Android 4.4: Google veröffentlicht KitKat-Update

Nach vielen Gerüchten und immer neuen Leaks und Vorabinformationen hat Google heute die neue Version von Android veröffentlicht und sein neues Smartphone Nexus 5 vorgestellt. Android 4.4 trägt den Namen KitKat und ist auf den ersten Blick nur ein kleines Update, bringt aber viele Details mit. Wir haben die wichtigsten Neuerungen des Software-Updates zusammengefasst.

  • Gute Nachrichten für Nutzer, die noch immer Android 4.1 oder gar 4.0 nutzen: Google hat bei Android 4.4 KitKat mit großer Hand an den Systemanforderungen geschraubt. Das Betriebssystem ist nun auch auf Geräte der Einstiegsklasse ausgelegt und kommt mit gerade einmal 512 MB Arbeitsspeicher aus. Damit könnten nachträglich noch viele Geräte ein Update erhalten, vorausgesetzt der Hersteller zieht mit. Laut Google soll Android 4.4 im kommenden Jahr auch auf Geräten anderer Hersteller verfügbar sein.
  • Bleiben wir bei der Hardware: KitKat spart gegenüber dem Vorgänger deutlich Energie ein und sorgt so für längere Batterielaufzeiten.
  • Die Benutzeroberfläche erhält mit Android 4.4 nur kleinere Veränderungen: Die Statusbar ist nun transparent mit weißen Symbolen. Dasselbe gilt für die Action Bar, die viele Entwickler als Menü nutzen. Darüber hinaus können Entwickler Apps nun als Vollbild-Programm starten, es gibt eine neue Kamera-App und neue Telefon-Symbole.
  • Ebenfalls für viele Nutzer relevant: Die SMS-App ist jetzt in Google Hangouts integriert. Mit Kontakten, welche auch auf Google-Service setzen, ist die Kommunikation über das Internet damit kostenlos, eine Internetverbindung vorausgesetzt.
  • Google hat zudem bereits damit begonnen, die hauseigenen Apps zu aktualisieren. Insgesamt 17 Updates kommen mit Android 4.4 oder in den nächsten Tagen für Google Play Services, Gmail, Drive, Kalender, Earth, Translate, Chrome, Hangouts, Googles, Play Magazines, Keep, Wallet, Blogger, Google+, Analytics, Fiber und Snapseed.

Google ändert mit Android 4.4 ein wenig seine Update-Politik: Der Konzern hat mit Android 4.4 eingesehen, dass die großen Hersteller wie Samsung und HTC ein Nadelöhr beim Update sind. Statt dessen setzt das Unternehmen nun auf ein kleines Programm namens Google Play Services, die wir in unserem Artikel Was sind die Google Play-Services? erklären. Die App ist aktuell auf 98,7 Prozent aller Android-Smartphones installiert, hält sich über den Play Store immer auf dem neusten Stand und hat eigene Administrator-Zugänge für das Smartphone.

Mit den Google Play Services kann Google wichtige Updates und neue Funktionen auf Smartphones installieren, ohne auf die Smartphone-Hersteller Rücksicht nehmen zu müssen

Backup nicht vergessen

Bei jedem Update kann etwas schief gehen. Jeder Nutzer sollte daher vor einem System-Update eine Sicherungskopie erstellen. Wie man diese erstellt, zeigen wir in unserem Artikel Fit für Android 4.4: So erstellen Sie ein Backup.

Drei Jahre elektronischer Personalausweis: Was nützt der Chip?

Vor drei Jahren, am 1. November 2010, ging der neue Personalausweis in Deutschland an den Start. Neben dem praktischen Scheckkartenformat bringt der neue Personalausweis einen Chip mit. Mit Hilfe eines entsprechenden Lesegeräts, der PIN und der auf dem Rechner installierten AusweisApp kann man sich damit im Internet ausweisen. Doch was kann man heute tatsächlich mit dem neuen Ausweis online erledigen? Eine Bilanz.

