GTA V: PC-Version erscheint im März 2014 – behauptet Amazon

Die PC-Version von GTA V erscheint einem aktuellen Gerücht nach am 14. März 2014 in Deutschland. Reddit-Nutzer JediThug hatte sich mit der Frage um einen Veröffentlichungstermin von GTA V für PC an den Amazon-Kundenservice gewendet, welcher prompt antwortete.

Die Kundendienst-Mitarbeiterin erklärte JediThug, dass Grand Theft Auto V für den PC am 12. März 2014 in den USA und am 14. März 2014 in Europa erscheine. Auch einen Termin für die offizielle Ankündigung nannte die Amazon-Mitarbeiterin: Der 24. Dezember. Letzterer Termin bewahrheitete sich allerdings nicht.

Bild: Reddit

Die ganze Welt wartet auf GTA V

Auch wenn GTA-Entwickler noch keine offizielle Ankündigung zu einer PC-Version von GTA V veröffentlicht hat, zeigt die Vergangenheit zusammen mit zahlreichen Hinweisen, dass eine PC-Version durchaus irgendwann erscheinen dürfte. So entdeckten Internetnutzer bereits bei der Veröffentlichung von GTA V für Xbox 360 und Playstation 3 Hinweise auf eine PC-Version im Quellcode der Software.

Gestritten wird derweil noch über einen genauen Veröffentlichungstermin, weshalb man auch die Aussage der Kundendienstmitarbeiterin von Amazon mit Vorsicht betrachten sollte. Einen genauen Termin erfahren wir aber erst, wenn sich Rockstar dazu äußert.

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Via Reddit

Facebook-Chat für Windows Phone erhält Toaster-Benachrichtigungen und besseren Push

Die Facebook-App für Windows Phone 8 (Download) hat über Weihnachten ein wichtiges Update erhalten. Auch wenn die Funktionalität der App nicht groß erweitert wurde, haben die Entwickler in Version 5.2.1.0 an der Qualität der Sofort-Nachrichten und der Live-Kacheln gearbeitet.

Laut Microsoft sind Benachrichtigungen jetzt schneller und zuverlässiger als bislang. Windows Phone Nutzer litten bislang über nicht oder verspätet zugestellte Sofort-Nachrichten. Gerade im Hinblick auf den Facebook-Chat ein Ärgernis.

Mit der neuen Qualität der Push-Nachrichten haben die Entwickler für den Facebook-Chat auch Toaster-Benachrichtigungen aktiviert. Die Toaster-Mitteilungen erscheinen für einen kurzen Moment am oberen Bildschirmrand des Windows Phones, unabhängig von der App, in der man sich gerade befindet. Neue Chat-Mitteilungen hat man damit schnell im Blick.

Neue Kacheln

Das Update bringt auch verbesserte Live-Kacheln. Die Facebook-Kachel variiert man jetzt in der Größe. Außerdem gibt es nicht mehr nur eine Kachel. So kann man nun Kacheln für den Chat, Ereignisse, Gruppen, Seiten und Fotoalben auf den Home-Bildschirm des Windows Phones pinnen.

Download

Die Sims 4, Watch Dogs, Titanfall: Die Spiele-Highlights 2014

PC- und Konsolenspieler können sich auf das neue Jahre freuen. Denn es erwarten uns auch 2014 richtige Spiele-Kracher. Wir werfen einen Blick auf die kommenden Game-Highlights.

2013 hielt für Gamer einige Meilensteine bereit: die Veröffentlichung von GTA 5, die neuen Spielekonsolen PS4 und Xbox One sowie die Fortsetzung großer Spiele wie FIFA 14, NBA 2K14 oder Assassin’s Creed 4. Wird 2014 ebenso viele Highlights bieten?

Die Sims 4: Figuren werden menschlicher

2014 gehen die Sims in die vierte Generation. Ein konkretes Veröffentlichungs-Datum steht jedoch noch nicht fest.

Der Fokus liegt auf der Einzigartigkeit eines jeden Sims. Jede Figur besitzt eigene Hobbys, Talente, Stärken und Schwächen. Die Sims werden unberechenbarer. Rundum: Die Sims werden menschlicher.

The Elder Scrolls Online: der zukünftige MMO-König?

Der Nachfolger von Skyrim wird eine Multiplayer-Online-Variante des Rollenspiels sein. The Elder Scroll Online will sich einen Teil des MMO-Marktes sichern. Ob das klappt, ist jedoch fraglich, denn der Markt liegt am Boden. World of Warcraft hat in den letzten Monaten mehrere Millionen Nutzer verloren.

WoW Warlords of Draenor: Blizzard gibt nicht auf

Um World of Warcraft wiederzubeleben, veröffentlicht Blizzard 2014 mit WoW Warlords of Draenor eine Erweiterung. Die zusätzlichen Inhalte stellen die größte Veränderung des MMO-Klassikers seit Cataclysm dar.

Warlords of Draenor spielt in einer vergangenen Welt in völlig neuem Design. Doch Blizzard geht es nicht nur um das Erscheinungsbild. Verbesserte Grafiken sollen 2014 für eine neues Spielerlebnis sorgen.

GTA 5: neuer Content für Online-Version

Mit Grand Theft Auto 5 endet dieses Jahr mit einem Paukenschlag. Doch auch 2014 wird es von GTA etwas Neues geben.

