Wie finde ich auf dem Mac vergessene Passwörter wieder?

Viele Programme Chat-Programme oder Browser speichern eingegebene Passwörter. So muss man das Kennwort nicht jedes Mal neu eingeben. Wenn man Passwörter selten benutzt, vergisst man die geheimen Kombinationen aber auch sehr schnell. Braucht man ein Kennwort einmal auf einem anderen Computer, wird es problematisch.

Erfreulicherweise sichern viele Programme, insbesondere natürlich Apple-Software wie iChat, Safari oder Mail, diese individuellen Zugangsdaten zentral im System. Speichert man zum Beispiel die Zugangsdaten für einen E-Mail-Account in Mail, legt die Software die vertraulichen Daten verschlüsselt in dem Schlüsselbund des Nutzers ab.

Hat man einmal ein Passwort vergessen, hilft die sogenannte Schlüsselbundverwaltung. Dieses Programm findet man im Unterordner Dienstprogramme des Programmverzeichnisses. Die Software listet alle gespeicherten Passwörter auf. Per Rechtsklick kann man diese in die Zwischenablage kopieren. Damit das nicht jeder tun kann, der gerade an dem Rechner sitzt, muss man noch sein Nutzerpasswort eingeben.

Allzu sehr sollte man sich auf den interne Mac-Werkzeug aber nicht verlassen. Nicht alle Programme verwenden den Schlüsselbund, um Passwörter abzulegen. So bringt zum Beispiel der Browser Mozilla Firefox eine eigene Passwortverwaltung mit. Wie man diese Kennwörter im Notfall wiederfindet, steht hier.

Aber sicher: Verschlüsselung von sensiblen Daten

Die Computerwelt von heute ist mobil: Ganz selbstverständlich tragen wir Tag für Tag Laptops, externe Festplatten und USB-Sticks mit uns herum. Das ist nicht ungefährlich, denn fast immer befinden sich auf den Speichermedien private Daten. Verliert man ein Gerät oder wird es gestohlen, so haben Fremde Einblick in möglicherweise sensible Informationen.

Dass man einen tragbaren Computer mit einem Benutzerkennwort versehen sollte, ist den meisten Nutzern bekannt. Allerdings kann dieses Passwort leicht umgangen werden: Greift man direkt auf die Festplatte zu, sind dort gespeicherte Daten für Jedermann einsehbar. Darum ist es dringend empfehlenswert, private Dateien gesondert zu verschlüsseln. Dafür muss man nicht einmal Geld ausgeben. Zahlreiche Freeware-Programme leisten gute Dienste und bringen kostenlose Sicherheit auf den Rechner. Continue reading “Aber sicher: Verschlüsselung von sensiblen Daten”

Palm OS im iPhone-Design

Ein Grund für den Verkaufserfolg des iPhone ist sicherlich die ästhetische Benutzeroberfläche. Seit dem mobilen Markteintritt von Apple versuchen zahlreiche Hersteller, das viel gerühmte Bedienkonzept zu kopieren. Egal ob Pocket PCs wie dem HTC Touch oder Smartphones wie dem Samsung F700: Alle schauen sich Design-Kniffe von Apples Multimediatelefon ab.

Abgekupfert wird jedoch in beide Richtungen: Für das iPhone hat Apple selbst auf Entwicklungen anderer zurückgegriffen. Den Touchscreen hat Palm beispielsweise im mobilen Markt erst populär gemacht. Und so verwundert es kaum, dass findige Programmierer die iPhone-Oberfläche auf dem etwas in die Jahre gekommene Palm OS nachbilden.

TouchLauncher beispielsweise packt einen Programmstarter mit iPhone typischen Icons auf den Home-Bildschirm. Neben dem opulenten optischen Eindruck kann man die Verknüpfungen zu Programmen nach eigenem Gusto zusammenstellen.

Wem iPhone-Design und schnittige Grafik alleine nicht genügt, der sollte sich Treobble näher anschauen. Mit der kostenlosen Software ruft man bei Palm Smartphones Kontakte aus dem Adressbuch im Stile des Apple-Verkaufsschlagers auf und startet Anrufe, SMS sowie E-Mails.