Ein paar Zahlen zum Einstieg

Nach Auskunft des zuständigen Bundesinnenministeriums wurden in den vergangenen drei Jahren mehr als 23,5 Millionen neue Personalausweise ausgegeben. Die Online-Ausweisfunktion haben allerdings mit gut 6,7 Millionen nur weniger als ein Drittel der Inhaber einen neuen Ausweises aktiviert.

Daten auf dem Chip

Diese gut 6,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger können ihren neuen Personalausweis zur Identifizierung im Internet und an Selbstbedienungsterminals nutzen. Dabei werden nicht die auf dem Chip gespeicherten biometrischen Daten freigegeben, sondern lediglich die auch auf dem Ausweis aufgedruckten Daten wie Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum und Geburtsort, Adresse und gegebenenfalls, Ordens- oder Künstlername sowie Doktorgrad. Die Übertragung gibt man mit einer sechsstelligen PIN frei.

Neuer Personalausweis. Quelle: BMIDer neue Personalausweis mit Chip. Quelle: BMI

Nutzung der Chip-Daten: Finanzen, Bürgerdienste, Versicherungen

Um die Daten abzufragen, muss ein Anbieter eine staatliche Berechtigung haben. Nach Auskunft eines Sprechers des Bundesinnenministeriums haben bisher 107 Dienstanbieter 156 Berechtigungszertifkate erhalten. Damit bieten sie sogenannte eID-Dienste an. Dazu gehören beispielsweise die Eröffnung eines Kontos, das Einholen einer Schufa-Auskunft, Zugriff auf Vertragsdaten bei Versicherungen, die Beantragung eines Wunschkennzeichens oder einer Feinstaubplakette.

Auch verschiedene Bürgerdienste kann man mit dem Chip im neuen Personalausweis nutzen. Die Bundesagentur für Arbeit gibt Informationen zum Kindergeld, bei der Deutschen Rentenversicherung fragt man sein Rentenkonto ab, das Kraftfahrt-Bundesamt gibt Auskunft zum Punktestand in Flensburg. Auch bei Elster-Online registriert man sich mit Hilfe des Chips.

Auf kommunaler Ebene hebt das Bundesinnenministerium Rheinland-Pfalz besonders hervor, hier bieten 80 Prozent der Meldebehörden und Standesämter Online-Dienstleistungen an. Auch in Bayern nehme das Angebot stetig zu, so der Sprecher. 60 Kommunen seien dort zurzeit online, Tendenz steigend.

Nutzungsmoeglichkeiten neuer Personalausweis. Screenshot: www.personalausweisportal.de

Einen Überblick über die Nutzungsmöglichkeiten gibt es auf dem Portal zum Personalausweis. Screenshot: Personalausweisportal.

Fazit: Drei Jahre Chip – eine Erleichterung im Online-Alltag?

Der neue Personalausweis macht sicherlich einige Online-Dienstleistungen sicherer, einfacher und manche überhaupt erst möglich. Viele Online-Angebote kann man auch ohne die Online-Ausweisfunktion nutzen, allerdings muss man in manchen Fällen beispielsweise auf die Zusendung eines Codes per Post warten, wie etwa bei der Elster-Online-Registrierung.

Papierlose Änderungsmitteilungen an die Arbeitsagentur zum Thema Kindergeld kann man ohne neuen Personalausweis nicht machen. Auch bei den Online-Diensten der Deutschen Rentenversicherung kommt man ohne neuen Personalausweis oder Signaturkarte nicht weit.

Die Schufa-Auskunft etwa erhält man aber genauso über eine Registrierung mit dem alten Personalausweis, man spart sich nur das Abtippen der Daten.

SchufaSchufa-Registrierung mit altem oder neuem Personalausweis. Screenshot: meineschufa.de

Das gilt auch für viele Bürgerdienste. Beim baden-württembergischen Bürgerportal mein service-bw registriert man sich ebenso auf herkömmlichem Wege mit Benutzername und Passwort wie beim Bürgerportal der Stadt Düren oder beim Urkundenservice der Stadt Köln. Die automatische Übertragung der Daten ist natürlich bequem und beugt Tippfehlern vor. Mehr Vorteile bringt der neue Personalausweis hier aber nicht.

