Final Fantasy XIV: Fünf Dinge, die ihr über Fischfang wissen müsst

Fischen ist in Final Fantasy XIV nichts zum Geldverdienen, Kämpfen oder für Adrenalin-Junkies. Wer zur Angel greift, muss sich auf andere Weise motivieren. Das kann durchaus gelingen. Wir zeigen, was den Fischfang auszeichnet, aber auch etwas tückisch macht.

In der Final-Fantasy-XIV-Neuauflage A Realm Reborn ergänzen Angler die bekannten Sammler-Klassen Gärtner und Minenarbeiter. Angler sind Spezialisten, die Fische nicht kübelweise aus dem Meer zerren, sondern gezielt auf die Jagd gehen. Einige Besonderheiten bringt diese Klasse mit:

1. Fischfang als Geduldsspiel

Holzfäller und Minenarbeiter gehen für gewöhnlich sehr zielgerichtet auf die Suche nach Rohstoffen. Sie schlagen nach, wo es Bäume, Früchte oder Erze gibt, legen ihr Werkzeug an und sammeln präzise das gewünschte Objekt. Das können Fischer nicht.

Angler sind den Launen der Natur ausgesetzt und müssen hoffen, dass der gewünschte Fisch tatsächlich anbeißt. Auch wenn sie die richtigen Gewässer heimsuchen, gibt es keine Erfolgsgarantie. Anstelle eines dicken Hais fischen sie meist eher kleine Heringe – die Chancen verbessern sich mit steigender Erfahrung und besserer Ausrüstung.

Aber auch mit Top-Angelzeug lässt sich das Anglerglück nicht erzwingen. Vieles hängt vom Zufall ab. Ehe man dem Zufall eine Richtung gibt, ist die Kerntugend: Geduld. Wie im wahren Leben.

Final Fantasy XIV - Fischen

Fischer brauchen in Final Fantasy XIV Geduld.

2. Der richtige Köder ist der Schlüssel zum Fisch

Schlitzohrige Fischer können den Zufall etwas überlisten. Wer den richtigen Köder zur Hand hat, kann die Erfolgschancen erhöhen, das gewünschte Exemplar anbeißen zu lassen. Besonders zu Beginn können Köder aber auch ganz schön ins Geld gehen. Die gierigen Fische knabbern dem Junior-Angler buchstäblich ein Loch in die GIL-Börse. Da kommen synthetische Köder gerade recht. Die künstlichen Würmer sind zwar etwas teurer, verbrauchen sich dafür aber nicht.

Final Fantasy XIV - Köder für den Fischfang

Händler verkaufen ein breites Sortiment an Fischködern. Ihr findet lebendige oder künstliche Köder unter der Rubrik Werkzeuge.

3. Munterer Fischer holt frische Fische

Fischen ist ist in Final Fantasy – A Realm Reborn nichts für Vergessliche. Obwohl das Spiel ein Fischerei-Tagebuch sowie ein Fischverzeichnis führt, erweist sich beides allzu oft als wenig hilfreich. Selbst die Auftraggeber der Klassen-Quests neigen dazu, den Spieler in die Irre zu führen. Wem es gelingt, sich die 186 verschiedenen Fischsorten und deren bevorzugte Gewässer einzuprägen, ist im Vorteil. Wer damit Probleme hat, kann sich auf einschlägigen Seiten Rat holen – besonders anschaulich beispielsweise bei XIVTourist in englischer Sprache.

Final Fantasy XIV - Fischgebiete

Das Fischerei-Tagebuch protokolliert besuchte Fischgebiete und gefangene Fische mehr oder minder akkurat.

