Fotos im Internet und auf mobilen Geräten zu teilen, ist mittlerweile Alltag. Ob flickr, Facebook, Twitter oder spezielle Anbieter wie Instagram – noch nie waren so viele Bilder für jeden überall zugänglich. Eine Folge der Bilderflut: Der Überblick geht langsam aber sicher verloren. Das Berliner Startup EyeEm will mit seiner gleichnamigen App Ordnung in das Schnappschuss-Chaos bringen. Wie das genau funktioniert und welche Zukunftspläne EyeEm hat, verät uns Mitgründer Florian Meissner im Interview.
OnSoftware: Wie kamt ihr denn auf die Idee zu EyeEm?
Florian Meissner: Nach meinem Business- und Fotografiestudium bin ich nach New York gegangen und habe dort für ein Fotomagazin gearbeitet. An meinem ersten Tag ist mir meine Spiegelreflexkamera geklaut worden. Da ich kein Geld für eine neue hatte, habe ich von einem Freund ein gebrauchtes iPhone bekommen und bin damit über Flickr und Twitter in eine sehr nerdige Szene von Leuten eingetaucht, die wirklich kreative Fotos mit Handys ausgetauscht haben. So habe ich mich mit drei Freunden zusammengetan und für uns war klar, dass es eine Riesenchance wäre, für diese Leute eine Plattform zu bauen, auf der sie sich austauschen können. Diese Idee hatten wir bereits 2009, also bevor es beispielsweise Instagram gab. Im Februar 2011 haben wir die Firma gegründet, dann mit der Programmierung der iPhone- und Android-Apps angefangen und Anfang August gelauncht. Continue reading “Interview: “Das Problem ist doch, wirklich schöne Fotos zu finden””










