Wie gefährlich sind Handyviren?

Viren, Würmer, Trojaner und andere Schädlinge gibt es auf dem PC zuhauf. Für Windows-Anwender gehören daher eine gute Firewall und Anti-Virus-Software zu den Pflichtprogrammen. Seit Jahren warnen Experten vor der zunehmenden Handyvirus Skulls in AktionGefahr von Viren für Mobiltelefone. Erste in “freier Wildbahn” aufgetretene mobile Parasiten wie CommWarrior, Skulls und Cabir schüren die Angst vor Handyviren zusätzlich. Wir zeigen wie Schädlinge auf das Handy gelangen und wie man sich vor dem digitalen Ungeziefer schützt.

Mobiltelefone unterteilt man allgemein hin in zwei Klassen: in normale Handys und so genannte Smartphones. Der Unterschied besteht in dem von dem Gerät verwendeten Betriebssystem. Einfache Handys kommen mit einem geschlossenen herstellerspezifischen Betriebssystem daher und führen allenfalls Java-Programme in einer virtuellen Maschine aus. Continue reading “Wie gefährlich sind Handyviren?”

Indiana Jones erobert den Rechner

Mit der vierten Folge kehrt Indiana Jones nach endlosen Jahren des Wartens wieder auf die Leinwand zurück. Dass der Streifen von den Kritikern ziemlich verrissen und Harrison Ford auch nicht jünger geworden ist, wird die Fans der Reihe sowieso nicht stören.

Für die Anhänger des berühmtesten Archäologen der Filmgeschichte gibt es neben dem Kinobesuch noch reichlich Futter für den Rechner. Das obligatorische Wallpaper zu Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels schmückt den Desktop-Hintergrund, mit zahlreichen Icon-Packs peppt man die Symbole von Windows und Mac auf. Große und kleine Spielkinder holen sich den Abenteurer mit LEGO Indiana Jones: The Original Adventures als witziges Lego-Spiel auf den Rechner. Auch auf dem Mobilen darf der alternde Held nicht fehlen: Einen passenden Hintergrund gibt es auf für Handys.

Spiele und Programme für Liebhaber des alten Rom

Das antike Rom liegt im Trend. Filme , TV-Serien (Rome) und Dokus (Rom) über das alte Imperium erleben seit dem Hollywood-Blockbuster Gladiator ein Revival. Auch die virtuelle Welt bietet für Fans der antiken Kultur eine Menge Software und Spiele.

Die PC-Spiel-Serie Caesar machte vor über einem Jahrzehnt den Anfang. Das Spiel hebt sich von den meist auf Schlachten fixierten Videospielen ab. In diesen Echtzeitstrategiespielen geht es um die Verwaltung einer antiken römischen Stadt. Die neueste Folge, Caesar IV, enthält alles für den rombegeisterten Spieler. Continue reading “Spiele und Programme für Liebhaber des alten Rom”

Radio im Internetzeitalter

Lange Zeit war “der Rundfunk” unsere Informationsquelle schlechthin. Trotz des technisches Fortschritts und damit verbundener neuer Konkurrenz hat sich das Radio stets behauptet. Weder Fernsehen, Video und DVD, noch CD oder MP3-Dateien konnten dem Medium den Garaus machen.

Mit dem Internet erlebt der Äther gar eine Renaissance. Das kam für manchen überraschend, doch die Gründe für die Popularität des Internet-Radios liegen auf der Hand. Die Bandbreiten der Internetanschlüsse werden immer größer, die Übertragungsqualität der Streams hält inzwischen in den meisten Fällen mit konventionellen digitalen Tonträgern mit.

Weiteres entscheidendes Plus: Die Zahl der über das Internet zu empfangenen Sender geht gegén Unendlich. Der Hörer findet mehr als nur einen Sender, der sein Lieblings-Programm spielt. Fündig wird man mit Hilfe einer Suchmaschine oder in Sammlungen wie internetradio.de oder surfmusik.de.

Viele der Sender lassen sich mit kostenlosen Standardplayern wie iTunes, Winamp oder dem Windows Media Player hören. Mit zahlreichen weiteren Freeware-Programmen bannt man die Musik legal auf die Festplatte. Abhängig von der mitgesendeten Zusatzinformation speichert die Spezialsoftware die Titel als einzelne Dateien auf dem Computer und benennt die Lieder entprechend.

Tückisch: Abgleich zwischen Outlook und Windows Mobile

Outlook in AktionWindows-Mobile-Geräte beherrschen den Abgleich von Outlook-Daten mit dem mobilen Rechner normalerweise problemlos. Rein nach dem Motto: “Microsoft arbeitet eben immer noch am Besten mit Microsoft”. Viele denken, der Datenabgleich zwischen der mobilen Office-Variante und der PC-Seite sei perfekt aufeinander abgestimmt.

Dass dem nicht immer so ist, stellen vor allem Nutzer älterer Windows-Mobile-Versionen täglich fest. Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente kann man auf dem Mobilen teilweise nur in eingeschränkter Form ansehen, bearbeiten und speichern. Auf dem kleinen Display falsch dargestellte Seitenlayouts und fehlende Grafikelemente vergraulen schnell den Spaß am mobilen Office.

