EU-Kommission geht gegen In-App-Käufe und irreführende Werbung vor

Die EU-Kommission will den Gebrauch des Begriffs free für Spiele mit In-App-Käufen unterbinden. Nach Beschwerden von Verbrauchern über Free-To-Play Spiele gehen Verbraucherschutzbeauftrage auf die Industrie und Entwickler zu. Sie fordern eindeutige Bezeichnungen und kein Marketing für Käufe durch Kinder.

“Verbraucher und insbesondere Kinder müssen besser vor unerwarteten Kosten durch In-App-Käufe geschützt werden”, sagte Neven Mimica vom Verbraucherschutz der EU-Kommission in einer Stellungnahme. Vorhandene Praktiken führten zu ungewollten Ausgaben und setzten die Glaubwürdigkeit der Branche aufs Spiel, so Mimica. Eine konkrete Lösung des Problems bezeichnete sie als “Win-Win Situation für alle.”

Verbraucherschützer und Mitglieder der EU-Kommission haben eine Liste mit schlechten Praktiken veröffentlicht. Irreführende Werbung steht an erster Stelle. Was als umsonst oder kostenlos bezeichnet wird, darf nicht mit versteckten Kosten verbunden sein, so die Forderung. Zusätzlich geht die Kommission gegen Zahlungsaufforderungen in Apps vor. Prominente Buttons, die vor allem Kinder zum Kauf anregen, sollen entfernt werden.

Aus einem Branchen-Bericht zur Monetarisierung von Apps geht hervor, dass weniger als ein Prozent der Spieler auf mobilen Geräten die Hälfte aller In-App-Käufe tätigt. Angesichts dieser Zahlen ist es nicht verwunderlich, dass die Industrie alle Register zieht, um In-App-Käufe zu pushen.

Quelle: Gamesindustry International | Swrve

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Nokia mit Android, WhatsApp und Zombies: Unsere Highlights vom Mobile World Congress im Video

Nokia mit Android-System, der Zuckerberg-Auftritt und Samsungs neue Smartwatch: Der MWC 2014 in Barcelona hatte einiges zu bieten. Wir waren die ganze Woche auf dem Mobile World Congress, unsere Highlights gibt es im folgenden Video zu sehen.

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Deutsche Telekom erweitert TV-Angebot Entertain um Online-Videothek maxdome

Die Deutsche Telekom öffnet ihre TV-Plattform Entertain für das Abopaket von maxdome. Ab dem Frühjahr 2014 steht Entertain-Kunden das Angebot der Online-Videothek zur Auswahl. Zusätzlich integriert die Telekom kostenlose Inhalte von Mediatheken und Archiven der Sendergruppe ProSiebenSat.1.

Die Deutsche Telekom kündigt den Ausbau Ihres Angebotes für Entertain-Kunden an. Mit dem maxdome-Abopaket stehen dann mehr als 50.000 Titel der größten deutschen Online-Videothek zur Verfügung. Das Mediathek-Angebot umfasst unter anderem Inhalte der Sender ProSieben, SAT.1, kabel eins und sixx.

Nach Start des Angebotes können Nutzer über eine Web-App Filme, Serien und Dokumentationen abrufen. Die Funktion Videoload erlaubt das Ausleihen von Spielfilmen für 48 Stunden.

Alle Entertainment-Kunden können das maxdome-Paket ab Frühjahr 2014 abonnieren. Es gelten die Preise von maxdome.

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Quelle: Deutsche Telekom

Tor entwickelt anonymes Betriebssystem für Smartphones

Der Anonymisierungsdienst Tor arbeitet an einer Anpassung seines anonymen Betriebssystems Tails für mobile Geräte. The Amnesiac Incognito Live System kann von einem USB-Stick gestartet werden und verschlüsselt den Datenverkehr des Nutzers über Tor.