Rockstar kündigte neuen Content für die Online-Version an. Es gilt als sicher, dass auch die PC-Version neue DLCs bekommen soll.

Watch Dogs: Konkurrenz für GTA  5?

Um das Sci-Fi-Abenteuer von Ubisoft ist ein richtiger Hype entstanden. Kein Wunder also, dass das Spiel bereits mit GTA 5 verglichen wird.

Ganz abgesehen davon, dass Watch Dogs ein außergewöhnliches Spiel ist, steht es stellvertretend für die neue Generation der Spielekonsolen. Über deren Leistungsfähigkeit kann man derzeit nur spekulieren. Spiele wie Watch Dogs geben uns einen ersten Eindruck.

Thief: die Rückkehr des Meisters

Thief dürfte insbesondere älteren Spielern noch ein Begriff sein. Es gilt als einflussreiches Spiel, das Titel wie Assassin’s Creed inspiriert hat.

Kann eine Wiederbelebung nach 16 Jahren funktionieren? Bisherige Tester beantworten die Frage mit Ja. Thief könnte 2014 neue Standards für Spiele in Third-Person-Perspektive setzen.

Dark Souls 2: zurück in die Hölle

Dark Souls gilt als eines der schwierigsten Rollenspiele. Doch darauf allein sollte man das Spiel nicht reduzieren. Für fortgeschrittene Spieler hält es ein ausgeklügeltes Gameplay bereit. Daher darf man auf den zweiten Teil gespannt sein.

Lego Movie Videogame: wieder gute Stimmung

Ein neues Lego-Spiel sorgt bei Fans von Abenteuer-Games immer für Aufregung. Traveller’s Tales war bereits ein großer Erfolg. Das Spiel ebnet den Weg für einen Nachfolger, der sich ebenfalls an einen Kinofilm anlehnt.

Humor, charismatische Figuren und zum Teil komplett zerstörbare Szenerien sind die Zutaten, aus denen Lego seine Videogames baut.

Titanfall: Mechs in neuem Look

Wenn es um gigantische Roboter geht, dann ist von Titanfall die Rede. Das Thema ist zwar nicht gerade neu. Titanfall glänzt aber mit detailreichen Grafiken und einem gelungenen Gameplay. Das Spiel dürfte daher nicht nur Genre-Fans gefallen.

Gehören der PS4 und der Xbox One die Zukunft?

Die neue Generation der Spielekonsolen steht bereits in den Regalen. Einige Spiele geben einen Eindruck über das Potenzial der neuen Konsolen. Revolutionäres war jedoch noch nicht zu sehen.

Gleichwohl wird es in den nächsten Monaten einige exklusive Neuerscheinungen für die PS4 und die Xbox One geben: Destiny, Drive Club, Infamous Second Son oder The Witcher 3 Wild Hunt sind nur einige davon.

Auf welches Spiel freut Ihr Euch 2014? Schreibt uns einen Kommentar.

Originalartikel auf Spanisch.

Minecraft mit Pferden, GTA V, Plants vs. Zombies 2: Das waren die Spiele-Highlights 2013

Das Jahr 2013 war für Gamer sicherlich kein schlechtes Jahr. Die vergangenen zwölf Monate hatten für PC- und Konsolen-Spieler einiges zu bieten. Wir stellen unsere Highlights aus der Spielewelt 2013 vor.

Slender-Fortsetzung

Slender war eines der erfolgreichsten viralen Games aller Zeiten. Dass ein kommerzieller Nachfolger irgendwann auf den Markt kommen würde, war nur eine Frage der Zeit. Das erste Spiel kam noch mit körniger Grafik daher. Slender: The Arrival verfügt über eine ausgefeilte Grafik, eine Story und mehrere Locations. Aber hatte auch weniger Erfolg. Als Slender: The Arrival auf den Markt kam, waren die Slender-Horrorspiele nicht mehr angesagt.

Das SimCity-Debakel

Ein lang erwartetes Spiel 2013 war SimCity. Doch das Game ließ sich nur mit einer Internetverbindung spielen. Gleich, wie man darüber denken mag: Gleich zum Start gingen die EA-Server in die Knie und ließen tausende Spieler ziemlich verärgert zurück. Auch die Glass Box-Engine hielt nicht ganz, was der Hersteller versprochen hatte: So erzeugten beispielsweise Bäume im Spiel Geräusche von Sirenen und Autos.

Minecraft: Für Pferdenarren

Minecraft 1.6 kam im Mai 2013 mit einigen Verbesserungen auf den Markt. Dazu gehören auch Pferde. Die meisten Spieler waren begeistert, wie Kommentare bei Softonic zeigen:

  • “Ja, Pferde!”
  • “Perde! Die neuen Schweine”
  • “Minecraft und Pferde und zusammen ergibt es das Paradies”

Minecraft 1.7, als absolute Revolution angekündigt, konnte solche Begeisterung nicht mehr hervorrufen.

Erfolgreiches Jahr für Simulationen

2013 war das Jahr der Simulationsspiele. Die ungeschlagenen Stars waren Euro Truck Simulator 2 und Train Simulator sowie der absurde Surgeon Simulator 2013. Euro Truck Simulator 2 hält sein konstasnt hohes Niveau und bekommt regelmäßig Updates. Und das i-Tüpfelchen ist das eigene soziale Netzwerk World of Trucks.

