Fritz!Box mit Android-App auf kritische Sicherheitslücke überprüfen

“Ist meine Fritz!Box sicher?” lautet für viele Nutzer die Frage, nachdem der Hersteller AVM eine kritische Sicherheitslücke in Fritz!Box-Routern ausgebessert hat. Eine Android-App hilft beim Sicherheits-Check des heimischen Routers.

Die Anwendung “Ist meine Box sicher?” (#FranzKanz) stammt von deutschen Entwicklern und funktioniert mit allen Fritz!Box-Modellen. Die Zugangsdaten zur Fritz!Box sind nicht nötig.

Mit nur einem Klick liest die App Firmware- und Hardware-Version sowie Typen-Bezeichnung des Gerätes aus. Danach gleicht das Tool die Daten ab und kann so bestimmen, ob der Nutzer von der Sicherheitslücke betroffen ist. In diesem Fall sollte das neueste Firmware-Update heruntergeladen und installiert werden.

“Ist meine Box sicher?” (#FranzKanz) erfordert ein Smartphone mit Android 2.2 oder höher.

So installieren Sie das Update

Die Installation des Updates gestaltet sich sehr einfach und wird direkt vom Internetbrowser am heimischen PC erledigt. Wir erklären die notwendigen Schritte in unserer ausführlichen Installationsanleitung.

Quelle: “Ist meine Box sicher?” (#FranzKanz) im Google Play Store

Via: Chip Online

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#FranzKanz – “Ist meine Box sicher?”

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AVM veröffentlicht Liste von Fritz!Box-Routern und WLAN-Repeatern mit Sicherheitslücke

Um eine kritische Sicherheitslücke zu schließen, hat der Fritz!Box-Hersteller AVM vergangene Woche ein Firmware-Update für die entsprechenden Router bereitgestellt. Jetzt veröffentlichte AVM eine Liste der betroffenen Modelle und gab gleichzeitig bekannt, dass auch WLAN-Repeater für Angriffe anfällig sind.

Eine Übersicht des Herstellers der betroffenen Fritz!Box-Modelle bietet Anmerkungen und einem Status zum Sicherheitsupdate. Die komplette Liste der betroffenen Router finden Sie hier.

Da neben Fritz!Boxen auch Telekom-Router von AVM die Sicherheitslücke aufweisen, empfiehlt die Telekom ein Update für folgende Modelle:

Unsere Anleitung zum Firmware-Update erklärt die notwendigen Schritte.

Bei den WLAN-Repeatern schätzt AVM die Bedrohung geringer ein, ein Update wird aber ebenfalls angeboten und empfohlen.

Quelle: AVM1AVM2

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Sicherheitslücke in Fritz!Box-Router – Hersteller AVM veröffentlicht kritisches Update

Fritz!Box-Update für alle notwendig – auch manipulierte Internetseiten sind gefährlich

Die vergangene Woche durch den Fritz!Box-Hersteller AVM behobene Sicherheitslücke ist gefährlicher als bislang angenommen. Angreifer können nicht nicht nur auf speziell konfigurierte Router zugreifen, wie Heise berichtet.

Heise hat mit Hilfe des Reverse-Engineering-Spezialisten Hanno Heinrichs das Sicherheits-Update für die Fritz!Box untersucht und herausgefunden, dass nicht nur Nutzer des MyFRITZ!-Services betroffen sind. So können Angreifer auch Zugriff über den Router erlangen, wenn Nutzer eine manipulierte Internetseite besuchen.

Update nun für alle Nutzer pflicht

Bislang hieß es, dass Angreifer den Internet-Router nur Angreifen könnten, wenn Nutzer den Fernzugriffs-Dienst MyFritz! aktiviert hätten. Dies ist aber nicht der Fall, weshalb alle Besitzer einer Fritz!Box das Update schnellstmöglich installieren sollten, um sich vor eventuellen Angriffen zu schützen. Auch das BSI warnte Ende vergangener Woche bereits davor, dass zu wenig Nutzer das Update installiert hätten. Dem Ministerium nach hatten bis zum vergangenen Mittwoch gerade einmal 20 Prozent aller Nutzer das Update installiert.

