Meine Top 5 im iPhone-AppStore

Fast eine Woche ist der Online-Shop für iPhone- und iPod-touch-Software jetzt im Netz. Neben viel Unsinn – wie zum Beispiel der berühmten “Taschenlampe” – gibt es dort aber auch eine Menge Perlen zu finden. Einige dieser Programme möchten wir von OnSoftware vorstellen. Um die Links zum AppStore zu öffnen, muss iTunes 7.7 (Win/Mac) installiert sein.

Mit dem eReader hat man elektronische Bücher immer dabei. Die kostenlose Software enthält schon die Bücher Last of the Mohicans sowie Tarzan of the Apes. Weitere Bücher lassen sich online erwerben. Eine sehr nützliche Software für die tägliche Zugfahrt zur Arbeit.

OmniFocus for iPhone bringt den populären GTD-Aufgabenmanager auf iPhone und iPod touch. Die Software orientiert sich stark an der Mac-Variante und bietet eine Synchronisierungsfunktion über iDisk oder WebDAV mit der Library von OmniFocus für Mac. Alternativ lässt sich die Software aber auch als Standalone-Programm nutzen.

PhoneSaber gehört in die Kategorie “Völlig sinnlos aber trotzdem schön”. Mit Hilfe des Bewegungssensors simuliert PhoneSaber die Geräusche eines Lichtschwertes aus den Krieg-der-Sterne-Filmen. Auf dem Bildschirm stellt die Software ein Lichtschwert in einer beliebigen Farbe dar. Ein Muss für alle Star-Wars-Fans.

Mit Evernote legt man Notizen, Fotos oder Sprachmemos in einer Online-Datenbank ab. Für Evernote gibt es Clients für verschiedene Systeme wie zum Beispiel Mac oder PC. So hat man immer Zugriff auf die gleichen Informationen – egal ob man zu Hause am Rechner sitzt oder mit dem iPhone unterwegs ist.

Super Monkey Ball dürfte wohl das bekannteste unter den iPhone-Spielen sein. Wie auf vielen anderen Systemen enttäuscht das Geschicklichkeitsspiel auch auf dem Apple-Telefon nicht. Per Bewegungssensor gilt es, einen in einem Ball sitzenden Affen über eine Plattform zu rollen, Bananen einzusammeln und dabei möglichst nicht in die Tiefe zu fallen. Im ersten Level gelingt das noch recht leicht. In höheren Spielstufen ist aber Fingerspitzengefühl auf hohem Niveau gefragt.

Endlich: Software für das iPhone

Morgen kommt das 3G-iPhone. Bei Apple bereitet man sich heute auf den Start vor. Gerade ging der so genannte AppStore online. Laut Aussage von Apple-Chef Steve Jobs startet der Online-Store für iPhone/iPod touch-Software mit etwa 500 Programmen. 25 Prozent der Programme sollen kostenlos sein.

Um einen Blick auf den Store zu werfen, benötigt man die Version 7.7 von iTunes (Win/Mac). In den Einstellungen von iTunes aktiviert man den Zugriff auf Programme. Daraufhin erscheint im iTunes-Fenster links der Link Programme.  Klickt man nun rechts unten auf Weitere Programme, gelangt man zum AppStore. Nutzen können Besitzer des iPhone oder iPod touchs die Software allerdings noch nicht. Dazu wird die Firmware-Version 2.0 benötigt, die im Laufe des heutigen Tages – spätestens aber morgen – veröffentlicht wird.

Online-Wörterbücher: Tippen statt blättern

Die Zeiten, in denen man sich durch riesige Wörterbücher kämpfen musste, sind vorbei: Im Internet gibt es zahlreiche Online-Wörterbücher. Die Vorteile gegenüber der Ausgabe aus totem Holz liegen auf der Hand: Anstatt umständlich zum schweren Wörterbuch zu greifen und sich durch die Seiten zu kämpfen, tippt man einfach das gewünschte Wort in ein Suchfeld und hat Sekunden später die Übersetzung auf dem Bildschirm. Zudem sind die meisten der Angebote kostenfrei. Einige bekannte Nachschlagewerke stellen wir auf OnSoftware vor:

Ein besonders bei Schülern bekannter Klassiker ist das Deutsch-Englisch-Wörterbuch von LEO.org. Mittlerweile hat der Anbieter sein Angebot um Spanisch, Französisch, Italienisch sowie Chinesisch erweitert. Die wohl jedem aus dem Englisch-Unterricht bekannten PONS-Wörterbücher gibt es auch online: Auf http://www.pons.de findet man Nachschlagewerke für Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch sowie Polnisch.

