige Rennstimmung. Für Auto-Muffel gibt es aber diese Woche ein paar Alternativen zum schnellen Rumgezocke in den bunten Rennern.

Für beschaulichere Sportarten wie Bowling bieten wir Couch Potatoes den digitalen Ersatz Bowling PC an. Die Kegelsimulation macht allerdings vor allem im Mehrspiel-Modus so richtig Spaß. Für Mac-Freunde gibt es an diesem Wochenende reichlich Zoff, denn Teeworlds entführt den Spieler in ein harmloses Shooter-Vergnügen rund um bunte Smileys.

Wessen Gehirn nach soviel Spiel immer noch nicht gesättigt ist, greift zu Denksport auf dem Handy. Dafür bietet das Sudoku-Spiel Smoresoft ausreichend Gelegenheit. PocketPC-Besitzer entspannen sich mit Playtypus.

Für die jüngeren Spieler: Wie neulich schon erwähnt, bilden Wimmelbild-Spiele nach wie vor ein unscheinbares Massenphänomen. Das Spiel Mystery Case Files: Prime Suspect dürfte so manchen langweiligen Sonntag-Abend versüßen. Wer es lieber didaktisch mag: PacWriter bietet mit seinem pädagogischen Ansatz einen guten Anlass, um sich ausgiebigem Buchstaben-Raten zu widmen und die Lesefertigkeiten der jungen Spieler im Haus zu schulen.

Sicherheit: Infizierte Computer von Viren befreien

Trotz aktualisierten Virenscanners und Firewall geschieht es immer wieder: Computerviren, Trojaner oder Spyware nisten sich auf dem Windows-Rechner ein. Manche Schädlinge greifen zuallererst die Sicherheitswächter an, bevor sich die Schädlinge über die Festplatte hermachen. Ein immer funktionierendes Patentrezept zur Lösung gibt es nicht wirklich – zu unterschiedlich sind die Plagegeister. Manchmal sind gar fortgeschrittene Computerkenntnisse nötig, um einen verseuchten Windows-Rechner wieder clean zu bekommen. OnSoftware stellt hier einige Programme vor, die im Notfall Hilfe leisten und auch bei Anfängern keine Fragen offen lassen.

Retter in der Not
Das kostenlose Avira AntiVir Rescue System kommt als einzelne EXE-Datei auf den Rechner. Der Anwender brennt mit der Software eine Notfall-CD. Mit dieser Rettungs-CDs bootet man den infizierten Rechner und startet ein enthaltenes Linux-System mit einer textbasierten Benutzeroberfläche. Hierzu muss im BIOS das CD-Laufwerk als erstes Boot-Laufwerk eingestellt werden (Beim Hochfahren des Computers Taste Entfernen/Delete drücken). Continue reading “Sicherheit: Infizierte Computer von Viren befreien”