Wie funktionieren eigentlich Torrent-Dateien?

Kaum ein Internet-Nutzer, der nicht schon einmal über Torrent-Dateien gestolpert ist. Bittorrent wird ein Protokoll genannt, das vom Programmierer Bram Cohen eigens für den Download und Tausch sehr großer Dateien entwickelt wurde.

Torrent-Downloads bestehen aus zwei Komponenten, der eigentlichen Datei und dem Tracker. Der Tracker bildet den Schlüssel für den Download. Es handelt sich dabei um eine nur wenige Kilobyte große Datei. Die Tracker-Dateien werden auf unzähligen Webseiten angeboten.

Nachdem man sich eine dieser Tracker-Dateien auf den Rechner geladen hat, startet man den Download der gewünschten Datei mit einem Client. Die beliebtesten Torrent-Clients sind UTorrent, BitTorrent, der Azureus-Client oder BitComet. Für gelegentliche Torrents lohnt es sich allerdings, den Webbrowser Opera zu benutzen.

Torrent-Dateien werden in kleinste Bestandteile zerlegt. Jedes dieser Segmente laden die User unabhängig der Position hoch oder herunter. Somit bieten Nutzer schon während des Downloads jedes geladene Teil der Datei gleichzeitig zum Laden an. Alle Dateilteilchen werden einzeln geprüft und entsprechend wieder richtig zusammengesetzt. Continue reading “Wie funktionieren eigentlich Torrent-Dateien?”

Wie deinstalliere ich Software unter Windows XP richtig?

Eigentlich sollte die Deinstallation von Programmen unter Windows XP kein Problem sein. Viele Anwendungen bieten direkt einen Befehl im Startmenü an – ein Klick, und die Software ist für immer von der Festplatte verschwunden.

Jedoch sind nicht alle Programm so benutzerfreundlich. Statt über einen bequemen Button entfernt man viele Anwendungen nur über den Umweg der windows-eigenen Software-Deinstallation.

Einer dieser schwer entfernbaren Kandidaten ist beispielsweise die beliebte Telefonie-Software Skype. In wenigen Schritten fege ich aber auch diese hartnäckigen Programme von meiner Festplatte: Continue reading “Wie deinstalliere ich Software unter Windows XP richtig?”

Wie mache ich meinen Mac sicher?

Mac-Rechner sind sicherer als Windows-PCs? Das stimmt nicht ganz. Wahr ist, dass es Viren auf dem Mac wesentlich schwerer haben. So schwer, dass man sich ein Antivirus-Programm eigentlich sparen kann. Wer sicher gehen will, dass er keine Windows-Viren weiterverbreitet, kann zu kostenlosen Lösungen wie ClamXAV greifen.

Sicherheit hört aber bei Viren nicht auf. Mac OS X bietet einige Bordmittel um seinen Rechner abzusichern, die im Auslieferungszustand aber noch nicht aktiviert sind:

Firewall

Wie Windows bringt auch Mac OS X nur eine einseitige Firewall mit. Dieser Schutzwall überprüft den eingehenden Internetverkehr. Diesen sollte man zunächst über den Punkt Sicherheit in den Systemeinstellungen aktivieren. Wählt man die Option Zugriff für bestimmte Dienste und Programme festlegen, fragt das System bei entsprechenden Programmen, ob man für diese eingehende Netzverbindung zulassen möchte. Die Shareware Little Snitch ergänzt die eingebaute Firewall indem sie sich um die ausgehenden Verbindungen kümmert. Mit Little Snitch bestimmt der Anwender, welche Programme Daten ins Internet übertragen dürfen.

Verschlüsselung

Eine Firewall verhindert zwar das Daten ungewollt ins Netz gelangen. Sie hilft aber rein gar nichts, gegen direkten physischen Zugriffe auf den Rechner. Wird beispielsweise das MacBook gestohlen, hat der Dieb ohne viel Aufwand Zugang zu eventuell sensiblen Daten auf der Festplatte. Auch ohne das Login-Passwort des Benutzers zu kennen. Davor schützt man sich am besten mit dem eingebauten FileVault. Diese Software verschlüsselt den gesamten Nutzerordner. Dann kommt niemand mehr an die Daten heran, ohne das Passwort zu kennen. Auch FileVault findet man unter Sicherheit in den Systemeinstellungen.

Wählt man jetzt noch gute Passwörter, hält man seine Software auf dem aktuellen Stand und klickt nicht wahllos auf alles was einem über den Weg läuft,  ist man schon ziemlich gut vor bösen Überraschungen sicher.

Tutorial: Musik frei Haus auf die Festplatte

Last.fm war eine der Software-Entdeckungen des vergangenen Jahres. Das Programm liefert kostenloses Online-Radio in Hülle und Fülle auf den PC. Im Gegensatz zu herkömmlichen Internetradios läuft bei Last.fm allerdings nur die Lieblingsmusik des jeweiligen Hörers über den digitalen Äther. Ein ausgefeiltes Tag-System sucht nach Vorgaben ähnliche Künstler und Gruppen. Die kleine Software TheLastRipper hält den unendlichen Musikstrom auf dem Rechner fest. Mit Titel und Albumgrafik sammelt der digitale Kassettenrekorder Songs auf dem Rechner. Wie TheLastRipper genau funktioniert, zeigt unser Tutorial. Continue reading “Tutorial: Musik frei Haus auf die Festplatte”