Ein weiteres gutes Angebot für Liebhaber der spanischen Sprache findet sich unter http://dix.osola.com. Wenn es um Wissenssammlungen geht, ist natürlich auch die Wikipedia nicht weit. Die Organisation hinter der größten Online-Enzyklopädie der Welt stellt auf http://www.wiktionary.org einsprachige Wörterbücher in zahlreichen Sprachen bereit. Für die richtige Rechtschreibung schlägt man auf http://www.duden-suche.de nach. Leider wird hier nur ein kleiner Teil des Bestandes angezeigt. Für ein vollwertiges Ergebnis muss man in die Tasche greifen.

Qualitativ und quantitativ unterscheiden sich die verschiedenen Online-Wörterbücher immens: Während man in dem einen ausführliche Erläuterungen geboten bekommt, bestehen die Ergebnisse anderer virtueller Nachschlagewerke aus kaum mehr als einem Wort. Für Schüler oder normale Internet-Surfer sind die Ergebnisse aber absolut ausreichend. Philologen oder Übersetzer werden aber wohl weiterhin ihr Regal mit der Offline-Variante schmücken.

Die hier genannten Nachschlagewerke sind natürlich nur eine kleine Auswahl. Wir freuen uns über Tipps zu weiteren guten Wörterbüchern in den Kommentaren.

Rückkehr des Höllenfürsten

Mysteriöse Splash-Screens auf der Blizzard-Webseite haben letzte Woche die Spielewelt in Aufregung versetzt. Worauf spielt die erfolgreiche Spiele-Schmiede an? Starcraft II, die neue WoW-Erweiterung Wrath of the Lich King oder gar eine Fortführung der populären Diablo-Reihe? Auf der eigenen Messe Blizzard Worldwide Invitational hat Blizzard das Geheimniss gelüftet: Fans des populären Hack’n’Slay-Rollenspiels Diablo dürfen bald wieder auf Monsterhatz gehen. Thematisch spielt Teil 3 zwanzig Jahre nach der Diablo-2-Erweiterung Lord of Destruction und bietet zahlreiche technische und spielerische Neuerungen. So dürfen sich die Fans unter anderem auf die die neue Charakter-Klasse Witch Doctor freuen. Auf der offziellen Diablo-Webseite gewährt Blizzard mit zahlreichen Screenshots, einem Trailer sowie einem Gameplay-Video einen ersten Einblick. Leider nennt der Hersteller noch kein Veröffentlichsdatum für Diablo 3.

Übrigens: Wer sich die Wartezeit mit Diablo 2 auf einem Intel-Mac vertreiben möchte, stößt auf ein Hindernis – ab der Betriebssystemversion Mac OS X 10.5.3 gibt es ein Problem mit der Farbdarstellung. Auf Aptgetupdate.de erklärt Oliver Friedrich wie man das Spiel doch noch korrekt zum Laufen bekommt.

Programme per Tastendruck starten

Mit so genannten Keyboard-Launchern wie Launchy öffnet man Programme schneller als mit der Maus. Braucht man diese Funktionalität nur für wenige Anwendungen, muss man nicht extra ein Programm dafür installieren. Mit Windows-Bordmitteln legt man auch Schnellzugriffe für Programme fest.

Dazu  legt man zunächst eine Verknüpfung zu dem gewünschten Programm auf dem Desktop an. Per rechtem Mausklick auf die Verknüpfung ruft man nun den Punkt Eigenschaften auf.

Im Feld Tastenkombination gibt man die gewünschte Tastenkombination ein und bestätigt per OK. Mit den gewählten Tasten lässt sich das Programm nun blitzschnell öffnen.

Webapps: Software im Internetbrowser

E-Mail im Webbrowser haben Hotmail, Yahoo!, GMX & Co. schon vor Jahren populär gemacht. Heutzutage gibt es aber noch viel mehr Anwendungen, die man direkt im Browser verwenden kann. Technologien wie Flash und AJAX sorgen dafür, dass interaktive Programme im Internet den Vorsprung ihrer Offline-Pendants rasch aufholen.

Online-Software hat gegenüber herkömmlichen lokal installierten Programm verschiedene Vorteile. Vor allem: Man kann auf jedem beliebigen Computer damit arbeiten. Einzige Voraussetzung ist eine Internetverbindung sowie ein moderner Browser wie zum Beispiel Firefox (Win/Mac). Zudem werden Daten zumeist auf den Server des Dienstenanbieters gespeichert. Auf diese hat man so immer Zugriff, wenn man ein Internet fähiges Gerät zur Verfügung hat. Zumeist finanzieren sich die Anbieter von Web-Anwendungen über Werbung und sind somit kostenlos.

Einige der besten Webapps im Überblick:

Auf meeboo chattet der Nutzer über die Protokolle Yahoo!, MSN, ICQ, AIM, GoogleTalk und Jabber – ohne auch nur ein einziges Sofortnachrichtenprogramm zu installieren. Google hat seinen Chat-Dienst GoogleTalk sogar direkt in die Benutzeroberfläche von GoogleMail eingebunden. Continue reading “Webapps: Software im Internetbrowser”

Mac Programme deinstallieren

Hier habe ich beschrieben, wie man Programme auf dem Mac installiert. Aber wie bekommt man sie wieder vom Rechner? Bei Windows liefern die Hersteller meist eine Option mit, mit der man die Software wieder entfernt. Beim Mac ist das ein wenig anders: Mac-OS-X-Programme verteilen ihre Anwendungsdateien nicht über das halbe System und legen auch keinerlei Registry-Einträge an.

