Das Internet-Telefon Skype hat kostenlosen Videogesprächen den Weg geebnet. Gerade in Sachen Bildqualität lässt der Quasi-Monopolist aber einiges zu wünschen übrig. Eine Chance für neue Programme wie die Freeware ooVoo. Im direkten Vergleich bringt die noch in der Beta-Testphase stehende VoIP-Software alle Skype-Funktionen, bessere Bilder und Videokonferenzen für bis zu fünf Teilnehmer gleichzeitig auf den Rechner.
ooVoo ist trotz einiger kleiner Haken vollständig einsetzbar und bringt den gewohnten Komfort anderer Kommunikationszentralen mit. Die Nase vorn hat ooVoo vor allem wegen der besseren Videofunktion. Ohne Rucken und Zucken überträgt die Software das Bild schnell an alle beteiligten Gesprächspartner. Das ganze mit bis zu 30 Frames per second (FPS). Filme haben normalerweise eine Rate von 25 FPS. Bei allen anderen Funktionen ist die Wahl für oder gegen ooVoo eher Geschmackssache.
- Skype für Windows
- Windows Live Messenger für Windows
- Skype für Mac
Alternativen zu ooVoo
Skype selbst bietet zwar auch schon hochwertige Videounterhaltungen an. Um in den Genuss der guten Bilder zu kommen, muss man allerdings eine der erlesenen Webcams des Skype-Partners Logitech kaufen. Ein Schnitt ins eigene Fleisch?


Der Task Manager von Windows erweist sich oft als nützlich, wenn sich mal wieder ein Programm ins digitale Nirvana verabschiedet hat. Durch Funktionsvielfalt glänzt das Programm allerdings nicht. Hier setzt der System Explorer an. Die Freeware bietet Informationen zu den laufenden Prozessen, überwacht die Auslastung verschiedener Systemkomponenten und verwaltet Autostarteinträge. Weitere nützliche Komponenten wie ein Uninstaller für Programme oder ein Protokoll der Registry-Änderungen machen System Explorer zu einem interessanten Tool für alle Windows-Nutzer.


