Apple bringt CarPlay ins Auto, Microsoft probiert kostenlose Windows-Version, Mozilla startet Plugins per Klick

Apple bring mit CarPlay die iPhone-Integration für das Auto, Microsoft experimentiert mit einer kostenlosen Version von Windows 8.1 und Mozilla sperrt das automatische Ausführen von Browser-Plugins in Firefox – der Nachrichtenüberblick.

  • Apple kündigt iOS für Autos an: Mit CarPlay will Apple noch dieses Jahr die iPhone-Integration für das Auto auf den Markt bringen. In  Zusammenarbeit mit Ferrari, Mercedes Benz und Volvo wird Apple CarPlay auf dem Internationalen Auto-Salon in Genf im März vorstellen. Praktisch für Autofahrer: Dank Siri sowie angepasster Versionen von iOS und vielen iPhone-Apps lässt sich Apples Smartphone über Sprachbefehle steuern.
  • Microsoft experimentiert mit kostenloser Version von Windows 8.1: Unter dem Namen Windows 8.1 with Bing experimentiert Microsoft mit einer kostenlosen Variante seines Betriebssystems. Dem Namen zufolge konzentriert sich die Gratis-Version auf den Browser und konkurriert mit Chrome OS.
  • Gerücht: Windows Phone 8.1 mit eigenen Hintergrundbildern: Wenige Wochen vor dem Start von Windows Phone 8.1 zeigen Bildschirmfotos aus China eine neue Funktion mit dem Codenamen Shadowbox. Anscheinend können Nutzer ein eigenes Hintergrundbild für die Kacheln des mobilen Betriebssystems festlegen.
  • Fußball-Bundesliga Sportradio Sport1.fm erscheint für Windows Phone und Windows 8: Die App des digitalen Sportradios Sport1.fm kann nur sieben Monate nach Sendestart für iOS und Android bereits eine Millionen Downloads verzeichnen. Jetzt gibt es die App auch für Windows Phone und Windows 8.

Updates

  • Firefox: Mozilla sperrt automatischen Start von Browser-Plugins vom 1. April an: Mit der sogenannten Click-To-Play Funktion will Mozilla das automatische Ausführen von Plug-ins in Firefox abschalten. Der Nutzer entscheidet damit selbst, welche Erweiterung wann gestartet wird, und genießt mehr Sicherheit.
  • WhatsApp für Windows Phone Beta bekommt Broadcast-Listen: Nach den Einstellungen zum Datenschutz erhält die Beta-Version von WhatsApp für Windows Phone jetzt auch Broadcast-Listen für Nachrichten bis zu 50 Empfänger.
  • Blackberry kündigt neue Funktionen für seinen Messenger an: Der BBM bekommt in der nächsten Version Funktionen zum Teilen von Bildern in Gruppenchats. Außerdem können Nutzer größere Dateien sowie längere Videos verschicken und die Emoticons werden überarbeitet.

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Firefox: Mozilla sperrt automatischen Start von Browser-Plugins ab 1. April

Mozilla will das automatische Ausführen von Plug-ins im Firefox-Browser abschalten. Ab dem 1. April entscheidet der Nutzer selbst, welche Erweiterungen wann gestartet werden. Mit der sogenannten Click-To-Play Funktion will Mozilla mehr Sicherheit beim Surfen garantieren und Betreiber zur Seitengestaltung ohne Plug-ins anregen.

Ausnahmen: Flash Player und Whitelist

Eine Ausnahme bildet der Flash Player von Adobe. Wegen der immer noch sehr großen Verbreitung wird Firefox Flash-Inhalte weiterhin automatisch ausführen, sofern die aktuellste Version installiert ist. Zur Umgehung der Blockade für andere Browser-Erweiterungen gibt es eine Whitelist. Auf dieser Liste finden sich Add-Ons, die Mozilla als vertrauenswürdig ansieht. Momentan haben Entwickler bis zum 31. März 2014 Zeit, sich mit ihren Plug-ins für die Whitelist zu bewerben. Die Aufnahme auf die Liste gilt für vier Versionsnummern von Firefox, danach ist eine erneute Bewerbung nötig.

Was ändern sich für Nutzer?

Ab dem 1. April 2014 funktioniert ein Großteil der Browser-Erweiterungen nicht mehr automatisch, wenn sie nicht auf Mozillas Ausnahme-Liste zu finden sind. Nutzer können beim Surfen auf Basis einzelner Seiten oder dauerhaft entscheiden, welche Plug-ins aktiv sind.

Auch Google hat angekündigt, mehr Sicherheit durch das Blockieren von Plug-ins bieten zu wollen: Ab dem 1. Mai 2014 werden inoffizielle Erweiterungen im Chrome-Browser gesperrt.

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Quelle: Mozilla Security Blog

Firefox plant eigenen Android-Launcher mit intelligenter App-Suche

Mozilla plant einen eigenen Firefox-Launcher für Android-Smartphones. Die Basisoberfläche von Android, über die man Apps öffnet und den Home-Screen verwaltet, soll intelligent sein und sich an die Nutzer-Bedürfnisse anpassen.

Den Firefox Launcher für Android hat Firefox-Entwickler Mozilla zusammen mit EverthingMe, einem unabhängigen Launcher-Entwickler, vorgestellt. Das Ziel des Launchers ist eine intelligente, einfache und innovative Oberfläche, mit der man den Nutzern ein kontextbasiertes Eintrittstor in das Internet bieten will.

Optimierter Inhalt

Mozillas Anspruch an den Firefox Launcher: Inhalte in Momenten entdecken, in denen man dies auch will. Im Zentrum des Launchers steht eine intelligente App-Suche von EverythingMe, die zusammen mit dem Firefox Browser für Android (Download) personalisiert und individualisierbar sein soll.

Genaue Informationen zum Launcher gab Mozilla bislang nicht bekannt. Auch ein geplanter Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.

Via Mozilla

Videos einfach und schnell online bearbeiten mit Mozilla PopcornMaker

Desktop-Programme zur Video-Bearbeitung gibt es unzählige. Wer einfach mal schnell ein lustiges Video zusammenschneiden will, ist aber auch mit dem Online-Video-Editor Popcorn Maker aus dem Hause Mozilla gut bedient.

Die kostenlose Web-App bearbeitet Online-Videos von YouTube oder Vimeo, HTML5-Medien und Bilder. Die fertigen Werke veröffentlichen Sie direkt auf Ihrem Webmaker Space, betten das Video in Webseiten ein oder teilen den Clip über soziale Netzwerke. