Das muss auf den Rechner: Aktuelle Software-Tipps 7

Der VLC Media Player gehört dank seiner Format-Vielfalt sicher zu den Top-Programmen für die Video-Wiedergabe. Häufigster Kritikpunkt am VLC ist aber dessen karge Oberfläche. Der Kantaris Media Player kombiniert die Flexibilität des VLC mit einem ansprechenden Design. Die an den Windows Media Player angelehnte Oberfläche wirkt übersichtlich und modern. Außerdem bietet der kostenlose Kantaris Media Player einen Direktzugriff auf das Online-Radio von last.fm – vorbildlich. Multimedia-Fans sollten diese VLC-Alternative auf jeden Fall ausprobieren.

Eine schöne Alternative zu einer schon in die Jahre gekommenen Oberfläche bietet auch XPize Darkside. Das kostenlose Theme für Windows XP packt das Betriebssystem in ein dunkles Gewand. Mit wenigen Klicks holt man sich überdimensional große Symbole auf den Desktop und erfreut sich an der schwarz-glänzenden Eleganz der Fenster und Menüs.

Auch wenn jetzt Mac-User sagen werden: “Aber ich habe mit Transmission doch schon den besten Torrent-Client, den es gibt”. Weil wir heute beim Thema Alternativen sind: Mit uTorrent, auch genannt µTorrent, kommt in dieser Woche eines der beliebtesten Torrent-Programme aus der Windows-Welt auf Apple-Rechner. Und glänzt trotz Beta-Version mit einem netten Design und Nutzerfreundlichkeit. Auch hier gilt: uTorrent (µTorrent) einfach mal testen!

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YouTube-Videos mit Safari herunterladen

Programme für den Video-Download aus dem Web gibt es wie Sand am Meer. Nutzer des Mac-Standardbrowsers Safari brauchen diese Anwendungen aber eigentlich gar nicht. Mit einem einfachen Trick macht Safari das nämlich selbst. Dazu öffnet man zunächst Safari und navigiert bespielsweise auf die Seite eines YouTube-Videos, das man auf die Platte laden möchte.  Dort öffnet man das so genannte Aktivitätsfensters. Dieses erreicht man entweder über das Menü Fenster unter dem Punkt Aktivität oder mit der Tastenkombination Apfeltaste + Alt + A.

Aus dem sich öffnenden Fenster sucht man das größte Objekt heraus. Bei einem YouTube-Video sind das meist mehrere Megabyte. Mit einem Doppelklick lädt man die Datei auf die Festplatte.

Im Downloadverzeichnis befindet sich nun eine Video-Datei im FLV-Format, die sich beispielsweise mit dem dem VLC Player wiedergeben lässt.

Die besten Plug-Ins für Paint.NET

Icono de Paint.NETWer gerne und häufig Fotos retuschiert oder selbst Grafiken entwirft, kennt sicher das exzellente Grafikprogramm Paint.NET. Es handelt sich dabei um eine quelloffene Bildbearbeitungssoftware auf halber Strecke zwischen einem primitiven Zeichenprogramm wie MSPaint und einem Profitool wie Photoshop.

Eine oft etwas übergangene Charakteristik von Paint.Net bilden die Plug-Ins, mit denen sich nachträglich Filter, Effekte und viele andere Optionen installieren lassen. Damit erweitert man den Funktionsumfang des Programms bei Bedarf auf fast professionelle Größe aus. Die häufig aktualisierten Plug-Ins sind natürlich auch kostenlos. Die meisten dieser Effektfilter bezieht man über das Paint.NET-Forum. Anbei ein paar Leckerbissen für alle Grafik-Freunde. Continue reading “Die besten Plug-Ins für Paint.NET”

Welches Programm öffnet welche Datei? Dateizuordnung in Windows ändern

Bestimmte Dateitypen werden mit einem bestimmten Programm geöffnet. Deswegen öffnet Windows standardmäßig beispielsweise mit einem Doppelklick auf eine MP3-Datei den Windows Media Player. Die gleiche Aktion mit einer DOC-Datei öffnet Word. Eine ziemlich praktische Funktion. Manchmal übernehmen aber neu installierte Programme ungefragt den Platz des Standardprogrammes für einen bestimmten Dateitypen. Erfreulicherweise lässt Windows den Nutzer auch selbst bestimmen, womit eine Datei geöffnet wird.