Unter dem Strich hapert es beim neuen Personalausweise vor allem an Anbietern, die die Funktionen nutzen. Mag Rheinland-Pfalz hier tatsächlich schon sehr weit sein, blickt man bei 60 Kommunen in Bayern (von insgesamt über 2000) doch schon eher mitleidig ins größte Flächenland. In den restlichen Bundesländern sieht es gar noch öder aus.

Dabei gibt es äußerst spannende Nutzungsmöglichkeiten wie etwa Bremen mit seinem eBürgersafe beweist. Mit Hilfe des neuen Personalausweises öffnet man das Schloss zum browserbasierten Online-Tresor und greift auf Kopien von Geburtsurkunden, Reisepass oder Versicherungsunterlagen zu.

eBürgersafe BremeneBürgersafe von bremen.online. Screenshot: buergersafe.bremen.de

Umfangreichere Nutzung in der Zukunft

Interessante Projekte sind allerdings im Gange. Der Freistaat Sachsen testet derzeit Bürgerterminals in ländlichen Gebieten ohne eigene Bürgerämter vor Ort. An diesen Terminals können die Bürger Verwaltungsangelegenheiten per Videokonferenz mit den Behörden erledigen. Die Identifizierung läuft über den neuen Personalausweis. Auch Bremen plant Selbstbedienungs-Terminals zur Erledigung von Behördengängen.

Das Personalausweisportal gibt einen Überblick über eGovernment-Projekt, die den neuen Personalausweis nutzen.

Mehr Informationen zum neuen Personalausweis und Sicherheit

Haben Sie Ihren neuen Personalausweis schon online genutzt? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!

Lavabit plant neuen E-Mail-Dienst Dark Mail

Lavabit und Silent Mail planen einen neuen, sicheren E-Mail-Dienst. Der Betreiber des sicheren E-Mail-Dienst Lavabit hatte im August nach Streitigkeiten mit der US-Regierung den Dienst geschlossen. Den Nachfolger schmiedet man nun zusammen mit Silent Mail in der Dark Mail Alliance.

Der bedeutungsschwere Name deutet an, was die Betreiber mit der Dark Mail Alliance erreichen wollen: Einen nicht einsehbaren E-Mail-Dienst. Der News-Seite The Verge zufolge will die Dark Mail Alliance neben der Mail und der Verbindung zum Server auch die Metadaten wie den Absender, Empfänger und Betreff einer Mail verschlüsseln. Ein potentieller Mithörer würde damit lediglich sehen, dass eine Mail an Dark Mail gesendet wurde oder ob eine Nachricht von Dark Mail Servern stammt. Weitere Informationen sei nicht einsehbar.

Verschlüsselungs-Schema von SCIMP. (Quelle: Silent Circle)

Kein Vertrauen mehr in SSL

Sicherstellen möchte die Dark Mail Alliance die unmögliche Überwachung der Mails, da die Sicherheit von SSL-Verbindungen mittlerweile angezweifelt wird. Auch wenn bis heute nicht abschließend geklärt ist, in welchen Fällen die NSA und andere Geheimdienste SSL-verschlüsselte Daten einsehen können, vertraue man SSL nicht. Die Dark Mail Alliance verpackt daher alle SSL-verschlüsselte Daten noch einmal in eine weitere Verschlüsselung, welche den eigenen SCIMP Algorithmus (englische Beschreibung) von Silent Circle nutzt.

Dark Mail ist offen für andere Anbieter

Der bisher einzige Haken an der Sicherheit von Dark Mail ist die Kommunikation mit anderen Anbietern. Wirklich sicher seien Mails nur, wenn sie innerhalb des Dark Mails Systems versendet werden. Schickt man stattdessen eine Mail an Anbieter wie T-Online oder GMX, verliert man die zusätzlichen Sicherheitsstufen wie die Verschlüsselung der Meta-Daten. Die sichere E-Mail-Alternative Posteo aus Deutschland stellen wir hier vor.