Lediglich Einstellungsdateien und Programmbibliotheken speichern die Anwendungen unter Umständen in bestimmten Ordnern im Nutzerverzeichnis. Daher reicht es im Normalfall für einen Löschvorgang aus, dass Symbol einer Software einfach aus dem Programme-Ordner auf den Papierkorb zu ziehen. Die verbleibenden Konfigurationsdateien stören das System nicht. Möchte man diese aber trotzdem loswerden, hilft eine Suche mit der Desktop-Suche Spotlight nach dem Programmnamen weiter. Alternativ greift man zu Programmen wie AppZapper oder AppDelete. Diese Tools nehmen dem Anwender die Suche ab und löschen die zum Programm gehörenden Dateien gleich mit.

Firefox-Erweiterungen ohne Verzögerung installieren

Installiert man eine beliebige Erweiterung für den Webbrowser Mozilla Firefox (Win/Mac), erscheint immer die gleiche Warnmeldung: Sie sollten Software nur von Quellen installieren, denen Sie vertrauen. Mit einer fünfsekündigen Wartenzeit wollen die Entwickler sicherstellen, dass man diesen Hinweis auch wirklich liest:

Installiert man häufig neue Extensions, wird diese Wartezeit mit der Zeit etwas lästig. Glücklicherweise lässt sich die Warnmeldung abschalten: Dazu gibt man in der Adresszeile des Browsers about:config ein. Daraufhin hat man Zugriff auf zahlreiche interne Einstellungen von Firefox. Um die Wartezeit zu deaktivieren, ändert man die Variable security.dialog_enable_delay per Rechtsklick mit dem Befehl Bearbeiten. Als Wert gibt man die Ziffer 0 an.

Nun lassen sich Firefox-Erweiterungen ohne die Wartezeit sofort installieren. Nichtsdestotrotz sollte man natürlich jetzt besonders darauf achten, die nützlichen Erweiterungen nur aus vertrauenswürdigen Quellen wie zum Beispiel der Mozilla-Addon-Seite zu beziehen.

Mac-Icons einfach austauschen

Die Icons von Mac OS X sehen ja so schon ganz gut aus. Möchte man seinen Rechner aber etwas individueller gestalten, stehen im Internet zahlreiche Icon-Pakete beispielsweise bei InterfaceLIFT zum Download bereit. Was fängt man aber nun mit den heruntergeladen Icons an? Ganz einfach: Zunächst wählt man das Objekt im Finder aus, dessen Icon man austauschen möchte. Mit der Tastenkombination Apfel + I ruft man den Informationsdialog auf. Nun zieht der Mac-User – wie im Screenshot dargestellt – die gewünschte Icon-Datei auf das alte Icon im Infodialog.

Von nun an erscheint das gewünschte Objekt mit den neuem Icon im Finder. Möchte man viele Icons auf einmal austauschen, empfehlen sich Programme wie Candybar oder LiteIcon.

Wie finde ich auf dem Mac vergessene Passwörter wieder?

Viele Programme Chat-Programme oder Browser speichern eingegebene Passwörter. So muss man das Kennwort nicht jedes Mal neu eingeben. Wenn man Passwörter selten benutzt, vergisst man die geheimen Kombinationen aber auch sehr schnell. Braucht man ein Kennwort einmal auf einem anderen Computer, wird es problematisch.

Erfreulicherweise sichern viele Programme, insbesondere natürlich Apple-Software wie iChat, Safari oder Mail, diese individuellen Zugangsdaten zentral im System. Speichert man zum Beispiel die Zugangsdaten für einen E-Mail-Account in Mail, legt die Software die vertraulichen Daten verschlüsselt in dem Schlüsselbund des Nutzers ab.

Hat man einmal ein Passwort vergessen, hilft die sogenannte Schlüsselbundverwaltung. Dieses Programm findet man im Unterordner Dienstprogramme des Programmverzeichnisses. Die Software listet alle gespeicherten Passwörter auf. Per Rechtsklick kann man diese in die Zwischenablage kopieren. Damit das nicht jeder tun kann, der gerade an dem Rechner sitzt, muss man noch sein Nutzerpasswort eingeben.

Allzu sehr sollte man sich auf den interne Mac-Werkzeug aber nicht verlassen. Nicht alle Programme verwenden den Schlüsselbund, um Passwörter abzulegen. So bringt zum Beispiel der Browser Mozilla Firefox eine eigene Passwortverwaltung mit. Wie man diese Kennwörter im Notfall wiederfindet, steht hier.