Stiftung Warentest beurteilt WhatsApp, Facebook stellt Messenger ein, Aufschub für Chrome Erweiterungen

Stiftung Warentest hat fünf Messenger-Apps getestet und stuft WhatsApp als “sehr kritisch” ein, Facebook stellt die Messenger-App für Windows ein und Google verschiebt die Sperre von Chrome-Erweiterungen außerhalb des Web-Stores – der Nachrichtenüberblick.

  • Stiftung Warentest beurteilt fünf Messenger-Apps: Nach Überprüfung von WhatsApp, Threema, Telegram, BBM und Line durch die Stiftung Warentest erhält lediglich Threema das Urteil “unkritisch” – WhatsApp hingegen wird als “sehr kritisch” eingestuft.
  • Facebook Messenger für Windows wird am 03. März 2014 eingestellt: Facebook gibt ohne Angabe von Gründen bekannt, die Messenger-Anwendung für Windows nicht weiter zu unterstützen.
  • Google Chrome Erweiterungen: Auf Wunsch vieler Entwickler verschiebt Google die Sperre für Chrome-Erweiterungen, die nicht im Web-Store erhältlich sind. Erst ab dem 1. Mai 2014 sollen Erweiterungen ohne Freigabe von Google im Browser blockiert werden.
  • Google Now Launcher jetzt im Google Play Store verfügbar: Google stellt den KitKat-Launcher des Nexus 5 in den Play Store. Allerdings bleibt er Nexus-Geräten und Google-Play-Editionen vorbehalten. Den Google Now Launcher bekommt man hier.
  • Google+ für Android erhält neue Foto-Funktionen: Die neue Android-App für Google+ bringt neue Filter und Bearbeitungsmöglichkeiten für Fotos. Außerdem gibt es neue Sortierfunktionen beim Betrachten von Bildern.
  • Das Erste für Windows 8 und Windows 8 RT: Ab sofort steht Das Erste als App für Windows 8 und Windows 8 RT zum Download im Windows Store bereit. Die Anwendung bietet Zugriff auf das Live-Programm der ARD und die Mediathek des Ersten Deutschen Fernsehens.
  • Google Maps bringt den Rechtsklick zurück: In der neuen Version von Google Maps kann man wieder überall auf der Karte mit der rechten Maustaste klicken. Dadurch öffnet sich ein Kontextmenü zur Navigation und zum Anzeigen der Standortkoordinaten.

Updates

  • iTunes 11.1.5 behebt Abstürze: Apple aktualisiert die Medienzentrale  iTunes für OS X und Windows. Das Update behebt das Problem von zufälligen Abstürzen der Anwendung. Hier geht es zum Download für Windows und für Mac.

Spiele

  • Southpark: The Stick of Truth wird in Deutschland zensiert: Ubisoft schneidet Zwischensequenzen und Mini-Spiele aus dem Southpark-Spiel heraus. Die zensierte Version des Spiels für PC, Xbox 360 und PS3 erscheint außer in Europa auch in Asien und Afrika.
  • Diablo 3 Patch auf Version 2.0.1: Blizzard hat die lang erwartete Aktualisierung von Diablo 3 veröffentlicht. Zu den vielen Neuerungen zählt ein verbessertes Beutesystem, allerdings klagen viele Spieler über Fehler und Probleme mit dem Update.

Gmail führt Button zum Abbestellen von Werbemails ein

Google erleichtert das Abbestellen von Werbemails. Gmail bekommt einen Button im Nachrichtenkopf von Marketing-Mails, mit dem Nutzer sich aus dem Verteiler eines Werbetreibenden austragen können. Google hat die neue Funktion zuerst auf einer Marketing-Konferenz vorgestellt und wird sie nach und nach allen Nutzern zur Verfügung stellen.

