Facebook sortiert die Neuigkeiten um und hebt zeitlich relevante Beiträge besser hervor

Facebook ändert die Sortierung der Neuigkeiten des sozialen Netzwerks. Geteilte Beiträge, die besonders aktuell oder zeitgebunden sind und eventuell nur für begrenzte Zeit interessant sind, erhalten dabei eine Bevorzugung. Facebook berücksichtigt dabei sowohl aktuell angesagte Themen als auch den Zeitpunkt von verteilten Gefällt Mir!-Angaben.

Mit den Neuigkeiten will Facebook seinen Nutzern interessante Inhalte bieten, die auch wirklich die Bezeichnung Neuigkeiten verdienen. Viele Beiträge verlieren schon nach kurzer Zeit an Bedeutung und sind nur für begrenzte Zeit oder zu einem speziellen Zeitpunkt interessant. Beispiele sind das Aufkommen angesagter Themen, Veranstaltungen oder gemeinsame Aktivitäten.Facebook sortiert die Neuigkeiten um und hebt zeitlich relevante Beiträge besser hervor

Facebook will die Neuigkeiten diesbezüglich auf zwei Arten verbessern. Zum einen berücksichtigt das soziale Netzwerk Trends stärker und platziert relevante Inhalte entsprechend prominent und weiter oben in der Liste an Beiträgen. Zum anderen spielt nicht mehr nur die reine Anzahl von Gefällt Mir!-Angaben eine Rolle, um beliebte Inhalte zu ermitteln. Facebook beobachtet jetzt auch, wann genau diese Angaben verteilt wurden, um zeitsensitive Beiträge auch zeitnah im oberen Bereich der Neuigkeiten anzeigen zu können.

Wie immer führt Facebook diese Änderungen nach und nach ein.

Quelle / Bilder: Facebook Newsroom

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Facebook: Das soziale Netzwerk reduziert die Sichtbarkeit von Klickfang-Beiträgen

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Facebook: Das soziale Netzwerk reduziert die Sichtbarkeit von Klickfang-Beiträgen

Facebook nimmt reißerische Überschriften in den Neuigkeiten ins Visier. Das soziale Netzwerk will automatisch sogenannte Click-Bait-Beiträge erkennen und weniger häufig in den Neuigkeiten anzeigen. Bei dieser Art von Klickhascherei sollen dramatische Überschriften oder rührende Formulierungen Nutzer zum Klicken auf den eingefügten Link verleiten.

Facebook straft Effekthascherei ab

Click-Bait-Überschriften sind meist leicht als solche zu erkennen und funktionieren trotzdem. Sie versprechen die Antwort auf eine vermeintlich brennende Frage, das beste Foto zu einem Thema oder sie spielen mit den Gefühlen und Erwartungen der Facebook-Besucher. Das soziale Netzwerk gibt ein Beispiel – bei deutschen Beiträgen findet man häufig Link-Texte wie Vor allem Nummer 6 hat mich tief berührt und Formulierungen wie Es ist unglaublich! und ähnlich reißerische Aufmacher.Facebook: Das soziale Netzwerk reduziert die Sichtbarkeit von reißerischen Beiträgen und Klickhascherei

Bisher hat Facebook hauptsächlich beachtet, wie oft Nutzer einen Link angeklickt haben und vermeintlich beliebte Beiträge entsprechend prominent in den Neuigkeiten platziert. Jetzt will das soziale Netzwerk weitere Faktoren bei der Bewertung berücksichtigen: Wie oft Nutzer einen Beitrag geteilt und wie lange sie die verlinkte Seite betrachtet haben fließt ab sofort mit ein. Kehren Besucher sofort zu Facebook zurück, liegt der Verdacht der Klickhascherei nahe.

