GTA 6 wohl mit 30 fps zum Start: Auf PS5 Pro wären 40 fps möglich

Grand Theft Auto 6 von Rockstar Games wird zum Start auf PlayStation 5 Pro, PlayStation 5 und Xbox Series X/S aller Voraussicht nach nicht mit 60 fps laufen. Zu dieser Einschätzung kommt Digital Foundry.

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Wer auf flüssige 60 fps hofft, sollte die Erwartungen also erst einmal etwas herunterschrauben. Die Analysten von Digital Foundry halten diese Bildrate bei Rockstars nächstem Open-World-Titel für „eine Brücke zu weit“. Deutlich wahrscheinlicher sind aus ihrer Sicht 30 fps, auf der PS5 Pro eventuell ergänzt durch 40 fps.

CPU statt GPU als Engpass

Den Knackpunkt sehen die Digital-Foundry-Analysten nicht bei der Grafikleistung, sondern beim Prozessor. GTA 6 dürfte eine extrem dichte, lebendige Spielwelt auf den Bildschirm bringen, in der gleichzeitig KI, Verkehr, Physik, Animationen, Raytracing und verschiedene Simulationssysteme berechnet werden müssen.

Und genau solche Aufgaben landen vor allem auf der CPU.

Für die PS5 Pro ist das ein Problem. Die Konsole soll bei GPU-Leistung, Raytracing und Upscaling per PSSR zwar spürbar zulegen, beim Prozessor fällt der Sprung nach Einschätzung von Digital Foundry aber eher klein aus. Wenn die CPU der Flaschenhals ist, helfen zusätzliche Grafikreserven eben nur begrenzt dabei, die Bildrate von 30 auf 60 fps zu verdoppeln.

Rockstar dürfte deshalb eher auf ein stabiles Gesamtbild zielen als auf eine aggressive Performance-Vorgabe. Bei einem Spiel dieser Größenordnung wäre das keine Überraschung.

30 fps zum Start, 40 fps als Pro-Option

Aus Sicht von Digital Foundry ist ein 30-fps-Modus zum Start derzeit das wahrscheinlichste Szenario. Auf der PS5 Pro könnte zusätzlich ein 40-fps-Modus drin sein.

Wer an einem 120-Hz-Fernseher spielt, bekäme damit spürbar flüssigere Bewegungen und ein saubereres, gleichmäßigeres Frame-Pacing, ohne die Hardware so stark zu belasten wie echte 60 fps.

Dazu passt auch Sonys Kennzeichnung „PS5 Pro Enhanced“ im PlayStation Store. Dieses Label bestätigt zumindest, dass Grand Theft Auto 6 auf der stärkeren Konsole in irgendeiner Form verbessert wird.

Was genau verbessert wird, haben weder Sony noch Rockstar Games bisher gesagt. Naheliegend wären eine höhere Auflösung, bessere Raytracing-Effekte oder stabilere Framerates. Ein garantierter 60-fps-Modus lässt sich aus dem Eintrag aber nicht ableiten.

Rockstars Historie spricht für 30 fps

Auch ein Blick auf frühere Rockstar-Veröffentlichungen stützt diese Einschätzung. Grand Theft Auto 4, Grand Theft Auto 5 und Red Dead Redemption 2 starteten auf Konsolen jeweils mit 30 fps. 60 fps kamen erst später in Reichweite, durch stärkere Hardware, neue Versionen oder Remaster.

Ein echter 60-fps-Ansatz auf Konsole wäre bei Grand Theft Auto 6 also ein klarer Bruch mit der bisherigen Linie.

Gerüchte bleiben unbestätigt

Zwar kursieren immer wieder Gerüchte über einen möglichen Performance-Modus oder höhere Bildraten, teils mit Verweis auf einen polnischen Journalisten oder auf Händlerlisten aus Brasilien. Belastbar ist davon bisher aber nichts. Gerade Store-Einträge zur PS5 Pro arbeiten oft mit generischen Vorlagen, die am Ende mehr versprechen, als technisch tatsächlich machbar ist.