4. Von Flug-, Wüsten- und Kettenfischen

In Final Fantasy XIV – A Realm Reborn gibt es viele Fischsorten, die man aus Seen, Flüssen und dem Meer angelt. Für ein Fantasy-Spiel ist das viel zu normal. Inmitten des staubigen Wüstensandes kann man die Angel nach Wüstenfischen auswerfen. Auch in luftigen Höhen sollte man mal die Angel aus dem Rucksack holen und am am Klippenrand auf anbeißende Luftfische lauern. Kaum der Rede wert: Wüsten- und Luftfischen setzen selbstverständlich spezielle Köder voraus.

Und noch eine dritte Besonderheit gibt es: das Kettenfischen. Fängt man bestimmte Fische in hoher Qualität, kann man sie als Lebendköder einsetzen. Dazu holt man den Fisch nicht ein, sondern wirft ihn sofort wieder aus und kann besonders seltene Brocken angeln. Nicht selten kann man diese Fische als weiteren Lebenköder für noch seltenere Exemplare verwenden. All das setzt Fänge in hoher Qualität voraus.

Final Fantasy - Wahrnehmung

Mit Nahrung lässt sich die Wahrnehmung und damit die Chance auf dicke Fischfänge erhöhen.

Tipp: Achtet auf einen hohen Wahrnehmungs-Wert bei eurer Ausrüstung, um die Chance auf Fänge in hoher Qualität zu erhöhen. Vorübergehend könnt ihr die Wahrnehmung auch mit Nahrungsmitteln erhöhen.

5. Hoflieferant von Köchen und Alchemisten

Klar kann man die Nase rümpfen, wenn der Fischer stolz mit seinem müffelnden Fang um die Ecke biegt. Dankbar sind allerdings Köche und Alchemisten für den riechenden Rohstoff. Sie brodeln daraus feine Speisen, Reagenzen oder Heilmittel. Ärgerlich ist nur, dass sich Fischer selten als Auftragsarbeiter andienen können. Dazu ist die Fischerei zu unberechenbar und auch zu zeitaufwendig. Deshalb ist es besser, sich auf dem Marktplatz mit Fisch einzudecken – die Preise sind meist moderat.

Kaum ein Fischer ist in Final Fantasy XIV von seinen Fängen reich geworden. Unter den Sammlern ist der Fischer eher ein Kleinverdiener. Für das Geldverdienen gibt es in Final Fantasy XIV andere Methoden. Besonders empfehlenswert ist das Handwerk.

Fazit: Fischen ist im Spiel genauso langweilig wie in der Realität, aber entspannend

Angler sind in Final Fantasy XIV eine Klasse für sich. Sie taugen kaum, um die Nachfrage nach bestimmten Produkten zu befriedigend, verdienen selten Geld und leiden unter einem chronisch verstopften Inventar.

Reiz bezieht das Fischen aus seiner Exotik: Kaum jemand spielt diese Klasse. Obendrein ist es entspannend, mal zur Angel zu greifen und auf anbeißende Fische zu warten, während andere Spieler von Fate zu Fate hetzen oder sich mit Monstern herumschlagen. Schließlich gibt es eine wirklich große Auswahl an Fischen zu fangen, zu suchen und zu sammeln – auch wenn sie später kaum einer haben will.

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Handwerk in Final Fantasy XIV meistern und reich werden

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Final Fantasy XIV: Berufe meistern und viel Geld vedienen

Handwerk hat sprichwörtlich goldenen Boden. Das gilt auch für Final Fantasy XIV – A Realm Reborn: Mit selbst gebauten Gegenständen könnt ihr in dem Online-Rollenspiel richtig reich werden. Wir geben ein paar Tipps, was es beim Fertigen von Waren zu beachten gibt, wie ihr schnell im Handwerks-Rang steigt und für den gewinnbringenden Verkauf der Gegenstände.

Alle Handwerke anfangen!