GTA V auf PC?

Kein Rückblick auf 2013 kann Grand Theft Auto V auslassen, war das Rockstar-Spiel doch das am meisten umjubelte Spiel der Welt. Das Game sieht gut aus, bringt jede Menge Innovationen und eine riesige Karte mit sich. Wermutstropfen: die fehlende PC-Version. Wir erwarten GTA V für PC sechs bis acht Monate nach dem Release der Konsolenversionen, auch wenn Rockstar sich darüber ausschweigt.

The Sims are back. WooHoo?

Das Spiel Die Sims 4 wurde auf der Gamescom in Köln angekündigt. Im kommenden Herbst sollen die PC- und die Mac-Version kommen. Die Sims sollen emotionaler daherkommen, und diese Emotionen werden Auswirkungen aufs Spiel haben.

Das Aus von LucasArts: Ende einer Ära

Im April hat Disney das legendäre LucasArts Studio, das in den 90er-Jahren die Point-and-Klick-Adventure populär gemacht hat, geschlossen. Trotz großer Titel im Programm wie Monkey Island, Sam & Max,  Indiana Jones und The Fate of Atlantis hat man sich in den letzten Jahren darauf versteift, das StarWars Franchise auszuschlachten – mit immer weniger Erfolg. Ehemalige Mitarbeiter haben nun bei TellTale das Adventure-Genre wieder aufleben lassen.

Mehr Pflanzen, mehr Zombies

Einer unserer Lieblinge bekam in diesem Jahr eine Fortsetzung: Plants vs Zombies 2: It’s About Time kam im Sommer auf dem Markt. Die größte Veränderung hat indes nicht etwa das Gameplay erfahren, sondern das Gesamtkonzept. Das Spiel ist jetzt ein Freemium-Spiel. Grundsätzlich kostenlos, hat der Spieler jedoch die Gelegenheit, die nächsten Level durch In-App-Käufe zu kaufen. Trotz jeder Menge Gelegenheiten, Geld loszuwerden, tut das dem Spielspaß keinen Abbruch.

plants vs zombies crazy dave taco

EA kippt den Online-Pass

EA landete einen Paukenschlag mit der Nachricht, man stelle das Online Pass-System für Spiele ein. Das System sollte mögliche Verluste durch Second-Hand-Geschäfte auffangen. Der Hersteller bat fürs Online-Spielen nämlich alle zur Kasse, die ein Second-Hand-Spiel gekauft hatten.

PES 2013 ohne Regen

Das Fußballspiel Pro Evolution Soccer wollte seinem härtesten Rivalen FIFA 14 eigentlich ordentlich Marktanteile abjagen. Doch es kam alles anders. Zuerst hieß es, es gebe keinen Regen, weil Konami nicht genug Zeit hatte, mit der neuen Engine zu arbeiten. Dann kam noch dazu, dass der Hersteller die Rechte verloren hatte, die meisten europäischen Stadien im Spiel umzusetzen. Wir wünschen PES mehr Glück im Jahr 2014!

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Windows 8, RT und Skype: Microsofts durchwachsende Bilanz für das Jahr 2013

2013 war ein schwieriges Jahr für Microsoft. Der Software-Gigant musste die Windows-Nutzer vom neuen Dual-Interface von Windows 8 überzeugen. Nur eine von vielen schwierigen Herausforderung, die Microsoft zu meistern hatte.

Außerdem stellt der Software-Gigant aus Redmond  den MSN Messenger ein, um die aufgekaufte VoIP-Software Skype zu pushen. Das abrupte Ende für den Messenger verärgerte viele Nutzer. Das war nicht das einzige Mal in diesem Jahr, dass Microsoft mit unzufriedenen Anwendern zu kämpfen hatte.

Windows 8.1 : die Rettung?

2013 begann für Microsoft mit einer Enttäuschung. Windows 8 fiel bei den Anwendern durch. Als das neue Betriebssystem Ende 2012 präsentiert wurde, schrumpfte der PC-Markt bereits. Mobile Geräte wie Smartphones und vor allem Tablets sorgten für Verkaufsrekorde. Windows 8 war für die mobile Nutzung aber nicht ausgelegt.

Trotz einer modernen Benutzeroberfläche erntete Windows 8 in vielen Punkten Kritik. Dazu zählen der fehlende Start-Button oder der komplizierte Zugang zu den traditionellen Office-Produkten.

Microsoft erschreckte die Nutzer mit zu vielen Neuerungen. Die Antwort sollte das Update Windows 8.1 geben. Doch auch damit wurden nicht alle Probleme gelöst. Das Update fiel bei den professionellen Anwendern durch. Microsoft zählt die gewerbliche Anwendung von Windows zu den Kernmärkten.

2013 war nicht unbedingt ein erfolgreiches Jahr für Windows 8, aber von einem Fehlschlag kann man auch nicht sprechen. Die Bezeichnung “könnte besser sein” trifft es am ehesten. Die Post-PC-Ära verlangt von Unternehmen, die mit PCs groß geworden sind, einiges ab.

Windows RT : das Betriebssystem mit ungewisser Zukunft

Windows RT, neben Windows und Windows Phone Microsofts drittes Betriebssystem, stellte 2013 eines der großen Mysterien dar. Für Tablets entwickelt, besitzt es viel Ähnlichkeit mit Windows 8. Auch bei RT fehlen einige Key-Funktionen, weshalb es von den Nutzer mit Argwohn betrachtet wird.