Solange Rockstar Games keine offiziellen Technikdetails nennt, bleibt die Lage spekulativ. Sollte Grand Theft Auto 6 auf einer Konsole am Ende doch mit 60 fps laufen, wäre das eine kleine Sensation. Stand jetzt spricht nach Einschätzung von Digital Foundry aber deutlich mehr für 30 fps, mit einer Chance auf 40 fps als realistischere Zugabe auf der PS5 Pro.

Onimusha: Way of the Sword für PS5 hat jetzt einen festen Starttermin

Capcom hat den Termin nun festgezogen: Onimusha: Way of the Sword erscheint am 25. September 2026 für die PlayStation 5.

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Dichter September für die PS5

Damit bleibt Capcom bei seinem Plan, obwohl der September 2026 auf der PlayStation 5 ohnehin schon vollgestopft ist.

Schon am 3. September soll The Blood of Dawnwalker kommen, am 15. September steht dann Marvel’s Wolverine an.

Und in der Woche von Onimusha wird es erst richtig eng. Dune: Awakening ist für den 22. September terminiert, Control Resonant und Silent Hill: Townfall sollen jeweils am 24. September folgen.

Andere Publisher haben ihre Spiele in diesem Umfeld bereits verschoben. Capcom hält den Termin bisher trotzdem.

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Rückkehr nach mehr als 20 Jahren

Für die Reihe hat dieses Datum besonderes Gewicht, denn Onimusha kehrt nach mehr als 20 Jahren Pause zurück.

Way of the Sword ist der erste neue Hauptteil seit den frühen 2000ern, also spürbar mehr als nur noch ein Remake oder ein Spin-off.

Produzent Akihito Kadowaki sagte laut Capcom, das Team habe selbst nicht damit gerechnet, wie viele Spiele im September erscheinen würden.

Beunruhigt ist Capcom nach Angaben von Akihito Kadowaki deshalb aber nicht.

Der Publisher verweist bei Onimusha: Way of the Sword unter anderem auf das markante Issen-Kampfsystem, auf den Protagonisten Musashi und auf den Schwung, den Capcoms jüngste Veröffentlichungen mitgebracht haben.

Demo und Vorbestellungen bereits verfügbar

Capcom stellt Onimusha: Way of the Sword damit klar als modernes Actionspiel für die PlayStation 5 auf, nicht bloß als Projekt für Fans der alten Reihe.

Die Demo lässt sich nach Angaben des Unternehmens ab sofort ausprobieren.

Vorbestellungen sind ebenfalls schon möglich.

Capcom versucht also, das Interesse früh anzuschieben und sich in diesem überfüllten Monat trotzdem einen festen Platz zu sichern.

Blick auf Grand Theft Auto 6 und offene Fragen zur Regionalstrategie

In der Branche wird der dichte Release-Kalender im September vor allem als Reaktion auf Grand Theft Auto 6 gelesen, das später im Jahr ein gewaltiges Zeitfenster blockieren könnte.

Andere Unternehmen weichen schon aus. Valor Mortis wurde auf Oktober verschoben, Lords of the Fallen II auf Anfang 2027.

Begründet wurden beide Schritte mit dem harten Herbstgeschäft und dem wichtigen Feiertagszeitraum.

Bis jetzt dreht sich die Diskussion allerdings vor allem um westliche Märkte.

Bei Capcom sind unterdessen noch Fragen offen, etwa zur regionalen Strategie für Japan und andere Teile Asiens.

Auch bei Lokalisierung und möglichen Schnittfassungen steht noch nicht alles fest.

Capcom hat aber bereits angedeutet, nach Möglichkeit eine ungekürzte Version in allen Regionen anbieten zu wollen.

Downloads: Download der Demo von Onimusha: Way of the Sword für PlayStation 5

The Super Mario Galaxy Movie startet bald bei Peacock im Stream

The Super Mario Galaxy Movie ist laut Peacock seit dem 30. Juli 2026 bei Peacock im Stream verfügbar. Nach dem Kinostart und der digitalen Veröffentlichung hat der Film damit nun auch seine Abo-Premiere erreicht.

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Streaming-Start bei Peacock

Nach dem Kinoeinsatz und den anschließenden Kauf- und Leihoptionen ist The Super Mario Galaxy Movie jetzt also auch im Abo bei Peacock gelandet. Wer den Animationsfilm dort streamen möchte, braucht allerdings ein aktives Peacock-Abonnement.