Die prominente Platzierung am Anfang von Werbemails macht Schluss mit der Suche nach dem Link zum Abbestellen. Durch einen Klick auf den Unsubscribe-Knopf nimmt man nicht mehr direkten Kontakt mit dem Absender auf. Stattdessen verschickt Google eine automatische Anforderung, die entsprechende E-Mail-Adresse aus dem Verteiler zu nehmen.

Die neue Funktion steht nur für Werbemails zur Verfügung. Nachrichten, die Gmail als Spam erkennt, sind ausgenommen, denn E-Mail-Kontakt mit einem Spammer führt in der Regel nur zu weiterer unerwünschter Post. Bereits 2009 hat Google eine ähnliche Funktion getestet, die aber zusätzlich erforderte, unerwünschte Nachrichten als Spam zu markieren.

Es bleibt abzuwarten, wie gut Gmails automatische Erkennung von Werbemails funktioniert. Eine Erleichterung ist die Neuerung aber in jedem Fall.

Quelle: IT World

Passende Artikel

YouTube bekommt neues Aussehen und rückt Playlists in den Vordergrund

Googles Video-Plattform YouTube bekommt in der Web-Version ein neues Aussehen, das sich am Layout der YouTube-App für Android orientiert. Das neue Design ist mittig ausgerichtet, um sich besser an alle Bildschirmgrößen anzupassen. Außerdem präsentiert YouTube jetzt Wiedergabelisten der Nutzer an prominenter Stelle in der Seitenleiste links.

Neues Design

Das neue Aussehen bringt Icons für die einzelnen Menüpunkte mit . Über den präsenten Menü-Button neben dem YouTube-Logo in der linken, oberen Ecke blendet man Seitenleiste ein und aus. Nutzer haben so schnellen Zugriff auf empfohlene Videos, Playlists, Kanäle und Abos. Das neue Design sieht allgemein frischer, übersichtlicher und lesbarer aus.

Playlists

Selbst erstellte Playlists und Wiedergabelisten aus Kanälen finden sich links im Seitenmenü, außerdem bekommen die YouTube-Kanäle einen eigenen Reiter für Playlists. Wiedergabelisten können bequem bearbeitet werden.

Das neue YouTube-Design wird ab heute für alle Nutzer weltweit umgestellt.

Quelle/Bilder: YouTube-Blog

Neue Desktop-Version von Google Maps ersetzt die klassische Variante

In den kommenden Wochen wird Google die Desktop-Version seines Kartendienstes komplett auf die neue Version umstellen. Zukünftig beansprucht Google Maps das ganze Browser-Fenster. Außerdem bringt die neue Version dreidimensionale Sehenswürdigkeiten und Verbindungsdaten der Deutschen Bahn.

Während der Übergangsphase seit Mai vergangenen Jahres konnte ein ausgewählter Teil der Nutzer zwischen der klassischen Ansicht mit Seitenleiste und der neuen Variante wählen. Wie Google auf seinem offiziellen Blog bekanntgab, wurden die Tests inzwischen abgeschlossen und in Zukunft gibt es für alle nur noch die neue Version.

Google Maps füllt das Browser-Fenster vollständig aus und bietet so mehr Übersicht. Statt der Leiste wird links ein Fenster für Suche und Informationen angezeigt. Links unten wird zwischen Karten- und Satellitenansicht hin- und hergeschalten und bei Bedarf wird am unteren Rand eine Leiste mit allen verfügbaren Bildern aus Google Maps eingeblendet. Neu ist die Einbindung von Google Earth, die dreidimensionale Ansichten von Sehenswürdigkeiten und bekannten Gebäuden bietet, sofern das entsprechende Bildmaterial verfügbar ist.

Bereits besuchte Orte hebt Google Maps hervor, ebenso solche, die eventuell interessant sein könnten. Für diese Vorschläge muss der Nutzer mit seinem Google-Konto angemeldet sein, damit Google auf markierte Favoriten und Erfahrungsberichte zugreifen kann.