Ab Level 15 können Spieler in Final Fantasy XIV – A Realm Reborn neue Klassen lernen. Hört nicht auf den Ratschlag des Spiels, euch nicht zu verzetteln. Zumindest nicht, was das Handwerk betrifft. Es ist von Vorteil, sämtliche Berufe zumindest zu beginnen. Das bringt folgende Vorteile:

  • Für die ersten Aufträge bekommt ihr wertvolle Kristallscherben geschenkt. Scherben verschiedener Art benötigt ihr für die Herstellung sämtlicher Gegenstände. Je mehr Jobs ihr beginnt, desto mehr Scherben habt ihr zu Beginn – selbst wenn ihr euch zunächst auf nur einen Beruf stürzt.
  • Im Verlauf der Rahmenhandlung von Final Fantasy XIV könnt ihr euch einer Abenteuergilde anschließen. Damit schaltet ihr Lieferaufträge frei. Das bringt Geld und Erfahrungspunkte. Lieferaufträge erhaltet ihr aber nur für jene Handwerks- und Sammelklassen, die ihr auch begonnen habt. Kurzum: je mehr Klassen, desto mehr Aufträge, Geld und Erfahrungspunkte winken.

Neue Handwerke beginnt ihr, indem ihr die jeweilige Handwerksgilde besucht. Sie sind in den Hauptstädten Eorzeas zu finden:

  • Gilde der Zimmerer: Neu-Gridania
  • Gerbergilde: Alt-Gridania
  • Webergilde: Thal-Kreuzgang
  • Goldschmiedegilde: Thal-Kreuzgang
  • Alchemistengilde: Thal-Kreuzgang, Ebene der Redner
  • Gilde der Gourmets: La Noscea, Obere Decks
  • Gilde der Grobschmiede: La Noscea, Obere Decks
  • Gilde der Plattner: La Noscea, Obere Decks

Final Fantasy XIV - Klassenquests

Für die ersten Klassenquests der verschiedenen Handwerksgilden winken Erfahrungspunkte, Geld, Kristallscherben und nützliche Ausrüstung.

Alle fünf Stufen erhaltet ihr in eurer Handwerksgilde neue Aufträge, für deren Erledigung ihr Geld, Erfahrungspunkte und neue Ausrüstungsteile geschenkt bekommt. Für den letzten Auftrag – sozusagen eure Meisterprüfung – bekommt ihr obendrein das beste Werkzeug der jeweiligen Klasse.

Schnell mit Freibriefen aufsteigen!

Die zuvor erwähnten Lieferaufträge der Abenteuergilden in den Hauptstädten der drei Stadtstaaten Gridania, Limsa Lominsa und Ul’dah sind ein guter Start, um Erfahrungspunkte zu verdienen. Noch schneller geht das Aufsteigen dagegen mit den Freibriefen der Handwerker, den sogenannten Fertigungserlassen. Fertigungserlasse geben ordentlich Erfahrungspunkte und obendrein etwas Geld und ein paar kleine Belohnungen. Einzige Einschränkung: Jeden Tag gibt es nur eine begrenzter Zahl neuer Fertigungserlasse.

Tipp 1: Ihr könnt die Belohnung verdreifachen, indem ihr Produkte hoher Qualität abliefert!

Tipp 2: Es gibt Fertigungserlasse, für die ihr mehrere Exemplare abliefern müsst, in aller Regel die dreifache Menge des Üblichen. Diese Freibriefe sind zwar nicht ganz einfach, aber dafür könnt ihr sie bis zu dreimal wiederholen, ohne einen weiteren Fertigungserlass zu verbrauchen. In der Summe holt ihr so die meisten Erfahrungspunkte aus wenigen Erlassen.

Final Fantasy XIV - Fertigungserlasse

Für Sparfüchse: Dreimal Waren abliefern und Erfahrung kassieren, aber nur einen Freibrief verbrauchen!