Dazu geht man folgendermaßen vor: Zunächst sucht man ein Exemplar des gewünschten Dateityps, beispielsweise eine MP3-Datei, und öffnet per Rechtsklick das Kontextmenü. Hier wählt man den Punkt Eigenschaften aus. Im sich nun folgenden Fenster klickt man im Punkt Öffnen mit auf Ändern. Daraufhin öffnet sich ein weiteres Fensters mit einer Vorauswahl an Programmen. Hier definiert man das Programm, mit dem man den Dateityp öffnen möchte. Ist die Software nicht in der Liste vorhanden, hilft man Windows mit der Schaltfläche Durchsuchen auf die Sprünge. Nach einem Klick auf OK ordnet das System das gewählte Programm dem Dateitypus zu und öffnet diese Dateien zukünftig mit dieser Anwendung.

Tuning für den Firefox Teil 3: Mein ganz persönlicher Feuerfuchs

Eigentlich ist der Firefox-Browser ja etwas für Spielkinder: Mit den zahlreichen Add-Ons kann man den Feuerfuchs in jede beliebige Richtung ausbauen, erweitern und verbessern. Die beliebtesten Plug-Ins haben wir schon hier vorgestellt und auch erklärt, wie der Browser ein neues Outfit bekommt.

Darüberhinaus hat jeder noch seine persönlichen Helfer im Firefox, ohne die man nicht mehr surfen mag. Die im folgenden aufgeführten Add-Ons müssen in meinem Firefox installiert sein:

  • Adblock Plus: Obwohl der Firefox ja schon von Haus aus nervige Pop-Up-Werbung unterdrückt,  sorgt Adblock Plus zusätzlich für fast werbefreie Zonen im Internet. Wer auf blinkend-bunte Websites verzichten kann, sollte dieses Plug-In auf jeden Fall installieren.
  • DownThemAll: Mit DownThemAll holt man sich Dateien aus dem Netz rasend schnell auf die Festplatte. Abgebrochene Downloads nimmt man mit dem Downloadmanager problemlos wieder auf und lässt sich mit einem Klick die Download-URL anzeigen.
  • ZoomIt: Schön ist ja die Zoomfunktion des Firefox-Browsers für Webseiten. Will man jedoch nur einzelne Bilder vergrößern, kommt ZoomIt ins Spiel. Ein Klick auf die rechte Maustaste, einmal am Mausrad gedreht, und schon kann man sich Grafiken in mehr als voller Größe anschauen – wenn auch ein wenig pixelig.
  • QuickDrag: Links in einem neuen Tab öffnen war noch nie so einfach. Mit QuickDrag klickt man einen Link an, zieht die Maus in eine Richtung und lässt die Maustaste los – schon öffnet sich die neue Seite in einem neuen Tab.
  • Fireshot: Schon einmal versucht, einen Screenshot von einer kompletten Webseite zu machen? Gerade bei großen Seiten erweist sich das als Problem. Mit Fireshot holt man sich ein sehr gutes Plug-In für Webseiten-Screenshots in den Firefox. Die Software macht entweder Fotos des sichtbaren Bereichs oder von der kompletten Webpage.

Tuning für den Firefox Teil 1

Tuning für den Firefox Teil 2: Neues Outfit

Mehr Schein als Sein: Überschätzte Programme

 

Markenwahn macht sich in fast allen Lebensbereichen breit. Bei Hardware ist man den ungerechtfertigtem Hype um manche Modeerscheinungen gewohnt. Aber auch im Softwarebereich gibt es immer wieder Programme, die aus unerfindlichen Gründen einen besseren Ruf genießen, als sie eigentlich verdienen. Natürlich sind Vorlieben immer etwas subjektiv. Worüber der Eine schwärmt, darüber rümpft der Nächste nur verächtlich die Nase.