Wie bisher kann die beste Route zwischen zwei Orten ermittelt werden. Bei der Auswahl der Verkehrsmittel stehen neben den Optionen für Auto, Fahrrad und Fußweg jetzt auch Verbindungen der Deutschen Bahn mit Abfahrtszeiten zur Auswahl. Zwischenstationen lassen sich nach wie vor einfügen.

Die neue Version von Google Maps wird in den kommenden Wochen nach und nach weltweit für alle Nutzer ausgerollt und steht daher nicht überall gleichzeitig zur Verfügung.

Quelle/Bilder: Google-Blog

Passende Artikel:

Endlich: Google Maps für iPhone ist da – und fast perfekt!

Google Views: Panorama-Bilder in Google Maps veröffentlichen

Google+ landet in Gmail: So verhindert man ungewollte E-Mails

Google integriert Gmail stärker in Google+ und eröffnet Spam-Absendern damit eine Tür, um noch mehr Leute mit Werbung zu nerven. Doch es gibt Möglichkeiten, dieses Einfalltor zu schließen.

Das Update hat Google gestern für Google+ veröffentlicht. Es soll die Kommunikation zwischen den Nutzern erleichtern. Jeder Gmail-Nutzer kann damit jedem Google+-Nutzer eine E-Mail schreiben. So erscheinen alle Google+-Nutzer in Gmail jetzt automatisch als möglicher Empfänger. Die Funktion ist gut gedacht und erleichtert gerade unter Geschäftsleuten die Kommunikation. Denn nicht jede Person, mit der man eine E-Mail-austauschen will, möchte man auch in die eigenen Kreise aufnehmen.

Die E-Mail-Adresse ist nicht öffentlich

Die Gmail-Adresse ist für andere Google+-Nutzer nicht einsehbar. Doch SPAMer könnten Gmail jetzt nutzen, um zahlreichen Fremden Werbung zu schicken. Zwar landen Nachrichten von unbekannten Personen automatisch im Soziale Netzwerke-Reiter von Gmail (Infos zur neuen Reiter-Übersicht in Gmail findet ihr hier), aufräumen muss man diesen dennoch.

So schaltet man die Funktion ab

Wer nicht möchte, dass einem Fremde über Google+ Nachrichten senden, kann dies in den Einstellungen von Gmail ändern. Hierzu öffnet man in Gmail über das Steuerrad in der oberen rechten Ecke die Einstellungen und sucht im Reiter Allgemein den Unterpunkt E-Mail über Google+. Hier kann man nun auswählen, wer einem über Google+ eine Mail schreiben darf: Jeder, die erweiterten Kreise, nur die eigenen Kreise oder niemand.

Via Google

Mehr zu Gmail:

Sicherungskopien von Gmail und Google-Kalender erstellen

Ob Sicherheitslücken, Speicherknappheit oder einfach nur das Gefühl, auf der sicheren Seite zu sein: Gründe für ein Backup von Gmail und Google Kalender gibt es reichlich.

Das Tool Takeout von Google, mit dem der Nutzer die Daten auf seine Festplatte herunterladen kann, schließt seit einiger Zeit auch Gmail und Calendar ein. Zuvor konnte man damit lediglich Daten von YouTube, Blogger und Drive herunterladen, nicht aber von den hauseigenen Produkten Gmail und Calendar.

Die Gmail-Daten speichert Google Takeout im mbox-Format, einem universellen E-Mail-Format. Die Kalender-Dateien tragen das Format iCalendar. In beiden Fällen sind die Daten in einem oder mehreren gepackten ZIP-Archiven zusammengefasst, jedes davon bis zu zwei Gigabyte groß.

1. In das Google-Konto einloggen

Die Takeout-Funktion findet man in Cuenta > Datentools. Nach einem Klick auf Herunterzuladende Daten auswählen erscheint eine Liste mit Google-Produkten. Dort wählt man für den Download Gmail oder den Google Kalender aus.

2. Download-Optionen konfigurieren

Klicken Sie auf Edit, um die Kopier-Optionen zu verändern. In der Backup-Funktion von Google Kalender kann man bestimmen, welchen Kalender man sichern möchte. Bei Gmail wählt man auf Wunsch einzelne Tags aus.