Die Dark Mail Alliance will daher die verwendeten Protokolle der Open-Source-Gemeinde bereit stellen, wodurch auch andere Anbieter die Übertragungsprotokolle nutzen könnten. Bislang haben den Betreibern nach sechs Anbieter angekündigt, die Dark Mail-Protokolle zum Marktstart anzuwenden.

Via The Verge

DJ-Software: Die fünf besten kostenlosen Programme für Discjockeys

Was dem DJ früher der Plattenkoffer war, ist ihm heute der Laptop. Das Angebot an DJ-Software ist riesig und man kann dafür schnell eine Menge Geld ausgeben. Hobby-Discjockeys finden aber auch gute kostenlose Alternativen für den richtigen Mix und Beat. Wir stellen fünf Gratis-DJ-Programme vor.

Virtual DJ Free Home EditionVirtual DJ Free Home Edition: Fast ein Profi

Die abgespeckte Version von Virtual DJ simuliert ein vollständiges Mischpult auf dem PC. Die Oberfläche ist überzeugend echt. Der Hobby-DJ bewegt Schieberegler zum Ein- und Ausblenden und bestimmt über Drehregler den Klang. Zwei virtuelle CD-Player mit Scratch-Scheiben machen die Oberfläche komplett. Hilfsmittel wie automatische BPM-Erkennung, Gain und Beatmatch machen auch Anfänger zu Helden des Dancefloors. Das Ergebnis bannt man für künftige Sessions direkt auf die Festplatte.

CrossDJ FreeCross DJ Fire: Guter Start auf dem Dancefloor

Cross DJ Fire punktet vor allem durch seine aufgeräumte und übersichtliche Oberfläche. Die beats per minute erkennt die DJ-Software automatisch. Anfänger können mit Cross DJ Fire direkt loslegen. Effekte erreicht man per Mausklick auf Schaltflächen oder Tastaturkürzel. Während der Dancefloor tobt, bastelt man parallel an der weiteren Playlist. Eine Aufnahmefunktion fehlt Cross DJ Fire.

Zulu DJZulu DJ: Live-Mix oder automatische Blenden

Ebenfalls sehr übersichtlich und damit für Anfänger geeignet ist Zulu DJ. Per Drag&Drop lädt man die Musiktitel in das virtuelle Mischpult. Mit der Software mischt der DJ live oder lässt die Software für sich arbeiten. Zulu DJ blendet die Titel der Wiedergabelisten dann automatisch ineinander über. Mit Effekten und Equalizer peppt man den Mix auf. Speichern kann man sein Werk mit Zulu DJ nicht.

ultramixerUltraMixer: Echtzeit-Mischpult

UltraMixer ersetzt die virtuellen Plattenspieler durch zwei digitale Soundplayer. Alle von einem echten Mischpult bekannten Funktionen bleiben dem DJ aber erhalten: Vom integrierten Equalizer über Crossfading-Effekte bis hinzu Talk-Taste steht alles bereit. Plattenjongleure laden Songs in allen gängigen Audioformaten wie MP3, WMA, Ogg Vorbis oder WAV in UltraMixer.

MP3 RemixMP3 Remix: DJ-Grundschule

Für den allerersten Kontakt mit der DJ-Welt eignet sich MP3-Remix. Das einfache DJ-Programm bietet eine Auswahl an Effekten, Beats, Loops und Scratches. Wer sich ein bisschen eingemixt hat, ändert die Effekt ab oder bastelt eigene Loops und Scratches. In der kostenlosen Version speichert MP3 Remix die gemischten Lieder nicht.

Dieser Artikel am 04.03.2013 erstmals veröffentlicht und am 31.10.2013 aktualisiert.