Wir wollen jetzt zwar keine Glaubenskriege vom Zaum brechen, stellen aber hier eine kleine Auswahl an überschätzten Kandidaten vor. Es handelt sich dabei um Programme, die sehr gut sind und ihren guten Ruf nicht zu Unrecht genießen. Die allerdings durch oft unverhältnismäßigen Komplimenten andere, gleichwertige Programme in den Schatten stellen. Continue reading “Mehr Schein als Sein: Überschätzte Programme”

iTunes: Audio-Dateien zu Hörbüchern umwandeln

iTunes (Win/Mac) sortiert Medien in bestimmte Kategorien ein. Im iTunes Store gekaufte Hörbücher ordnet die Software in die entsprechende Kategorie Hörbücher ein. In dieser Kategorie findet man auch auf dem iPod die gelesenen Bücher. Der Vorteil: Man braucht man die Hörbücher sonicht in der oft langen Liste der Musikinterpreten suchen.

Kommt ein Hörbuch aber aus einer anderen Quelle als dem iTunes Store – beispielsweise einem Download-Portal für kostenlose Hörbücher – landet dieses beim Import in iTunes bei den Musikdateien. Mit der Version 8 von iTunes lässt sich das aber nachträglich ändern. Dazu öffnet man per Kontextmenü die Informationen der jeweiligen Datei. Im Tab Optionen befindet sich das Auswahlmenü Medienart. Hier wählt man Hörbuch aus. Ist dies geschehen, ordnet iTunes das Hörbuch in die korrekte Kategorie ein.

Das muss auf den Rechner: Aktuelle Software-Tipps 6

Vergangene Woche stand die neue Photoshop-Version im Mittelpunkt unseres Interesses. Diese Woche können wir ein weiteres Programm für Bild- und Foto-Künstler empfehlen: HeliosPaint. Das Mal- und Zeichenprogramm bringt alles Wichtige für die digitale Bildbearbeitung mit. HeliosPaint kostet den werten PC-Besitzer keinen Cent. Den Mac-Besitzer im Übrigen auch nicht.

PDF-Dokumente sind schon sehr praktisch. Plattform übergreifend, kompakt, übersichtlich und so weiter. Will man aber ein PDF bearbeiten, braucht man dafür spezielle Software. Eine solche ist der kostenlose Some PDF to Word Converter. Trotz ihres bescheiden klingenden Namen erledigt die Freeware ihre Aufgabe problemlos und wandelt starre PDF-Dateien in flexible Word-Dokumente um. Some PDF to Word Converter sollte auf keinem Büro-Rechner fehlen.

Große Aufmerksamkeit zog diese Woche unser Test-iMac auf sich. Nicht wegen seines unbestritten spektakulären Designs. Sondern wegen des Screensavers, den wir dort installiert haben. Denn der Bildschirmschoner iSight Screensavers interagiert per iSight-Kamera mit demjenigen, der sich gerade davor befindet. So setzt iSight Screensavers das eigene Abbild auf dem Monitor in Flammen oder versetzt den User per Welleneffekt ins Aquarium. Das Programm ist zwar Shareware, blendet aber nur einen kleinen Registrierhinweis ein. Und entpuppt sich als perfekte Software, um seinen Mac zum Mittelpunkt des Interesses zu machen.

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Animierte Screensaver für Nokia-Handys I: Animierte GIFs

Mit Hilfe des Carbide Theme Editors erstellt man, wie hier beschrieben wird, auf relativ bequeme und einfache Weise eigene Themes inklusive Screensaver. Wer Bildschirmschoner auf dem Computer-Desktop mag, findet auch Gefallen an netten Blickfängern auf dem Handy. Als mobile Bildschirmschoner eignen sich Standbilder, aber auch kleine Animationen.

Hierbei gilt es allerdings ein paar grundsätzliche Dinge zu beachten. Allen voran die Akku-Leistung: Wer im Ruhezustand Rechenleistung für bunte Bildchen und funkensprühende Animationen verbraucht, muss damit rechnen, dass die Betriebsdauer abnimmt.

Grundsätzlich unterstützt der Carbide-Editor Animationen für das Handydisplay in den Formaten GIF, SVG und Flash Lite.

Animierte GIFs bilden dabei die einfachste Option. Die GIFs erstellt man relativ einfach mit einem Grafikeditor. Das Prinzip dabei heißt “Daumenkino”. Man reiht Bilder aneinander und gibt anhand einer Zeitlinie die Geschwindigkeit der Bildfolge an. Eine anschauliche Anleitung zu dieser Option bietet unser Photoscape-Tutorial. Wir wollen hier erklären, wie man animierte GIFs für Handys mit Photoshop erstellt. Continue reading “Animierte Screensaver für Nokia-Handys I: Animierte GIFs”