Beide Optionen sind dann interessant, wenn man seine Kopien ordentlich strukturieren oder nur einen Teil der Daten sichern will, beispielsweise nur wichtige Emails. In der Standardeinstellung erstellt Google Takeout immer vollständige Kopien.

3. Warten aufs Erstellen der Download-Datei

Die Dateien mit den Backups erzeugt Google nicht sofort. Die Anforderung durchläuft jedes mal eine Warteschlange. Zum Glück arbeiten die Google-Server schnell, und in weniger als 10 Minuten sollten die Dateien für den Download bereitstehen. Der Nutzer erhält anschließend eine Benachrichtigungs-Email.

4. Download

Wenn Sie das Konto noch geöffnet haben, können Sie die Daten direkt von der Seite laden. Ansonsten verwenden Sie den Link in der Email, oder klicken einfach auf einfach auf Meine Archive.

In der ZIP-Datei finden Sie MBOX-Dateien aus Google Mail und ICS-Dateien aus Google Kalender.

Wie lassen sich die Dateien in Google Mail und Google Kalender importieren?

Der Re-Import der Daten ist sehr einfach. Bei Google Kalender klicken Sie auf die Optionen – Registerkarte Kalender – gehen und auf Kalender importieren. Das befindet sich direkt neben Neuen Kalender erstellen.  Von dort aus können Sie die ICS-Dateien hochladen.

Die MBOX (Gmail)-Dateien laden Sie durch einen Desktop-Mail-Client wie Mozilla Thunderbird auf Google Mail hoch. Die Konfiguration mit IMAP garantiert die Synchronisierung der alten mit den neuen Mails.

Thunderbird benötigt zum Import der MBOX-Dateien die Extension ImportExportTools. Die lässt sich manuell über das Extensions-Menü installieren. Klicken Sie hierzu auf das Zahnrad-Symbol, wählen Sie die entsprechende Datei und bestätigen Sie die Installation des ImportExportTools.

Nach einem Neustart von Thunderbird importieren Sie einfach die E-Mails direkt aus dem Menü Extras> ImportExportTools.

Ist Thunderbird mit Google Mail über IMAP verbunden, synchronisiert das Programm die importierten Mails automatisch mit dem Google-Konto.

Haben Sie schon einmal ein Google Mail- oder Google Kalender-Backup gemacht?

Ähnliche Artikel:

Play Kiosk ersetzt Google Currents – Kein Konkurrent zum iOS Zeitungskiosk

Google hat gestern den Google Play Newsstand vorgestellt – zu deutsch Play Kiosk. Auf den ersten Blick erinnert der Name an den iOS-Service Zeitungskiosk, in welchem man Magazine und Tageszeitungen abonniert. Doch Google verfolgt eine andere Taktik.

Der Google Play Kiosk ist eine Weiterentwicklung von Google Currents und ist bereits im Play Store erhältlich. Nutzer von Google Currents erhalten den Play Kiosk als einfaches Update. Die Nachrichten-App ist damit ein Sammelsurium von Nachrichtenquellen, aufgeteilt in Kategorien.

Wie bei der beliebten Magazin-App Flipboard (Download für Android / iOS) stellen Nachrichtenquellen und Internetseiten eine Auswahl von Nachrichten über die App bereit. In Play Kiosk blättert man wie durch ein Magazin und hat – so versprechen es die Entwickler – ein besseres Leseerlebnis.

Falsche Erwartungen: Der Newsstand ist in Deutschland kein Newsstand

Im Oktober 2011 hatte Apple im Zuge von iOS 6 die App Newsstand (zu deutsch: Zeitungskiosk) vorgestellt. Newsstand sammelt Apps von Tageszeitungen oder Magazinen. Wie bei einem Zeitungskiosk kauft man also Publikationen oder schließt ein Abo ab. Google Play Kiosk hat nun einen ähnlichen Namen erhalten, verfolgt aber außerhalb von Kanada, Großbritannien, Australien und den USA ein anderes Konzept.