Tablet-Hersteller haben inzwischen angekündigt, Windows RT nicht mehr für ihre Produkte einsetzen zu wollen. Auf der anderen Seite muss Microsoft geringe Absätze für das eigene Surface-Tablet hinnehmen. Wie wird also die Zukunft für Windows RT aussehen?

MSN, Skype und verärgerte Nutzer

Ein weiteres großes Thema für Microsoft: das Ende des Windows Live Messenger, der vorher MSN Messenger hieß, zu Gunsten von Skype. Im Mai begann der erzwungene Umstieg, nachdem Microsoft die Messenger-Nutzer ein letztes Mal über dessen Ende informierte. Der harte Übergang sorgte bei Anwendern für schlechte Stimmung. Sie ließen ihren Ärger in sozialen Netzwerken freien Lauf.

Ein nicht personalisierbares Interface, eine zu kleine Auswahl an Emoticons, kostenpflichtige Funktionen – Skype kam bei vielen neuen Nutzern nicht gut an. Hinzu kamen technische Probleme, mit denen sich einige Anwender herumplagten.

Microsoft versuchte die Wogen zu glätten, doch in der Zwischenzeit wanderten viele Nutzer zu anderen Messengern oder Chat-Diensten wie zum Beispiel Facebook ab.

Knapp ein Jahr nach dem Übergang hat es Microsoft geschafft, die VoIP-Software mit einigen Updates zu verbessern. Vielleicht gelingt den Redmondern 2014 die Rückkehr, um verlorene Marktanteile wieder zurückzugewinnen.

Das müssen Sie bei der Datensicherung beachten

Backups sind wie der tägliche Morgensport. Die Sicherung ist wichtig, aber kaum jemand kümmert sich mit Vorliebe darum. Wir haben uns das Nutzerverhalten angesehen und geben nützliche Tipps zu Backups: Wie teilt man die eigenen Daten am Besten ein und welche Tools gibt es für die verschiedenen Kategorien?

Backups dienen der Sicherheit der eigenen Daten. Für den Fall, dass Daten vom Rechner gestohlen werden oder verloren gehen sollten, sichert man sie an einem anderen Ort nocheinmal.

Nutzer vernachlässigen Backups

Allerdings bleibt dem Nutzer die Sicherung selbst überlassen. Für viele zu viel Aufwand: Laut der jährlichen Umfrage von BackBlaze haben 30 Prozent aller Computernutzer noch nie ein Backup ihres eigenen Rechners gemacht, und nur zehn Prozent sichern täglich. 93 Prozent haben die Kopien nur lokal gespeichert. 46 Prozent verlieren jedes Jahr Daten.

30 Prozent aller Computernutzer verzichten auf Backups (Quelle).

In der gleichen Umfrage heißt es, 2016 würden 36 Prozent ihre Daten in der Cloud hinterlegen. Doch viele Nutzer haben Bedenken dagegen. Gemäß dem 2013er der Cloud Security Alliance ist die Furcht vor Datenverlust in der Cloud der zweithäufigste Vorbehalt.

Backups im 21. Jahrhundert: in und aus der Cloud

Wer keine Bedenken hat, speichert die Daten bequem in der Cloud und auf dem Handy. Vordergründig betrachtet sind Backups damit überflüssig geworden, denn selbst wenn der PC aufgibt, sind die Dokumente außerhalb synchronisiert und damit wiederherstellbar. Andererseits sollte man die Gefahr durch Hacker nicht ausblenden.

Die vier Stufen des Backup

Die Daten auf dem Computer lassen sich anhand von Wichtigkeit, Bedeutung und Zugriffshäufigkeit gut in vier Kategorien unterteilen.

Die vier Datenkategorien beim Backup

Kategorie I: Wesentliche Daten (Identität)

In diese Kategorie fallen die wichtigsten Daten der digitalen Identität. Dazu gehören Passwörter, Zertifikate und digitale Signaturen, Verschlüsselungen sowie andere persönliche Kennungen. Ohne diese Daten kann der Nutzer auch nicht auf die verfügbaren Geräte zugreifen. Verheerend ist der Verlust von Passwörtern, besonders dann, wenn eine Verschlüsselung im Spiel ist.

Software und Vorgehensweisen für Kategorie I

Daten aus Kategorie I kann man natürlich manuell speichern. Doch bequemer geht es mit Programmen, die Passwörter und Profile verwalten. Wir empfehlen:

  • Dashlane, einen Passwort-Manager für PC, Mac und Smartphone
  • LastPass, ein Passwortmanager für Browser
  • Google Chrome mit aktivierter Datensynchronisierung
  • MozBackup (Windows), für Firefox-Backups – einschließlich Passwörtern
  • Anleitung zum Backup von Zertifikaten und digitalen Signaturen auf Windows

Kategorie II: Aktive Daten

Die zweite Kategorie umfasst Daten, die aktuell oder kurzfristig von hoher Bedeutung sind. So zum Beispiel die Magisterarbeit eines Studenten, eine Kunden-Datenbank oder der Quellcode eines Programms in der Entwicklung. Von solchen Daten gibt es meist mehrere Versionen, die ab und an wiederhergestellt werden müssen. Oft ist zudem ein Zugriff von verschiedenen Geräten aus notwendig.