Outlook DetailansichtMit Windows Mobile 6 hat Microsoft einen Großteil dieser Schwächen ausgemerzt, doch gerade bei dem Datenabgleich von Kontakt-, Termin- und Kalendereinträgen unterstützt Windows Mobile immer noch nicht alle Finessen des mächtigen Microsoft Outlook. Das größte Manko hier: Der Abgleich dieser Daten gelingt nur vollständig in den von Microsoft vorgegebenen Standard-Ordnern. Wer weitere Ordner für Kontakte, Kalender und Termine nutzt, kommt nicht in den Genuss des bequemen Datenabgleichs zwischen Mobilen und PC.
PocketMirror in Aktion

Diesen Tücken begegnet man am besten mit einer vorausschauenden Outlook-Planung. Ist das Kind mit mehreren zu synchronisierenden Ordnern allerdings schon in den Brunnen gefallen, muss man nicht verzweifeln. Die Windows-Software PocketMirror Professional bügelt die meisten Beschränkungen bei dem Datenabgleich aus: Der Helfer synchronisiert auch Daten in nicht vorgegebenen Verzeichnissen zwischen Outlook und Windows Mobile.

Die unnötigsten Add-Ons für Firefox

Wir lieben unseren Firefox. Der Mozilla-Browser ist flotter als der Internet Explorer, mit kostenlosen Add-Ons peppt man die Software so richtig auf. Die beliebtesten Firefox-Erweiterungen haben wir bereits hier vorgestellt. Ab und zu kommen einem aber Firefox-Plugins mit äußerst zweifelhaften Nutzen unter. Manchmal fragt man sich sogar, was sich der jeweilige Programmierer eigentlich dabei gedacht hat. Wir stellen die nutzlosesten Add-Ons vor:

  • Platz eins der unnötigsten Add-Ons geht ganz klar an das Knut-Plug-In: Auf dem Höhepunkt des Eisbären-Hypes tauchte plötzlich diese Erweiterung auf. Die einzige Funktion: Das Knut-Plug-In verlinkt direkt auf das Blog von Knut. Ein Softonic-User schrieb damals: “Schon gemerkt, das ist ein Eisbär. Wenn der groß ist, will ihn auch keiner mehr knuddeln. Aber ansonsten wieder ein unnützes Plug-In, das man nicht haben muss, außer man hat einen Müllrechner.” Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Continue reading “Die unnötigsten Add-Ons für Firefox”

Spiele der Woche

Angehende Rennfahrer und Motorradfans kommen auch in dieser Woche auf ihre Kosten. Im Formel-Eins-Spiel SingTel Ultimate Race Simlutor 2008 jagt man auf einer nächtlichen Strecke den Bestzeiten hinterher. Natürlich kommen nur die Fahrer auf das Podest, die vorher die Geduld aufgebracht haben, ihren Rennwagen richtig zu beherrschen.

Wer lieber auf zwei statt auf vier Rädern im Kampf um die Zehntelsekunden Kopf und Kragen riskiert, spielt Moto Race Challenge 08. Das Rennspiel ist zwar grafisch nicht der allerletzte Schrei. Die Möglichkeit, im Netz gegen andere Biker anzutreten, gleicht kleine Unzulänglichkeiten aber aus.

Eher was für Knobelfreunde und Liebhaber schöner Bilder ist Die Wiege Babylons, bei der man sich stundenlang durch originelle Puzzles in einer Quest-Variante durch die jeweiligen Ebenen durchspielt.

Ein wenig dynamischer geht es bei Briquolo zu, einer 3D-Variante des alten Breakout. Das kostenlose Game ändert ab und an überraschend die Perspektive und bringt den Spieler ganz schön ins (virtuelle) Schwitzen.

Für alle, die statt “Tisch-Tennis” lieber “Tischfußball” spielen, bietet sich Master Kick an. Das aus dem mobilen Bereich stammende Spiel macht mit seiner einfachen Steuerung selbst Fußball-Hassern richtig Spaß.

Bei dem Leckerbissen der Woche treffen zwei Kult-Marken aufeinander: Indy und Lego. Mindestens zwei Generationen in Europa sind mit den Kinofilmen und den bunten Spielsteinen aufgewachsen. Trotzdem dürfte das putzige Abenteuerspiel LEGO Indiana Jones: The Original Adventures auch die jungen Spieler begeistern, die Indy nur aus dem TV-Programm kennen.

Apropos Generationenwechsel, SolarWolf wird bei Atari-Fans aufgrund des echten Retro-Looks für nostalgische Rückblicke sorgen. Eingefleischte Gamer toben sich eventuell lieber auf Nexuiz aus und ballern auf alles, was sich in dem Quake-Engine basierten 3D-Rollenspiel bewegt.

Und natürlich gibt es für Dauerspieler auch etwas für Unterwegs. Wer die Zockerei nicht lassen kann, lädt sich in dieser Woche Vexed, Jackpot-Casino , Grouper oder Real Dice BlackJack herunter.

Datenkrake Internet: Was weiß das Netz über Dich?