Rekordversuch mit dem Feuerfuchs

Download Day - GermanDas Warten auf die fertige dritte Version des Mozilla Firefox hat bald ein Ende. Gerüchten zufolge soll es ja im Juni soweit sein. Die Initiative Spread Firefox will den Hype um den Alternativ-Browser für einen Rekordversuch nutzen: Mit Hilfe der Internetuser soll der Guinness Weltrekord für die meisten Software-Downloads innerhalb von 24 Stunden aufgestellt werden. Auf der Seite von Spread Firefox hinterlässt man seine E-Mail-Adresse und gibt, wie die Seitenbetreiber es ein wenig blumig formulieren, ein Download-Versprechen ab. Am Tag der Veröffentlichung informiert die Initiative über die neue Version des Mozilla Firefox. Auch das Datum soll demnächst auf der Seite bekannt gegeben werden.

Bisher haben etwas mehr als 34.000 User ihr Versprechen abgegeben, die Zahl wächst stündlich. Werden es genug sein für einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde?

Update 30. Mai, 13 Uhr: Mittlerweile sind knapp 300.000 registriert.

Googles Street View verewigt Passantenbilder im Internet

Das Geschäft mit Geo-Daten boomt. Google Maps beispielsweise kennt mittlerweile fast jeder Internetnutzer. Die beliebten Online-Karten sind inzwischen in Tausenden Webseiten integriert. Nun rollt auch die neuste Erweiterung der Online-Kartographie nach Europa: Street View.

Bei diesem neuen Dienst handelt es sich um eine Erweiterung der Google-Maps-Karten für einzelne Städte. Mit der Street -View-Ansicht können Webnutzer Fotos von bestimmten Straßen einer Stadt sehen. Bisher ist der Dienst nur für US-Städte verfügbar. So kann man heute schon einen virtuellen Spaziergang durch San Francisco oder New York unternehmen.

Für die europäische Version von Street View lässt Google mit speziellen Kameras ausgestattete Wagen durch die Städte touren und alles fotografieren. Wer dabei unwillkürlich an Aliens denkt, liegt gar nicht mal so daneben. Die Foto-Wagen tarnen sich und weichen allen Kontaktversuchen aus. Continue reading “Googles Street View verewigt Passantenbilder im Internet”

Studiengang Wikipedia

Das Online-Lexikon Wikipedia hat sich in kurzer Zeit einen Namen gemacht. Heute steht die Enzyklopädie aus freien Inhalten auf Platz acht aller Internetseiten weltweit. Das Geheimnis des Erfolges? Kostenloser Zugriff für Jedermann und eine Webgemeinde, die das Nachschlagewerk ständig mit neuen Inhalten füllt.

In Australien hat es das beliebte Lexikon jetzt bis an die Universität geschafft: Ab kommendem Jahr bietet die Charles Sturt University (CSU) im Fernstudium und an den elf Standorten den “Studiengang Wikipedia” an. Dies berichtet die australische Tageszeitung The Sydney Morning Herald.

Wikipedia wird zunächst als freiwilliges Wahlfach in dem Studiengang Global Village angeboten. In dieser Fachrichtung werden den Studenten vordergründig Analyse- und Recherche-Techniken gelehrt. Später könnte das Angebot durchaus weiter ausgedehnt werden, sagte der für das Fachgebiet Internet-Kommunikation verantwortliche Professor Don Carter der Zeitung.

“Wikipedia ist eines der besten Beispiele für die Arbeit in einer globalen Gemeinschaft”. Das Lexikon sei “stets up to date” und verstehe es im Gegensatz zu anderen Communities zudem, sich eigenständig und unverwechselbar weiter zu entwickeln.

Nokia Forum in Barcelona

Das Team von Nokia Forum hat nach Barcelona zu einem Innovation Seminar eingeladen. Hauptthemen der Veranstaltung waren neue Technologien und Trends in der mobilen Kommunikation. Wir hForum Nokia Seminar in Barcelona, 26-27 Mai 2008aben das Seminar besucht und dabei allerhand Interessantes über die Zukunft mobiler Technologien erfahren.