Play Kiosk: Soziales lesen statt Zeitungs-Abo

Echte Magazine kann man nämlich nur in den genannten Ländern abonnieren. In Kanada, Großbritannien, Australien und den USA integriert Google neben Currents auch Play Magazines in die Play Newsstand-App.

Ob und wann diese Funktion auf andere Sprachräume ausgeweitet wird, lässt Google bislang offen. Im Play Kiosk kann man daher nur Nachrichtenkanäle abonnieren. Man erhält aber keine kompletten Magazine. Wie RSS-Nachrichtenkanäle aktualisieren sich die Inhalte regelmäßig. Play Kiosk zeigt die Inhalte dann mit einer schönen Oberfläche an, so wie Flipboard, Zite oder Pulse.

Via Google

15 Jahre Google: Ein kurzer Rückblick

Der Erfolg des heutigen Internet-Riesen betrifft uns alle. Nach nur fünfzehn Jahren blickt man bei Google auf eine beeindruckende Geschichte zurück, die in der Garage von zwei brillanten Studenten begann.

Das erste Google

Es war im September 1998, als Larry Page und Sergey Brin, IT-Studenten an der renommierten Stanford University, ein Bankkonto im Namen ihrer neu gegründeten Gesellschaft eröffneten. Der Name des kleinen Start-ups: Google Inc., ein Name, der vom mathematische Begriff Googol abgeleitet ist. Googol bezieht sich auf eine sehr große Zahl: Eine 1 gefolgt von 100 Nullen.

Am 30. August 1998 veröffentlichte Google die Website der Suchmaschine. Im Dezember desselben Jahres erschien das kleine Unternehmen bereits in der Liste der Top-100-Websites und Suchmaschinen von 1998 im renommierten PC Magazine.

Adwords: Googles Geldquelle

Ebenfalls 1998 erfolgte der Umzug von Google nach Mountain View, dem heutigen Firmensitz des Suchmaschinen-Konzerns. Mit der Einführung von AdWords im Jahr 2000 explodierte der Umsatz des Unternehmens und wuchs auch danach stets durch Innovationen, mutige Entscheidungen und Humor. Am 1. April 2000 veröffentlichte Google den Aprilscherz MentalPlex, ein Werkzeug zum Gedankenlesen.

2001 stellte Google Image Search vor, eine Suchmaschine, in der man mehr als drei Milliarden Bilddateien indexierte und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellte. 2001 erlangte Google zudem den Titel als größte Suchmaschine in Lateinamerika. Nach und nach verbreitet sich Google auf der ganzen Welt und eröffnete Büros in Tokio, Sydney und Dublin.

2004: Google geht an die Börse

2004 folgte der Börsengang, der das Unternehmen mit schlappen 1,92 Milliarden US-Dollar bewertete. Nichts im Vergleich zum heutigen Firmenwert. Am 1. April 2004, vier Jahre nach dem MentalPlex-Witz, kündigte Google Gmail an, einen eigenen E-Mail-Dienst. Von vielen zunächst als Witz interpretiert, ist Gmail heute einer der weltweit größten E-Mail-Anbieter.

Anschließend nahm das Innovationstempo des Konzerns stetig zu. Im Jahr 2005 stellt Google Maps, Google Earth, Google Talk und Google Analytics vor. Ein Jahr später folgten der Google Kalender und Google Docs (heute Google Drive). Außerdem übernahm Google das Video-Portal YouTube, derzeit die dritthäufigst besuchte Internetseite der Welt, nach Google selbst und Facebook.

2008: Google geht an die Börse

Zwei wichtige Produkte folgten im Jahr 2008: Der Google Browser Chrome und das G1, das erste Handy mit dem Android-Betriebssystem, welches demnächst mit Android 4.4 KitKat sein jüngstes Update erhalten wird.

