Zum Abschuß freigegeben: Progamme auf dem Mac beenden

Auch auf dem Mac stürzen Programme manchmal ab. Erfreulicherweise reißt ein Absturz eher selten – wie man es von einem gewissen anderen Betriebssystem gewohnt ist – das gesamte System mit ins digitale Nirvana. Wenn ein abgestürztes Programm sich nicht gleich komplett verabschiedet, sondern “einfriert”, bekommt man das Mac-Äquivalent zum Bluescreen of Death zu Gesicht: Den so genannten Spinning Beachball of Death. Und das unter Umständen ziemlich lange, denn auf normale Art und Weise lässt sich das Programm ja nicht mehr beenden. Stellt sich die Frage: Was tun? Hier hat man zwei Möglichkeiten:

1. Man drückt die Tasten Apfel + Alt + Esc gleichzeitig. In dem sich öffnenden Fenster schießt man das nicht mehr reagierende Programm ab. Alternativ öffnet man diesen Dialog über den Befehl Sofort beenden im Finder-Menü.

2. Man öffnet das Programm Aktivitätsanzeige, dass sich im Ordner Dienstprogramme im Programmverzeichnis versteckt. Dort wählt man den eingefrorenen Prozess aus und verabschiedet das Programm nach einem Klick auf den roten Button mit Sofort beenden.

Spaßprogramme Teil 2: Lustiges für den Desktop

OnSoftware geht in die zweite Runde der zweigeteilten Softwarewelt. In unser Spaßprogrammserie stellen wir Software vor, deren Nutzen gegen Null tendiert. Die aber Kurzweil auf den Rechner bringt. Nachdem sich in Teil 1 alles um die Maus drehte, widmen wir uns heute dem Desktop im Allgemeinen.

Gleich zwei Programme eignen sich hervorragend, um andere in Angst und Schrecken zu versetzen. Wie man den Spaßmacher umsetzt, bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen.

Die Freeware Bildstörung ist an sich nichts mehr als ein gewöhnlicher Bildschirmschoner. Schön anzusehen ist das, was die Software veranstaltet, jedoch nicht. Bildstörung gaukelt eine defekte Grafikkarte vor und lässt den Monitor in flackerndem Licht unkontrolliert zucken. Sieht wild und gefährlich aus und lässt das Spielkind in uns jubeln. Continue reading “Spaßprogramme Teil 2: Lustiges für den Desktop”

Photoscape, Tutorial 3: Mehrere Fotos gleichzeitig bearbeiten

Hobbyfotografen stehen oft vor einem Problem, wenn sie ihre Schnappschüsse per E-Mail versenden wollen: Die Originalfotos sind zu groß, der E-Mail-Versand dauert ewig und das virtuelle Postfach des Empfängers läuft voll.

Die beste Lösung dafür ist, die Fotos vorher zu verkleinern – bei einer langen Fotoserie allerdings ein ziemlicher Aufwand.

Das Zauberwort heißt hier Stapelverarbeitung. In unserem dritten Photoscape-Tutorial erklären wir, wie man mit der Freeware mehrere Fotos auf einmal herunterrechnet.

Und nicht nur das: Mit der Stapelverarbeitung von Photoscape wendet man mit nur einem Klick einen Filter auf ganze Bilderreihen an oder legt einen Rahmen um die Fotos.

Zunächst wählen wir über das Photoscape-Menü die Stapelverarbeitung aus.

Anschließend zieht man alle benötigten Fotos von der Explorer-Ansicht auf die Photoscape-Oberfläche.

Sind alle Bilder importiert, widmen wir uns der Optionsleiste auf der rechten Seite. Hier bietet Photoscape zahlreiche Werkzeuge für die Fotobearbeitung. Um die Maße des Bildes zu ändern, greift die Software dem Fotografen mit zahlreichen vordefinierten Maßeinheiten unter die Arme. Verschiedene Rahmen wählt man aus dem oberen Menü aus.

Ist man mit Größe und Rahmen fertig, sollte man auch jeden Fall einen Blick auf die Filter werfen – erreichbar über den kleinen oberen Tab. Hier kann man mit Kontrast und Farben herumspielen oder die Bilder mit einem der Photoscape-Effekte komplett verändern. Das jeweilige Ergebnis zeigt das Programm in einer Vorschau.

Ist man mit seiner Arbeit zufrieden, gibt man den Befehl zur Stapelverarbeitung über die Option Alle bearbeiten.