Software und Vorgehensweisen für Kategorie II

Dafür eignen sich Programme, die Daten in der Cloud ablegen. Besser noch, wenn ein automatisiertes Programm herkömmliche Kopien anlegt:

  • Dropbox, eine Anwendung zur Datenspeicherung in der Cloud
  • Google Drive, eine Alternative zu Dropbox, ideal für Android-Geräte
  • SkyDrive, eine Lösung von Microsoft, integriert in Office 2013 und Windows 8
  • Cobian Backup, ein Backup-Programm als ideale Ergänzung zu Dropbox
  • SpiderOak, ein sehr umfassendes Backup-Programm, das immer mehr Fans findet

Kategorie III: inaktive Daten

Weniger wichtige Daten wie Fotos, Videos und alte E-Mails, aber auch gespeicherte Gespräche in WhatsApp und Skype sowie Favoriten speichert man manuell oder automatisch. Der Nutzer verwendet sie nur selten, aber sie sind immer noch wichtig für den Besitzer.

Software und Vorgehensweisen für Kategorie III

Viele entscheiden sich für manuelles Kopieren dieser Daten. Besser ist jedoch eine Kombination aus regelmäßigem Kopieren, Dateimanagement und Wiederherstellungs-Anwendungen, insbesondere bei Mobiltelefonen.

  • Cobian Backup und BitReplica eignen sich, um regelmäßig Kopien der Dateien anzulegen
  • Mit aktivierter Synchronisierfunktion sind Flickr, Facebook und Google Plus ideal, um Fotos zu sichern
  • iCloud ist eine integrierte Backup-Lösung in der Cloud bei iPhone und iPad (iOS)
  • Die Lösungen von IFTTT ermöglichen eine Sicherung der Daten vieler Webanwendungen

Kategorie IV: Funktionsdaten – Betriebssystem und Anwendungen

Backups vom Betriebssystem und den installierten Anwendungen sowie deren Einstellungen – von den Passwörtern abgeshen –  sind weniger dringend. Viele Benutzer unterlassen das sogar gänzlich. Wenn das System nicht mehr funktioniert oder beschädigt ist, beeinflusst das die Daten der Ebenen ein bis drei in der Regel nicht. Einzig deren Wiederherstellung wird schwieriger, aber nicht unmöglich.

Software und Vorgehensweisen für Kategorie IV: Am gebräuchlichsten ist neben einer Datensicherung das Erstellen eines Systembackups. Das ermöglicht die Systemwiederherstellung zu einem früheren Zeitpunkt.

Eine Festplattenpartition ermöglicht die Systemwiederherstellung ohne Auswirkungen auf Dokumente.

Mit Time Machine für Mac und Systemwiederherstellung bei Windows liefern die Hersteller auch entsprechende Werkzeuge gleich mit. Weitere Tools von Drittanbietern bieten zusätzliche Funktionen.

Original-Artikel auf Spanisch von Softonic-Redakteur Fabrizio Ferri-Benedetti.

Mehr zu Datensicherung

Schrott-Geschenke im Internet verkaufen – Die besten Apps und Webseiten

Weihnachtsgeschenke sind ein echtes Teufelswerk. Wir freuen uns das ganze Jahr darauf und wenn es soweit ist, bekommen wir oft etwas, was wir gar nicht wollen.

Früher haben wir über unnützige Geschenke geschimpft, vielleicht geweint und den Pullover anschließend auf dem Dachboden verstaut. Das muss nicht sein. Es gibt viele Apps und Internetseiten auf denen Sie ungewollte Geschenke verkaufen können. Wir haben die besten deutschen Apps und Internetseiten dafür zusammengetragen.

eBay.de – nicht nur Auktionen

eBay ist der unumstrittene Marktführer für Online-Auktionen. Mit der eBay-App und einem passenden Smartphone erstellt man eine Auktion direkt noch unter dem Weihnachtsbaum.

Doch bei eBay gibt es nicht nur Auktionen. Für Nutzer die vor den Auktionsgebühren zurückschrecken oder einen Artikel lieber lokal verkaufen möchten gibt es eBay Kleinanzeigen. Über den Kleinanzeigen-Markt verkauft man Artikel gebührenfrei in der eigenen Umgebung.

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Kleiderkreisel – Handtaschen, Pullover und Jacken

Der Kleiderkreisel ist die erste Anlaufstelle, wenn es um den Verkauf von unlieb gewordenen Kleidungsstücken geht. Ob Handtaschen, Unterwäsche, Schmuck oder Abendgarderobe: Über den Kleiderkreisel findet man nicht nur einiges, man wird auch das meiste los.

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Quoka.de – Das deutsche Craigslist

Früher ein Anzeigenblatt in der Auslage ist Quoka heute eine Internetcommunity mit mehr als sechs Millionen Anzeigen. Bei Quoka findet man alles von gebraucht bis neu, von Geburtstags- bis Weihnachtsgeschenk. Inserate bei Quoka sind kostenlos.

Internetseiten für Kleinanzeigen und Auktionen

Natürlich ist ein Smartphone für den Verkauf von Weihnachtsgeschenken keine Pflicht. Sehr gut funktionieren auch die großen Kleinanzeigen-Seiten und Auktionshäuser im Internet. Hier eine Liste von vier Alternativen zu eBay.