Das beste Angebot an Freibriefen für Handwerker haben die drei Abenteurergilden der Stadtstaaten. Allerdings hat nicht jede Gilde Aufträge für jede Klasse:

  • Neu-Gridania: In der Abenteurergilde Miounnes Hexenstübchen gibt es Aufträge für Zimmerer und Gerber.
  • La Noscea (Obere Decks): In der Abenteurergilde Zur Ertränkten Sorge gibt es Aufträge für Grobschmiede, Plattner und Gourmets.
  • Nald-Kreuzgang: In der Abenteurergilde Die Sanduhr gibt es Aufträge für Goldschmiede, Weber und Alchemisten.

Produkte hoher Qualität herstellen

Gegenstände hoher Qualität (HQ) haben bessere Eigenschaften als Standard-Ware. Deshalb sind sie am Markt gefragter und verkaufen sich besser. Außerdem erhaltet ihr auf Fertigungserlasse und Lieferaufträge mehr Erfahrungspunkte, wenn ihr HQ-Gegenstände abliefert.

Um die Qualität zu steigern müsst ihr die zwei Handwerker-Eigenschaften Fertigungskunst und Kontrolle unterscheiden. Die Fertigungskunst hilft, das Rezept abzuschließen. Kontrolle steigert dagegen die Qualität. Achtet deshalb bei der Kleidung auf möglichst hohe Werte und verwendet notfalls Nahrungsmittel vom Markt, um Defizite auszugleichen und vorübergehend mehr Kontrolle zu erhalten.

Ein Gegenstand wird immer dann HQ, wenn ihr die Qualität bei der Herstellung auf 100 Prozent steigert. Fällt der Wert darunter, würfelt das Spiel und berücksichtigt den Prozentwert als Erfolgschance. 80 Prozent sind dabei keinesfalls eine Erfolgsgarantie für allerbeste HQ-Ware – Final Fantasy XIV ist hier leider immer für üble Überraschungen gut!

So geht ihr vor: Wählt die Zutaten eures Rezeptes und nehmt so viele HQ-Rohstoffe wie möglich.

Final Fantasy XIV - Baumaterialien

Baumaterialien in hoher Qualität (HQ) steigern die Chance auf das Endprodukt in HQ.

Wenn ihr den Bau beginnt, habt ein Auge auf Fortschritt und Qualität. Steigert zugweise die Qualität so hoch wie möglich – im Idealfall bis 100 Prozent. Zeigt das Spiel einen guten oder gar exzellenten Zustand des Materials an, lohnt sich ein qualitätssteigernder Zug besonders. Anschließend schließt ihr den Bau ab, indem ihr den Fortschrittswert erhöht.

Mit jedem Zug sinkt die Haltbarkeit. Fällt sie vor der Fertigstellung auf Null, ist der Bau gescheitert. Deshalb solltet ihr die Haltbarkeit stets im Auge behalten und eine Technik entwickeln, bei der ihr die Qualität möglichst gut erhöht und zugleich das Produkt rechtzeitig fertigstellt – ehe es zu Staub zerfällt und ihr im schlimmsten Fall alle Materialien verliert.

Final Fantasy XIV: Basteln von HQ-Items

Schließt die Fertigung ab, sobald der Qualitätswert hoch genug ist – oder ihr keine Züge mehr habt.

Sobald ihr in eurer Handwerksklasse aufsteigt, könnt ihr bessere Ausrüstung anlegen. Automatisch wird es euch leichter fallen, zuvor kaum mögliche Objekte herzustellen. Das ist der richtige Moment, um auf Qualität zu achten. Was ihr nicht für euch selbst benötigt, solltet ihr am Markt verkaufen.

Mehrere Handwerke meistern!

Alle Handwerke zu beginnen macht anfangs Sinn. Später solltet ihr noch einen Schritt weiter gehen und möglichst viele meistern, also bis zum höchsten Level (derzeit 50) aufsteigen. Das erhöht eure Vielseitigkeit in der Produktion und macht euch weniger abhängig vom Markt. Außerdem könnt ihr von den klassenübergreifenden Fertigkeiten profitieren.

