Automatische Adobe-Updates ausschalten

Auf den meisten Computern ist mindestens ein Programm aus dem Hause Adobe installiert. In der Regel ist dies der kostenlose Adobe Reader, mit dem man PDF-Dateien liest. Sobald sich ein Adobe-Programm auf der Festplatte befindet, nistet sich dort aber auch der AdobeUpdater ein. Diese Software startet automatisch mit Windows und sucht im Internet nach Aktualisierungen für die installierten Adobe-Programme. Häufig geschieht dies genau dann, wenn wir gerade inmitten einer Arbeit stecken, die wir nicht unterbrechen wollen.

Wer zudem nicht möchte, dass dieses Programm ständig mit der Adobe-Zentrale Daten austauscht, unterbindet die automatischen Updates. Continue reading “Automatische Adobe-Updates ausschalten”

Rekordversuch geklappt: Firefox 3 schlägt ein

Das war ja wirklich kein Spaß gestern. Als der Firefox 3 am frühen Abend endlich offiziell zum Download bereitstand, wurde das Herunterladen zu einer Lotterie – der riesige Ansturm brachte die Mozilla-Server kräftig ins Schwitzen. Ein paar Stunden später hatte sich die Situation allerdings wieder beruhigt, trotz des Hypes und der Ankündigung des Download-Rekordversuchs.

Der Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde dürfte den Mozilla-Machern trotzdem sicher sein. 7.330.000 Downloads stehen heute um 18 Uhr, nach etwas mehr als 23 Stunden, auf dem Zähler. Auch wenn es den Titel “Die-meisten-Downloads-in-24-Stunden” bisher noch nicht gab – für diese Download-Zahlen haben sich die Mozilla-Marketing-Leute auf jeden Fall unseren Respekt verdient. Und in Redmond wird man angesichts dieser Firefox-Euphorie wohl ein wenig um den hauseigenen Internet Explorer zittern.

Handy-Software für Fußballfans

Mit dem Ende der Vorrunde bei der Fußball-EM in Österreich und der Schweiz steigt die Spannung bei den Fußballfans. Welches der acht verbleibenden Nationalteams den begehrten Europameister-Titel mit nach Hause nimmt, zeigt sich am Finaltag am 29. Juni in Wien. Damit man als eingefleischter Fan auch unterwegs jederzeit auf Ballhöhe bleibt, gibt es eine Reihe kostenloser Handy-Software, mit denen man alle Spieldaten, Ergebnisse und Tunier-Nachrichten abrufen kann.

Mit dem einfachen EM Handyplaner 2008 beispielsweise tippt man auf Java-Handys die verbleibenden Partien im Voraus selbst und hält anschließend die Spielergebnisse selbst fest. Für Windows Smartphones bietet sich der Spielplan EM 2008 Light als Wegbegleiter an. Die Freeware überträgt die Termine des EM-Turniers in Outlook und von dort in den Terminplaner auf dem Mobilen.

Eine Fülle an Informationen über das Fußball-Großereignis bietet Mobile Football auf Handys mit Windows Mobile, Pocket PC und Java. Die Adware liefert alle Spielergebnisse, Nachrichten und Statistiken zu der EM via Internet-Update. Als besonderes Extra lädt die Software auf Wunsch Turnier-Nachrichten als RSS-Feed auf das mobile Gerät. Ausführliche Mannschaftsstatistiken und allerlei interessante Details zu der EM-Geschichte runden die Freeware ab. Eingefleischte Freunde des runden Leders bekennen mit passenden Hintgerundmotiven Farbe zu ihrer Fußball-Leidenschaft.

Was ist neu im Firefox 3?

Der neue Firefox 3 ist da und die Fan-Gemeinde feiert dazu eine eigene Downloadparty als Netz-Ereignis. Wer den Browser einfach nur zum Surfen benutzt, bemerkt auf den ersten Blick allerdings nicht viel Neues. Und das ist gut so. Firefox 3 hält sich an die goldene Regel der Usability: Veränderungen führt man möglichst unauffällig ein. In dieser Hinsicht ist das Fuchs-Update mehr als gelungen. Trotzdem fallen ein paar Dinge direkt ins Auge.

Sicherheit wird auch bei Firefox 3 großgeschrieben. Die neue Funktion Website-ID bietet auf einen Blick sicherheitsrelevante Infos zur gezeigten Webseite. Wer das kleine Icon neben der URL in der Adressleiste anklickt, öffnet ein Fensterchen mit Basis-Informationen zum Betreiber der Seite und dessen Zertifikaten. Ein einfaches Farbsystem gibt den Gefährdungsgrad der Seite wieder. Auch die neuen Warnfunktionen sind äußerst nützlich: Der Browser erkennt schädliche Seiten und schaltet eine Warnseite vor der Landeseite. So fällt man nicht unbedacht auf den gröbsten Unfug herein.