Ohne laufendes Peacock-Abo lässt sich The Super Mario Galaxy Movie auf der Plattform nicht ansehen.

Universal fährt damit wieder dieselbe Strategie, die schon bei The Super Mario Bros. Movie aufgegangen ist: zuerst ins Kino, danach digital als Kauf- oder Leihtitel, und erst dann der Start bei Peacock.

Für das Publikum kommt das kaum überraschend. Für den Film ist es trotzdem der nächste Schritt in einer Verwertungskette, die schon jetzt ziemlich erfolgreich aussieht.

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Einspielergebnis von mehr als einer Milliarde Dollar

An den Kinokassen lief der Film sehr stark. Nach Angaben von Universal hat The Super Mario Galaxy Movie weltweit 1,008 Milliarden Dollar eingespielt, bei einem Produktionsbudget von etwa 110 Millionen Dollar.

Davon entfielen laut Universal rund 430 Millionen Dollar auf den US-Markt und weitere 578 Millionen Dollar auf die internationalen Märkte. Damit zählt der Film klar zu den großen Blockbuster-Erfolgen unter den Videospielverfilmungen.

Bekannte Sprecher und ein neues Galaxy-Abenteuer

Auch beim Cast setzt The Super Mario Galaxy Movie wieder auf bekannte Namen. Universal nennt erneut Chris Pratt, Anya Taylor-Joy, Charlie Day und Jack Black.

Neu stärker im Mittelpunkt stehen laut Universal unter anderem Brie Larson als Rosalina und Donald Glover als Yoshi.

Inhaltlich zieht es das Abenteuer diesmal deutlicher ins All. Im Zentrum steht laut Universal eine galaktische Mission, bei der Mario und seine Verbündeten Prinzessin Rosalina vor Bowser Jr. retten müssen.

Das Setting lehnt sich damit klar an die Super Mario Galaxy-Vorlage an und bringt Ihnen genau die spektakulären Welten, die viele Fans sich von einer Mario-Verfilmung erhoffen.

Kritiker und Publikum bewerten den Film sehr unterschiedlich

Bei Rotten Tomatoes steht The Super Mario Galaxy Movie bei 43 Prozent in der Kritikerwertung. Das Publikum sieht den Film deutlich freundlicher und vergibt 89 Prozent.

Gelobt wurden vor allem die starken Animationen, die vielen Verweise auf die Spiele und der familienfreundliche Ton. Kritik gibt es unter anderem am dünnen Plot, an Figuren, die zu wenig ausgearbeitet wirken, und an Rosalina, die trotz ihrer Bedeutung für das Galaxy-Setting nicht stärker eingebunden wird.

Bedeutung für Nintendo

Für Nintendo ist der Streaming-Start ein weiterer Hinweis darauf, wie wertvoll die eigenen Marken inzwischen auch fürs Kino geworden sind. Geplant ist unter anderem bereits ein Live-Action-Film zu The Legend of Zelda.

Dazu kommen neue Figuren, größere Cameos und eine weiter wachsende Nintendo-Filmwelt. All das befeuert die Spekulationen über ein mögliches Crossover, bis hin zu einem Super Smash Bros.-Film. Offiziell bestätigt ist bisher allerdings nichts.

Downloads: Download Peacock für Android und iOS

GTA 6 führt schon jetzt die PlayStation-Charts an

Nach den Ranglisten im PlayStation Store hat sich Grand Theft Auto 6 von Rockstar Games seit dem Start der Vorbestellungen am 25. Juni 2026 weltweit an die Spitze der PS5-Charts gesetzt. Aktuell lässt sich Grand Theft Auto 6 für PS5 und Xbox Series X/S vorbestellen, als Releasetermin nennt der PlayStation Store den 19. November 2026.

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GTA 6 steht im PlayStation Store weltweit ganz oben

Grand Theft Auto 6 ist jetzt für PS5 und Xbox Series X/S vorbestellbar. In den meisten erfassten Regionen liegt der Titel den Ranglisten im PlayStation Store zufolge auf Platz 1 oder direkt dahinter, darunter die USA, Großbritannien, Japan, Südkorea und große europäische Märkte.