So fügt ihr die Fertigkeiten einer anderen Klasse euren Standard-Kommandos hinzu: Öffnet das Kommandomenü und wählt den Punkt Ergänzend. Wählt die gewünschte Klasse aus, markiert auf der rechten Seite das Kommando und zieht es anschließend auf eure Kommandoleiste.

Final Fantasy XIV - erweiterte Kommandos

Viele Handwerker-Kommandos lassen sich klassenübergreifend verwenden und erleichtern die Fertigung beträchtlich.

Sehr wertvolle Fertigkeiten sind beispielsweise:

  • Sorgfältige Bearbeitung II (Weber, Stufe 50) – steigert die Fertigung, kostet keine Fertigungspunkte (HP) und gelingt auch ohne ruhige Hand zu 100%. Sobald ihr diese Fähigkeit beherrscht, solltet ihr sie in allen Klassen als Standard-Zug verwenden, um Produkte fertigzustellen.
  • Nachsinen (Zimmerer, Stufe 15): setzt innere Ruhe voraus, beendet den Effekt und stellt einige HP wieder her. Nützlich zur Qualitätssteigerung mit wenigen HP.
  • Byregots Segen (Zimmerer, Stufe 50): erhöht die Qualität beträchtlich und steigert den Effekt in Verbindung mit innerer Ruhe.
  • Manipulation (Goldschmied, Stufe 15): für die nächsten drei Schritte wird keine Strapazierfähigkeit abgezogen. Der Skill ist weniger kostspielig und dabei flexibler einzusetzen als Wiederherstellung, funktioniert aber nicht mehr, sobald die Strapazierfähigkeit zehn Punkte erreicht hat.
  • Komfortzone (Goldschmied, Stufe 50): stellt für die nächsten Schritte einige HP wieder her.
  • Einfallsreichtum II (Grobschmied, Stufe 50): für die nächsten fünf Schritte wird der Schwierigkeitsgrad des Rezepts um drei Stufen unter den eigenen Level gesenkt. Die Fertigkeit erleichtert die Fertigung anspruchsvoller Rezepte, indem die Fertigstellung mit weniger Zügen gelingt. Mit den gesparten Zügen könnt ihr die Qualität des Produkts verbessern.

Ausrüstung und Materia optimieren

Ebenso wie für die Kampfklassen gibt es auch für Handwerker eine perfekt zugeschnittene Ausrüstung. Jeder Beruf hat sein eigenes Set. Und die besten Roben, Handschuhe, Kopfbedeckungen, Gürtel und Schuhe sind nicht leicht herzustellen. Falls ihr weder Freunde noch Bekannte in Freien Gesellschaften findet, die euch das gewünschte Kleidungsstück herstellen können, bleibt nur der saure Apfel: der Markt. Die Preise sind hoch, aber die Ausgabe lohnt sich, besonders für Ausrüstung in hoher Qualität.

Final Fantasy XIV - Handwerks-Kleidung

Mit der richtigen Kleidung für jeden Job fällt die Herstellung bester Waren leichter.

Final Fantasy XIV - MateriaJedes Kleidungsstück, die meisten Werkzeuge sowie Ringe, Amulette und Ohrringe lassen sich obendrein mit Materia weiter verbessern. Das ist nötig, um die schwierigsten Rezepte erfolgreich und in hoher Qualität zu fertigen. Ihr solltet euch bei Materia auf folgende Werte konzentrieren:

  • Kunstfertigkeit – steigert die Fertigungsrate mit jedem Zug
  • Kontrolle – steigert die Qualität mit jedem Zug
  • HP – je höher Eure HP sind, desto mehr Fertigkeiten könnt ihr anwenden

Jedes Ausrüstungsteil kann mit fünf zusätzlichen Materia-Steinen besetzt werden. Allerdings sind nur wenige Slots sicher, erkennbar am grünen Kreis. Jeder zusätzliche Stein kann nur mit zunehmend steigendem Risiko eingebaut werden. Deshalb solltet ihr die wertvollste Materia zuerst und leicht ersetzbare Materia zuletzt einbauen.