Die Entwickler von Tor (Download: Windows / Mac) arbeiten an Tails für Smartphones mit Android und Ubuntu, nicht aber für iOS-Geräte. Die Hürden von Apple seien für eine Anpassung an iOS zu groß, erklärt der Leiter des Projekts, Nathan Freitas.

Die PC-Version von Tails kann direkt von einem USB-Stick, SD-Karte oder DVD gestartet werden. Die mobile Ausgabe des Betriebssystem soll diese Funktion ebenfalls mitbringen. Allerdings unterstützen bisher nur wenige Geräte den Systemstart von einem externen Medium. Zum Starten von Tails ist daher zunächst die Verbindung mit einem PC erforderlich, um die notwendigen Rechte zu gewähren.

Tails für mobile Geräte leitet sämtlichen externen Datenverkehr verschlüsselt über das Tor-Netzwerk und lässt keine Datenspur auf dem Gerät zurück. Mit weiteren Sicherheits-Apps will das System größtmögliche Anonymität bieten.

Tails ist auf jeden Fall interessant, das Tor-Netzwerk aber ist nicht gänzlich sicher oder privat. In den USA konnten die Behörden illegale Aktivitäten auf der Plattform Silk Road über Tor zurückverfolgen.

Quelle: The Daily Dot

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EU-Kommission geht gegen In-App-Käufe vor, Tor entwickelt anonymes Betriebssystem für Smartphones, Tinder verkuppelt täglich 10 Millionen

Verbraucherschützer der EU-Kommission wollen gegen In-App-Käufe in Free-To-Play Spielen vorgehen, Tor arbeitet an einem anonymen Betriebssystem für Smartphones, und Tinder bringt täglich 10 Millionen Nutzer zusammen – der Nachrichtenüberblick.

  • EU-Kommission schützt vor In-App-Käufen: Nach Beschwerden von Verbrauchern über In-App-Käufe in Free-to-Play Spielen geht die EU-Kommission auf die Industrie und Entwickler zu. Verbraucherschutz-Beauftragte fordern eine eindeutige Verwendung des Begriffs free sowie kein Marketing für Käufe durch Kinder.
  • Anonymes Smartphone-Betriebssystem: Das Entwickler-Team hinter Tor, dem führenden Anonymisierungsdienst, arbeitet an einem anonymen Betriebssystem für Smartphones. Das System mit dem Codenamen TAILS lässt sich von einem USB-Stick starten und bietet verschlüsselte Verbindungen.
  • Deutsche Telekom erweitert TV-Angebot Entertain um Online-Videothek maxdome:Die Deutsche Telekom öffnet ihre TV-Plattform Entertain für das Abopaket von maxdome. Ab dem Frühjahr 2014 steht Entertain-Kunden das Angebot der Online-Videothek zur Auswahl.
  • Tinder verkuppelt Millionen Nutzer: Seit Dezember des letzten Jahres konnte die Dating-App Tinder die Zahl von fünf Millionen täglichen Nutzer-Übereinstimmungen noch einmal verdoppeln. Mittlerweile findet die App zehn Millionen Matches pro Tag.
  • Facebook schaltet Firefox Messenger ab: Ab dem 3. März 2014 wird Facebook das Browser-Plugin für Windows-Nutzer nicht weiter unterstützen. Das Add-On ist bereits nicht mehr verfügbar.

Updates

Spiele

Update der Google Play-Dienste bringt fortlaufende Überprüfung von Android-Apps im Hintergrund

Google hat die Überprüfung von Android-Apps auf Schadsoftware verbessert. Eine Aktualisierung der Google Play-Dienste bringt die fortlaufende Analyse von Apps im Hintergrund.

Bis zum neuen Update überprüfte Android neue Anwendungen nur zum Zeitpunkt der Installation auf dem Gerät. Ein Scan analysiert die App und gleicht die Ergebnisse mit einer Datenbank von bekannter Schadsoftware ab. Bei einem Treffer schlägt das Betriebssystem Alarm. Das neue Update ändert nichts an dieser Überprüfung, führt sie aber nicht nur einmal, sondern ständig im Hintergrund aus.

