Wie funktioniert eigentlich Chromecasting?

Google hat zum Start der neuen Android-Version 4.3 einen neuen Service namens Chromecasting vorgestellt. Der Dienst erinnert an das Apple-Produkt AirPlay, mit dem man Video und Musik über das WLAN auf anderen Geräten abspielt.

So funktioniert Chromecasting

Chromecast HardwareDie Technologie hinter Chromecast funktioniert anders als bei bekannten Streaming-Services. Chromecast spielt Videos, Musik oder Bilder selbst ab. Anders als bei AirPlay spiegelt die Software nicht das Display des Smartphones, Tablets oder Computer.

Stattdessen überträgt man aus einer Chromecast-fähigen App den Link zu einem Video oder anderen Medien zusammen mit Informationen darüber, wie lange man sich zum Beispiel das Video bereits ansieht. Anschließend beginnt Chromecast selbst mit der Wiedergabe des Videos direkt aus der Cloud.

Das kleine Gerät ist ein auf Chrome OS basierender Internetbrowser und holt sich Daten selbst aus dem Internet. Chromecasting ist keine exklusive Android-Technologie. Sie ist über den Chrome Browser auf Windows-Computern und Macs erhältlich.

Die Chromecasting-Software steuert das Gerät wie eine Fernbedienung. Eine umständliche Eingabe per Tastatur und Maus entfällt.

Anders als AirPlay und Bluetooth

Im Gegensatz zu AirPlay- oder Bluetooth-Geräten funktioniert Chromecasting ausschließlich im Web. Mit einem Klick auf den Chromecasting-Button sendet man kein Video, sondern Informationen über den Ort des Videos.

AirPlay- oder Bluetooth-Technologien gehen einen anderen Weg: Beide Dienste nehmen eine auf dem Smartphone oder Tablet gespeicherte Datei und übertragen diese auf einen Fernseher oder Lautsprecher.

Welche Apps unterstützen Chromecasting?

Chromecasting-Apps gibt es für Android-Smartphones und iPhones. Bislang unterstützen folgende Apps das Chromecasting:

Funktioniert Chromecasting auch in Deutschland?

Die für das Chromecasting notwendige Hardware ist bislang exklusiv in den USA erhältlich. Google hat aber bereits angekündigt, das Produkt in Kürze international anzubieten.

Tutorial: Google Kalender mit Android und iPhone einrichten

Google bietet Nutzern eines Google Accounts einen kostenlosen Online-Kalender. Man kann sowohl mit dem PC als auch mit dem Smartphone auf den Google Kalender zugreifen. Wir zeigen Ihnen, was Android- oder iPhone-Nutzer beachten müssen.

Google Kalender bei Android

Wenn Sie Ihr Android-Handy aktivieren, fordert Ihr neues Handy Sie zur Einrichtung eines Google-Kontos ein. Mit diesem Konto nutzen Sie Google-Dienste wie Google Play Store, Mail, Kontakte oder den Kalender. Nach der Anmeldung ist der Kalender bereits mit dem Google-Account verknüpft. Sie können weitere Google-Accounts hinzufügen. Termine unterschiedlicher Konten verwalten Sie im Kalender Ihres Android-Handys.

So fügen Sie ein weiteres Google-Konto hinzu: Gehen Sie in die Einstellungen bei Android und dann in das Menü Konten & Synchronisieren. Jetzt drücken Sie den Button Konto hinzufügen und wählen danach Google aus.

Jetzt entscheiden Sie in der Übersicht, mit welchen Google-Diensten Sie das Konto auf dem Handy synchronisieren. Zur Auswahl stehen neben dem Kalender auch Kontakte, Google Books und Google Mail. Neben den Kalender setzen Sie ein Häkchen.

Das Android-Handy synchronisiert nun die Kalender-App mit dem Ihrem Google-Konto. Dies kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Danach übernimmt Ihr Smartphone alle Termine Ihres Google-Accounts.

Sie wollen das Google-Konto wieder entfernen? Wechseln Sie in das Menü Konten & Synchronisierung. Nun wählen Sie das überflüssige Konto. Anschließend führen Sie den Befehl Konto entfernen aus. Die Kalender-Einträge aus dem Google-Konto verschwinden wieder vom Handy.

Google Kalender auf dem iPhone

Auch iPhone-Nutzer können einfach und bequem ihre Kalendereinträge aus dem Google-Konto mit dem Apple-Gerät abgleichen. Das setzt einen Google-Account voraus. Wenn Sie ein entsprechendes Konto haben, gehen Sie mit dem iPhone in Einstellungen und anschließend auf Mail, Kontakte, Kalender.

Unter Accounts wählen Sie Account hinzufügen und drücken danach in der Übersicht den Knopf Google Mail. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse bei Google Mail und Ihr Passwort ein.

Standardmäßig synchronisiert das iPhone jetzt den Kalender und die E-Mails mit dem Google-Account. Sie können aber von Hand in jedem Account bestimmen, ob Sie nur auf den Kalender, die E-Mails oder beides zugreifen wollen. Um das Konto wieder zu entfernen, wählen Sie das gewünschte Konto aus und drücken anschließend den Befehl Account löschen.

Besser suchen: Wenn Suchmaschinen nichts finden

Wer im Internet sucht, der findet mit Google. Der Marktanteil der US-amerikanischen Suchmaschine liegt in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei rund 90 Prozent. Wir Internet-Nutzer haben Google somit de facto zum Monopolisten gemacht. Warum eigentlich? Sind wir mit den Suchergebnissen so zufrieden, dass uns “nichts besseres” einfällt?

Große, eigenständige Suchmaschinen bietet Microsoft unter dem Namen Live Search und Yahoo! mit Yahoo! Suche an. AOL und T-Online lassen hingegen gleich Google für sich suchen. Die “großen Drei” unterscheiden sich am vor allem im Aussehen: Während die Google-Startseite den Internet-Nutzer von Anfang an äußerst schlicht zur Suche auffordert, bietet Live Search dies erst seit kurzem. Bei Yahoo sucht man in einem Rundumprogramm mit zahlreichen Zusatzangeboten, die mit “Suchen” rein gar zu tun haben. Continue reading “Besser suchen: Wenn Suchmaschinen nichts finden”

Die olympische Flamme über Google mitverfolgen

Trotz aller Polemik werden die Olympischen Spiele in diesem Sommer weltweit zwei Wochen lang das mediale Sportereignis bilden. Boykottaufrufe hin oder her: Wer jetzt schon ein wenig olympisches Fieber miterleben möchte, kann den Lauf der Hightech-Gartenleuchte im Internet mitverfolgen. Google hat im Rahmen seines zunehmenden China-Engagements eigens eine Webseite in Google Maps zum Fackellauf erstellt.

Über einen Link unter der Karte kann man den Verlauf auch als Datei in das eigene Google Earth einbinden. Dazu reicht ein Doppelklick auf die heruntergeladene KLM-Datei. Leider stellt das Plug-In die detaillierten Straßen-Routen innerhalb der einzelnen Städten nicht dar, sondern bietet lediglich allgemeine Kurzinformationen. Continue reading “Die olympische Flamme über Google mitverfolgen”