Mit Firefox 25 wagt Mozilla offensichtlich den größten Design-Sprung seit Version 4 des Browers. Ein großer runder Zurück-Button und moderne Tabs gehören zu den auffälligsten Neuerungen des im Oktober geplanten Updates. Aber auch das Suchfeld wird voraussichtlich fehlen.
Nach Informationen der MozillaWiki planen die Entwickler für die Version 25 im Herbst tiefgreifende Änderungen im Design. Das folgende Bild zeigt die auffälligsten Änderungen.
Mozilla bestätigte bislang diverse Änderungen wie
abgerundete Tabs
Tabs im Hintergrund ohne Abtrennung
der Nutzer sieht bei Tabs im Hintergrund lediglich den Text und keinen Rand
der Lesezeichenstern rutscht aus der Adresszeile
überarbeitetes, anpassbares Panel-Menü mit Sandwich-Button
universelle Oberfläche, welches auch Rahmengröße, Dimensionen, Abstände, Zeilenabstände, Icons und die Farbpalette umfasst
Das Design-Beispiel zeigt zudem eine verschmolzene Such- und Adresszeile. Wie beim Chrome– oder Safari-Browser tippt der Nutzer Suchbegriffe einfach in die Adresszeile ein. Ein separates Suchfeld entfällt.
Das neue Panel-Menü ist die größte Design-Änderung seit Firefox 4. Das bisher eher konservative Menü wird durch eine anpassbare Sammlung großer bebilderte Buttons ersetzt, wie folgendes Bild zeigt.
Microsoft stattet Mini-Tablets mit Windows 8 kostenlos mit Microsoft Office Home and Student 2013 aus. Dies hat Windows-Marketingchefin Tami Reller auf der Messe Computex 2013 in Taiwan bekanntgegeben. Die Programme Word, Excel, PowerPoint und OneNote gehören damit zur Grundausstattung neuer Tablets wie dem Iconia W3 von Acer.
Mit dem verschenkten Office 2013 will Microsoft das bislang schleppende Geschäft mit Windows 8 Tablets anschieben. Das Acer Iconia W3 ist eines der ersten Mini-Tablets auf Basis von Windows 8. Reller bekräftigte noch einmal das Ziel der Redmonder, alle Windows-Tablets zu attraktiven Arbeits- und Spielgeräten machen zu wollen.
Das jetzt angekündigte kostenlose Office 2013 wertet Windows-Tablets tatsächlich deutlich auf. Für eine Lizenz von Office Home & Student 2013 muss man normalerweise 139€ hinblättern. Ob ein vernünftiges Arbeiten auf den kleinen Bildschirmen möglich ist, bleibt dahingestellt. Alternativ kann man die Lizenz von Office 2013 legal auch auf den Desktop-Rechner übertragen und dort nutzen.
Company of Heroes 2 wird am 25. Juni 2013 offiziell veröffentlicht. Bis dahin können Fans das Echtzeitstrategiespiel in einer Beta-Version auf Steam kostenlos downloaden und testen.
Die offene Beta von Company of Heroes 2 bietet einen Multiplayer-Modus, in dem man sowohl im Koop-Modus als auch im Wettstreit mit anderen Spielern antreten kann. Insgesamt sind sechs Karten verfügbar. Der Fortschritt in der Beta-Version wird gespeichert, so dass Spieler beim Kauf der Vollversion einfach weiterspielen können. In der offenen Beta kann der Spieler bis zum Level 45 aufsteigen.
Wie der Vorgänger ist auch Company of Heroes 2 im 2. Weltkrieg angesiedelt, diesmal allerdings an der Ostfront. Im neuen Spiel ist auch die Rote Armee als Fraktion verfügbar. Grafisch kann man von der neuen Egine Essence 3.0 einiges erwarten.
Einen ersten Eindruck kann man sich im Trailer zu Company of Heroes 2 machen:
Das Minecraft-Entwicklerstudio Mojang hat das Kartenspiel Scrolls zum Download freigegeben. Die Beta-Version steht für 14,95 Euro zum Kauf für die Plattformen Windows und Mac OS X bereit.
Mit Scrolls verfolgt Mojang dieselbe Strategie wie mit dem Klötzchenspiel Minecraft. Zunächst veröffentlicht der Entwickler eine noch nicht vollständig ausgereifte Version zum Vorzugspreis, während an der fertigen Version weiter gefeilt wird.