Geheimtipps für Gamer: Unbekannte Spiele-Perlen 2013

GTA V, Bioshock Infinite, The Last of Us – 2013 hat zweifellos tolle und kommerziell erfolgreiche Spiele gebracht. Doch es gab auch Games, von denen kaum jemand Notiz genommen hat. Hier zeigen wir eine Auswahl dieser Kleinode.

The Stanley Parable (PC)

Dem Indie-Bereich war 2013 ein sehr erfolgreiches Jahr beschieden. Die Überraschung des Jahres war The Stanley Parable, eine Mod von Half-Life 2.

Das Spiel unternimmt einen merkwürdigen Spaziergang durch verschiedene Büros, in denen Stanley gearbeitet hat.  Der Ansatz scheint langweilig, aber wer das Game spielt wird staunen.

Monaco (PC)

Mit Payday 2 und GTA V sind wir in zwei Spielen in die Rolle von Gangstern geschlüpft. Auch in Monaco wird der Spieler zum Dieb.

Das Spiel ist mit einem schmalen Budget ausgestattet, fügt dem typischen Gameplay mit Stealth, Infiltration und Diebstahl aber eine Menge Charisma und neue Ideen hinzu.

Rogue Legacy (PC, Mac)

Wenig neu ist das Genre der Rogue-Spiele, bei denen man ein zufallsgeneriertes Szenario durchstreift, Gegner bekämpft und seine Fähigkeiten verbessert. Rogue Legacy jedoch erweitert das Genre mit originellen Komponenten. So ist zum Beispiel jeder neue Spielheld ein Abkömmling der ehemaligen Spielfigur und erbt deren Stärken und Schwächen.

Das macht das Spiel – gemeinsam mit der Steuerung und der Grafik – zu einem tollen Rogue Game. Auch ohne dickes Budget.

The Swapper (PC)

Wer auf Science Fiction wie Blade Runner, Alien oder Gravity steht, wird The Swapper lieben. Nicht so sehr Mainstream wie Mass Effect, wartet das Game jedoch mit guten Ideen und tollen Puzzles auf. Klonen spielt eine ganz besondere Rolle.

Das Tolle an The Swapper sind seine herausragende Grafik und seine einfache Steuerung.

Ridiculous Fishing (iPhone, Android)

Wer es satt hat, Candy Crush auf dem Handy zu spielen und etwas völlig anderes braucht, sollte Ridiculous Fishing: A tale of Redemption (für iOS und Android) ausprobieren.

Dahinter steckt genau das, was der Name andeutet: ein Angelspiel. Was daran so originell sein kann? Mit gut ausgwogenen Aufgaben fesselt das Game den Spieler für Stunden an den Bildschirm seines Handys oder Tablets.

Rayman Legends (PC, PS3, Xbox 360, Wii U, PS Vita)

Doch nicht alle Spiele, die zu wenig Aufmerksamkeit genossen haben, waren Indipendent-Games. Beispielsweise der nicht ganz unbekannte Rayman. Die Ubisoft-Spiele mit dieser Spielfigur erfahren nicht die Publicity, die sie verdienen. So zum Beispiel Origins von 2011 und in diesem Jahr die Fortsetzung Rayman Legends.

Für uns ist Rayman Legends eines der herausragendsten Mainstream-Spiele des Jahres. Es bietet eine tolle Spielwelt und exzellente Spielbarkeit. Außerdem bietet der Hersteller Versionen für fast alle Geräte.

Injustice Gods Among Us (PC, PS3, Xbox 360)

Die großen Zeiten der Kampfspiele sind seit den Neunzigerjahren mit Titeln wie Street Fighter vorbei. Trotzdem kommen in diesem Genre noch immer herausragende Spiele auf den Markt. Der Star ist in diesm Jahr Injustice: Gods Amongs Us. Der Titel verzeichnet zwar ordentliche Verkaufszahlen, aber angesichts der gebotenen Qualität ist der Erfolg doch eher mau.

Fans von DC-Comicfiguren kommen bei dem Spiel genauso auf ihre Kosten wie Neulinge. Und andere Sagas können sich von Injustice eine ordentliche Scheibe abschneiden. Kein Wunder: hinter dem Spiel stehen die Macher von Mortal Kombat aus dem vergangenen Jahr.

X Rebirth (PC, Mac)

Die X-Serie begleitet uns schon seit fast 15 Jahren, und obwohl alle Titel hohe Qualität an den Tag gelegt haben, fällt die letzte Version besonders herausragend aus. X Rebirth hat bis dato nicht viele Menschen überzeugen können. Uns gefällt aber das Spielkonzept des offenen Raums und endloser Möglichkeiten.

Football Manager 2014 (PC)

Viele werfen dem Spiel vor, es sei zu technisch und ernst. Doch es lässt sich nicht abstreiten, dass Football Manager sich Jahr für Jahr weiterentwickelt. Die Möglichkeiten und Optionen sind schier uferlos. Kurzum: Fußballfans, die Spaß an Matches, Taktikkniffen, Pressekonferenzen und Transfers haben, sind mit dem FM gut bedient. Und der eine oder andere mag vielleicht sogar mehr Spaß daran haben, als bei der -zigsten Version von FIFA.

