TV für Kinder: Kindgerechte Filme und Serien ohne Werbung streamen mit KiDS by WATCHEVER

Der Streaming-Anbieter WATCHEVER hat ein eigenes Angebot nur für Kinder gestartet. KiDS by WATCHEVER für iOS bietet Serien und Filme für Kinder und Jugendliche ab drei Jahren sowie eine Kindersicherung und Sperrung von In-App-Käufen.

Mit einem Angebot von Serien, Zeichentrick, Animationsfilmen und jugendgerechten Spielfilmen richtet sich KiDS by WATCHEVER speziell an Kinder. Eine kindgerechte Umgebung und werbefreie Inhalte sollen Eltern Gewissheit geben, dass der Nachwuchs in einem unbedenklichen und pädagodisch wertvollen Rahmen konsumiert.TV für Kinder: Filme und Serien für Kinder streamen mit KiDS by WATCHEVER

Die Bedienung erfolgt textfrei. Kinder können in der App für iPhone und iPad eigene Profil- und Hintergrundbilder festlegen und bis zu fünf verschiedene Helden oder Serienfiguren auswählen. Die App bietet dann speziell Vorschläge zu diesen Lieblingsfiguren. Insgesamt sind fünf verschiedene Profile möglich.TV für Kinder: Filme und Serien für Kinder streamen mit KiDS by WATCHEVER

Ein Altersfilter richtet sich an die Eltern und erlaubt die passwortgeschützte Einschränkung der Inhalte. Mögliche Altersbegrenzungen innerhalb der Anwendung sind zwischen drei und fünf Jahren oder ab sechs Jahren. Ein Timer legt fest, wie viele Minuten pro Tag die Kinder mit der App verbringen dürfen.TV für Kinder: Filme und Serien für Kinder streamen mit KiDS by WATCHEVER

Bestehende WATCHEVER-Kunden können die App KiDS by WATCHEVER zusätzlich ohne weitere Kosten nutzen. Ein reines Kinder-Abonnement ist mit rund fünf Euro etwas günstiger als das normale Angebot. Eine kostenlose Probenutzung ist für eine Woche möglich.TV für Kinder: Filme und Serien für Kinder streamen mit KiDS by WATCHEVER

Aktuell ist KiDS by WATCHEVER nur für iOS erhältlich und erfordert mindestens iOS 6. Weitere Plattformen sollen folgen.

Quelle / Bilder: WATCHEVER

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Ignore No More: Mit dieser App können Eltern den Nachwuchs zum Rückruf bringen

Die Android-App Ignore No More wurde von Eltern für Eltern entwickelt. Anstatt den Nachwuchs ständig erinnern und ermahnen zu müssen, sich zu Hause zu melden, kann die Anwendung den Anruf erzwingen. Alle Smartphone-Funktionen bleiben so lange gesperrt, bis sich das Familienmitglied bei einer festgelegten Rufnummer gemeldet hat.

Gerade Teenager mit Smartphone können in der Lage sein, Nachrichten und Anrufe der Eltern zu ignorieren, vor allem wenn sie in die Beschäftigung mit dem Gerät vertieft sind. Ignore No More garantiert Aufmerksamkeit durch die Sperre aus der Ferne.

Die Nutzung von Ignore No More erfordert ein Konto pro Haushalt für die Elternteile und die Installation der App auf den Smartphones des Nachwuchses. Dann lassen sich die beteiligten Geräte aus der Ferne mit einem Code blockieren. Zur Freischaltung ist der Anruf bei einer Nummer in einer vorher festgelegten Kontaktliste erforderlich.Ignore No More: Mit dieser App können Eltern den Nachwuchs zum Rückruf zwingen

Beim Versuch, Ignore No More zu umgehen oder zu deinstallieren, sendet die App automatisch einen Hinweis an die Eltern und sperrt das entsprechende Smartphone.

Ignore No More ist zum Preis von 1,49 Euro für Android erhältlich. Für die Registrierung jedes zu sperrenden Gerätes fallen weitere 1,49 Euro als In-App-Kauf an. Laut Hersteller ist eine iOS-Version bereits in Arbeit.

Quelle: Ignore No More

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So machen Sie Ihr iPad kindersicher

Häufig stibitzen Kinder das iPad, um zu spielen. Soweit, so gut. Aber wie kann man sicher sein, dass der Zögling nicht eine Online-Einkaufstour startet, versehentlich Apps löscht oder jugendgefährdende Inhalte aufruft? Wie macht man das iPad kindersicher?

iOS verfügt über viele Optionen, mit denen man iPad und iPhone so sichert, dass sich keine gewaltverherrlichenden oder obszönen Inhalte mehr abrufen lassen. Wir zeigen Schritt für Schritt die wichtigen Einstellungen:

1. Menü Restricciones aufrufen

Rufen Sie Einstellungen auf und wählen die Option Allgemein. Dann wählen Sie Einschränkungen. Nun befinden Sie sich in dem Menü, um das es in diesem Tutorial geht.

iPad kindersicher machen

2. Sperre aktivieren

Wählen sie die Option Einschränkungen aktivieren aus. Das System bittet Sie, eine PIN einzurichten. Merken Sie sich diese gut, denn Sie werden Sie brauchen, um die Menüs wieder aufzurufen.

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3. Löschen von Apps und Shopping sperren

Im ersten Menü, Erlauben, empfehlen wir die beiden Optionen Apps löschen und In-App-Käufe zu deaktivieren.