Android 4.4 KitKat soll auch Smartwatches unterstützen

Die nächste Android-Version 4.4 KitKat soll auch Smartwatches und mobile Geräte mit weniger Leistung unterstützen. Diese Informationen stammen aus einem heute Nacht aufgetauchten Blog-Eintrag des ehemaligen Wall Street Journal-Redakteurs Amir Efrati.

Der sehr umfangreiche Artikel verrät viele Details zum Thema Android 4.4 KitKat. Das in Kürze erwartete Android-Update soll nicht nur mit sogenannter Wearable-Technologie wie Smartwatches kompatibel sein. Auch der Fernseher rückt bei Android 4.4 ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Eine neue Schnittstelle soll das Steuern von Fernsehern und Heimanlagen über Infrarot vereinfachen.

Ein Android für alle

Auch die Fragmentierung des Android-Betriebssystems nimmt Google erneut ins Visier. Die neuste Version von Android soll nicht mehr nur auf den Flaggschiff-Geräten wie dem Galaxy S4, dem HTC One oder dem heiß erwarteten Nexus 5 laufen. Android 4.4 KitKat kann und soll laut Efrati auch auf Geräten der Einstiegsklasse funktionieren. Gerade für Entwickler schaffe man dadurch die Möglichkeit, neue Funktionen nicht nur auf den hochpreisigen Geräteklassen anbieten zu können.

NFC und Bluetooth

Kommunikation ist alles. Das weiß auch Google und versucht abermals den Nahfunkstandard NFC kräftig zu unterstützen. Im Vordergrund steht dabei das digitale Bezahlen. So können Entwickler nun physische Karten simulieren. Ein NFC-fähiges Smartphone gibt sich dann als moderne Kreditkarte mit NFC-Chip aus, das Smartphone übernimmt in Zusammenarbeit mit einer App die Bezahlung.

Bluetooth ist ein Funkstandard, der es Geräten ermöglicht, auf kurze Distanz miteinander zu kommunizieren. In Android 4.4 soll ein neuer Standard namens Bluetooth HID over GATT und ein Bluetooth Message Access Profile die Kommunikation mit noch mehr Geräten ermöglichen. Google will damit die Kommunikation mit Geräten wie Joysticks, Tastaturen und Auto-Bordcomputern verbessern, wie es auch Apple mit iOS in the Car anstrebt.

Neue Blöcke in Minecraft 1.7: Fische, Blumen, Bäume und mehr

Minecraft 1.7 hat die Welt verändert – das sagt Hersteller Mojang über das jüngste Update des beliebten Klötzchenspiels. Das Update bringt viele optische Verbesserungen. Doch das Entscheidende in Minecraft bleiben wie eh und je: Klötze! Wir geben einen Überblick, welche Klötze hinzugekommen sind und was sie können.

Fische

Fischfang gibt es bereits eine ganze Weile in Minecraft. Fische erweisen sich als besonders nützlich, um den leeren Magen hungriger Crafter zu füllen. Minecraft 1.7 erweitert den Fischbestand der Klötzchenwelt um drei neue Fischarten:

Minecraft 1.7: LachsLachs in den Varianten roh und gebraten: Delikatesse, die roh zwei Hungerpunkte und gebraten sechs Hungerpunkte wiederherstellt

Minecraft 1.7: ClownfischClownfisch: schmackhafter Fisch, der zwei Hungerpunkte wiederherstellt

Minecraft 1.7: KugelfischKugelfisch: nicht für den Verzehr geeignet! Wer es trotzdem probiert, verdirbt sich den Magen und erleidet 15 Sekunden Übelkeit. Hinzu kommt der Effekt Hunger III (15 Sekunden) und eine Minute Vergiftung IV.

Jetzt müssen die Fische nur noch anbeißen!

