Das muss auf den Rechner: Aktuelle Software-Tipps 103

In dieser Woche kommt man natürlich nicht an Skype vorbei. Mit der Mutter aller VoiP-Programme führt man in der fünften Version Konferenzgespräche mit bis zu zehn Gesprächspartnern. Praktisch für Unternehmen, genial für engagierte Quasselstrippen. Auch die zweite einschneidende Neuerung gilt den Mitteilungsbedürftigen: Skype 5 bindet das soziale Netzwerk Facebook ein und wird so zum Skypebook.

Mit dem kostenlosen MuseScore passen Hobbymusiker und Profis Notenblätter an. Für die OpenSource-Software benötigt man zwar ein wenig Einbearbeitungszeit, doch die Anstrengung lohnt sich. MuseScore hat einen Editor an Bord, mit dem man Noten, Tonart oder Taktstriche ändert. Bei Bedarf gibt man via Midi-Schnittstelle Noten mit einem externen Gerät ein. Die musikalischen Werke druckt man aus oder speichert sie in einem der vielen enthaltenen Formate.

Wer Musik nicht komponiert, dafür aber konsumiert, für den könnte Streamwriter genau das Richtige sein. Die Freeware speichert Streams von Internet-Radios im MP3 oder AAC-Format auf der Festplatte. Mit Streamwriter “hört” man mehrere Online-Radios gleichzeitig und erstellt sich so im Handumdrehen sein eigenes Musikarchiv. Der Clou: Dank umfangreicher Streamwriter-Datenbank sucht man gezielt nach einem bestimmten Genre und bekommt Zusatzinformationen in Form von ID3-Tags gleich mitgeliefert.

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Hallo Halloween! Grusel-Deko für PC und Mac

Wie in den vergangenen Jahren (2009/2008) auch, haben wir in den Weiten des weltweiten Netzes wieder nach hübscher Bildschirm-Deko für den Abend vor Allerheiligen gesucht. Das Ergebnis: bunte Fratzen als Symbolbildchen, schaurige Bildschirmschoner mit Überraschungseffekten und gruselige Gespenster als Wallpaper. Continue reading “Hallo Halloween! Grusel-Deko für PC und Mac”

Verpasste Anrufe auf Android-Handys mit dem Google Kalender synchronisieren

Nichts ist peinlicher, als einen wichtigen Anruf einfach zu vergessen. Wer deshalb nicht ständig ein schlechtes Gewissens haben möchte, richtet sich am besten Erinnerungen für alle verpassten Anrufe und nicht erreichten Kontakte ein. Dazu synchronisiert man die auf einem Android-Handy verpassten Anrufe mit dem Google Kalender. Continue reading “Verpasste Anrufe auf Android-Handys mit dem Google Kalender synchronisieren”

Videos vom Rechner auf das iPad streamen

Das iPad hat seit seinem Erscheinen im vergangenen Frühjahr viele Rekorde gebrochen. Für viele Mac-Nutzer hat das Gerät teilweise als Erweiterung des Monitors gedient. Dabei ist das iPad ideal, um beispielsweise vor dem Einschlafen noch die letzte Folge der Lieblingsserie anschauen und dabei auf dem Sofa oder im Bett zu liegen, weil man es am Schreibtisch einfach nicht mehr aushält.

Videos vom Rechner auf das iPad streamen

Man kann das iPad als kleinen portablen Video-Player auf zwei Arten nutzen: Entweder, man konvertiert die Videos mit einer Software und synchronisiert das Gerät über iTunes, oder man nutzt eine Streaming-App wie ZumoCast dafür. Mit ZumoCast streamt man Inhalte vom Rechner, beispielsweise Dokumente, Fotos, Videos oder Musik, auf das iPad oder iPhone, ohne irgend etwas konvertieren oder synchronisieren zu müssen. Und das auch sehr einfache Art. Continue reading “Videos vom Rechner auf das iPad streamen”

Flash-Spiel der Woche: Feign

Feign ist ein abstraktes 3D-Spiel, das minimalistische Grafik mit schaurig-sphärischer Musik mischt. Als Spieler hat man die Aufgabe, neun Körper einzusammeln, von dem der erste genau vor einem liegt. Warum man dieser Aufgabe nachgeht, ist unklar. Aber nachdem man einmal angefangen hat, ist es schwer, wieder aufzuhören.

Die Steuerung ist simpel, aber die visuellen Puzzles sind recht knifflig: Die monochrome Umgebung sorgt schnell für Orientierungslosigkeit.

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via OnSoftware EN


Googles neues WebP-Format: Der Todesstoß für JPG-Bilder?

Fast unbemerkt von der Netzgemeinde arbeitet Google an einem potenten Nachfolger für das im Internet und auf Digitalkameras genutzte JPEG-Bildformat. Die bereits seit 1991 bekannte Komprimiermethode für Digitalbilder ist wegen der hohen Effizienz und Geschwindigkeit beim täglichen Einsatz der Quasi-Standard für alle Fotos, bei denen geringfügige Qualitätseinbußen nicht weiter stören. Mit drastisch geringeren Dateigrößen bei gleicher Güte könnte Googles WebP-Format den Platzhirsch jedoch schon bald ablösen. Continue reading “Googles neues WebP-Format: Der Todesstoß für JPG-Bilder?”