Schon Monate vor dem Launch am 19. November 2026 deutet das ziemlich klar darauf hin, wie dominant das Spiel im Weihnachtsgeschäft werden dürfte. In einigen Ländern fehlt der Spitzenplatz allerdings. Der Grund dürfte sein, dass Grand Theft Auto 6 dort nach Marktberichten offenbar nicht verfügbar ist oder gesperrt wurde; genannt werden unter anderem Kuwait und Taiwan.

Ein wesentlicher Faktor für die hohen Platzierungen dürfte die Preisstruktur sein. In vielen Regionen führt im PlayStation Store offenbar vor allem die Ultimate Edition die Charts an, also die teuerste Fassung für umgerechnet rund 100 Euro.

Der PlayStation Store sortiert seine Ranglisten nach Umsatz, nicht nach Stückzahl. Gerade deshalb fällt eine teure Edition besonders stark ins Gewicht. Das macht auch verständlich, warum Grand Theft Auto 6 in vielen Ländern praktisch direkt nach dem Start der Vorbestellungen ganz oben gelandet ist.

Die digitale Handelsversion sorgt für Kritik

Zusätzlichen Rückenwind könnte ausgerechnet die ungewöhnliche Handelsversion geben. Wer Grand Theft Auto 6 im Laden kauft, bekommt nach bisherigem Stand laut Marktberichten keine Disc, sondern nur einen Download-Code in der Verpackung. Unterm Strich bleibt Grand Theft Auto 6 damit selbst im stationären Handel ein Digitalprodukt.

Das hat bei Fans Kritik ausgelöst. Und nach Marktberichten kam das auch bei einigen Händlern nicht besonders gut an.

Für viele Käufer fällt damit ein klassischer Grund weg, überhaupt auf eine Box-Version zu warten. Entsprechend dürften mehr Vorbestellungen direkt digital im Store landen. Als mögliche Motive gelten den Marktberichten zufolge ein geringeres Leak-Risiko, weniger Einfluss Dritter auf den Gebrauchtmarkt sowie mehr Kontrolle über Vertrieb, Verfügbarkeit und die Kommunikation rund um den Release.

Rekordnachfrage, Streit um die Plattformen und Druck vor dem Launch

Branchenberichte sprechen teils von mehr als 39 Millionen Vorbestellungen und rund 3 Milliarden Umsatz am ersten Tag.

Wenn diese Zahlen aus den Marktberichten stimmen, hätte Rockstar Games einen geschätzten Entwicklungs- und Marketingaufwand von bis zu 2 Milliarden US-Dollar schon vor dem Release weitgehend wieder hereingeholt. Andere Publisher sollen ihre Veröffentlichungen nach Berichten aus dem Markt bereits so planen, dass sie dem Start von Grand Theft Auto 6 aus dem Weg gehen.

Umstritten bleibt auch die Verteilung auf die Plattformen. Es kursieren Marktberichte, nach denen die PS5 bei den Vorbestellungen klar vor Xbox liegt; teilweise ist sogar von einem Verhältnis von 8 zu 1 die Rede. Microsoft bestreitet das allerdings und spricht stattdessen von Rekordbestellungen für die Xbox Series X/S.

Kurz vor dem Release fordern Beschäftigte bei Rockstar Games laut Marktberichten außerdem die Anerkennung einer Gewerkschaft.

Hintergrund sind Vorwürfe des Union Busting nach Entlassungen im vergangenen Jahr. Rockstar Games weist diese Vorwürfe zurück und begründet die Kündigungen mit grobem Fehlverhalten.

Downloads: Download Grand Theft Auto 6 für PS5, Download Grand Theft Auto 6 für Xbox Series X/S

Kingdom Hearts 2 wieder im Fokus: Clair-Obscur-Regisseur lobt den PS2-Klassiker

Kingdom Hearts 2 für die PlayStation 2 (PS2) rückt durch aktuelle Aussagen von Guillaume Broche, Director von Clair Obscur: Expedition 33, wieder in den Vordergrund. Broche nannte den PS2-Klassiker „eines der besten Action-RPGs aller Zeiten“ und hat damit die alte Diskussion um das beste Kampfsystem der Reihe neu angefacht.

