Bei SIMSme anmelden: So registrieren Sie sich bei der sicheren WhatsApp-Alternative

SIMSme ist eine App der Deutschen Post AG, mit der man verschlüsselte Kurznachrichten, Fotos oder Videos versendet. Wie Sie sich bei SIMSme anmelden, zeigt dieses Tutorial.

In unserem App-Test kamen wir zu dem Schluss, dass SIMSme eine durchaus empfehlenswerte Messaging-App aus Deutschland ist. Dank der hohen Verschlüsselung und einem eingebauten Selbstzerstörungsmodus, ist die App aus Bonn eine echte Alternative zum Marktführer WhatsApp. Grund genug, die kostenlose App zumindest einmal zu installieren.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie sich bei SIMSme anmelden.

1. SIMSme installieren

Zunächst müssen Sie SIMSme auf Ihrem Smartphone installieren. Die App gibt es kostenlos für Android (Download) und iPhone (Download). Nach der Installation finden Sie die SIMSme App auf Ihrem Home-Bildschirm.

2. AGB aktzeptieren

Wenn Sie SIMSme zum ersten Mal öffnen, erscheint ein Startbildschirm, der Ihnen die wichtigsten Funktionen von SIMSme erklärt. Anschließend müssen Sie die AGBs von SIMSme lesen und akzeptieren. Hierzu tippen Sie einfach auf den kleinen Schalter neben dem Text Ich habe die AGB gelesen und akzeptiert. Steht der Schalter auf An, tippen Sie auf Weiter.

3. Passwort festlegen

In einem nächsten Schritt legen Sie ein Passwort für SIMSme fest. Das Passwort hat zwei Funktionen: Es dient zur Verschlüsselung der Daten auf dem Gerät und als Passwortschutz für die App.

Unser Tipp: Wenn Sie Ihr Smartphone mit einem Sicherheitscode oder -muster automatisch sperren, können Sie auf die Passwortabfrage beim Starten der App verzichten. Tippen Sie hierzu auf den Schalter bei Passwort beim Start abfragen und bestätigen Sie den Sicherheitshinweis mit Ja.

4. Rufnummer angeben

Wie bei den meisten Kurznachrichtendiensten nutzt auch SIMSme Ihre Telefonnummer für die Registrierung. Für die Anmeldung geben Sie daher zunächst an, in welchem Land Sie leben. Anschließend tippen Sie Ihre Telefonnummer ein.

Haben Sie Bedenken zur Angabe Ihrer Telefonnummer? Lesen Sie hierzu unsere Info Datenschutz und SIMSme am Ende dieses Artikels.

Nachdem Sie auf Weiter getippt haben, sendet Ihnen SIMSme eine SMS mit einem sechs-stelligen Bestätigungscode. Diesen tippen Sie in das vorgesehene Feld ein und bestätigen mit Weiter.

5. Profileinstellungen und Registrierung abschließen

Ist auch die Registrierung der Telefonnummer abgeschlossen, vervollständigen Sie am Ende noch Ihr SIMSme-Profil. Hierzu geben Sie einen Profilnamen und ein Profilfoto an. Das Foto fügen Sie hinzu indem Sie auf den Kreis mit dem Fotosymbol tippen. Ein Profilfoto ist optional. Mit einem weiteren Tipp auf Weiter ist die Anmeldung bei SIMSme abgeschlossen.Die App prüft nun, welche Ihrer Adressbuch-Kontakte ebenfalls SIMSme nutzen und fügt diese automatisch Ihrer Kontaktliste hinzu. Sie können nun chatten, indem Sie Ihre Kontakte aufrufen.

SIMSme: Eine sichere WhatsApp-Alternative

Wie Sie sehen ist die Registrierung bei SIMSme sehr einfach. Dank der deutschen Datenschutzgesetze ist auch die Angabe Ihrer Telefonnummer unbedenklich. Gerade wenn Sie wert auf Ihre Privatsphäre legen ist SIMSme so, zusammen mit der starken Verschlüsselung, eine echte Alternative zu WhatsApp. Alles, was nun noch fehlt, sind genügend Nutzer.

Benutzen Sie SIMSme? Sagen Sie uns, ob Ihnen die App gefällt.

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Info: Datenschutz und SIMSme

In der Datenschutzerklärung schreibt SIMSme, dass die Telefonnummer, so wie auch die Nummern Ihrer Kontakte verschlüsselt auf dem Telefon und den Servern von SIMSme abgelegt werden.