Surgeon Simulator 2013 (PC)

In unsere Auswahl der besten Spiele des Jahres mit ungewöhnlichen Berufen fällt 2013 ein Titel, in dem der Spieler in den Chirurgenkittel schlüpft. Dabei sieht sich der “Arzt” in Situationen versetzt, in denen es um Leben und Tod geht. Doch zumindest gefährdet man bei Surgeon Simulator 2013 mit ungeschickten Handgriffen keine Menschenleben!

Den Spieler-Horizont erweitern

Die höchst unterschiedlichen Spiele unserer Auswahl zeigen deutlich, dass man nicht immer zu den Top Ten der Spielecharts greifen muss, um gute Spiele zu finden.

Hin und wieder lohnt es sich also, das große Marketinggetöse zu ignorieren und abseits allen Verkaufsschlagern auf gute Spiele zurückzugreifen. Denn nur so kann man den eigenen Spielerhorizont erweitern.

Haben Ihr eines dieser Spiele ausprobiert? Wenn ja, welches?

Originalartikel auf Spanisch.

Was ist Snapchat und welche Gefahren verbergen sich dahinter?

Mit Snapchat verschickt man Fotos oder Videos, die sich kurz später selbst löschen. Rund 150 Millionen Bilder werden täglich so ausgetauscht. Da bieten sich viele Möglichkeiten, allerdings auch Probleme. Wir erklären, wie Snapchat funktioniert und wie man mit spannenden Themen wie Sexting umgeht.

Das Wichtigste in 10 Sekunden

Snapchat gibt es für Android und iPhone. Die Messenger-App verschickt Fotos, Videos oder Texte an einen oder mehrere Konakte. Die Empfänger können die verschickten Informationen für maximal zehn Sekunden ansehen. Danach löschen sich die Bilder automatisch und können nicht mehr angesehen werden.

Mensajes que se destruyen

Einmal gesendet ist die Nachricht nach dem Lesen unwiderruflich verloren.

So funktioniert Snapchat

Um Snapchat zu nutzen, muss man sich zunächst registrieren. Man gibt seine E-Mail-Adresse und ein Passwort ein und sucht sich einen Nickname aus. Fotos können nur an Kontakte geschickt werden, die auch Snapchat nutzen. Sie stehen in der Kontaktliste der App.

Als nächstes schießt man mit dem Smartphone ein Bild. Vor dem Versenden wählt man aus, wie lange das Foto beim Empfänger sichtbar sein soll. Der Empfänger kann es maximal zehn Sekunden lang sehen. Das Bild kann an einen oder mehrere Kontakte geschickt werden. Wann die Nachricht geöffnet wird, bleibt dem Empfänger überlassen.

Nach dem Öffnen der Nachricht beginnt ein Countdown. Am Ende löscht Snapchat das Bild. Übrig bleibt nur eine Notiz in der History. Dort steht lediglich, dass man eine Nachricht erhalten hat und von wem sie gesendet wurde. Öffnet man die Nachricht überhaupt nicht, wird sie nach 30 Tagen vom Snapchat-Server gelöscht.

Was ist Sexting?

Snapchat versendet Bilder mit einer sehr kurzen Lebensdauer. Mit der kurzen Lebensdauer wird auch das sogenannte Sexting leicht. Darunter versteht man den Versand eigens erstellter erotischer Bilder über das Handy. Das kann aber fürchterliche Konsequenzen haben bis hin zum Cyber-Mobbing.

Das Snapchat-Icon erscheint mit einem Geist und zwei Mädchen…

Kann man Snapchat Bilder speichern?

Mit Snapchat versendete Bilder werden auf dem App-Server gespeichert, bis der Empfänger die Nachricht öffnet. Sobald das Bild den Server verlassen hat, wird es temporär auf dem Gerät des Empfängers mit der Endung .jpgnomedia gespeichert.

Per Screenshot kann man ein Snapchat-Bild speichern. Allerdings ist das nicht ganz einfach, da Snapchat das Display belegt. Eine andere Option: Man erstellt einen Screenshot mit einem Android-Emulator wie zum Beispiel BlueStacks.

Snapchat en Bluestacks

Snapchat auf BlueStacks: einfach, sicher und schnell

So lange die Snapchat-Nachricht mit dem Foto noch nicht geöffnet wurde, speichert man das Bild, wenn das Smartphone gerootet wurde oder einen Jailbreak besitzt. Dann setzt man Apps wie zum Beispiel Snapgrab ein. Snapgrab ruft Bilder aus ungeöffneten Snapchat-Nachrichten ab.

Snapgrab ruft Snapchat-Nachrichten ab, indem die App den Countdown aussetzt.

Sobald das Bild vom Empfänger betrachtet wurde, wird es umgehend gelöscht. Allerdings nicht auf die sicherste Art und Weise. Mit forensischer Software kann man es immer noch ausfindig machen.

Undelete findet auf gerooteten Smartphones gelöschte Bilder wieder.

Ist Snapchat sicher?

Die Sicherheit einer App hängt immer von dem Gebrauch ab. Snapchat ist eine harmlose App und besitzt deshalb keine Sicherheitsstandards wie eine Verschlüsselung oder eine vollständige Löschung der Dateien.

Snapchat kann man auf unterschiedliche Art und Weise nutzen.