Kingdom Hearts 2 als Referenz

Guillaume Broche sprach über den PS2-Klassiker in ungewöhnlich klaren Worten. Er nannte ihn „eines der besten Action-RPGs aller Zeiten“ und sagte auch, dass er einem solchen Kampfsystem seitdem hinterherjage. Kingdom Hearts 3 sei aus seiner Sicht zwar „nicht schlecht“, habe aber nicht ganz eingefangen, was Kingdom Hearts 2 spielerisch so besonders gemacht habe.

Damit spricht Guillaume Broche etwas an, worüber die Kingdom-Hearts-Community seit Jahren diskutiert.

Warum Kingdom Hearts 2 für viele Fans der Goldstandard bleibt

Vor allem das Kampfsystem von Kingdom Hearts 2 hat bis heute einen außergewöhnlich guten Ruf. In den Kämpfen treffen hohes Tempo, flüssige Animationen und technische Tiefe aufeinander, ohne dass das Spiel dabei unzugänglich wird.

Mit Drive-Formen und Reaction Commands lassen sich Kämpfe rhythmischer spielen, offensives Vorgehen wird belohnt, und trotzdem bleiben präzises Timing sowie stilvolle Kombos wichtig. Genau diese Mischung aus Spektakel und Kontrolle ist für viele Fans der Kern dessen, was das Spiel so stark macht.

Kingdom Hearts 2 fühlte sich schnell, direkt und reaktionsscharf an. Genau diese Balance bekommen Action-RPGs nur selten so sauber hin.

Warum Kingdom Hearts 3 bis heute polarisiert

Kingdom Hearts 3 bekam zum Release zwar viel Lob für seine Größe, die Optik und die bombastische Inszenierung, beim Kampfsystem fiel die Resonanz aber gemischt aus. Ein Kritikpunkt, der aus Teilen der Spielerschaft immer wieder zu hören war: Kingdom Hearts 3 wirke weniger straff und weniger präzise als Kingdom Hearts 2.

Besonders Attraction Flow steht bis heute beispielhaft für diese Debatte. Die aufwendig inszenierten Angriffe sahen spektakulär aus, wurden von einem Teil der Spielerschaft aber als störend und mechanisch weniger fordernd empfunden.

Für viele Fans liegt genau dort der Unterschied: mehr Schauwerte, aber weniger direkte, kontrollierte Dynamik.

Warum Broches Lob jetzt Gewicht hat

Dass diese Einschätzung gerade jetzt so viel Aufmerksamkeit bekommt, hängt auch mit Guillaume Broches eigener Reputation zusammen. Clair Obscur: Expedition 33 wurde zuletzt breit gefeiert und gewann Berichten zufolge bei den Game Awards 2025 sogar den Titel Spiel des Jahres.

Wenn ein Regisseur mit diesem Standing Kingdom Hearts 2 so offen als Referenz nennt, bekommt die Diskussion über modernes Action-RPG-Design neues Gewicht. Das passt auch zu Guillaume Broches eigenem Werk. Clair Obscur: Expedition 33 verbindet rundenbasierte und Echtzeit-Elemente und steht zudem sichtbar unter dem Einfluss klassischer Final-Fantasy-Ideen sowie von Hironobu Sakaguchi.

Seine Aussagen legen nahe, dass die Design-Philosophie von Kingdom Hearts 2 weit über die eigene Reihe hinaus Spuren hinterlassen hat.

Kingdom Hearts 4 sorgt ebenfalls für Gesprächsstoff

Die Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Serie ohnehin wieder stärker in den Blick rückt. Im jüngsten Trailer zu Kingdom Hearts 4 sind erneut Quadratum, ein realistischeres Grafikbild und erste Hinweise auf bekannte wie neue Mechaniken zu sehen, darunter auch Anspielungen auf Reaction Commands.

Gleichzeitig hat Square Enix das Mobile-Spiel Kingdom Hearts Missing-Link eingestellt. Für Fans ist Guillaume Broches Kommentar deshalb mehr als nur nostalgisches Lob. Kingdom Hearts 2 gilt weiterhin als Messlatte, nicht nur für Kingdom Hearts selbst, sondern für das Action-RPG-Genre insgesamt.