Warum ist die Sicherheitslücke gefährlich?

Der Internetrouter ist das Eingangstor ins Internet, übernimmt heutzutage aber auch die Telefoniefunktion. Schaffen es Hacker, den Router zu übernehmen, können diese zum Beispiel kostspielige Anrufe ins Ausland tätigen, ohne das man als Nutzer etwas davon mitbekommt. Auch könnte schädliche Software installiert werden, über die die Hacker überwachen, welche Internetseiten man besucht.

So installieren Sie das Update

Die Installation des Updates ist sehr einfach und kann direkt vom Internetbrowser eines heimischen PCs erledigt werden. Wie dies funktioniert, erklären wir hier.

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ruft Fritz!Box-Kunden dazu auf, das am Wochenende veröffentlichte Sicherheitsupdate zu installieren.

Nur jeder fünfte Nutzer installiert Update

Dem BSI nach haben bislang gerade einmal 20 Prozent der Fritzbox-Kunden das kostenlose Update installiert. Warum das Update wichtig ist und wie man es installiert, erklären wir hier.

Am vergangenen Wochenende hatte der Fritz!Box-Hersteller AVM ein kritisches Sicherheitsupdate für zahlreiche Fritzboxen veröffentlicht. In der Woche zuvor war eine Schwachstelle im Fernzugriffs-Dienst MyFRITZ! entdeckt worden, über die Angreifer Zugriff auf die Fritzbox erhalten konnten. Für Geschädigte führte das unter anderem zu stark überhöhten Telefonrechnungen.

Auch Netzbetreiber sollen aktiv werden

Neben AVM und den Fritzbox-Kunden ruft das BSI auch die Netzbetreiber selbst auf, sich an der Verteilung des Updates zu beteiligen. “Das BSI ruft zudem die Provider auf, die ihren Kunden eine Fritz!Box bereitgestellt haben, diesen das von AVM veröffentlichte Update schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen.” Verschiedene Fritz!Box-Modelle werden unter anderem von Kabel Deutschland, Unity Media und 1&1 verwendet.

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Der Fritzbox-Hersteller AVM hat am Wochenende ein Software-Update für die Fritz!Box-Router veröffentlicht. Das Update schließt eine kritische Sicherheitslücke, über welche Angreifer auf den Heimrouter vieler Privatanwender zugegriffen haben. Die geschädigte Anwender sahen sich nach der Hackerattacke mit hohen Telefonrechnungen konfrontiert.

Hacker hatten eine Lücke im Fernzugriff der Fritz!Box, dem Dienst MyFRITZ!, ausgenutzt um über einen speziellen Port auf die Geräte zuzugreifen. Betroffen sind aktuellen Infos allerdings nur diejenigen Nutzer, die den Fernzugriff aktiviert haben.

Update behebt die Sicherheitslücke

AVM hat mittlerweile ein Update veröffentlicht, welches unter anderem für die Modelle FRITZ!Box 7490, FRITZ!Box 7390, FRITZ!Box 7270 und FRITZ!Box 7170 erhältlich ist. Zur Installation geht man wie folgt vor:

  1. Sie öffnen ihren Browser und geben fritz.box ein
  2. Im Menü Assistenten klicken Sie auf Update und folgen den Anweisungen

Die folgende Video-Anleitung von AVM erklärt ebenfalls Schritt für Schritt das Ändern von Passwörtern.

Passwörter ändern

Sollte der Fritzbox Fernzugriff aktiviert worden sein, empfiehlt AVM zudem, alle mit der Fritzbox zusammenhängenden Passwörter zu ändern. Dazu gehören insbesondere die Passwörter und Zugangsdaten für den Fernzugriff oder den Push-Service. Auch wenn man eine E-Mail-Adresse für Benachrichtigungen eingerichtet hat, sollte man vorsichtshalber das Passwort des verbundenen Kontos ändern.