Die Entwicklung dürfte bei Google damit aber noch nicht am Ende sein. Android ist heute das beliebteste mobile Betriebssystem der Welt und der Chrome-Browser gehört zu den meist genutzten Browsern der Welt. Hinzu kommen neue Entwicklungen wie Google Glass.

Google selbst feiert den Geburtstag mit einem kleinen Easter Egg auf der Internet-Seite Google.de.

Was wir in Zukunft von Google erwarten können, wissen wir nicht. Am besten googelt Ihr es einfach.

Google-Suche erhält neues Design für Menüs

Google hat gestern Abend ein neues Design für die Google Suche vorgestellt. Wie das Unternehmen in einem Blogpost ankündigt, verschwindet die bisherige, schwarze Menü-Leiste. Zugriff auf Google-Apps erhält man zukünftig über einen Kachel-Knopf neben dem Benutzerfeld. Das Design ist allerdings noch nicht überall verfügbar.

Besser für die Touch-Bedienung

Google-Menu old

Altes Google-Menü

Mit der Umstellung möchte Google den Fokus stärker auf Apps legen. Die bisherige, schwarze Menü-Leiste habe den Nutzer abgelenkt, heißt es in der Google-Mitteilung. Der neue Menü-Knopf am rechten, oberen Bildschirmrand soll das Problem lösen. Hinter dem einfachen grau-weißen Knopf versteckt sich ein Schnellzugriff auf die neun meistgenutzten Google-Apps, darunter YouTube, Maps und Gmail. Weitere Apps und Services findet man wie bislang unter einem Mehr-Link unterhalb der Symbole.

Neues Google-Menü

Auch wenn Google von einem stärkeren Fokus und weniger Ablenkung für die Nutzer spricht: Das neue Menü ist ganz klar auf  Touch-Displays ausgelegt. Anders als die kleine schwarze Menü-Leiste sind die Symbole großflächig und damit auch mit dem Finger sehr einfach zu bedienen. Das Menü ist allerdings nur ein erster Schritt in diese Richtung.

Bislang kaum in Deutschland zu finden

Google hat gestern damit begonnen, das neue Menü freizuschalten. Bislang ist das Menü aber nicht für jeden Nutzer und auch nicht auf allen Google-Seiten zu sehen. Es dürfte, wie bei Google üblich, einige Tage oder Wochen dauern, bis sich das neue Design überall durchgesetzt hat.

Via Google Search

Google: Gmail-Nutzer haben kein Recht auf Privatssphäre

Gmail-Nutzer haben “kein begründetes Recht auf Privatsphäre”. Was klingt wie eine Warnung von Datenschützern ist die direkte Aussage eines Google-Anwalts, welche sich in Windeseile im Internet verbreitet.

Die US-amerikanische Verbraucherschutzzentrale Consumer Watchdog hat einen Gerichtsantrag von Google gefunden. Mit dem Antrag vom 13. Juli 2013 versucht Google eine Sammelklage vor einem Gericht in Kalifornien abzuwehren. In der Klage geht es um die weit verbreitete Praxis von Internetunternehmen, E-Mails zu lesen. Auch Google-Roboter lesen den E-Mail-Verkehr der Google-Nutzer mit, um auf den Nutzer zugeschnittene Werbung zu schalten. Vor einiger Zeit hat Google zudem damit begonnen, Werbung in das Postfach zu schmuggeln.

Nutzern gefällt diese Praxis nicht, weshalb in den USA einige Gmail-Kunden vor Gericht gezogen sind. Laut Google versuchen die Kläger, eine “gängige Geschäftspraxis zu kriminalisieren”. Bei der Nutzung eines Web-basierten E-Mail-Dienstes habe ein Nutzer “kein begründetes Anrecht auf Privatsphäre”, wenn man die Informationen freiwillig an den Dienstbetreiber übergibt.

Via Cult of Android

Sichere Alternativen zu Gmail und Co.