Super Meat Boy 3D jetzt als Box-Version in Europa: für Switch 2 und PS5

Meridiem bringt Super Meat Boy 3D ab sofort in Europa auch als physische Edition für Nintendo Switch 2 und PlayStation 5 in den Handel. Nach dem digitalen Release vom 31. März 2026 gibt es das Spiel damit nun zusätzlich als Box-Version, und zwar sowohl in einer Standard Edition als auch in einer Special Edition.

Standard und Special Edition

Seit dem digitalen Start am 31. März 2026 ist Super Meat Boy 3D jetzt auch als Handelsversion erhältlich. Meridiem bietet dabei zwei Varianten an: eine Standard Edition und eine Special Edition, die sich vor allem an Fans und Sammler richtet.

In der Standard Edition liegen neben dem Spiel noch ein Sticker-Set und ein Wendecover bei. Die Special Edition packt darüber hinaus noch einen speziellen Schuber, eine Lenticular-Postkarte, einen Stoff-Patch und ein Artbook.

Meridiem zielt damit ziemlich deutlich auf Käufer, die sich den Plattform-Klassiker nicht nur herunterladen, sondern auch ins Regal stellen wollen.

Der Wechsel von 2D auf 3D

Die auffälligste Änderung ist natürlich der Sprung in die dritte Dimension. Seit dem ersten Teil von 2010 steht Super Meat Boy für ultraschnelles, präzises und forderndes 2D-Platforming. Genau dieses Grundprinzip überträgt Super Meat Boy 3D jetzt in ein 3D-Format.

Entwickelt wurde Super Meat Boy 3D von Sluggerfly und Team Meat. Um den digitalen Release kümmerte sich Headup, während Meridiem nach eigenen Angaben die physischen Editionen in den Handel bringt.

Und genau hier lag auch das Risiko. Das Original hat sich seinen Ruf mit punktgenauer Steuerung, knackigen Levels und praktisch sofortigen Neustarts erarbeitet. Wenn der Wechsel in 3D da nicht sitzt, fühlt sich so ein Projekt schnell eher wie ein Nebenableger an als wie ein echter Serienbeitrag.

So fällt die Reaktion aus

Die bisherigen Kritiken zeichnen ein recht klares Bild: Im Kern behält Super Meat Boy 3D den typischen Schwierigkeitsgrad der Reihe und dieses direkte, schnelle Spielgefühl bei. Wer anspruchsvolle Plattformspiele mag, dürfte sich deshalb ziemlich schnell zurechtfinden.

Ganz reibungslos klappt der Umstieg auf 3D aber nicht. In mehreren Reviews werden unter anderem Kamerawinkel und Tiefenwahrnehmung als mögliche Gründe für frustrierende Tode genannt. Bei einem Spiel, das so stark auf Präzision baut, wiegt genau das natürlich schwer.

Trotzdem scheint Super Meat Boy 3D den gewagten Richtungswechsel nach dem bisherigen Presseecho besser hinzubekommen, als viele vorher gedacht hatten.

Verfügbarkeit außerhalb Europas

Während die Box-Versionen in Europa jetzt erhältlich sind, laufen in Nordamerika bereits die Vorbestellungen. Für asiatische Märkte gibt es bislang noch keine offiziell bestätigte Handelsversion.

Das erste Super Meat Boy wurde nach seinem Start im Jahr 2010 schnell zum Indie-Hit. Frühere Verkaufsangaben sprechen davon, dass sich das Spiel bis Januar 2012 schon mehr als 1 Million Mal verkauft hatte; auf dem PC kamen später rund 2,97 Millionen Verkäufe dazu.

Downloads: Download Super Meat Boy 3D für Nintendo Switch 2 Download Super Meat Boy 3D für PlayStation 5

Call of Duty: Modern Warfare 4: Dieses Jahr nicht im Xbox Game Pass

Microsoft sagt in aktuellen Werbeanzeigen zu Call of Duty: Modern Warfare 4 ungewöhnlich klar, dass der Shooter „dieses Jahr nicht in den Xbox Game Pass kommt“. Für Spieler heißt das unterm Strich: Zum Release läuft der Einstieg nicht über das Abo, sondern nur über den regulären Kauf.