Der Scan von Anwendungen nach der Installation hat zwei Gründe: Eine App kann Malware enthalten, die erst zu einem späteren Zeitpunkt als solche erkannt wird. Außerdem kann eine Anwendung zusätzliche schädliche Software erst nach der Installation herunterladen. Eine ständige Überprüfung wirkt beiden Gefahren entgegen.

Die Aktualisierung der Google Play Dienste betrifft fast alle Android-Geräte und wird in Kürze verteilt.

Quelle: Adrian Ludwig auf Google+

Via: ComputerWorld

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Das muss auf den Rechner – Aktuelle Software-Tipps 276

iTunes

Mit dem aktuellen Update von iTunes auf Version 11.1.5 behebt Apple das Problem von zufälligen Abstürzen. Der kostenlose Audioplayer und Medienverwalter spielt Filme, Fernsehsendungen, Musik und Podcasts ab. iTunes bietet direkten Zugriff auf den iTunes-Store und synchronisiert Inhalte mit iPods, iPhones und iPads.

iTunes für Windows herunterladen

Microsoft OneDrive

Der bisher unter dem Namen SkyDrive bekannte Cloud-Speicherdienst von Microsoft firmiert nun unter dem Namen Microsoft OneDrive. Der Dienst gleicht Daten in einem Windows-Ordner mit dem Online-Speicher OneDrive ab. Wie von Dropbox bekannt, kann man nun auch bei OneDrive mit Empfehlungen an Freunde zusätzlichen Speicherplatz bekommen.

Microsoft OneDrive für Windows herunterladen

Defraggler

Jeder Speichervorgang fragmentiert die Daten auf der Festplatte und verlangsamt eventuell den Rechner. Defraggler räumt den Speicher wieder auf. Die kostenlose Defragmentierungssoftware des Entwicklers von CCleaner und Recuva bringt Ordnung auf die komplette Festplatte oder auch nur einzelne Ordner.

Defraggler für Windows herunterladen

Kostenlose App: Aktuelle Lebensmittelwarnungen direkt auf dem Android-Smartphone

Die Android-App Lebensmittelwarnungen ist gerade kostenlos im Google Play Store erhältlich. Die App zeigt dem Nutzer direkt auf dem Android-Smartphone aktuelle Warnungen zu Lebensmitteln an.

Der Beschreibung des Herstellers nach informiert die App mit einer diskreten Benachrichtigung darüber, ob gerade schlechte Lebensmittel in Umlauf sind. Die App basiert auf dem Angebot von Lebensmittelwarnung.de.

Die App Lebensmittelwarnungen ist gerade kostenlos im deutschen Google Play Store erhältlich. Die Software läuft auf Android-Smartphones ab Version 2.0 und kostet normalerweise 0,99 Euro.

Download

In der Kategorie Top-Angebot wählt die Softonic-Redaktion regelmäßig reduzierte oder kurzfristig kostenlose Apps aus und stellt diese vor. Habt auch ihr ein Angebot entdeckt? Lasst es uns wissen, in den Kommentaren, bei Facebook oder Twitter.

Rapidshare: Steht der Filehosting-Pionier vor dem Aus?

Der Filehosting-Dienst Rapidshare steht offenbar vor dem Aus. Nach Aussagen eines ehemaligen Mitarbeiters ist zur Zeit nur noch ein Mitarbeiter für das Schweizer Unternehmen tätig. Rapidshare war der erste Filehoster und einst auch der weltweit größte Anbieter dieser Art.

Die Schweizer Website PCtipp berichtet, dass bei Rapidshare Anfang dieses Jahres die Anzahl der Mitarbeiter drastisch reduziert wurde. 23 Angestellte wurden zur Kündigung gezwungen, ein verbleibender Support-Mitarbeiter betreut den Kundenbestand. Es arbeiten keine Entwickler mehr für Rapidshare. Das Handelsregister zeigt, dass die ehemalige Geschäftsführerin, Alexandra Zwingli, nicht mehr als zeichnungsberechtigte Person eingetragen ist.

