Daten-Retter in der Not

Passiert ist uns das allen schon einmal: Auf die Frage “Wollen Sie den Papierkorb wirklich löschen?” erfolgt ein überhastetes “Ja!” und weg sind wichtige Dateien. Natürlich kann man mit Programmen wie Norton Utilities vorbeugen. Solche Anwendungen haben ein Wiederherstellungs-Tool an Bord. Doch selbst wer “blauäugig” ohne einen derartigen Helfer am Computer arbeitet, ist nicht unbedingt verloren. Denn gelöschte Daten befinden sich solange auf der Festplatte, bis sie überschrieben werden. Zahlreiche kostenlose Programme leisten großartige Rettungsdienste.

Vier Freeware-Helfer für die Datenrettung

Glary Undelete fahndet auf Knopfdruck nach gelöschten Dateien auf dem System. In einer Liste führt das Programm alle gefundenen Daten samt Informationen zu dem alten Dateipfad auf. Die Freeware stellt Dateien im Originalzustand wieder her. Glary Undelete arbeitet schnell und zuverlässig und rettet kürzlich gelöschte Dateien in den meisten Fällen. Den jeweiligen Zustand der gelöschten Dateien diagnostiziert die Anwendung sehr exakt. Continue reading “Daten-Retter in der Not”

Fast für umsonst: Telefongespräche ins Ausland

Telefonieren kostet fast nichts mehr. Zumindest im Inland deckt eine günstige Flatrate die Gespräche von Festnetz zu Festnetz ab. Mittlerweile sind die Telefonanbieter sogar noch einen Schritt weiter gegangen und bieten eine Flatrate für Gespräche ins europäische Ausland an.

Für sporadische Gespräche über die Grenzen hinweg brauchen die meisten allerdings keine Exta-Flatrate. Günstige Telefonate erreicht man auch auf anderen Wegen. Am nahe liegendsten sind günstige Vorwahlen, die man vor die eigentliche Rufnummer setzt. Damit kostet beispielsweise das Auslandsgespräch mit der Urlaubsbekanntschaft, sagen wir mal nach Mallorca, von Deutschland aus unschlagbar günstige 0,95 Euro-Cent. Zahlreiche Seiten im Netz bieten stets aktuelle Tarife, Anbieter wie billiger-telefonieren.de zeigen die billigsten Anbieter oder berechnen gleich die günstigste Vorwahl. Abgerechnet wird über die normale Telefonrechnung. Continue reading “Fast für umsonst: Telefongespräche ins Ausland”

Ein passendes Alter-Ego für jeden Mailaccount

Jeder kann den Test machen: Nach wenigen Tagen sorglosen Umgangs mit einer neuen, kostenlosen E-Mail-Adresse in Foren und Registrierungsformularen wartet das Internet-Postfach mit Dutzenden unerwünschten Werbe- und Spamsendungen auf. Wer ungern Angebote zur Anatomie-Verlängerung liest, sollte möglichst anonym im Internet unterwegs sein.

Zunehmende legale und kommerzielle Schnüffeldienste, die solche freiliegenden Daten sammeln und bündeln, verschärfen das Problem (ein interessanter Artikel veranschaulicht die Problematik).

Die Schlussfolgerung liegt nahe: Zum Einmaleins der Internetsicherheit gehört neben Schutzsoftware auch der gesunde Menschenverstand. Und der rät dringendst davon ab, persönliche Daten sorglos im Netz zu verteilen. Dazu gehören auch die echten Daten für einen E-Mail-Account. Continue reading “Ein passendes Alter-Ego für jeden Mailaccount”

Die Leiden des DJs im Digitalzeitalter

Vinyl-DJ bei der Filigran-Arbeit am MischpultGod is a DJ – einer der größten Hits der britischen House-Band Faithless machte Gott zum DJ. Für viele ist hingegen der Diskjockey selbst ein Gott. Das trifft nicht nur auf Superstars wie Sven Väth, Carl Cox oder Jeff Mills zu. Wer es schafft, Freunde zum Tanzen zu bringen oder gar den Dancefloor der Dorfdisko erbeben lässt, der genießt Ruhm. Ein Schnellflug über mehr als 30 Jahre DJ-Geschichte: Von Vinyl über CD bis hin zum Computer-DJ.

