Videos mit QuickTime drehen und schneiden

Mit QuickTime 7 kann man unter Mac OS X nicht nur Videos abspielen. Der Mediaplayer enthält auch einige Funktionen zur Nachbearbeitung von Videos. Damit rettet man scheinbar verunglückte Video-Schnappschüsse.

Hat man mit seinem iPhone oder iPod ein Video gefilmt, ärgert man sich hinterher manchmal über das falsche Format. Statt im Querformat liegt der Film im Hochformat vor oder umgekehrt. Das Missgeschick lässt sich mit QuickTime ganz einfach beheben. Dazu öffnet man das Video und wählt unter Bearbeiten den Befehl nach rechts oder nach links drehen aus.

Oft braucht es eine Weile, bis man das Handy einigermaßen ruhig hält. Überflüssiges vom Anfang oder Ende eines Clips lässt sich mit der Trim-Funktion abschneiden. Dazu öffnet man in QuickTime über den Befehl Bearbeiten/Trimmen einen simplen Schnitteditor. Über die Schieberegler am linken oder rechten Rand verkürzt man das Video und bestätigt seine Auswahl mit Klick auf Trimmen.

Das gedrehte und geschnittene Resultat speichert man über den Menüpunkt Ablage/Exportieren auf der Festplatte.

Diese Funktionen sind für Mac-Nutzer von QuickTime kostenlos. Windows-Nutzer benötigen für denselben Funktionsumfang die kostenpflichtige Pro-Version von QuickTime.

QuickTime für Mac herunterladen

Mac OS X: Screencasts mit QuickTime

Das in Mac OS X 10.6 integrierte QuickTime X ersetzt das alte QuickTime 7. Um die Möglichkeiten von Snow Leopard zu nutzen, hat man QuickTime bei Apple von Grund auf neu programmiert. Einige der alten Funktionen von Version 7 fehlen allerdings noch in QuickTime X. Dafür bringt die Software aber auch Neuheiten mit: So kann man zum Beispiel Videos vom Geschehen auf dem Bildschirm aufnehmen.

Die Funktion ist natürlich um einiges einfacher und weniger mächtig als spezielle Screencast-Programme wie Camtasia oder Screenflow, für viele Einsatzzwecke aber auch völlig ausreichend. So kann man beispielsweise einfach ein kurzes Video von einem Computer-Problem  schicken anstatt jemandem umständlich am Telefon etwas zu erklären. Für kleinere Tutorials auf YouTube ist QuickTime sicher auch geeignet. Wir zeigen, wie  Screencasts mit QuickTime funktionieren. Continue reading “Mac OS X: Screencasts mit QuickTime”

Mac OS X: Videos mit QuickTime X trimmen

Snow Leopard bringt das neue QuickTime X mit auf den Rechner. Die komplett neu entwickelte Variante von QuickTime birgt einiges an Verbesserungen unter der Haube und erscheint in einer zeitgemäßen Benutzeroberfläche. Was die Anzahl an Funktionen und die Formatunterstützung angeht, kann es QuickTime X jedoch noch nicht mit dem alten QuickTime 7 aufnehmen. Deswegen gibt es in Mac OS X 10.6 auch die Option, beide Programme parallel zu nutzen. Eine nützliche Funktion hat Apple dem neuen QuickTime aber spendiert, die bisher Besitzern einer Pro-Lizenz vorbehalten war: Die Möglichkeit, Videos zu trimmen – d. h. am Anfang und Ende Teile des Videos abschneiden zu können. Continue reading “Mac OS X: Videos mit QuickTime X trimmen”