In den letzten Jahren kam es zu mehreren Klagen von Rechteinhabern von Musik, Filmen und Büchern gegen Rapidshare. Das Unternehmen widersetzte sich dem Vorwurf, illegale Inhalte wie Raubkopien anzubieten und damit Geld zu verdienen. Ein Urteil des Hamburger Landgerichts 2012 machte den Filehoster für Urheberrechtsverletzungen seiner Nutzer haftbar.

Schließlich reduzierte der Anbieter den kostenlosen Speicherplatz drastisch. Nutzer nahmen das kostenpflichtige Angebot von Premium-Konten aber nicht an. Die Umsetzung eines neuen Geschäftsmodells hat nach Aussage des ehemaligen Mitarbeiters nicht stattgefunden.

Eine Stellungnahme der ehemaligen Geschäftsleitung gibt es nicht. Da die Zukunft von Rapidshare ungewiss ist, sollten Nutzer eventuell auf Rapidshare gespeicherte Daten anderweitig sichern.

Quelle: PCtipp.ch

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Threema: Alle Smileys der WhatsApp-Alternative

Ein Messenger mit langweiligen Smileys? Unbrauchbar. Enttäuschte WhatsApp-Nutzer, die auf Threema umsteigen, stehen vor der Frage: Bietet Threema denn ordentliche Smileys? Wir haben die Emoticons des WhatsApp-Konkurrenten unter die Lupe genommen. Unter den 764 Emoticons finden sich unzählige Fratzen, Fahrzeuge, Symbole und sogar Affen, Katzen oder lackierte Fingernägel.

Ansehen und verwenden könnt ihr die Smileys, indem ihr im Chat auf das Smiley-Symbol links unten, gleich neben dem Textfeld tippt. Unter Zuletzt listet Threema die kürzlich verwendeten Emoticons auf. Daneben gibt es noch die Kategorien Emotionen, Aktivitäten, Natur, Objekte, Verkehr und Symbole.

Emotionen

Am wichtigsten sind natürlich die Original-Smileys. Threema bietet neben lachenden und weinenden Gesichtern verliebte Katzen, Geister und auch eine Braut. Außerdem darf ein gebrochenes Herz natürlich nicht fehlen.

Alle Threema Smileys - Emotionen

Aktivitäten und Verkehr

Mit den Emoticons in der Kategorie Aktivitäten kann man dem Chat-Partner einen Ball zuspielen, etwas geigen oder sogar eine Party steigen lassen. Damit man zur besagten Party auch kommt, wählt man bei Verkehr einfach einen fahrbahren Untersatz: Auto, Zug, Fahrrad oder Rakete gefällig?

Alle Threema-Smileys im Screenshot - Aktivitäten und Verkehr

Natur pur für das Handy

Für Naturfans gibt es bei Threema jede Menge Blumen, Obst und Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge. Natürlich kann man auch ein Stück Pizza oder Pommes mit Eis genießen. Auch ein Bier oder zwei sind möglich. Prost!

Alle Threema-Smileys im Screenshot - Aktivitäten und Verkehr

Objekte

Wollt ihr von eurem neuesten Einkauf berichten, bieten sich natürlich Schuhe-, Ringe- oder einfach Geld-Symbole an. Dazu gibt es noch unterschiedliche Häuser und auch Messer oder Pistolen. Die sollte man allerdings nur im Chat benutzen.

Alle Threema-Smileys im Screenshot - Objekte

Symbole

Schließlich dürfen allerlei verständliche Symbole nicht fehlen. Wenn ihr klar machen wollt, dass es Punkt sechs Uhr losgeht, dann zeigt das Uhr-Symbol das deutlich.  Auch die Deutschland-Flagge und mehrere bekannte Schilder finden sich unter den 283 Symbolen.

Alle Threema-Smileys im Screenshot - Symbole

Download Threema

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