Kein Start im Xbox Game Pass

Laut Microsoft erscheint Call of Duty: Modern Warfare 4 am 23. Oktober für PS5, Xbox Series X|S und PC. Die Version für Switch 2 soll am selben Tag nachziehen. Gerade bei so einem Blockbuster fällt die Absage auf, denn nicht wenige hatten fest mit einem Day-One-Start im Game Pass gerechnet.

Ganz aus der Luft kam diese Erwartung nicht. Call of Duty: Black Ops 6 im Jahr 2024 und Call of Duty: Black Ops 7 im Jahr 2025 hat Microsoft beide direkt zum Start in den Xbox Game Pass gebracht. Dass Modern Warfare 4 nun außen vor bleibt, sieht deshalb sehr nach einer klaren Kursänderung aus.

Microsoft setzt wieder auf Verkäufe

Hinter der Entscheidung steckt Berichten zufolge vor allem ein Thema: Umsatz. Der Day-One-Release von Call of Duty: Black Ops 6 im Xbox Game Pass soll Microsoft mehrere hundert Millionen Dollar an direkten Einnahmen gekostet haben.

Bei einer Reihe wie Call of Duty, die zum Vollpreis sonst riesige Stückzahlen bewegt, ist das schwer zu ignorieren. Entsprechend schlüssig wirkt auch die neue Marketinglinie: Die Kampagne zu Call of Duty: Modern Warfare 4 lockt Käufer unter anderem mit Vorbesteller-Boni und frühem Zugriff auf die Kampagne.

Die Botschaft kommt ziemlich direkt an. Wer pünktlich zum Launch loslegen will, soll den Titel kaufen.

Wahrscheinlich erst später im Abo

Viel spricht gerade dafür, dass neue Call-of-Duty-Spiele künftig nicht mehr am ersten Tag im Xbox Game Pass landen, sondern erst mit deutlichem Abstand. In der Branche geht man inzwischen eher von rund einem Jahr zwischen Release und Game-Pass-Start aus.

Für Abonnenten ist das keine Kleinigkeit. Microsoft hat den Xbox Game Pass über lange Zeit als zentrale Anlaufstelle für First-Party-Spiele aufgebaut.

Dass ausgerechnet Call of Duty jetzt aus diesem Muster herausfällt, wirft zwangsläufig Fragen auf, wie attraktiv das Angebot auf Dauer noch ist.

Kritik an der Formulierung

Nicht nur die Entscheidung selbst sorgt für Kritik, auch die Wortwahl. Microsoft schreibt, Call of Duty: Modern Warfare 4 komme „dieses Jahr nicht“ in den Xbox Game Pass. Das wirkt unnötig verschachtelt und lässt mehr Interpretationsspielraum, als eigentlich nötig wäre.

Gemeint ist theoretisch zwar nur ein späterer Start außerhalb des Kalenderjahres. Für viele Spieler klingt die Formulierung trotzdem vor allem sperrig. Dazu kommt der Zeitpunkt: Microsoft schraubt weiter am Xbox Game Pass, und über das Preis-Leistungs-Verhältnis des Dienstes wird ohnehin schon wieder diskutiert.

Wenn selbst ein Schwergewicht wie Call of Duty nicht mehr automatisch zum Day-One-Line-up zählt, dürfte die Debatte schnell lauter werden. Dann geht es auch um die grundsätzliche Frage, welche Rolle der Abo-Service bei den größten Xbox-Marken in Zukunft noch spielt.

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Microsoft Teams schickt verdächtige Meeting-Bots ab sofort in die Lobby

Microsoft spendiert Teams ab sofort eine neue Schutzfunktion gegen unerwünschte Meeting-Bots. Verdächtige automatisierte Teilnehmer sollen nach Angaben des Unternehmens schon beim Beitritt auffallen und landen dann erst einmal in der Lobby. Organisatoren können sie also nur noch nach einer bewussten Freigabe ins Meeting holen.