Mit den Problemen des 3G-Mobilfunknetzes beschäftigt sich Dr. Frank Fitzek von der dänischen Universität Aalborg. Durch immer neue Dienste wie WLAN und HSDPA steigt der Energiebedarf mobiler Geräte – die Batterielaufzeit nimmt tendenziell ab. Um den steigenden Energiebedarf zu stoppen, schlägt Dr. Fitzek als Lösungsweg cooperative mobile networks in einem zukünftigen 4G-Netz vor. Nach diesem Modell sollen sich Handys unabhängig von der Funkzelle des Netzbetreibers zu so genannten wireless grids im Nahfunkbereich zusammenschließen. Je nach Anzahl der teilnehmenden Handys liegt das Energie-Einsparpotenzial für Anwendungen wie Handy-TV und Datenverbindungen bei weit mehr als 50 Prozent.

Dr. Paul Coulton bei dem Nokia Forum in BarcelonaDr. Paul Coulton von der Universität Lancaster untersucht das Phänomen: Generation “C”. Unter diesem Begriff fallen die Nutzer mobiler Kommunikationsmittel unter dreißig. Diese Generation ist mit mobiler Telekommunikations- und Unterhaltungstechnik groß geworden und gestaltet aktiv die Dienste und das Wesen der Online-Gesellschaft mit. Deswegen sollten sich mobile Anwendungen möglichst gut an die sozialen und spielerischen Bedürfnisse des Anwenders anpassen. Als Beispiele für solche gemeinschaftsstiftende Software sieht Dr. Coulton Nokia Sensor und die Foto-Handysoftware m3dcam.

Das für Anwender und Hersteller gleichermaßen attraktive Thema GPS-Navigation und ortsbezogene Softwaredienste ist das Spezialgebeit von Tom Tierney von Navteq. Seiner Meinung nach greifen Handynutzer immer öfter auf Routenführer wie Google Maps oder Nokia Maps zu. Mehr als 20 Millionen Nutzer haben mobiles Kartenmaterial von Navteq 2007 online abgerufen. GPS- und ortsbezogene Kartendienste erfreuen sich auch bei den Entwicklern großer Beliebtheit: Mehr als 70 neue Anwendungen erwartet Tierney alleine für die Symbian-Plattform in diesem Jahr.

Knut Yrvin von Trolltech beschreibt Entwicklungsstrategien für plattformübergreifende mobile Anwendungen. Statt die Zuhörer allerdings über grundsätzliche Anforderungen an die Software-Entwicklung für mehrere Betriebssysteme aufzuklären, verkommt sein Vortrag zu einer Lobeshymne auf die firmeneigene Entwicklungsumgebung “Qt”.

Die Innovation Seminare des Nokia Forum bieten eine interessante Plattform für den Gedankenaustausch über die Zukunft der Mobiltechnologie. Gute Organisation, interessante Vorträge und ein breites Spektrum an Teilnehmern bestätigen den von Nokia verfolgten Community-Gedanken.

MP3 = CD-Qualität?

Musik auf der Festplatte ist einfach viel praktischer als in Form eines Silberlings. Anstatt ständig CDs zu wechseln, hat man das gewünschte Stück mit wenigen Mausklicks parat. Aber auch auch wenn viele Online-Musikshops fälschlicherweise damit Werbung machen: Reduzierte Formate wie MP3 und AAC haben nicht die Qualität einer CD . Um möglichst geringe Dateigrößen zu erreichen, lassen diese Formate Audioinformationen weg. Hört man seine Musik über einen mobilen MP3-Player oder über normale Lautsprecher, stört das nicht weiter. Hat man gute Ohren und eine hochwertige Anlage, hört man den Unterschied zwischen einer CD und einer MP3-Datei in einer der gängigen Bitraten wie 128 kbit/s aber durchaus.