Die Grundaufgabe eines Plattendrehers ist schnell beschrieben: Mit Hilfe eines Mischpultes und mindestens zwei Tonquellen erstellt der DJ einen möglichst neu- und andersartigen Musik-Mix. Früher kam das Dancefloor-Futter ausschließlich von Vinylplatten, die dann auf lange Zeit einzigartigen Technics SL-1210 Schallplattenspielern landeten. Diese so genannten Decks haben den Vorteil, dass der DJ direkt auf die rotierende schwarze Scheibe zugreift und durch Techniken wie Scratchen ganz neue Klänge entlockt. Ergänzt mit einem Geschwindigkeitsregler und den Möglichkeiten eines modernen Mischpultes war der Werkzeugkasten des DJs perfekt.

Mit dem Einzug des Digitalzeitalters hatte der DJ mehr Mittel in die Hand. Doch die CD hatte ein entscheidendes Problem: Ohne Direktzugriff war das perfekte Mixen schwer. Erst als das Grundprinzip eines Plattenspielers auf CD-Spieler angewandt wurde, wendete sich das Blatt. Mittels oben auf den Geräten angebrachten Drehscheiben wurden auch CDs direkt per Hand manipulierbar. Der CD-DJ war geboren, der allerdings schon wieder zu einer aussterbenden Spezies zählt. Continue reading “Die Leiden des DJs im Digitalzeitalter”

Beam me up, Bill

WorldWide TelescopeVor etwas mehr als zwei Monaten haben wir bereits von Microsofts Weltall-Plänen berichtet, jetzt ist es so weit: Die Himmelsstürmer aus Redmond beamen uns mit dem WorldWide Telescope in die unendlichen Weiten des Raumes. Wie bei Google-Earth navigiert man zwischen Sonnen und Galaxien hin und her, kleine Info-Fenster geben Aufschluss über den jeweiligen Standort. Bis auf ein paar nervige Ladezeiten bei neuen Bildern rast man mit dem WorldWide Telescope nahezu in Echtzeit durch den Weltraum, die Navigation läuft sehr flüssig und intuitiv von der Hand. Nicht nur Hobby-Astronomen werden von der Vielfalt des Universums und der faszinierenden Bilderpracht des virtuellen Teleskops begeistert sein.

Auf der Download-Seite von WorldWide Telescope hat sich Microsoft allerdings mal wieder etwas geleistet. Dort steht in großen Lettern, dass die Software neben PC auch für den Mac verfügbar ist. Allerdings läuft das Sternen-Programm nur auf Apple-Rechnern mit Boot-Camp und Windows-Betriebssystem. Na toll. Dann kann man die Software ja gleich auf einem PC installieren.

Durchbruch für Handy-TV zu der Fußball-EM?

Schon zu der Fußball Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hatten Experten das Handy-TV schön geredet: Das mobile Fernsehen sollte das Turnier der 32 besten Fußball-Mannschaften im deutschsprachigen Raum live und überall übertragen. Daraus wurde allerdings nichts. Stadionatmosphäre suchte man bei der WM 2006 auf deutschen Handys vergeblich.

Das Scheitern war allerdings vorprogrammiert: Die Netzbetreiber wollten vor zwei Jahren Handy-TV zur Fußball-EM per UMTS und Pay-per-View kräftig zur Kasse bitten. Bei dem so genannten Broadcasting von digitalen Fernsehkanälen speziell für mobile Geräte lieferten sich die Standards DMB und DVB-H einen Norm-Krieg. Als einer der Ersten wollte debitel mit dem in Süd-Korea bereits erfolgreichen Standard DMB die Kassen klingeln lassen. Doch lückenhafte Netzabdeckung, die EU-Entscheidung für den DVB-H-Standard sowie nur ein DMB-taugliches Handy im Angebot zwangen das Angebot Ende April dieses Jahres in die Knie.