Beachtet, dass nicht jedes Ausrüstungsteil für jede Materia-Sorte gleichermaßen geeignet ist. Als Faustformel könnt ihr euch an den Standard-Werten orientieren: Bringt eine Jacke eine hohe Fertigungsrate mit, kann man auch sehr viel Kunstfertigkeits-Materia einsetzen.

Gewinnbringender Verkauf auf dem Markt

Wie hier beschrieben, lassen sich hergestellte Waren auf dem Markt anbieten. Auf dem Marktplatz kaufen andere menschliche Spieler ein. Aus diesem Grund müsst ihr Angebot und Nachfrage im Auge behalten. Auch wenn es keine ausgefeilte Statistik gibt, könnt ihr euch einiger Hilfsmittel bedienen, anhand derer sich Produktion und Verkaufschancen einschätzen lassen.

Ehe ihr eure Ware anbietet, müsst ihr zunächst in der Nähe eines Marktes einen Gehilfen anheuern. Diesem übergebt ihr anschließend eure Gegenstände für den Verkauf.

Wählt aus eurem Inventar einen Gegenstand zum Verkauf. Es öffnet sich ein Fenster, in dem ihr den Preis festlegen könnt. Falls Konkurrenten bereits denselben Gegenstand anbieten, könnt ihr über den Knopf in der oberen rechten Ecke die vergangenen Transaktionen aufrufen. Hinter der irreführenden Bezeichnung verbirgt sich eine Übersicht der derzeit verlangten Preise.

Final Fantasy XIV: Marktpreise

Per Klick in die rechte obere Ecke eines Produkts öffnet ihr eine Übersicht der derzeitigen Markt-Angebote.

Darüber hinaus könnt ihr über einen weiteren Knopf in der oberen rechten Ecke den Transaktionsverlauf aufrufen. Das Menü listet die letzten Verkäufe und ermöglicht Rückschlüsse über die Preisentwicklung. Besonders nützlich ist das Menü, falls ihr Alleinanbieter seid und einen attraktiven Preis festlegen möchtet.

Final Fantasy XIV - Marktpreise Verlauf

Ein weiterer Klick in die obere rechte Ecke öffnet den Transaktionsverlauf.

Tipps:

  • Es empfiehlt sich, verschiedene Waren anzubieten und nicht nur ein einfaches Rezept zu bauen.
  • Sobald ihr mehrere Handwerke gelernt habt, erweitert sich euer Angebot ebenfalls. Auf diese Weise könnt ihr Schwankungen besser ausgleichen und für regelmäßige Einnahmen sorgen.
  • Besonders gefragt sind nicht immer fertige Kleidungsstücke, Waffen oder Werkzeuge. Viele Spieler möchten diese Gegenstände selbst fertigen, suchen aber nach Zwischenprodukten wie Hölzern, Edelsteinen, Stoffen oder Ledern. Stillt ihr diesen Bedarf, könnt ihr eure Taschen rasch mit klimpernden GIL füllen.

Final Fantasy XIV: Verkauf

Ein blauer Hinweis informiert über erfolgreiche Verkäufe, wenn ihr gerade im Spiel eingeloggt seid.

Fazit: Mühsamer Weg zum Meister-Status

Wie im wahren Leben ist die Ausbildung in einem Handwerk eine langwierige Angelegenheit. Wer es zur Meisterschaft bringen und die schwersten – und teuersten – Gegenstände in verschiedenen Klasen fertigen will, muss einige Zeit investieren. Es lohnt sich allerdings, weil die hergestellten Waren auf dem Markt teils viel Geld wert sind. Zugleich macht man sich selbst von den hohen Marktpreisen unabhängig und kann den Eigenbedarf stillen, ohne sich über beide Ohren zu verschulden.

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