Die Speicherung dient allerdings “ausschließlich zum Zweck der technischen Administration und zur Erfüllung Ihrer Wünsche und Anforderungen”, also dazu, dass SIMSme funktioniert. “Eine Weitergabe, Verkauf oder sonstige Übermittlung Ihrer personenbezogenen Daten an Dritte” kommt für den SIMSme-Betreiber nicht in Frage.

WhatsApp-Alternative: SIMSme nimmt Regelbetrieb auf

Ende vergangener Woche legte die Deutsche Post mit dem eigenen WhatsApp-Konkurrenten SIMSme einen gelungenen Fehlstart hin. Doch nach dem überraschenden Nutzeransturm, läuft SIMSme mittlerweile stabil und ohne größere Probleme.

Am Donnerstag schrieben wir in unserem Testbericht für iOS und Android noch von einer “hübschen App, deren Kernfunktion nicht funktioniert.” Doch die Post legte nach und verzehnfachte innerhalb von wenigen Tagen die Kapazitäten der Server. Man war anscheinend von der Nachfrage der Nutzer überrascht.

Mittlerweile ist SIMSme eine gut funktionierende Messaging-App und dank der hohen Verschlüsselung, der Selbstzerstörungsfunktion und den deutschen Servern eine echte Alternative zu WhatsApp, Telegram und Co. Lediglich die Oberfläche lässt in manchen Bereichen zu wünschen übrig.

Selbstzerstörung für eine Millionen Nutzer kostenlos

Als Wiedergutmachung für den verpatzten Start verschenkt die Deutsche Post zudem den Selbstzerstörungsmodus, welchen man sonst für 0,89 Euro als In-App-Einkauf erwerben muss. Das Geschenk erhält jedoch nur die erste eine Million Nutzer.

Gute aber nicht perfekte App

Nach einem vergangene Woche noch enttäuschenden Test, haben wir SIMSme heute noch einmal auf den Seziertisch gelegt. Die Technologie der App überzeugt. Insgesamt erhielt die App dennoch lediglich 6 von 10 Punkten. Warum, erfahren Sie in unseren Testberichten.

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SIMSme: Deutsche Post verpatzt Start ihres WhatsApp-Konkurrenten

Die Deutsche Post AG hat gestern mit SIMSme einen eigenen, hochsicheren Messenger für iOS und Android vorgestellt. Verpatzt den Start jedoch mit einer hübschen App, deren Kernfunktion nicht funktioniert.

SIMSme ist eine sehr übersichtlich gestaltete Messenger-App im Stil von WhatsApp, Telegram, Line oder WeChat. So wie die deutsche bzw. schweizer Alternativen Sicher und Threema setzt SIMSme auf eine hohe Verschlüsselung und europäische Rechenzentren. Wie bei Sicher kommt zudem ein Selbstzerstörungsmodus hinzu, der für die erste Million Nutzer gratis ist.

SIMSme bietet damit nicht viel neues, jedoch eine große Marke, mit der der Konzern aus Bonn um Nutzer buhlen will.

Mit über 500 Jahren Erfahrung in der Übermittlung von Nachrichten ist die Deutsche Post AG der perfekte Partner für deine vertrauensvolle Kommunikation. – Deutsche Post AG

Kein Versand von Nachrichten

In unserem Test haben wir SIMSme auf einem Nexus 5 mit Android 4.4.4, einem iPhone 5 mit iOS 8 beta und einem Sony Xperia Z1 compact mit Andriod 4.4.4 ausprobiert. Die App macht auf den ersten Blick einen soliden Eindruck, auch wenn die hübsche Oberfläche auf den Android-Geräten das ein oder andere mal nicht reagiert hat. SIMSme hat ein eklatantes Problem: Sie funktioniert nicht.

Auf allen Geräten hatten wir das selbe Problem: Egal ob Kurzmitteilung, Standort, Foto oder Video – der Versand funktioniert nicht. Zwar erhielten wir zahlreiche Willkommensnachrichten der Deutschen Post und zudem den Selbstzerstörungsmodus geschenkt, selbst versenden konnten wir keine Nachrichten.

Haben Sie SIMSme ausprobiert? Funktioniert der Messenger bei Ihnen? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren, bei Twitter oder Facebook.

Lesen Sie weitere Artikel des Autors Tim Vüllers.

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