Unter den nützlichen Neuerungen stehen sicher die Rechtschreibhilfe und die Sitzungswiederherstellung weit oben. Auch die Zoomfunktionen sind nun mit einer Textlupe ausgestattet, die das Heranzoomen der Texte erlaubt. Continue reading “Was ist neu im Firefox 3?”

Bildbearbeitung: The Gimp im Photoshop-Gewand

Bei Bildbearbeitungsprogrammen gab es lange Zeit keine Alternative zu dem kostenpflichtigen Adobe Photoshop und der abgespeckten Version Adobe Photoshop Elements. Das änderte sich im Jahr 2004 mit der Veröffentlichung der Version 2.0 des Open-Source-Programms The Gimp (GNU Image Manipulation Program). Mit Standardwerkzeugen, zahlreichen Profi-Filtern und einer gelungenen Oberfläche steht die Freeware der führenden Grafikanwendung in nicht viel nach.

In zwei Dingen unterscheidet sich The Gimp allerdings von dem Original: Im Gegensatz zu Photoshop ist The Gimp kostenlos. Außerdem ist die Benutzeroberfläche so andersartig als die üblichen Windows-Programme, dass nicht nur Anfänger den Umstieg scheuen.

Da der Programmcode von The Gimp von jedermann weiterverarbeitet werden kann, machte sich der Entwickler Scott Moschella daran, The Gimp einer Schönheitsoperation zu unterziehen. Das Ergebnis heißt The Gimpshop! und kann sich mehr als sehen lassen. Programmoberfläche, Menüeinträge, Werkzeugnamen und Optionen sehen jetzt so aus wie im Photoshop.

Der Anwender sollte jedoch bedenken, dass der Funktionsumfang von The Gimp und Gimpshop! identisch ist. Das bedeutet konkret, dass die Freeware nicht mit der selben Bandbreite an Bildmanipulationsmöglichkeiten auf den Rechner kommt, wie der Platzhirsch aus dem Hause Adobe. The Gimpshop! ist in englischer Sprache für die Betriebssysteme Windows, Linux Ubuntu und Mac OS X erhältlich.

Virtueller U-Bahn-Fahrer: Der Rechner am Steuer

Seit dem Wochenende drehen in Nürnberg ganz spezielle U-Bahn-Züge ihre Runden: Statt eines menschlichen Fahrers lenkt ein Rechner die Metro der Linie U3 durch die dunklen Schächte. Die computergesteuerte U-Bahn verkehrt auf einer 6,5 Kilometer langen Strecke, die Lokalpolitiker versprechen sich von den High-Tech-Zügen mehr Fahrgäste und einen billigeren Betrieb.

Das Besondere an der Nürnberger Computer-Bahn: Die rechnergesteuerten Züge teilen sich die Gleise mit herkömmlich gesteuerten U-Bahnen – das ist weltweit einmalig. Bisher wurden Züge mit virtuellen Fahrern nur auf geschlossenen Strecken eingesetzt. Damit steigt natürlich das Risiko, auch wenn die Verantwortlichen das Gegenteil behaupten. Kann man so einem computergesteuerten Zug überhaupt vertrauen? Oder ist es egal, ob Mensch oder Maschine im Führerhaus sitzt? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Kino für unterwegs: Die besten Videokonverter

Dank immer leistungstärkerer Handys und mobiler Multimediaplayer ist das Filmvergnügen auch unterwegs kein Problem mehr. Nicht erst seit dem iPhone kann man auf Mobiltelefonen die aktuellste Folge seiner Lieblingsserie mal schnell in der U-Bahn schauen. Damit das meist hochauflösende Filmmaterial von der Festplatte des Rechners auf MP3-Player oder Handy kommt, braucht der Videofreund einen guten Konverter. Zwar gibt es eine ganze Menge guter kostenpflichtiger Software, die kostenlosen Vertreter der Video-Umwandler sind den Kaufprogrammen aber meist ebenbürtig. Wir stellen die besten Gratis-Konverter für Videos vor.

  • Mit Super holt man sich einen Klassiker unter den Video-Konvertern auf den Rechner. DerAnwender legt in Super bei Bedarf Hand an zahlreichen Qualitätseinstellungen wie Auflösung und Audio-Bitrate.
  • Sehr geeignet für Videos für mobile Player ist auch MediaCoder. Wer sich auskennt, trimmt das Fimmaterial manuell auf die richtige Größe. Wer keine Ahnung hat, wählt mit MediaCoder sein Gerät aus einer Liste aus.
  • Eine Ein-Klick-Lösung bietet Koyote Free Video Konverter. Die recht neue Software bereitet Filme gezielt für iPod, Sony PSP und Handy auf. Koyote Free Video Konverter ist sehr einfach zu bedienen und Anfängern zu empfehlen.
  • Mac-User sind mit iSquint gut beraten. Die Freeware bereitet AVI-, MPG-, und WMV-Dateien für den iPod auf. Mit wenigen Klicks stellt der User in iSquint die Qualität ein, und schon läuft der Blockbuster auf dem kleinen Bildschirm.