Man kann die meisten Optionen sperren, wie zum Beispiel den iTunes Store oder App-Installation. Wie sinnvoll das ist, hängt von den Kindern ab. Sind die Sperren nämlich aktiv, benötigt man jedesmal die PIN zum Einkaufen von Inhalten oder zum Installieren von Apps.

iPad kindersicher machen

4. Inhalte mit Mindestalter versehen

Was, wenn das Kind eine für sein Alter ungeeignete App installiert? Das wird nicht passieren, denn man kann Inhalte nach Alter einschränken. Das geschieht mit dem zweiten Menü Zulässiger Inhalt.

Das iPad kindersicher machen

Bei Musik und Podcasts entfernen Sie die Option Explicit. Damit bekommen die Sprösslinge nur noch geeignete Inhalte zu Gesicht.

Das iPad kindersicher machen

Die restlichen Kategorien (Filme, Apps und so weiter) beschränkt man einfach nach dem Alter des Kindes beziehungsweise der vorgegebenen Restriktionsstufe, die dem Alter des Kindes am nächsten kommt.

Das iPad kindersicher machen

Das iPad kindersicher machen

Bei Webseiten schließen wir Erwachsenen-Inhalte aus. Das verhindert beispielsweise pornografische Inhalte in einer Google-Suche.

Das iPad kindersicher machen

5. Privatsphäre konfigurieren

Der nächste Schritt ist, die Privatsphäre der Anwendungen zu konfigurieren. Dies vermeidet zum Beispiel, dass Ihr Sohn ein Spiel spielt und automatisch etwas auf Facebook veröffentlicht.

Dazu wählen Sie im Menüpunkt Änderungen zulassen unter Accounts die Einstellungen Änderungen nicht zulassen. Führen Sie außerdem dieselben Schritte bei den jeweiligen Diensten unter dem Reiter Datenschutz aus. Wollen Sie zum Beispiel, das Ihr Kind keine Änderungen der Kontakte vornehmen kann, so können Sie unter Datenschutz > Kontakte >Änderungen nicht zulassen alle Änderungen unterbinden. Alternativ können Sie auch einzelne Apps blockieren.

Das iPad kindersicher machen

Wenn alles eingestellt ist, müsste das Ergebnis so aussehen. Die kleinen Schlösser signalisieren, dass die Option Änderungen nicht zulassen aktiviert ist.

Das iPad kindersicher machen

6. Sperren wieder aufheben

Die Menüs können Sie jederzeit wieder aufrufen und die Einstellungen ändern. Dazu müssen Sie die zuvor gesetzte PIN eingeben. Das setzt das iPad wieder in seinen Ursprungszustand.

Das iPad kindersicher machen

Einstellungen ersetzen nicht das wachsame Auge der Eltern

Wenn Sie die Tipps aus diesem Tutorial beherzigen, können Sie Ihrem Kind ruhigen Gewissens Ihr iPad in die Hand geben. Trotzdem sollte man als Elternteil darauf achten, dass die Kinder nur mit gut gemachten und für das Alter geeigneten Apps in Kontakt kommen.

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Facebook: Kindersicherung und Facebook-Profile für Jugendliche unter 13 Jahren

Facebook arbeitet langfristig an einer Lösung, auch Kindern Zugriff auf das soziale Netzwerk zu bieten. Bislang dürfen Kinder unter 13 Jahren offiziell kein Mitglied werden. Bereits vor zwei Jahren hat Facebook aber einen Patentantrag gestellt, der mit elterlicher Kontrolle auch den Jüngsten ein eingeschränktes Facebook-Erlebnis bieten soll.

In den USA untersagt das Online-Kinderschutzgesetz Children’s Online Privacy Protection Act Kindern unter 13 Jahren die Nutzung von Angeboten, die ohne Zustimmung der Erziehungsberechtigten Daten sammeln. Dies trifft auf Facebook zu, weshalb Nutzer unterhalb der Grenze ein falsches Alter angeben.

Das US-Patentamt hat jetzt einen Antrag von Facebook aus dem Jahr 2012 veröffentlicht. Darin beschreibt die soziale Plattform ein System, mit dem Eltern sich und ihr Kind identifizieren können. Danach ist es auch dem Nachwuchs möglich, ein Facebook-Profil anzulegen. Die Eltern oder Erziehungsberechtigten behalten aber die Kontrolle und können so den Zugang zu Angeboten und Spielen wie Candy Crush Saga regeln.

Ein Facebook-Sprecher äußerte sich gegenüber dem britischen Guardian nur knapp: Kinderschutzbeauftragte, Gesetzgeber und Unternehmen hätten sich zusammengesetzt, um Eltern beim Kinderschutz im Internet zu unterstützen. Weiter sagte der Sprecher:

Facebook untersucht, wie sich das Problem angehen lässt, aber ein Patentantrag auf Basis von zwei Jahre alter Forschung erlaubt keine Vorhersagen auf zukünftige Vorhaben in diesem Bereich.

Wie auch immer die nächsten Schritte des sozialen Netzwerks in diese Richtung aussehen werden, das Problem besteht: Das IT-Sicherheitsunternehmen Sophos berichtet, dass Kinder so oder so auf Facebook aktiv sind, mit oder ohne Kontrolle der Eltern.

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Quelle: The Guardian