Wer große Summen in teure Audiohardware investiert, erwartet natürlich auch von dem Audiomaterial die bestmögliche Qualität, also genau die Qualiät, die sich auf der Audio-CD befindet. So genannte Lossless-Codecs schaffen Abhilfe: Diese Codecs packen alle Audioinformationen – das heißt komplett verlustfrei – in eine Datei. Solche Formate wie zum Beispiel FLAC (Window/Mac) oder Apple Lossless ähneln somit eher traditionellen Packformaten wie ZIP und RAR. Dabei verringern diese Packer die Datenmenge einer CD trotzdem noch etwa die Hälfte. Damit müssen Audiophile ihre CDs  nicht komplett unkomprimiert als WAV-Dateien archivieren.

Schöner schreiben mit kostenlosen Font-Sammlungen

Eine schöne Handschrift ist ja nicht jedermanns Sache. Oft genug greift man für persönliche Grußkarten oder Briefe auf die Hilfe von PC und Drucker zurück, anstatt Buchstaben für Buchstaben auf das Papier zu kritzeln. Leider ist die in Windows enthaltene Schriftensammlung sicher nicht das Maß aller Dinge. Word beispielsweise bringt zwar eine ganze Menge Schriften mit, die meisten Fonts sind aber auf den Bürobedarf und nicht für den Privatgebrauch zugeschnitten.

Hilfe naht, wie so oft, aus dem Internet. Im WWW stehen tausende, kostenlose Schriftarten bereit. Auf Seiten wie PCFonts, dafont oder 1001 Free Fonts wird der virtuelle Schönschreiber schnell fündig: Ob Lettern im Comic-Stil, Buchstabensalat in krakeliger Kinderschrift oder unlesbare Symbolreihen – der Fantasie der Schriften-Erfinder sind keine Grenzen gesetzt. Nach dem Download der Wunschschrift packt man die Datei unter XP einfach in den Ordner C:\Windows\Fonts, unter Vista installiert man neue Schriften über einen Rechtsklick, in Mac OS per Doppelklick.

Einmal installiert, wählt man die Schriftart wie gewohnt über das Menü des Textprogramms aus. So verleiht man seinen Schreiben schnell eine persönliche Note und peppt Geburtstagskarten sehr originell auf. Zu beachten ist allerdings, dass viele Schriftarten nur für den Privatgebrauch kostenlos sind. Wer diese Fonts professionell nutzt, muss vom Autor natürlich eine entsprechende Lizenz erstehen.

Wie sinnvoll sind digitale Bilderrahmen?

Für Familienbilder gibt es in vielen Haushalten einen Stammplatz. Ob mit einem Dutzend gerahmter Familienfotos in der Diele, an der Esszimmerwand oder auf einer Kommode: Die auf fotografierten Familienereignisse müssen präsent sein.

Die Alternative zu konventionellen Bilderrahmen bilden digitale Bilderrahmen.

Bereits die einfachsten Rahmen lesen Daten aus den üblichen SD-Speicherkarten von Digitalkameras und verfügen über eine automatische Diashow. Mit diesen Geräten erscheinen die Fotos aus einer Speicherkarten im bestimmten Zeitintervallen im Bild.

Etwas aufwendigere digitale Rahmen lesen mehr Formate und geben zusätzlich Musik und Video wieder. Wer also statt der Urlaubsbilder auch die Urlaubsclips oder ein Musikvideo abspielen möchte, programmiert den digitalen Bilderrahmen auf digitales Kleinkino um. Manche Geräte lesen sogar über W-Lan übertragene Bilder und Videos vom PC. Mit Hilfe einer Fernbedienung spielt man dann die gewünschten Inhalte ein. Da unterscheidet sich der digitale Bilderrahmen kaum noch von einem an einen Rechner angeschlossenen Flachbildmonitor.

Vor der Anschaffung eines digitalen Bilderrahmens steht aber oft erst einmal die Grundsatzdiskussion an:

Will man die lieben Verwandten und Freunde lieber gleichzeitig sehen oder dosiert man den Anblick mit einer Zeitschaltung? Schafft eine Dia-Schau Unruhe im Raum? Wie sinnvoll sind denn digitale Bilderrahmen überhaupt?

Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.