Die Zeiten, in denen man für Office-Software Hunderte von Euro ausgeben musste, sind lange vorbei. Dank der Open-Source-Software OpenOffice.org erhält man ein professionelles Büro-Softwarepaket zum Nulltarif. Nachdem die Freeware bereits in der zweiten Generation eine ernst zu nehmende Konkurrenz für den Platzhirschen Microsoft Office darstellte, ist die Programmsammlung in der Version 3 endgültig erwachsen geworden. Mindestens genauso erfreulich ist die Tatsache, dass man OpenOffice mit nur wenigen Klicks kostenlose Erweiterungen hinzufügen kann. Der Anwender macht so im Nu aus einer Bürosoftware von der Stange seine ganz persönliche Office-Suite. Continue reading “Nützliche Erweiterungen für OpenOffice”
Month: April 2009
Windows Live Messenger restlos deinstallieren
Im Vergleich zu seinen Vorgängern bringt der Windows Live Messenger 2009 zahlreiche Neuerungen mit. Vielleicht zu viele. So mancher Nutzer möchte daher zu einer Vorgängerversion – etwa Version 8.5 – zurückkehren. An sich stellt dieser Schritt kein Problem dar – allerdings muss man sämtliche Messenger-Spuren zuerst restlos vernichten. Dieses Ziel erreicht man über verschiedene Wege.
Zunächst kann man den üblichen Weg wählen: Über die Systemsteuerung im Ordner Software klickt man im Eintrag Windows Live Messenger auf Entfernen. Die Deinstallation erfolgt kurz und schmerzlos.

Leider funktioniert dieser Weg nicht immer wie gewünscht. Oftmals haben Messenger-Freunde mit Fehlern wie Eine andere Version des Programms ist bereits installiert oder anderen katastrophalen Meldungen (0x8000ffff) zu kämpfen. Zuweilen verlangt das System für die Deinstallation auch eine MSI-Datei, die man beim besten Willen nicht mehr findet. Doch aus der Misere gibt es einen Ausweg.
Der Messenger-Vernichter
Das kostenlose Werkzeug ZapMessenger ist speziell für Deinstallationsprobleme mit dem Messenger geschaffen. Die Software merzt die Chat-Programme Windows Live Messenger, MSN Messenger und Windows Messenger 5.x mit wenigen Klicks restlos aus. Dabei geht die Software zunächst den üblichen Weg der Deinstallation über die Systemsteuerung. Greift der Prozess nicht, versucht ZapMessenger die Deinstallation über Windows Installer Engine.

Das Tool entfernt sämtliche Messenger-Spuren restlos und macht den Weg frei für die erneute Installation einer Messenger-Version nach Wahl. Persönliche Daten löscht die Freeware nicht, so dass Bilder und Emoticons auch in künftigen Chats zur Verfügung stehen.
Eigene Magazine kostenlos aus PDFs erstellen
PDF-Magazine bieten mehr Möglichkeiten als herkömmlichen Print-Zeitschriften. Klar, man hat nichts in der Hand, aber auch auf Reisen haben viele Menschen heutzutage bereits ein elektronisches Gerät dabei und können die Vorzüge nicht-gedruckter Magazine genießen.
Vorteile
Zunächst einmal kann man in PDF-Magazinen Text ebenso wie Abbildungen mit gesprochenem Wort und Musik unterlegen. Zweitens kommt das bewegte Bild hinzu. Einen beeindruckenden Überblick zu Design-Magazinen bietet die Webseite Smashing Magazine. Wer nach einem PDF-Fachmagazin sucht, klickt am besten auf pdf-mags.com: Das Magazin für PDF-Magazine verlinkt zahlreiche internationale Publikationen nach Kategorien. Continue reading “Eigene Magazine kostenlos aus PDFs erstellen”
OS X: Daten sicher löschen
Löscht man Dateien, sind diese nicht unbedingt unwiederbringlich verschwunden. Mit speziellen Datenrettungsprogrammen lassen sich gelöschte Daten oft wiederherstellen. Das ist zum einen gut, wenn man einmal vorschnell auf den Löschen-Taste gedrückt hat. Anderseits möchte man manchmal auch vertrauliche Daten sicher und für immer vernichten, beispielsweise wenn man eine Festplatte verkauft. Dazu muss man die Daten mit anderen Daten überschreiben. Diese Funktion erfüllen verschiedenste Programme.