Die größte Gerfahr geht von Snapchat aus, wenn es ohne Bedacht und impulsiv genutzt wird. Um das zu vermeiden, sollte man folgende Tipps beachten:

  • die App sollte nicht von Minderjährigen genutzt werden
  • Nachrichtenversand nur an andere Erwachsene
  • niemals Bilder oder Videos an Unbekannte verschicken
  • Kontakte blocken, die beleidigende Nachrichten versenden
  • in den Optionen Nur Freunde können Fotos senden wählen
  • keine persönlichen Informationen preisgeben
  • bei Cyber-Mobbing den Täter anzeigen

Wer sich darüber im Klaren ist, was er mit seinem Smartphone tut und was er besser lässt, entgeht den Fallen. Wer unsicher ist, sollte zunächst innehalten, überlegen oder jemanden um Rat fragen.

Die Alternativen zu Snapchat

Es gibt verschiedene Apps, die wie Snapchat funktionieren. Eine davon ist zum Beispiel Facebook Poke. Die App funktioniert zwar nur auf dem iPhone, bietet aber höhere Sicherheitsstandards als Snapchat und besitzt auch mehr Nutzer.

Aufgrund der Verschlüsselung sendet man mit Gryphn auch sensible Daten.

Wickr gibt es bislang auch nur als iOS-Version. Die App besitzt eine Verschlüsselung, sendet Textnachrichten und löscht diese automatisch. Die Sicherheitsstandards sind auch bei Wickr höher als bei Snapchat. Allerdings ist die App nicht so populär wie Snapchat. Als Alternative für Android-Geräte bietet sich Gryphn an.

Original-Artikel auf Spanisch von Softonic-Redakteur Fabrizio Ferri-Benedetti.

Mehr zu Snapchat:

KitKat, iOS 7, WhatsApp: Das war das mobile Jahr 2013

Das Jahr 2013 brachte für Smartphones-Nutzer viel Neues. Vor allem das  Android-Betriebssystem und iOS hatten dieses Jahr einige Überraschungen zu bieten. Auch auf dem Markt für mobile Messenger-, Foto- und Video-Apps tut sich was.

Was gab es Neues bei Android?

Nutzer des Google-Betriebssystems haben auf ein neues Update mit revolutionären Neuerungen gewartet. Es gab Gerüchte über eine neue Version namens Key Lime Pie. Tatsächlich brachte Google Ende Oktober ein Update auf Version 4.4 namens KitKat.

Laut Hersteller bekam man so das größte Problem in den Griff: Fragmentierung. Mittlerweile verwenden 1,1 Prozent aller Android-Nutzer die Version 4.4. Eine Enttäuschung. Bei einem Marktanteil von 80 Prozent kann nur eine Handvoll Nutzer die neue Version verwenden. Der Grund: die große Anzahl von Geräteherstellern macht Updates eminent schwierig. Denn bis dato war der Hersteller auch für das Update des Systems zuständig.

Laut Google ändert sich das mit KitKat. Ab jetzt werden sämtliche Updates über die Android-App Google Play Service vertrieben. Das gleiche gilt für Systemupdates. Das Ergebnis bleibt abzuwarten.

iOS 7

Was brachte iOS 7?

Der Look des neuen iPhone- und iPad-Systems ist nun gänzlich neu. Das neue”Holo”-Design hat den etwas angestaubten Look des Betriebssystems abgelöst. iOS 7 kam im September überaus erfolgreich auf den Markt. Gerade einmal zwei Monate nach Marktstart war das System bereits auf 74 Prozent aller kompatiblen Geräte installiert. Ein beeindruckendes Ergebnis.

Neben einem neuen Look bringt iOS 7 viele neue Features mit sich. Die wichtigsten umfassen ein neues Control Center für die wichtigsten Aufgaben des Telefons und neue Möglichkeiten für Siri.

Mobiles Chatten – es tut sich was

Auch bei den Cross-Platform Instant Messaging Apps hat sich 2013 einiges getan. Die meisten Nutzer verwenden Geräte mit Android, iOS oder Windows Phone. WhatsApp bleibt mit 400 Millionen Usern auch 2013 die unangefochtene Nummer eines unter den Instant Messengern. Doch das muss nicht auf ewig so bleiben. 2013 wurden einige andere Messenger ebenfalls recht populär:

  • Line ist gerade in Asien sehr beliebt, unter anderem wegen der Sticker mit vielen lustigen Figuren.
  • Viber wird immer bedeutender. Zuletzt kam eine Funktion für Festnetz-Telefonie hinzu.
  • Facebook Messenger ist immer noch einer der bedeutendsten Chat-Apps.
  • Hangouts – eine gänzlich neue App, die Google Talk auf Android-Handys ersetzt hat.

Foto- und Video-Apps mit originellen Ideen

  • Vine wurde 2013 so richtig populär. Die Idee, kurze Videos per Smartphone zu teilen fand Twitter genial und übernahm Vine bereits 2012. Im Januar gab es eine iOS-App, im Juni eine für Android.
  • Instagram – Die App selbst ist nicht neu – wohl aber seit Juni die Funktion, eigene Videos bis 15 Sekunden zu erstellen und diese in der Community zu teilen.
  • Snapchat ist ein ganz besonderes soziales Netzwerk. Man kann damit Fotos und Textnachrichten an seine Freunde schicken und eine Zeit eingeben, nach der die Nachrichten verschwinden. Die App kommt gerade bei jungen Leuten gut an.