AVM veröffentlicht Liste von Fritz!Box-Routern und WLAN-Repeatern mit Sicherheitslücke

Um eine kritische Sicherheitslücke zu schließen, hat der Fritz!Box-Hersteller AVM vergangene Woche ein Firmware-Update für die entsprechenden Router bereitgestellt. Jetzt veröffentlichte AVM eine Liste der betroffenen Modelle und gab gleichzeitig bekannt, dass auch WLAN-Repeater für Angriffe anfällig sind.

Eine Übersicht des Herstellers der betroffenen Fritz!Box-Modelle bietet Anmerkungen und einem Status zum Sicherheitsupdate. Die komplette Liste der betroffenen Router finden Sie hier.

Da neben Fritz!Boxen auch Telekom-Router von AVM die Sicherheitslücke aufweisen, empfiehlt die Telekom ein Update für folgende Modelle:

Unsere Anleitung zum Firmware-Update erklärt die notwendigen Schritte.

Bei den WLAN-Repeatern schätzt AVM die Bedrohung geringer ein, ein Update wird aber ebenfalls angeboten und empfohlen.

Quelle: AVM1AVM2

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ruft Fritz!Box-Kunden dazu auf, das am Wochenende veröffentlichte Sicherheitsupdate zu installieren.

Nur jeder fünfte Nutzer installiert Update

Dem BSI nach haben bislang gerade einmal 20 Prozent der Fritzbox-Kunden das kostenlose Update installiert. Warum das Update wichtig ist und wie man es installiert, erklären wir hier.

Am vergangenen Wochenende hatte der Fritz!Box-Hersteller AVM ein kritisches Sicherheitsupdate für zahlreiche Fritzboxen veröffentlicht. In der Woche zuvor war eine Schwachstelle im Fernzugriffs-Dienst MyFRITZ! entdeckt worden, über die Angreifer Zugriff auf die Fritzbox erhalten konnten. Für Geschädigte führte das unter anderem zu stark überhöhten Telefonrechnungen.

Auch Netzbetreiber sollen aktiv werden

Neben AVM und den Fritzbox-Kunden ruft das BSI auch die Netzbetreiber selbst auf, sich an der Verteilung des Updates zu beteiligen. “Das BSI ruft zudem die Provider auf, die ihren Kunden eine Fritz!Box bereitgestellt haben, diesen das von AVM veröffentlichte Update schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen.” Verschiedene Fritz!Box-Modelle werden unter anderem von Kabel Deutschland, Unity Media und 1&1 verwendet.