Blumen

Gärtner kommen ab Minecraft 1.7 voll auf ihre Kosten. Gleich zehn neue Blumenarten warten darauf, gepflanzt und geerntet zu werden:

Minecraft 1.7: MohnMohn

Minecraft 1.7: Blaue OrchideeBlaue Orchidee (Fundort: sumpfige Gebiete)

Minecraft 1.7: LauchLauch

Minecraft 1.7: PorzellansternchenPorzellansternchen

Minecraft 1.7: Rote TulpeTulpe – Tulpen gibt es in vier Farben: rot, weiss, rosa und orange

Minecraft 1.7: MargeriteMargerite

Minecraft 1.7: SonnenblumeSonnenblumen schießen zwei Blöcke in die Höhe und wenden sich im ausgewachsenen Zustand ostwärts.

Minecraft 1.7: FliederFlieder

Minecraft 1.7: RosenstrauchRosensträucher werden wie Sonnenblumen zwei Blöcke hoch. Rosensträucher ersetzen die Rosen vorheriger Minecraft-Versionen.

Minecraft 1.7: PfingstrosePfingstrosen sind rosa gefärbt und ragen ebenfalls zwei Blöcke in die Höhe.

Bäume

Drei neue Baumarten kommen in Minecraft 1.7 hinzu und ermöglichen den Abbau neuer Hölzer. Jede Holzart kann wahlweise als Crafting-Zutat verwendet oder im Ofen verfeuert werden. Um Bäume selbst an einem gewünschten Ort zu pflanzen, kann man Setzlinge verwenden. Setzlinge lassen sich aus zerfallenem Laub gewinnen, indem man entweder das Laub mit einer Feldhacke abträgt oder den kompletten Baum per Axt fällt.

Akazien sind belaubte Tropenbäume, deren Krone sich zwei bis drei Blöcke oberhalb der Spielfigur entfaltet. Akazien wachsen in Savannen. Wenn ihr die Bäume fällt, könnt ihr Akazienholz sammeln.

Akazien in Minecraft 1.7. Bild: Gamepedia

Schwarzeichen haben einen kräftigen Stamm, der in einer belaubten Krone gipfelt. Das Schwarzeichenlaub ist leicht entzündbar. Die Bäume wachsen in dichten Wäldern. Wenn ihr die Axt anlegt, lässt sich Schwarzeichenholz abbauen.

Schwarzeichen in Minecraft 1.7. Bild: Gamepedia

Riesenfichten ragen an ihrem kräftigen Stamm weit in die Höhe. Die schmale Krone bedecken Fichtennadeln. Die Nadelbäume wachsen in der Riesentaiga. Zückt ihr die Axt, könnt ihr Fichtenholz abbauen.

Riesenfichten in Minecraft 1.7. Bild: Gamepedia

Weitere Blöcke

Minecraft 1.7: Gefärbtes GlasGefärbtes Glas bringt etwas farbliche Abwechslung in das traute Minecraft-Eigenheim. Es stehen 16 verschiedene Farben zur Wahl. Gefärbtes Glas gewinnt ihr durch die Kombination klarer Glasscherben mit einem Farbstoff. Verbindet ihr mehrere gefärbte Gläser, erhaltet ihr eine gefärbte Glasscheibe, etwa für den Bau schicker Fenster.

Minecraft 1.7: BefehlsblockloreDie Befehlsblocklore verbindet eine Förderlore mit einem Befehlsblock. Man kann sie für automatisierte Transporte einsetzen. Voraussetzung ist eine funktionierende Stromversorgung. Die Befehlsblocklore erhält man, indem man den Befehl /summon MinecartCommandBlock eingibt.

Minecraft 1.7: PackeisPackeis ist die untransparente Variante herkömmlicher Eisblöcke. Für den Abbau muss man sein Werkzeug mit dem Spruch Behutsamkeit verzaubern. Andernfalls löst sich das Packeis in Luft auf. Packeis ist rutschiger als normales Eis und unempfindlich gegen Lichtquellen. Man findet Packeis in Eiszapfentundren.

Minecraft 1.7: PodsolPodsol ist ein neuer Block, der die Riesentaigas überzieht. Man kann auf Podsol Setzlinge, Gras, Blumen, Pilze oder Farn pflanzen. Mit unverzauberten Werkzeugen gewinnt man aus dem fruchtbaren Block lediglich Erde. Wendet man den Zauber Behutsamkeit an, kann man den Block abbauen.