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Verdächtige Bots erst einmal in die Lobby

Teams prüft automatisierte Teilnehmer jetzt schon in dem Moment, in dem sie einer Besprechung beitreten wollen. Wenn ein Bot dabei als verdächtig eingestuft wird, kommt er laut Microsoft nicht direkt durch, sondern wartet zunächst in der Lobby. Als Organisator lassen Sie ihn erst dann ins Meeting, wenn Sie den Zutritt ausdrücklich freigeben. Diese zusätzliche Schutzebene gibt Ihnen mehr Kontrolle über externe Teilnehmer.

Damit reagiert Microsoft nach eigener Darstellung auf ein Problem, das zuletzt spürbar größer geworden ist: Bots von Drittanbietern für Transkripte, Notizen oder Assistenten-Funktionen können zwar nützlich sein, sind laut Microsoft aber teils auch in Besprechungen aufgetaucht, ohne dass Nutzer sie dort haben wollten. Genau daraus entstehen Datenschutz-, Compliance- und Sicherheitsprobleme.

Mehrere bewusste Bestätigungsschritte

Im Kern behandelt Teams solche verdächtigen Bots nicht länger wie normale Teilnehmer. Sie landen stattdessen in einem Wartebereich, in dem Menschen über den Zugang entscheiden. Microsoft hebt dabei ausdrücklich hervor, dass diese Freigabe nicht aus Versehen passieren soll.

Vor dem Eintritt sind jetzt mehrere bewusste Nutzeraktionen erforderlich. Für Unternehmen Macht das einen echten Unterschied, weil Meeting-Teilnehmer Pop-ups oder Lobby-Anfragen im Alltag schnell bestätigen, ohne jeden Namen sorgfältig zu prüfen. Ist darunter ein externer Bot, können Gesprächsinhalte mitgeschnitten oder weiterverarbeitet werden.

Erkennung über serverseitige Signale

Wie Teams diese Bots genau erkennt, legt Microsoft bisher nicht offen. Nach Angaben des Unternehmens arbeitet der Dienst mit einer Kombination aus Verhaltens- und Infrastruktur-Signalen, um Bots treffsicherer von echten menschlichen Teilnehmern zu unterscheiden.

Für Nutzer ist vor allem eines relevant: Die Erkennung läuft laut Microsoft serverseitig und hängt nicht einfach an einer öffentlichen Kennzeichnung, die jeder sehen oder nachbauen könnte. Würde Microsoft die Methode komplett offenlegen, könnten Angreifer oder fragwürdige Anbieter ihre Werkzeuge deutlich leichter darauf abstimmen.

Registrierung für Anbieter und Ausbau im Sommer

Parallel dazu richtet Microsoft nach eigenen Angaben einen offiziellen Registrierungsweg für unabhängige Softwareanbieter ein. Registrierte Apps kann Teams dann als bekannte Bots erkennen. Zum Start testet Microsoft das Ganze mit einer begrenzten Zahl von Anbietern, später soll die Funktion breiter ausgerollt werden.

Die Einführung des neuen Schutzmechanismus hat laut Microsoft Mitte Mai 2026 begonnen und sollte bis Mitte Juni 2026 für die meisten kommerziellen und behördlichen Microsoft-Teams-Kunden allgemein verfügbar sein.

Admin-Funktion ab August 2026

Für August 2026 hat Microsoft außerdem eine Admin-Funktion angekündigt. Damit können IT-Abteilungen erkannte externe Bots nach Unternehmensangaben mandantenweit automatisch blockieren. Die Kontrolle liegt dann nicht mehr nur bei einzelnen Meeting-Organisatoren, sondern direkt bei den Administratoren.

Der Schritt fügt sich in eine größere Entwicklung rund um die Sicherheit von Kollaborationswerkzeugen ein. Microsoft verweist auf Studien, nach denen 44 Prozent der Organisationen im vergangenen Jahr mehr Angriffe auf solche Tools gemeldet haben. Gleichzeitig liegen die durchschnittlichen Kosten einer Datenpanne inzwischen bei 4,88 Millionen. Digitale Meetings sind längst Standard. Und damit wird jeder zusätzliche Teilnehmer schnell zum möglichen Risiko. Die Aktualisierung ist deshalb für alle Nutzer empfehlenswert.

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