Bei Mac OS X ist diese Funktion schon im Betriebssystem eingebaut. Zum einen lässt sich der Papierkorb sicher entleeren. Diese Funktion erreicht man über das Findermenü. In den Einstellungen des Finder legt man auf Wunsch fest, dass OS X die Daten im Papierkorb standardmäßig überschreibt. Continue reading “OS X: Daten sicher löschen”
Das muss auf den Rechner: Aktuelle Software-Tipps 24
Keine Lust auf Ostereiersuche dieses Wochenende? Dann bietet sich diese Woche für Spielkinder Street Gears an. In dem kostenlosen Inline-Skating-Game dreht man in einer virtuellen Stadt seine Runden. Auf Half-Pipes, Geländern, Treppen, Mauern und Schanzen vollführt der Spieler in Streets Gears Grinds und Flips, immer im Wettkampf mit anderen Online-Gegnern. Ein sehr gut umgesetztes Sport-MMOG.
Freunde von Videoportalen sollten sich die Software Ashampoo Clipfinder einmal genauer anschauen. Die Freeware holt Clips von Seiten wie YouTube, MySpace, Videu, MyVideo, ClipFish, sevenload, metacafe oder Google Video auf die Festplatte. Je nach Portal lädt Ashampoo Clipfinder die Videos auch in hochauflösender Qualität herunter. Besonders die einfache Suchfunktion und die nette Oberfläche überzeugen.
Und wer die Osterfeiertage auf Balkonien verbringt, sollte wenigstens auf seinem Desktop in die Ferne schweifen. Das Wallpaper Bora Bora entführt den gestressten Anwender in eine traumhafte Südsee-Idylle. Türkisblaues Meer, eine Insel mit Sandstrand und einfach mal träumen…
Internet: Wieviel ist meine Webpage wert?
Im Internet tummeln sich höchst unterschiedliche Webpages. Professionelle Anbieter, Spezialisten, private Seiten und Blogs veröffentlichen Tag für Tag Millionen neuer Artikel. Die Popularität von Internetseiten kann man Anhand zahlreicher Faktoren wie etwa dem Google Page Rank oder aber auch dem Alexa-Rang ablesen. Wer schon immer mal wissen wollte, welchen Wert eine Webpage hat, der sollte bei stimator.com vorbeisurfen. Das kostenlose Tool errechnet auf Basis von Faktoren wie Bekanntheit, Verlinkung und Reichweite einen Wert für Internetseiten.
Selbstverständlich ist der Stimator-Wert nur ein Anhaltspunkt und eher keine Grundlage für Verkaufsverhandlungen. Interessant ist das Ergebnis allemal. Wer etwa vor hat, Spiegel Online zu übernehmen, der muss mindestens 122,5 Millionen US-Dollar auf den virtuellen Tisch legen. Am besten gleich einmal mit der eigenen Internetseite ausprobieren.
Ostern auf dem Desktop: Schoko-Eier, Häschen-Icons und bunte Nester
Ostern ist (fast) da! Und natürlich darf auch auf dem Rechner die Festtagsstimmung nicht fehlen. OnSoftware hat ein paar hübsche Programme ausgesucht, die das Fest der Auferstehung in digitaler Form verkörpern: Häschen, Eier und Schokolade gibt es auch für den Bildschirm, und zwar als Icons, Screensaver, Wallpaper und Spiele. Continue reading “Ostern auf dem Desktop: Schoko-Eier, Häschen-Icons und bunte Nester”
Darf’s ein bisschen weniger sein? So macht man aus Xmarks wieder Foxmarks
Die kostenlose Browser-Erweiterung Foxmarks ist eine praktische Sache. Mit dem Add-on synchronisiert man die Favoriten von Internetbrowsern wie Safari (Mac), Firefox (Win & Mac) und Internet Explorer über einen zentralen Server. So greift man bei Bedarf von verschiedenen Computern aus immer auf ein und die selben Internetfavoriten zu.