In einem Dialogfeld gibt man nun noch den Speicherort der umgewandelten Fotos an. Wichtig zu wissen: Photoscape überschreibt die Originalfotos natürlich nicht. Außerdem passt man das Bildformat an (JPEG, PNG, BMP oder GIF) und ändert die Ausgabequalität. Nach einem Klick auf Speichern wandelt Photoscape die Schnappschüsse auf einen Schlag um.

Fertig ist die Stapelverarbeitung. Die neuen Bilder findet man nach der Konvertierung im angegebenen Ordner wieder. Eine allgemeine Anleitung für Photoscape findet sich hier, wer wissen will, wie man mit der kostenlosen Software ganz einfach animierte GIFs erstellt, sollte einmal hier weiterlesen.

Achtung: Schmutzige Touchscreens verursachen Putzwut!

Touchscreens sind der letzte Schrei für modebewusste Handybesitzer. Schließlich liegt man mit einem solch schicken Handy in der Business-Welt ganz weit vorn. Ein Problem allerdings werden auch die ausgefeiltesten Touchscreen-Handys nicht los. Und zwar die Schmutzschicht auf dem Glanzstück. Beispielsweise auf dem iPhone. Da ziehen Fett- und Schweißfinger den stolzen Nutzer permanent in die Niederungen des Alltags runter.

Denn nach jedem längeren Telefonat, News-Aufruf oder Spiel sieht die Glasoberfläche aus, als hätten Bits und Bytes gemeinsam eine wilde Party abgehalten und die Reste nicht beseitigt. Besonders luxuriös wirkt das Schmuckstück nach einer Partie Tap Tap Revenge oder Labyrinth nämlich nicht. Continue reading “Achtung: Schmutzige Touchscreens verursachen Putzwut!”

Windows Vista: Fenstervorschau ausschalten

Windows Vista bringt eine Fenstervorschau in der Taskleiste mit. Immer wenn der Anwender mit der Maus über ein Symbol in der Leiste fährt, öffnet sich über dem entsprechenden Programmreiter ein kleines Vorschaufenster mit dem Inhalt der Applikation oder des Ordners. Das sieht zwar schön aus, ist aber nach Ansicht vieler Nutzer ziemlich sinnfrei: Die Fensterchen sind so klein, dass es unmöglich ist zu erkennen, was da angezeigt wird.

Selbstverständlich stellt man dieses Feature bei Bedarf problemlos ab. Dazu bewegt man die Maus auf einen freien Bereich in der Taskleiste und klickt ein Mal mit der rechen Maustaste. In dem Kontextmenü wählt man die Option Eigenschaften. Im nächsten Fenster in dem Reiter Taskleiste entfernt man das Häkchen vor dem Eintrag Fenstervorschau (Miniaturansicht) anzeigen. Ändert man seine Meinung irgendwann einmal wieder, so holt man die Fenstervorschau mit einem gesetzten Haken zurück auf den Desktop.

Mehr ist weniger: Warum Festplatten kleiner sind als auf der Verpackung steht

Festplatten sind so billig wie noch nie. Eine kurze Recherche im Netz zeigt: 500 Gigabyte externer Festplattenspeicher sind schon ab etwa 60 Euro zu haben. Goldene Zeiten für Daten-Hamster.

Hat man sich allerdings so ein Speichermonster angeschafft, stellt sich bei vielen Anwendern beim ersten Anstöpseln Ernüchterung ein. Denn von den angepriesenen 500 GB zeigt Windows plötzlich nur noch 465 GB an. Sind die restlichen 35 Gigabyte etwa auf dem Weg vom Geschäft nach Hause verloren gegangen?

Natürlich nicht. Vielmehr trägt eine bei den Herstellern weit verbreitete Marketing-Technik Schuld an dem plötzlichen Speicherschwund. Denn für die Produzenten von Festplatten setzt sich 1 GB aus 1.000.000.000 Byte zusammen. Allerdings ist das nach der technischen Definition nicht ganz korrekt: Denn ein 1 Kilobyte besteht aus 1024 Byte, sprich 1 GB aus 1.073.741.824 Byte.

Wer also eine neue Festplatte braucht, sollte  im Technikmarkt immer einen Taschenrechner zu Hand haben: Der Herstellerwert geteilt durch 1,073 bringt die wahre Größe der Festplatte an das Licht. Hat man die Platte dann am Rechner angeschlossen, empfehlen sich Programme wie Overdisk oder JDiskReport, um eine ganz genaue Übersicht über den Speicherplatz zu erhalten.