Schon in der Beta-Version erwarten Spieler kostenpflichtige Extras. Mit der Spielwährung Shards kann man Spruchrollen freischalten, statt sie mühsam zu erspielen. Scrolls ist eine Mischung aus Strategie- und rundenbasiertem Kartenspiel. Schaut Euch auch den offiziellen Trailer von Scrolls an:
In weniger als einer Woche beginnt die Apple Entwicklerkonferenz WWDC 2013. Mit Spannung erwarten Apple-Fans die traditionelle Keynote zu Beginn der Konferenz. Was Apple dort präsentiert, ist bislang ein streng gehütetes Geheimnis. Der Fokus dürfte auf dem mobilen System iOS 7 und der neusten Version von Mac OS X liegen.
Welche Neuerungen das Update mit der Nummer 10.9 bringt, weiß wohl nur Apple-Firmenchef Tim Cook. Einigermaßen klar ist, dass das neue System Lynx heißen wird. Die Geheimniskrämerei bedeutet aber nicht, dass wir keine Wünsche haben. Ganz im Gegenteil – auf unserem Wunschzettel hat sich einiges angesammelt.
Wir wollen…
… den Bibliotheksordner zurück
Mit Version 10.7 hat Apple den einfachen Zugriff auf die Nutzer-Bibliothek im Finder entfernt. Der Ordner ist nur noch mit einem direkten Zugriff über “Gehe zu” oder einen Terminal-Fix erreichbar. Das Ändern von Dateien in der Bibliothek ist zwar gefährlich für die Stabilität einiger Programme, aber sollte man deshalb den fortgeschrittenen Nutzern das Leben schwer machen?
… mehr Informationen in der Mitteilungszentrale
Die Umsetzung der Mitteilungszentrale in Mac OS X ist ziemlich gelungen. Doch in vielen Fällen sieht der Nutzer lediglich eine schwarze Seitenleiste. Der leere Raum bleibt unbenutzt. Warum also keine Informationen zum Mac-Computer einblenden? Die Auslastung des Prozessors oder des Arbeitsspeichers erfasst das System automatisch. Eine Anzeige wäre schnell eingebaut.
… ein einfaches iTunes
iTunes war einmal eine einfache Angelegenheit. Die Software verwaltete eine Musikbibliothek und synchronisierte diese mit dem iPod. Dann kamen Musikvideos, Serien, Filme, Apps, Klingeltöne, Kontakte und und und.
iTunes kann mittlerweile so viel, dass ein neuer Nutzer die Software erst nach Wochen versteht – vorausgesetzt der Neuling gibt nicht auf. Daran hat auch das dramatische Neu-Design nichts geändert. Wir wünschen uns ein einfaches iTunes, das jeder versteht. Ein iTunes, das den Nutzern das Leben wieder einfacher macht.
… ein stabiles iPhoto
iPhoto ist eine gute Idee. Ein Ort um alle Fotoerinnerungen zu verwalten. Doch trotz steigendem Funktionsumfang und einer iCloud-Integration behandelt Apple die Foto-Software stiefmütterlich. iPhoto benötigt zu viel Speicherplatz, iPhoto stürzt regelmäßig ab, iPhoto macht einfach keinen Spaß mehr.
Apple weiß, wie man es besser macht. Die Profi-Foto-Verwaltung Aperture zeigt, wie gut eine Apple-Software für Fotos sein kann. Hoffentlich übernimmt Apple einige Ideen davon auch für Hobbyfotografen.
… Vollbild-Apps mit mehreren Bildschirmen
Die mit Mountain Lion eingeführten Vollbild-Apps sind praktisch und schön. Durch den automatisch erweiterten Bildschirm behält der Nutzer den Überblick. Aber schließt man einen zweiten Monitor an, ist die Arbeit mit Vollbild-Apps quasi unmöglich. Hierfür wünschen wir uns eine Lösung mehrere Bildschirme mit der typischen Eleganz Apples.
… eine RAR-Integration
Seit eh und je unterstützt OS X das Entpacken von Zip-Archiven. Für RAR-Archive muss der Nutzer hingegen eine App wie UnRarX installieren. Es ist unwahrscheinlich, dass es sich Apple nach so vielen Jahren anders überlegt. Aber wir hoffen weiter und wünschen uns eine integrierte RAR-App.
… keine DS_Store-Datei mehr
Der Austausch von Dateien gehört heute zum Alltag. Das Mac-System legt aber auch heute noch für jeden Ordner eine unsichtbare .DS_Store-Datei an. Die unter Windows sichtbare Datei sorgt häufig für Irritationen unter den Nutzern. Klar, man kann die Datei mit den passenden Werkzeugen per Hand entfernen. Es muss aber eine bessere Lösung geben und diese wünschen wir uns.