Den Entwicklern war das jedoch offensichtlich nicht genug und so wurde jetzt aus Foxmarks Xmarks – mit einer ganzen Reihe von zusätzlichen Funktionen. Xmarks bewertet Suchmaschinenergebnisse und übernimmt beim Bookmarken von anderen Usern zugeordnete Schlagworte. Wer all diese Zusatzfunktionen nicht benötigt, sondern nur ein zuverlässiges Tool zum Abgleichen von Browserfavoriten braucht, macht aus Xmarks mit wenigen Handgriffen wieder Foxmarks. Continue reading “Darf’s ein bisschen weniger sein? So macht man aus Xmarks wieder Foxmarks”
Gast-Account auf dem Mac einrichten
Im Normalfall hat man auf dem Rechner einen einzigen User-Account. Nutzen mehrere Anwender den Mac, hat jeder seinen eigenen Zugang. Daten und Einstellungen sind dabei getrennt. Lässt man andere mal kurz an den Rechner – beispielsweise wenn der Besuch E-Mails checken möchte – hat der Gast prinzipiell auf alle Dinge Zugriff. Also auf Browserverläufe, Webservices mit gespeicherten Passwörtern und sämtliche Daten des Nutzeraccounts.
Um dieses Sicherheits-Problem zu lösen, stellt OS X den so genannten Gast-Account zur Verfügung. Diesen muss man aber erst einmal aktivieren. Dazu geht man folgendermaßen vor: Zunächst öffnet man die Nutzerverwaltung in den Systemeinstellungen. In der linken Seite des Fensters befindet sich eine Liste der Accounts auf diesem Rechner. Der Gast-Account ist standardmäßig ausgegraut, weil inaktiv. Um diesen Zugang zu aktivieren, muss man zunächst das Schloss am unteren Fensterrand öffnen. Daraufhin setzt man einen Haken bei Gästen erlauben, sich an diesem Computer anzumelden. Auf Wunsch legt man mit Hilfe der Kindersicherung noch fest, was der Besucher in seinem temporären Account anstellen darf.

Meldet man sich nun ab, erscheint nach dem Bootvorgang der Gast-Account in der Liste. Loggt sich der Gast wieder aus dem Account aus, werden alle Daten aus dem Nutzerordner gelöscht und getätigte Einstellungen rückgängig gemacht. Der nächste Anwender, der den Zugang nutzt, hat so wieder einen sauberen Desktop vor sich.
Image-Dateien richtig brennen mit ImgBurn
Viele Dateien aus dem Internet holt man sich als so genanntes Image auf den Rechner. Beispiele sind die PC-Version des Lexikons Wikipedia oder das Linux-System Knoppix. Hat man das Datenpaket aus dem Netz geladen, findet sich eine Datei mit der Endung .iso oder .bin auf der Festplatte wieder. ISO-Dateien kann man jedoch nicht einfach so öffnen, sondern muss das Material richtig auf eine CD oder DVD brennen. Doch wie?
Leider genügt es nicht, die Image-Datei mit einem herkömmlichen Brennprogramm auf einem Silberling zu bannen. Damit aus dem Image eine funktionierende CD wird, braucht man spezielle Brennanwendungen wie beispielsweise das kostenlose ImgBurn. Mit der Freeware wählt man die gewünschte Image-Datei aus und brennt das Abbild auf den Datenträger. Dabei kommt die Software mit einer Vielzahl von Image-Formaten wie BIN, CUE, NRG, ISO, CDI oder CDR klar. Als Ergebnis spuckt der Rechner einen voll funktionstüchtigen Silberling aus.

