Bash Bug: Laut Apple sind die meisten Mac OS X-Installationen nicht anfällig für die Shellshock-Sicherheitslücke

Apple hat eine Stellungnahme zur Shellshock-Sicherheitslücke und dem sogenannten Bash Bug veröffentlicht. Das Unternehmen hat einen Patch zur Behebung der Schwachstelle angekündigt und weist darauf hin, dass nicht alle Nutzer von Mac OS X betroffen sind. Angreifer können den Fehler nur ausnutzen, wenn Nutzer die erweiterten Unix-Dienste aktiviert haben.

Damit sind die meisten Installationen von Mac OS X nicht anfällig für den Bash Bug. Apples Betriebssystem verwendet zwar die Bash-Eingabeaufforderung von Unix, eine entsprechende Konfiguration verhindert aber den Fernzugriff über das Internet durch unbefugte Personen. Wie ein Sprecher von Apple mitteilte, besteht die Schwachstelle nur bei Verwendung der erweiterten Unix-Dienste. Das Unternehmen arbeitet an einem entsprechenden Patch zur Behebung.

Die Shellshock-Sicherheitslücke erlaubt Angreifern die Ausführung von Befehlen, die sich zu schadhaften Zwecken wie der Übernahme des Systems einsetzen lassen. Weitere Informationen und eine Erklärung, wie sich Rechner auf Anfälligkeit testen lassen, haben wir in unserer Meldung zum Bash Bug zusammengefasst.

Quelle: iMore

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