Klartext: OpenOffice, LibreOffice, White Label Office – Blicken Sie noch durch?

Es war einmal vor langer Zeit. Da gab es in Sachen Bürosoftware für die Massen nur einen wirklich ernst zu nehmenden Kandidaten: Microsoft Office, den de-facto-Standard für Windows- und irgendwie auch für Mac-Computer.

Freilich. Das Softwarepaket kostete und kostet je nach Umfang und Lizenz eine schöne Stange Geld. Aber ein gutes Produkt und die Macht der Gewohnheit sicherten Microsoft Office über Jahre den Spitzenplatz. Continue reading “Klartext: OpenOffice, LibreOffice, White Label Office – Blicken Sie noch durch?”

Interview zu LibreOffice: Wieviel Freiheit braucht freie Software?

“OpenOffice blutet aus” oder “Freiheit für OpenOffice” – Schlagzeilen wie diese haben in dieser Woche für Unruhe gesorgt. Der simple Hintergrund: Nach der Übernahme von Sun durch Oracle hatten die Open-Source-Schlüsseltechnologien OpenOffice.org, MySQL und die Programmiersprache Java den Besitzer gewechselt. Daraufhin hat nun ein großer Teil der bisher ehrenamtlich für OpenOffice.org tätigen Mitarbeiter die Entscheidung getroffen, zur Document Foundation zu wechseln und auf Basis des OpenOffice-Quellcodes ein eigenes  Bürosoftware-Paket zu entwickeln: LibreOffice.

Wir haben mit Thomas Krumbein gesprochen, Vorstand von OpenOffice.org e. V. und Gründungsmitglied der für LibreOffice verantwortlichen Document Foundation, um ein wenig Klarheit über das Office-Wirrwarr zu bekommen. Continue reading “Interview zu LibreOffice: Wieviel Freiheit braucht freie Software?”

Hier spricht der User: Meinung des Monats zu OpenOffice

Der Kommentar des Monats Juni zu der freien Bürosoftware OpenOffice.org kommt von Softonic-User Baucontrol:

Ich setze OpenOffice beruflich und privat vor allem mit Writer, Calc und Impress ein. Open Office lässt für mich, mit einer kleinen Ausnahme, keine Wünsche offen: Unter Impress könnte die Handhabung der Masterseiten transparenter und einfacher sein. Der Datenaustausch ist jedoch problemlos: Im Zweifelsfall speichere ich Dateien als doc, xls, ppt oder pdf direkt ohne externe Tools ab.

Überhaupt finde ich auch die Möglichkeit super, in OpenOffice.org je nach Bedarf Erweiterungen einzubinden, die spezielle Bedürfnisse befriedigen. Gelegentlich habe ich allerdings einige kleinere Formatierungsprobleme bei Copy&Paste, vermutlich weil ich das Verhalten des Programms nicht verstehe und auch in der Hilfe noch keine Auskunft gefunden habe.

Eigentlich fehlt nur noch ein wirklich Outlook-kompatibles Programm in OO (leider arbeitet die Synchronisation mit den meisten Mobiltelefonen direkt oder indirekt mit Outlook, sonst hätte ich dieses tolle Mistprogramm schon längst in die Wüste geschickt).

Alle User-Meinungen des Monats

Nützliche Erweiterungen für OpenOffice

Die Zeiten, in denen man für Office-Software Hunderte von Euro ausgeben musste, sind lange vorbei. Dank der Open-Source-Software OpenOffice.org erhält man ein professionelles Büro-Softwarepaket zum Nulltarif. Nachdem die Freeware bereits in der zweiten Generation eine ernst zu nehmende Konkurrenz für den Platzhirschen Microsoft Office darstellte, ist die Programmsammlung in der Version 3 endgültig erwachsen geworden. Mindestens genauso erfreulich ist die Tatsache, dass man OpenOffice mit nur wenigen Klicks kostenlose Erweiterungen hinzufügen kann. Der Anwender macht so im Nu aus einer Bürosoftware von der Stange seine ganz persönliche Office-Suite. Continue reading “Nützliche Erweiterungen für OpenOffice”

Kostenlos und stark verbessert: OpenOffice 3.0

Nach mehreren öffentlichen Beta-Versionen und vier so genannten Release Candidates hat die Warterei ein Ende: Der Generationswechsel bei dem kostenlosen Office-Paket OpenOffice ist vollzogen. Wer Glück hatte und früh genug von dem freudigen Ereignis erfuhr, konnte auf der Internetseite des Open-Source-Projekts nicht nur die neue Programmversion auf den eigenen Rechner laden, sondern auch jede Menge Zusatzinformation abrufen. Im Laufe des Tages war damit Schluss: Die Webpage ging ob des großen Erfolges in die Knie. Inzwischen ist wieder eine Notversion der Seite erreichbar.

Nachdem bereits die Generation 2 der Programmsammlung je nach Angaben zwischen drei und 15 Prozent Marktanteil für sich gewinnen konnte, wird sich der Erfolg mit OpenOffice.org 3 wohl fortsetzen. Die Entwickler haben den Funktionsumfang deutlich erweitert, so dass sich OpenOffice nur noch um Nuancen von kostenpflichtigen Bürosoftware-Sammlungen wie Microsoft Office oder SoftMaker Office unterscheidet. Continue reading “Kostenlos und stark verbessert: OpenOffice 3.0”