Minecraft 1.7: Graslose ErdeGraslose Erde ist eine neue Variante des bekannten Erd-Blocks mit der Besonderheit, dass er nicht von Gras überwuchert werden kann. Den Rasenmäher könnt ihr in der Garage lassen! Den unkrautfeindlichen Block findet ihr querfeldein in Eurer Minecraft-Welt.

Minecraft 1.7: Roter SandRoter Sand bringt eine neue farbliche Alternative zu gewöhnlichem Sand in Minecraft und gibt Stränden einen neuen Anstrich. Im Gegensatz zu normalem Sand ist eine Weiterverarbeitung zu Sandstein nicht möglich. Roten Sand findet ihr in den Tafelbergen.

Fazit

Na, wenn das mal kein gepflegtes Update ist! Klar, die neuen Bäume, Dschungellandschaften und Sümpfe sehen toll aus. Aber der Reiz vergeht nach einer Weile. An den neuen Blöcken haben dagegen alle Crafting-Freunde lange etwas – auch wenn sie überwiegend für dekorative Zwecke einzusetzen sind.

Was für Blöcke fehlen nun noch in Minecraft? Wie wäre es mit einer Uhr, die die Real- und Minecraft-Zeit anzeigt? Auch eine Wetterstation wäre sicher nützlich, um vor dem nächsten Regenschauer oder Schneesturm zu warnen. Was für verrückte Blöcke fehlen euch…?

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Flugverbindungen nun direkt in der Google-Suche

Seit heute kann man sich Flugverbindungen direkt in der Google-Suche anzeigen lassen. Dieser Google-Service ist in den USA schon seit längerem verfügbar und funktioniert nun auch in Deutschland. Unter Google Flights zeigt die Suchmaschine Flugverbindungen, Fluggesellschaften und Preis an.

Um sich über mögliche Flugverbindungen zu informieren, gibt man in Google Flights Start- und Zielort sowie die Flugdaten an. In einer Tabelle listet Google die Verbindungen und Preise auf. Die Ergebnisse kann man nach Preis, Reisezeit und Fluggesellschaften ordnen. Hat man Hin- und Rückflug gewählt, leitet Google Flights auf die Buchungsseite der jeweiligen Fluggesellschaft weiter.

Die Flugsuche funktioniert nicht nur auf der speziellen Google Flights-Seite: Wenn man in die herkömmliche Google-Suche zum Beispiel Flug Barcelona Frankfurt angibt, zeigt Google sein eigenes, neues Flugangebot als ersten Treffer an. Damit tritt der Suchkonzern in direkte Konkurrenz mit Reiseportalen wie Opodo oder Swoodoo.

BBM: Blackberry Messenger auf Android-Smartphones ausschalten

Nach wochenlanger Verspätung hat Blackberry am 22. Oktober den BBM für Android und iOS veröffentlicht. Der beliebte Kurznachrichtendienst, mit dem man auch Bilder, Videos und Dokumente versendet hat aber auf Android-Smartphones einen Haken: Die App ist immer eingeschaltet.

In der Beschreibung zur BBM-App im Play Store sagt Blackberry: “BBM ist immer eingeschaltet und immer verbunden – kein Öffnen der App erforderlich”. Das Problem: Der BBM hat keinen eingebauten AUS-Schalter. Wie man die App aber auf Wunsch beendet, um zum Beispiel die Batterielaufzeit des Smartphones zu erhöhen, sagt Blackberry nicht. Wir erklären, wie Sie den Blackberry Messenger richtig beenden.

Im Multitasking beenden heißt nicht, dass die App beendet ist

Anders als viele andere Apps installiert BBM einen Systemdienst, der auch im Hintergrund läuft, wenn die App selbst beendet ist. Daher nützt es nichts, wenn Sie die App in der Multitasking-Übersicht des Android-Smartphones beenden.