Zur Fußball-EM soll alles anders werden: Mit dem breiterem Angebot an fernsehtauglichen Handys kommt jetzt vielleicht der große Durchbruch für das mobile Fernsehen. Wie sieht die Zukunft des Handy-Fernsehens aus? Zu der Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Erster Kontakt mit Hamachi

Nachdem ich inzwischen viel über die VPN-Software Hamachi gelesen habe, vornehmlich im Softonic-Forum, probiere ich es nun einmal selbst. Also als erstes die Software herunterladen und installieren. Los geht’s.

Ein wenig Bedenken habe ich allerdings beim Gedanken an meine
Firewall. Daher notierte ich mir vorher noch penibel alle Netzeinstellungen.

Die Installation von Hamachi auf dem mehrfach geschützten Laptop verläuft absolut reibungslos. So mag ich es: Einfach immer auf OK zu klicken und dabei aus dem Fenster schauen.

Die Einführung über den Assistenten nach dem ersten Start endet natürlich beim Eintritt in den Test-Server, der immer voll zu sein scheint. Bei maximal 16 Nutzern im Server sicherlich kein Wunder. So aus Spaß probiere ich nun der Reihe nach mögliche Namen wie test1 bis test1111, worauf immer die Meldung erscheint, die Namen seien schon vergeben. War also nichts mit dem Test-Server.

Aber wozu Testserver, wenn man mit Hamachi auch selbst einen Server aufstellen kann? Ich suche mir daher einen fantasievollen Namen und ein leichtes Passwort und tippe beides ein. Innerhalb weniger Sekunden erscheint mein Nick als anwesend im Fensterchen. Die Login-Daten dann per E-Mail an einen Freund geschickt und schon chatten wir per Hamachi über das Wetter.

Tja, und dabei ist es jetzt erst einmal geblieben. Meine Versuche, Dateien zwischen den Rechner hin- und her zu schieben, verlaufen jetzt seit zehn Minuten leider erfolglos. Auch die Ordnerfreigabe scheitert wohl an den Sicherheitsbedingungen. Was mich ja fast wieder beruhigt.

Jetzt bleibt mir nicht mehr viel übrig, als mich sorgfältig durch die Hamachi-Faqs im Forum durch zu lesen. Demnächst also mehr zu diesem Thema.

Suchmaschinen für den Desktop

Auf meinem Schreibtisch herrscht Unordnung. Fast immer. Ganz anders jedoch das virtuelle Pendant: Auf meinem PC-Desktop glänzt jedes Pixel vor Sauberkeit. Das liegt vor allem daran, dass ich Dokumente, Bilder und Videos in den Untiefen meines Ordnersystems aufbewahre. Das sieht oberflächlich ordentlich aus, doch wehe, ich muss einmal schnell etwas finden: Dann geht das große Klicken in den Verzeichnissen los. Bis man frustriert aufgibt, und die Windows-Suche bemüht. Und um die Wartezeit zu überbrücken, erst einmal einen Kaffee trinken geht.

Doch es geht auch anders. Schlaue Leute haben für so unordentliche Leute wie mich Software für die Suche auf dem Rechner entwickelt. Diese Programme indexieren den Inhalt auf der Festplatte und finden gesuchte Dateien in Sekundenschnelle. Einer der beliebtesten Vertreter der Desktop-Suche ist Copernic Desktop Search. Hat der Datenkrake den Inhalt meines Rechner einmal inspiziert, findet die Software E-Mails, Musik, Bilder und Videos mit einem Klick. Sogar Kontakte, Internetfavoriten und Verlauf spürt der clevere Suchhelfer auf. Continue reading “Suchmaschinen für den Desktop”