Lassen sich die meisten Anwender von den schwammigen Herstellerangaben blenden oder wissen die meisten über diesen Marketing-Trick Bescheid? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Mobile Themes III: Themes inklusive Screensaver

Theme-Editoren gehören zu den beliebtesten Programme unter der Handy-Software. Die Kreativität der Anwender wird auch von vielen Herstellern gefördert. Nokia beispielsweise stellt in seinem Portal den Nutzern zahlreiche Anleitungen und kostenlose Software zur Verfügung. Zwar befinden sich diese Angebote oft unter der Sparte “Developer Zone”, sind aber im Prinzip für jeden registrierten Nutzer offen.

Zu den Highlights gehört dort Nokias Themen-Editor Carbide. Der Editor bietet Vorlagen für eigene Themes und Schönheitsoperationen auf dem Handy. Wer über das reine Theme hinaus noch einen kleinen Bildschirmschoner basteln möchte, kann dies mit der aktuellen Version des Editors auf ziemlich einfache Weise bewerkstelligen.

Dafür erstellt man zuerst selbst den gewünschten Screensaver. Das geschieht in der einfachsten Form mit einem schönen Foto in passender Größe, normalerweise 240 x 320 Pixel. Wer lieber etwas Aufwendigeres erstellt, benutzt ein Grafikprogramm oder ein Animationsprogramm für einen animierten Screensaver. Continue reading “Mobile Themes III: Themes inklusive Screensaver”

Das muss auf den Rechner: Aktuelle Software-Tipps 5

Lang genug hat das Warten gedauert, endlich hat Adobe die Testversionen seiner neuen CS4-Suite veröffentlicht. Das Highlight unter den zahlreichen Programmen ist mit Sicherheit die Photoshop-Version. Die Neuheiten liegen zwar im Detail – mit Photoshop CS4 zementiert aber Adobe seinen Spitzenplatz bei der Fotobearbeitung. Einfacher war wohl noch keine Photoshop-Version zu bedienen. Auch wenn es ein Profiwerkzeug bleibt, sollten auch Hobbyfotografen mal in die neue Ausgabe von Adobe Photoshop hineinschnuppern.

Und noch ein Software-Gigant hat diese Woche eine neue Anwendung unter die Leute gebracht: Mit GoogleMail Voice- und Video-Chat integriert Google Videogespräche in seinen GoogleMail-Dienst. Das Geniale: Die Videochats laufen direkt im Browser, einen externe Anwendung wird nicht benötigt. Einfachheit und Videoqualität von GoogleMail Voice- und Video-Chat können überzeugen, einzige Voraussetzung ist ein kostenloses E-Mail-Konto bei GoogleMail. Mac-User dürfen natürlich auch mitplappern.

Freunde des gepflegten Video-Konverters sollten einmal Leawo AVI Converter unter die Lupe nehmen. Denkbar einfach wandelt die Freeware Videos in zahlreiche Formate um. Wer sich mit der Bewegtbildmaterie besser auskennt, verändert Videocodec und Bitrate manuell. Empfehlenswert macht Leawo AVI Converter außerdem das integrierte Schnittmodul.

Alle aktuellen Software-Tipps

Fußball ist unser Leben! Teil 2

In der wunderbaren Welt der Software gibt es kaum ein Interesse, das nicht berücksichtigt wird. Besonders gut bedient werden Fußball-Fans. Nachdem wir bei OnSoftware unlängst bereits einen Blick auf die schönste Nebensache der Welt geworfen haben, gibt es heute Teil 2 der Software-Leckerbissen für Freunde des runden Leders.

Beginnen wir mit einem Klassiker. Der kostenlose UEFA Champions League Spielplan hält Anhänger der europäischen Königsklasse des Fußballs auf dem Laufenden. Windows-Anwender installieren die Version für Outlook, Mac-User greifen zu iCal. Continue reading “Fußball ist unser Leben! Teil 2”

Tipps für Vieltipper: Kostenlose Schreibtrainer

Das mit der Tipperei auf der Rechnertastatur ist ja so eine Sache. Die einen arbeiten mit einem ausgeklügelten 2-Finger-System, die anderem mit Überresten eines vor Jahren auf der Schreibmaschine absolvierten Tippkurses, richtige Tastatur-Künstler pflegen sogar den sonst nur aus der Schwimmhalle bekannten Freistil.

Das kann ein Ende haben. Wer sich und die Tastatur in Zukunft nicht mehr quälen will, greift auf einen virtuellen Schreibtrainer zurück. Software dafür gibt es zuhauf. Und um den eigenen Tippstil zu verbessern, muss man nicht einmal Geld ausgeben. Also Schluss mit den Ausreden und ran an die Tasten. OnSoftware stellt drei kostenlose Tipp-Programme vor. Continue reading “Tipps für Vieltipper: Kostenlose Schreibtrainer”