Positiv-Beispiel für das Teilen von Links

Facebook gibt ein Beispiel für das richtige Teilen von Links in Beiträgen: Nutzer sollen die Adresse der Seite in das Beitragsfenster einfügen. Facebook lädt automatisch ein Bild von der verlinkten Internetseite und zeigt unterhalb weitere Informationen wie Verfasser und eine Artikelvorschau an. Bei mehreren Bildern ist in einigen Fällen eine Auswahl möglich. Nach dem Laden der Vorschau können Nutzer den eingefügten Link wieder entfernen.Facebook: Das soziale Netzwerk reduziert die Sichtbarkeit von reißerischen Beiträgen und Klickhascherei

Facebook empfiehlt, Links nicht in Bildbeschreibungen einzufügen. Nach Aussage des sozialen Netzwerks werden diese Beiträge nur halb so oft angeklickt. Korrekt eingefügte Links sollen also eine höhere Sichtbarkeit erzielen. So ist es wahrscheinlicher, dass Nutzer darauf klicken.Facebook: Das soziale Netzwerk reduziert die Sichtbarkeit von reißerischen Beiträgen und Klickhascherei

Die Neuerungen werden in den nächsten Monaten aktiv und die Effekte sollen Nutzern mehr Platz für relevante Inhalte in den Neuigkeiten bieten.

Quelle / Bilder: Facebook

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Kleiner Pfeil, große Macht: Ein besseres Facebook in wenigen Sekunden

So sehen Sie bei Facebook nur, was Sie sehen wollen. Wie häufig passiert es, dass Sie langweilige, überflüssige oder völlig unangebrachte Posts von entfernten Freunden sehen? Mir regelmäßig.

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Mit dem ersten Menü-Eintrag Ich möchte das nicht sehen verbergen Sie Posts. Facebook lernt dazu und zeigt Ihnen nur noch Inhalte, die Sie interessieren.

Verbergen

Zudem verbergen Sie Personen der eigenen Kontaktliste sowie konkrete Anwendungen oder Websites. Wenn ein Freund beispielsweise eher mittelmäßige Artikel postet, bestraft man mit dem Pfeil die Seite und nicht den Freund.

Posts wieder anzeigen

Wer die Entscheidung später bereut, kann diese wieder rückgängig machen. Dazu klicken Sie auf das kleine Rad neben der Rubrik Neuigkeiten > Einstellungen bearbeiten.

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Eine andere nützliche Funktion des Pfeiles ist Diesen Beitrag melden. Hier teilen Sie Facebook mit, dass es sich bei einem Post um ungewollte Werbung handelt, ein Konto falsch ist oder augenscheinlich gehackt wurde.

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Sie bekommen nun bei jedem neuen Kommentar zu diesem Post eine Benachrichtigung. Natürlich können Sie das jederzeit wieder rückgängig machen.

Keine Zeit? Posts speichern und später lesen

Eine der letzten Funktionen unseres kleinen Pfeils ist Facebook Save, eine Art Lesezeichen. Diese Funktion speichert jedoch nur Links zu Artikeln.

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Entdecken Sie den kleinen Pfeil erst einmal für sich, werden Sie seine nützlichen Funktionen zu schätzen wissen.

Welche geheimen Facebook-Funktionen kennen Sie noch? Schreiben Sie uns einen Kommentar.

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Facebook hat die neue Version 10.0 der Facebook-App für iOS veröffentlicht. Damit führt das soziale Netzwerk eine Vorschau-Funktion ein, mit der Anwender ihre Nachrichten und Inhalte vor dem Teilen noch einmal überprüfen können. Außerdem bietet die App die Möglichkeit, Mitteilungen offline zu verfassen und automatisch zu veröffentlichen, sobald eine Internetverbindung zur Verfügung steht.

Von der runden Versionsnummer 10.0 der Facebook-App für iOS haben manche Nutzer vielleicht mehr Neuerungen erwartet. Dennoch ist der Offline-Modus eine praktische Lösung für den Alltag und erlaubt das Verfassen von Beiträgen zu jeder Zeit, auch im Flugzeugmodus und ohne Mobilfunksignal. Facebook teilt die Beiträge dann, wenn die Verbindung wieder hergestellt ist.

Mit der Vorschau können sich Nutzer vergewissern, wie ein Beitrag aussehen wird. Auf Wunsch lassen sich vorgeschlagene Links zu Filmen, Musik oder Videos entfernen, um das unerwünschte Teilen von zu viel Informationen zu verhindern.

Außerdem hat Facebook die App für ältere Geräte verbessert, um die Ladezeiten der Neuigkeiten zu verkürzen.

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

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