Autor: Alexander HaukDas Internet hat unser Leben verändert. In dem endlos erscheinenden Meer an Informationen und Informationsanbietern gibt es schon lange keine Geheimnisse mehr. Bei geschickt gewählten Suchbegriffen liefert schon die Massensuchmaschine Google Details zu fast jeder Anfrage.

Das ist in den meisten Fällen völlig unbedenklich. Bei Informationen zu Personen sieht das hingegen schon anders aus. Einen wirklichen Schutz der Privatsphäre, wie es ihn in den jeweiligen Ländern per Gesetz und Datenschutzbeauftragten gibt, sucht man vergebens. Das Internet ist kaum kontrollierbar: Selbstkontrolle ist angebracht.

Eine flapsige persönliche Internetseite in einem Social Network wie Myspace, Facebook oder Xing kann einen durchaus um einen Job, Studienplatz oder um den Lebensabschnittsbegleiter bringen. Selbst wenn man die Angaben irgendwann wieder löscht: Weg sind die Daten deswegen noch lange nicht: Das Internet vergisst nicht. Temporäre Datensammler wie archive-it speichern Informationen über Jahrzehnte hinweg.

Natürlich sind es nicht nur die Internetuser selbst, die aus freien Stücken Daten in das Netz stellen. Persönliche Daten landen auf vielen Wegen – und Umwegen – im WWW. Spezialanbieter wie yasni und 123people schnüffeln deutschsprachig nach personenbezogenen Daten, spock und wink spionieren auf Englisch nach Personen. Was steht über Euch und andere im Netz? Viel Spaß beim Schnüffeln!

Wie kommt Java-Software auf das Handy

Installation von Java-Software via BluetoothHandys sind eine immer wichtigere Plattform für Software- und Spiele-Hersteller. Um eine möglichst breites Publikum anzusprechen, wählen viele Entwickler Java als betriebssystemunabhängige Programmiersprache. Speziell für mobile Geräte wie Handys gibt es die so genannte Java Platform 2, Micro Edition oder kurz J2ME.

Unzählige Anwendungen für Java-Handys stehen inzwischen bereit. Von Spielen bis hin zu Google Maps und anderen Routenplanern reicht die Bandbreite an Software. Doch wie kommt eigentlich Java-Software auf das Handy? Wir erklären kurz die vier gängigsten Installationswege für Java-Anwendungen:

  • Direktinstallation per WAP-Push: Bei dieser Variante fordert der Anwender eine Java-Software per Kurzmitteilung von einem Servicedienstleister an. Nach einer erneuten Bestätigung via SMS schickt der Anbieter eine MMS mit angehängter Datei direkt auf das Mobiltelefon.
  • Der direkte Download aus dem Internet: Der Anwender lädt mit dem mobilen Web-Browser eine so genannte JAR- oder JAD-Datei direkt aus dem Internet auf das Mobile.Screenshot Nokia PC Suite
  • Installation mit der PC-Software des Geräte-Herstellers: Viele Hersteller wie Nokia und Sony Ericsson legen ihren Geräten spezielle Software bei, mit denen man via Bluetooth oder Kabel die Dateien auf das Handy überträgt. Andere Hersteller wie beispielsweise Motorola liefern hingegen in der Regel keine eigenen Transferhelfer mit oder verlangen eine Extra-Gebühr.
  • Dateitransfer auf einer Speicherkarte: Nachdem man die Java-Software auf den PC geladen hat, überträgt man die Datei(en) auf eine handy-kompatible Speicherkarte. Über den eingebauten Dateimanager des Mobilen startet man den Installationsprozess. Nachteil bei dieser Variante: Viele Handy-Dateimanager erlauben nur den Zugriff auf bestimmte Verzeichnisse auf der Speicherkarte, sodass man genau wissen muss, in welchen Ordner man die Installationsdateien ablegt.

Bei einigen Handys unterbinden manche Hersteller wie Samsung ganz bewusst die anwenderseitige Installation von Java-Software. Bei solchen Geräten bleibt dann lediglich die Direktinstallation per kostenpflichtem WAP-Push. Wer tiefer in die Thematik einsteigen möchte, dem sei Nepomuk Karbachers Diplomarbeit “Mobile Programmierung und Softwareentwicklung in Java und J2ME” wärmstens empfohlen.

Sicher ist sicher: Backup auch gemacht?

Computerviren, eine defekte Festplatte oder ein Fehler im Betriebssystem: Es gibt viele Arten, seine Daten auf dem PC zu verlieren. Während man Programme meist problemlos wieder aufspielt, sind die schönsten Urlaubsbilder und die umfangreiche MP3-Sammlung bei einem Rechner-Crash für immer verschwunden. Helfen können zwar Datenrettungsprogramme, wie sie Frank Martin bereits vorgestellt hat. Wirkliche Sicherheit bietet allerdings nur ein regelmäßiges Backup der persönlichen Ordner oder gleich der ganzen Festplatte. Entsprechende Software gibt es hierfür genug. Doch sind die meisten PC-Anwender wirklich so vorsichtig und legen in bestimmten Zeitabständen eine Sicherheitskopie ihrer Rechner-Daten an? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.