Stets aktuell: Java für Alle

Auf den meisten Computern, Handys und einigen Handhelds ist die kostenlose Software Java installiert. Zahlreiche Programme sind in dieser von Betriebssystemen unabhängigen Programmiersprache geschrieben.

Mit Java Runtime Environment (JRE) kommt man beispielsweise in den Genuss von Spielen, Chats und 3D-Bildern. Unternehmen verwenden die so genannten Applets auch für Intranetanwendungen und E-Business-Lösungen. Für einen modernen PC ist eine Java-Laufzeitumgebung Pflicht.

Nach dem Erscheinen der Version 1.0 im Jahr 1996 ist Java inzwischen bei der sechsten Generation angelangt. Die meisten Programme sind auch zu älteren Versionen kompatibel, doch auch hier gibt es – wie so häufig – Ausnahmen. Einige Programme erfordern die aktuelle Java-Version.

Auf der Internetseite des Herstellers Sun lässt sich herausfinden, welche Version auf dem eigenen Rechner installiert ist. Dort erfährt der Anwender einerseits, ob die installierte Version aktuell ist, andererseits steht dort – nur einen Mausklick entfernt – die aktuelle Version zum Download bereit.

Software für Gartenfreunde

Mit dem Thermometer steigt auch die Lust am eigenen Garten. Hobbygärtner und solche, die es gerne wären, finden eine reichhaltige Palette an guter Software für Gartenplanung und -gestaltung. Für professionelle Gärtner und Unternehmen gibt es spezialisierte Programme, die weit über die Bedürfnisse privater Pflanzenfreunde hinaus gehen.

Wer sein grünes Herz erst jetzt entdeckt und sich gerne ausmalt, wie der Traumgarten gestaltet werden könnte, greift zur Simulationssoftware. Im Zuge des 3D-Booms bei den Heimrechnern findet sich inzwischen eine bunte Reihe an Programen rund um die private Gartengestaltung. Vom 3D-Garten bis hin zum großen Haus, Wohnung & Garten -Paket ist so ziemlich alles an virtuellen Gartensimulationen dabei.

Fragen und Tipps zu Pflanzen und ihre Pflege beantworten Internetseiten und Ratgebersoftware. Erste Hilfe und gute Hinweise finden alle naturbegeisterten Hobbygärtner auf Seiten wie Der Kleingarten, Mein Schöner Garten oder Hausgarten.

Naturscheue Gemüter, die nur noch am Monitor kleben, stellen ihr inneres Gleichgewicht am besten mit einem virtuellen Zen-Garten wieder her. Die Freeware simuliert die beliebten Sandkästen samt Rechen auf dem Bildschirm.

Total virtuell geht es natürlich auch. Mit Magic Garden züchtet der Nutzer gleich selbst digitale Pflanzen im virtuellen Bits&Bytes-Garten. Was dabei herumkommt, kann hier “bestaunt” werden. Wer allerdings an diesem Punkt angelangt ist, sollte vielleicht doch lieber einen Schritt ins Freie wagen.

Die Qual der Software-Wahl: Softonic Awards 2008

Software gibt es ja in Massen. Ein Progrämmchen hier für die Musik, da noch eins für Filme, die obligatorischen Büroanwendungen, ein paar Spiele – so dürfte es auf dem PC des Otto-Normal-Anwenders aussehen. Doch im Meer der Programme kann man leicht untergehen. Denn unter richtig gute Software mischen sich oft genug furchtbar schlechte Anwendungen – wir in der Testredaktion können nicht nur ein Lied davon singen.

Deswegen stellen wir die User jetzt vor die Wahl: Für die Softonic Awards 2008 haben wir die Spreu vom Weizen getrennt, 100 ausgesuchte Programme müssen sich dem Urteil der Softonic-Nutzer stellen. Software-Kandidaten aus Bereichen wie P2P, Audio-Player, Browser, Mac und Handy stehen zur Abstimmung. Anders als beispielsweise bei Bundestagswahlen wird man als Wähler bei den Softonic Awards 2008 auch noch belohnt: Mit etwas Glück springt für die Stimmabgabe einer der zahlreichen Preise heraus. Zur Software-Wahl geht es hier.