Bild: scoopertino.com
… Siri für den Mac
Siri ist ein wundervoller digitaler Assistent. Mit pfiffigen und treffgenauen Antworten erklärt das Werkzeug die Welt oder führt Aufgaben per Sprachsteuerung aus. Genau das wollen wir auch für den Mac.
… alle sozialen Netzwerke
Wir haben schon einmal hier darauf hingewiesen: Es gibt viele Alternativen zu Facebook und Twitter. Kleine Netzwerke wie Path oder das Videonetzwerk Vine finden immer mehr Anhänger.
Warum also nur die großen Social Networks in das Mac-System integrieren und die Platzhirsche so noch mächtiger machen? Wir fordern Gleichbehandlung und die Integration aller Netzwerke in Mac OS. Und wenn das zu viel Arbeit ist, dann doch wenigstens Google+, LinkedIn, Pinterest, Instagram, YouTube, Path, Vine und natürlich StudiVZ.
… eine Virtualisierungsmaschine statt Bootcamp
Bootcamp ist eine dankbare Lösung, um Windows auf dem Mac zu benutzen. Aber ein überzeugter Mac-Nutzer wechselt nur dann in die Windows-Oberfläche, wenn es unbedingt sein muss.
Mit Bootcamp müssen Mac-Nutzer dazu den Rechner neu starten. Viel praktischer wäre eine virtuelle Maschine wie Parallels Desktop und VMWare. Diese sollte Apple von Haus aus mitliefern.
… einen Touch-Mac
Auch wenn Steve Jobs es kategorisch ausgeschlossen hat: Windows 8 macht vor, dass Touchbedienung auf Computern gut funktionieren kann. Eine Mischung aus Arbeitstier und der gemütlichen Fingerbedienung für Zwischendurch. So etwas muss auch der Mac können.
… ein besseres Fenster-Management
Mit der Standard-Menüzeile bietet das Anordnen von Fenstern in Mac OS X bereits viel Gestaltungsspielraum. Doch ein voller Arbeitsplatz besteht häufig aus vielen, ständig wechselnden Fenstern. Wie schön wäre es da, wenn Apple Tastaturkürzel wie die der App Divvy von Haus aus mitliefern würde? Vielnutzer räumen so den Bildschirm schnell auf und arbeiten produktiver.
… bessere Datei-Synchronisierung mit iCloud
Die Einrichtung von iCloud funktioniert im Gegensatz zu anderen Diensten vollautomatisch. Besser gesagt, ist iCloud so automatisch, dass es gerade Vielnutzer verwirrt. Welche Dateien wurden synchronisiert? Welche nicht? Die Antworten auf solche Fragen sind nicht immer offensichtlich. Hier machen Dienste wie Dropbox oder Google Drive einen besseren Job.
… eine schnellere OpenGL-Integration
Apples Mac OS X unterstützt bereits die OpenGL 3.2 API. OpenGL 4.3 bietet jedoch mehr Sicherheit und eine bessere Performance. Windows-Systeme unterstützen die neue Version bereits. Ein Grund mehr, warum wir uns die neuste OpenGL-Version für Mac OS X 10.9 wünschen.
… ein moderneres Dateisystem
Wir wollen uns nicht beklagen. Das Mac-Dateisystem HFS+ ist sehr gut gelungen. Aber gerade wenn es um große Dateimengen geht, ist das Format langsam aber sicher überholt. In einer Welt, in der ein Terrabyte nichts Besonderes mehr ist, wünschen wir uns mit Lynx einen modernen Nachfolger. Wie wäre es mit ZFS?
Habt ihr auch Wünsche und Hoffnungen für die neue Mac OS X-Version?
Programme zur erleichterten Bedienung ermöglichen oder erleichtern Menschen mit Behinderung die Bedienung des Computers. Diese Accessibility Software schafft für Blinde, Sehbehinderte, Farbenblinde, Taube und Menschen mit physischen, sprachlichen oder kognitiven Einschränkungen eine Barrierefreiheit, die am Rechner und im Internet nicht immer gegeben ist.
Zusammen mit Webcam und CameraMouse bedient man den Mauszeiger ohne Hände. Während der Einrichtung wählt man einen Referenzpunkt im Gesicht, dem die Maus folgen soll.
In den Einstellungen personalisiert man das Programm weiter und richtet es ganz für die persönlichen Bedürfnisse ein. So definiert man beispielsweise die Bewegungssensibilität und kann CameraMouse damit auch bei einer sehr geringen Bewegungsfähigkeit des Kopfs nutzen. Einen Mausklick führt man aus, indem man eine gewisse Zeit still auf einem Punkt bleibt.
eViacam funktioniert ähnlich wie CameraMouse, bringt allerdings noch einige weitere Funktionen mit. So nutzt man beispielsweise eine virtuelle Tastatur, um zu schreiben. Getippt wird dabei auch mit Kopfbewegungen.