Obwohl die App nicht in der Übersicht aktiver Apps zu finden ist, ist BBM geöffnet

Sie erkennen den BBM-Dienst an einem BBM-Symbol in der Statusleiste. Dieses Symbol können Sie zwar nicht wegwischen, aber in den Einstellungen des Blackberry Messenger ausblenden. Stellen Sie dazu unter dem BBM-Verbunden Symbol den Schalter von An auf Aus. Allerdings: Auch wenn Sie das Symbol ausblenden, bleibt der BBM im Hintergrund aktiv.

Ausblenden bedeutet nicht beenden

So beenden Sie den Blackberry Messenger richtig

Um den Blackberry Messenger wirklich zu beenden, öffnen Sie die Android-Einstellungen-App und dort den Unterpunkt Apps.

In der geöffneten App-Übersicht suchen Sie nun im Reiter Aktiv den Eintrag BBM und tippen diesen an. Um in den Reiter Aktiv zu gelangen, wischen Sie im Startmodus der App-Übersicht einmal von rechts nach links. Im nun geöffneten Fenster erhalten Sie alle Informationen zur App und den damit verbundenen Prozessen. Zum Beenden der App tippen Sie lediglich auf den Beenden– Knopf und schließen die BBM-App endgültig.

Wenn Sie die Blackberry Messenger-App nicht in der Übersicht aktiver Apps finden, ist der Dienst nicht geöffnet.

WARNUNG: Ohne Dienst keine Nachrichten

Das Beenden des BBM-Dienstes bringt allerdings eine wichtige Einschränkung mit sich: Ist der Dienst deaktiviert, empfängt man keine BBM-Nachrichten mehr. Sie sollten den Blackberry Messenger also nur dann endgültig beenden, wenn Sie diesen nicht nutzen.

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GTA V bereits 29 Millionen Mal verkauft – PC-Spieler warten weiterhin

Grand Theft Auto V ist seit dem Marktstart bereits 29 Millionen Mal verkauft worden. Dies geht aus Geschäftszahlen hervor, die der GTA-Publisher Take Two Interactive veröffentlicht hat.

Demnach ist Grand Theft Auto V das bislang am schnellsten verkaufte Entertainment-Produkt. In den ersten 24 Stunden habe der Umsatz nach Einzelhandelspreisen bei 800 Millionen Dollar gelegen. Innerhalb von drei Tagen hat GTA V die Milliarden-Marke geknackt.

GTA 5 PC-Version weiterhin nicht in Sicht

GTA V ist seit dem Verkaufsstart nur für Xbox 360 und PlayStation 3 erhältlich. Eine PC-Version hat der Publisher bislang weder veröffentlicht noch angekündigt, weshalb die Verkaufszahlen auch noch keine PC-Verkäufe mitzählen.

PC-Spieler suchen bislang vergebens nach Hinweisen auf den erwarteten Marktstart einer GTA V PC-Version. So kann man Grand Theft Auto V für Windows bereits bei Amazon vorbestellen. Ein Liefertermin findet man allerdings auch dort nicht.

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Via Take-Two Interactive

Google Hangouts jetzt mit SMS, Standort-Versand und GIFs

Google hat heute ein Update für Google Hangouts vorgestellt. Neben der bereits erwarteten Integration von SMS kamen zwei weitere Features hinzu.

Wie auch beim Nachrichtendienst WhatsApp kann man mit Hangouts nun den eigenen Standort versenden. Durch einen Klick auf das Standort-Symbol übermittelt man die eigenen Koordinaten an den Gesprächspartner. Die Funktion ist direkt in Google Maps integriert und zeigt den Standort in Hangouts als Kartenausschnitt an.

Eine weitere Neuerung: Animierte GIFs. Die beliebten Filme in Bildform kann man nun auch über Hangouts empfangen und versenden. Animierte GIFs sind mit dem heute vorgestellten Update auch Teil des sozialen Netzwerks Google+.