Dufte Idee: Handys mit SMS-Stinkbomben

Der Geruchssinn gehört beim Menschen zu den archaischsten Sinnen. Wohl deswegen wollen Experten Düfte per Handy als die neue Killer-Applikation für mobile Endgeräte verkaufen. Das Institut für Sensorikforschung und Innovationsberatung hat in diesen Tagen ein entsprechendes Patent angemeldet: Diese Technik soll Handynutzern in Zukunft erlauben, Duftbotschaften an andere Mobiltelefone zu senden und selbst zu emfpangen.

“Dufte” Telefonate haben nur einen Haken: Man braucht Handys mit einem speziellen Chip, der die Gerüche wie in einem kleinen Chemielabor zusammenbraut und richtig dosiert freisetzt. Der Duftchip soll per SMS oder durch Programmbefehle in Spielen angesprochen werden. Das Beste: Um ungewollte Duftmarken beziehungsweise Geruch-Spam zu vermeiden, kann der Nutzer ankommende Duftnachrichten akzeptieren oder ablehnen.

Die Entwickler erhoffen sich vielfältige Einsatzbereiche: Von duftenden MMS-Grüßen über Werbechips mit Duftproben von Parfüms bis hin zu Spielen für Handy und PC, bei denen die Düfte für ein besonderes Spielerlebnis sorgen. Die so genannten Dufttechnologien stecken noch in den Kinderschuhen und lassen bei mir unbehagliche Assoziationen mit Adlous Huxleys Roman “Schöne neue Welt” hochkommen. Von mir aus kann der Traum von duften Handygesprächen gerne noch eine ganze Weile Zukunftsmusik bleiben.

Firewalls: Die virtuellen Türsteher

Computer und Internet: Das sind zwei Dinge, die heutzutage fest zusammen gehören. Computer ohne Zugang zum WWW zählen längst zu den Exoten. Da das Internet nun mal keine geschlossene Gesellschaft ist, lauern in der digitalen Welt immer wieder mal Gefahren. Wie im echten Leben eben auch. Der Schutz vor unerwünschtem Zugriff Dritter auf den eigenen Rechner ist jedoch recht leicht zu bewerkstelligen. Kombiniert man die neulich von mir hier vorgestellten kostenlosen Virenscanner mit einer so genannten Firewall, so gilt für digitale Schädlinge dasselbe wie für dunkle Gestalten an der Disko-Tür: “Du kommst hier nicht rein!”

Verkehrspolizist im Internet
Mit der kostenlosen Comodo Firewall Pro bestimmt der Anwender, welche Programme sich mit dem Internet verbinden dürfen und welche nicht. Die Freeware merkt sich diese Regeln und handelt nach kurzer Einarbeitungszeit automatisch und im Hintergrund. Mit der schlichten Programmoberfläche und der überschaubaren Anzahl an Optionen ist diese Software ideal für wenig geübte Internetnutzer.

Sicherheitsexperte für den Hausgebrauch
Online Armor Free hat ein wachsames Auge auf alle ein- sowie ausgehenden Datenströme. Die kostenlose Software passt sich im laufenden Betrieb an das Nutzerverhalten an. Nach dem ersten Programmstart führt Online Amor Free einen Sicherheitscheck durch. Die englischsprachige Freeware läuft unauffällig im Hintergrund und stört den Anwender wirklich nur, wenn eine Entscheidung gefragt ist.

Datenfluss im Griff
PC Tools Firewall Plus konfiguriert sich zunächst selbst und läuft im Hintergrund. Greift man mit einem Programm auf das Internet zu, zeigt die Freeware eine Warnmeldung an. Erst nach der Genehmigung durch den Anwender wird der Webzugriff gewährt. Anfänger finden sich auf der übersichtlichen Oberfläche schnell zurecht. Fortgeschrittene spielen bei Bedarf an Detaileinstellungen herum.