Mit Hilfe der Leiste am oberen Bildschirmrand definiert man die auszuführende Aktion, wenn man an einem Punkt auf dem Bildschirm innehält: Einfacher Klick, Doppelklick oder Drag&Drop.
Dragon NaturallySpeaking bringt eine Diktiersoftware und Sprachsteuerung auf den PC. Die erste Einrichtung des komplett deutschsprachigen Programms erfordert etwas Zeit: Man muss Dragon NaturallySpeaking einige Testtexte vorlesen, damit die Anwendung den eigenen Sprechstil lernt. Die Spracherkennung verbessert sich mit der Zeit immer weiter, da Dragon NaturallySpeaking aus Fehlern lernt.
Für die Nutzung des Programms benötigt man ein Mikrofon. Ein hochwertiges Mikro steigert die Erkennungsleistung. Dragon NaturallySpeaking unterstützt verschiedene Nutzerprofile und funktioniert erstaunlich gut.
NVDA steht für Non Visual Desktop Access und ist eine Open Source Anwendung für Blinde und Sehbehinderte. Der Screenreader liest den Text der aktuellen Mauspositon vor. NVDA funktioniert mit den meisten Browsern und anderen weit verbreiteten Programmen wie Word und Outlook. Das Programm liest automatisch auch Systemhinweise vor, die auf dem Bildschirm erscheinen.
NVDA gibt es auf Deutsch (und vielen anderen Sprachen). Es beinhaltet außerdem einen Brailleübersetzer. Hat man die Nutzung einmal verinnerlicht, ist NVDA leicht zu bedienen. Zugriff auf alle Funktionen des Rechners ist allerdings nicht garantiert.
Auch Language Reader gibt Texte per Sprachausgabe aus, richtet sich allerdings an Sehbehinderte. Im Gegensatz zu NVDA liest Language Reader nicht den Text an der Mausposition. Man muss den vorzulesenden Text in das Editorfeld der Anwendung kopieren oder tippen. Blinde können Language Reader daher nicht ohne weiteres nutzen.
Um die Sprache auf Deutsch umzustellen, muss man die entsprechende Text-to-Speech-Datei von der Webseite des Autors herunterladen und installieren. Language Reader bietet vier Sprachassistenten: Zauberer Merlin, Flaschengeist Aladin, Papagei Peedy und Roboter Robby. Die synthetischen Stimmen sind sehr gut zu verstehen.
WinBraille übersetzt Braille-Texte aus DOC-, DOCX- und PDF-Dokumenten und macht den Text für einen Braille-Drucker passend. Die Anwendung unterstützt mehr als 40 Sprachen.
WinBraille richtet automatisch einen neuen Drucker unter Windows ein. Außerdem ergänzt die Software die Menüleisten von Word und Excel um eine Schaltfläche für die Braille-Übersetzung.
Visolve Deflector richtet sich an Farbenblinde und intensiviert oder ändert die Farbgebung von Bildern. Mit Hilfe eines Filters erleichtert die Software so die Wahrnehmung und Navigation für Menschen, die Farben nicht korrekt sehen können.
Visolve Deflector funktioniert mit allen Bildern und Texten. Über das umfangreiche Einstellungsmenü personalisiert man den Farbfilter bis ins kleinste Detail. So kann man jede Art von Farbenblindheit ausgleichen. Die Bedienoberfläche von Visolve Deflector ist nicht besonders intuitiv.
Responding Heads ist eine Sprachsteuerung für den PC. Der Gehilfe Sam wartet in einer Ecke des Bildschirms auf Befehle. Sam kann Programme oder Ordner öffnen, zuvor definierte Standardtexte schreiben, Texte lesen und mehr. Auf diese Weise unterstützt Respondig Heads Menschen mit motorischen Einschränkungen. Allerdings versteht das Programm nur englische Befehle.
Google hat für Gmail vergangene Woche einen neu gestalteten Posteingang für die Web App und für Android-Nutzer vorgestellt. E-Mails werden zukünftig in Kategorien dargestellt und bringen so eine bessere Übersicht in den Posteingang. Besucher der Google Mail-Web App erhielten als erstes Zugriff auf das neue Design. Jetzt folgen nach und nach auch Android-Nutzer.