Das muss auf den Rechner: Aktuelle Software-Tipps 102

Die Freeware Stockfish räumt mit dem Mythos auf, dass gute Schachcomputer teuer sein müssen. In zahlreichen Vergleichslisten landet die flinke Software nur knapp hinter dem kommerziellen Platzhirsch Rybka. Wie ein austauschbares Gehirn nutzt man das virtuelle Schachgenie in dafür geeigneter Schachsoftware wie Jose Chess oder Tarrasch. Die Einrichtung mit wenigen Mausklicks sollte auch Anfängern keine Probleme bereiten.

Für Musikfreunde lohnt sich ein Blick auf die stark erweiterte Mixing-Software Virtual DJ 7 (Windows / Mac). Das virtuelle DJ-Mischpult beschränkt sich nicht länger nur auf zwei Plattenteller und betreibt im Extremfall bis zu 99 Decks gleichzeitig. Analoge Signale von Instrumenten, Mikrofonen oder anderen Quellen mischt der DJ-Experte auch noch gleich mit ein. Die so genannte Beatlock-Engine sorgt dabei wie gewohnt durch automatisch erkannte Klangmuster für nahtlose Übergänge.

Wer viel mit Untertiteln hantiert, findet mit Subtitle Workshop endlich einen umfassenden Helfer. Die Freeware erstellt und editiert Untertitel von beliebigen Videos, bringt viele Werkzeuge und Funktionen mit und unterstützt nahezu alle bekannten Untertitelformate. Gerade bei unbekannten oder brandneuen Videos erweist sich die kostenlose Software als flinker Retter in der Not.

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Windows Phone 7-Lexikon: Tiles & Hubs

Seit der Markteinführung von Windows Phone 7 vor kurzem wird viel über den künftigen Erfolg des mobilen Betriebssystems von Microsoft spekuliert. Laut einer Prognose des Marktanalysten Gartner soll Microsoft auch in vier Jahren auf nur vier Prozent des Marktes für mobile Betriebssysteme kommen (Quelle: Spiegel Online). Wir wollen an dieser Stelle jedoch nicht spekulieren, sondern die neu eingeführten Termini Tiles und Hubs beleuchten. Continue reading “Windows Phone 7-Lexikon: Tiles & Hubs”

Hier spricht der User: Meinung des Monats zu Macaw

Der Kommentar des Monats September zu der kostenlosen virtuellen Tonstudio-Software Macaw kommt von Softonic-User Rudy Fehren

Die einzelnen Möglichkeiten und Funktionen aufzuzählen , die man mit Macaw hat, sprengt ganze Bücherreihen. Das Programm ist kostenpflichtigen Produkten um Lichtjahre voraus, egal ob Soundforge oder Cubase, Live, Reaktor, Samplitude, Audacity oder Adobe Audition ehemals CoolEdit: Macaw schlägt sie alle. Alleine die integrierten Plugins und die Universal Fx ersetzen fast jeden Vst Plugin Download. Eine Begrenzung endet nur da, wo die eigene Kreativität aufhört.

Zu meinen Ressourcen: Ich habe den günstigsten Toshiba Laptop noch nicht mal eine Soundkarte nur einen Chip und auch keine große CPU-Leistung und nur wenig RAM. Aber das Programm flitzt ohne Ende! Zudem ersetzt der eigene Soundeditor des Studios zusätzlich zum Sampler Sequenzer andere kostenpflichtige Editoren und ist – wie sollte es auch anders sein – besser als die bereits oben erwähnten Programme. Wenn man den Asio Treiber installiert, bei Windows 7 im Kompatibilitätsmodus, bei Windows XP ServicePack3, dann funktioniert sogar die geht Echtzeit-Bearbeitung. Und wie!

Außerdem kann die Oberfläche mit Skins geändert werden. Ich nutze LightSilver. Das Wechseln der Skins ist ebenfalls on the Fly, während des Bearbeitens der Samples möglich. Dank Macaw macht Audio-Bearbeitung so richtig Spaß und die integrierte Hilfe, die zudem bei jedem Schritt aufgerufen werden kann, ist einfach nur genial!

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Flash-Spiel der Woche: Line Rider

Ein Klassiker unter den Flash-Games ist sicherlich das unterhaltsame Line Rider. Mit einem virtuellen Bleistift malt man eine abschüssige Strecke auf das Pixel-Papier. Anschließend schickt man den Line Rider – ein kleines Männchen mit einem Schlitten – auf die Fahrt. Je nachdem, ob man gut kalkuliert hat, rast der Line Rider ungehindert die Piste herunter oder stürzt bei zu steilen Abfahrten von seinem Gefährt. Mit speziellen Farbstiften malt man Streckenabschnitte mit hoher Beschleunigung oder Bremseffekt, gelungene Strecken speichert man ab. Suchtgefahr für Tüftler.

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