Die Änderungen der mobilen App beschränken sich hauptsächlich auf die Seitenleiste von Gmail. E-Mail-Order wie Gesendet, Markiert und Entwürfe bediente der Nutzer bei Google Mail für Android bislang durch ein Dropdown-Menü. Diese Übersicht findet man nun zusammen mit den neuen Kategorien in einer Seitenleiste.
Google spendiert den Android-Nutzern mit dem aktuellen Update zusätzlich ein Pull-to-refresh. Das Feature gab es bislang exklusiv in der iOS-App. Per Wisch von oben nach unten aktualisiert sich der Posteingang.
Das Update auf Version 4.5-694836 wird über die nächsten Wochen für alle Google Mail Nutzer freigeschaltet und sollte auch für deutsche Nutzer bald im Play Store erhältlich sein.
Das neue Google Maps ist als Preview bereits online. Über eine Aktivierungsseite kann man die neue Version des Kartendienstes vorab testen. Auf Rechnern ohne schnellen Grafikchip ist Enttäuschung jedoch vorprogrammiert. Karten bauen sich langsam auf, an schnelles Zoomen und Verschieben ist kaum zu denken. Über die so genannte Lite-Version bringt man das neue Google Maps aber wieder auf Trab.
Das neue Google Maps setzt voll auf die Grafikbibliothek WebGL. WebGL ermöglicht die 3D-Effekte von Google Maps mit Direktzugriff auf Google Earth im Browser. Der Google Earth-Modus ersetzt die klassische Satellitenperspektive. Diese kann man dann über zwei zusätzliche Symbole mit einem eindrucksvollen 3D-Effekt kippen und drehen.
In der Vorversion von Google Maps konnte man WebGL wahlweise zuschalten. Beim Testlauf der neuen Google Maps ist die Technik aber standardmäßig aktiv.
Schnelleren Lite Mode aktivieren
Um das neue Google Maps schneller zu machen, kann man optional WebGL durch Besuch dieser Seite deaktivieren. Google Maps läuft dann im so genannten Lite Mode. Durch Aufruf dieser Seite verlässt man den Lite Mode wieder.
Das neue Google Maps ist im Lite Mode deutlich schneller und bringt bis auf die 3D-Effekte von Google Earth den vollen Funktionsumfang mit. Auch Satellitenkarten sind wie gewohnt verfügbar. Für langsame Rechner ist der Lite Mode deshalb eine praktische Alternative.
Der Zombie-Hit Plants Vs. Zombies geht in die zweite Runde. Am 18. Juli erscheint mit Plants Vs. Zombies 2: It’s About Time für iPhone, iPad und iPod Touch der Nachfolger des Kultspiels rund um militante Pflanzen und aggressive Untote.
Wie Hersteller PopCap mitteilt, wird das Zombiemassaker im Gegensatz zum ersten Teil nicht im Vorgarten des Spielers stattfinden: Das alte Ägypten, Piratenschiffe und der Wilde Westen sollen dank einer geheimnisvollen Zeitmaschine in der neuen Version als Schauplätze dienen.
Auch der durchgeknallte Nachbar Crazy Dave wird in der zweiten Ausgabe von Pflanzen gegen Zombies eine Rolle spielen und mit Waffen-Upgrades sowie neuen Pflanzen für zusätzlichen Zündstoff sorgen.
Plants Vs. Zombies 2: It’s About Time soll es kostenlos zum Download geben, allerdings soll das Spiel über so genannte In-App-Käufe finanziert werden.
Pünktlich zu Ankündigung hat PopCap den passenden Trailer veröffentlicht, mit dem wir uns bis Mitte Juli die Zeit vertreiben dürfen.
Das Videosharing-Netzwerk Vine kommt nach dem exklusiven iOS-Start auch auf Android-Smartphones. Die App, mit der Nutzer bis zu sechs Sekunden lange Videos aufnehmen und tauschen, läuft ab sofort auf Handys mit Android 4.0 und höher.
Mit Vine drehen Nutzer kurze Videos. Auch Zusammenschnitte von mehreren Kurzfilmen sind mit einfachen Werkzeugen möglich. Zum Aufzeichnen berührt der Videokünstler lediglich den Bildschirm. Sobald man das Display los lässt, stoppt die Aufnahme. Mit der App entdeckt man beliebte Videos anderer Nutzer, verbindet sich mit Freunden im Vine-Netzwerk oder lädt diese ein.
Die erste Version von Vine für Android erlaubt Nutzern das Teilen von Videos über Twitter. Eine Unterstützung für Facebook soll bald folgen. Weitere geplante Funktionen sind eine Suche sowie die von Twitter bekannten Erwähnungen und Hashtags. Ebenfalls vorgesehen ist die Benutzung der Frontkamera des Smartphones.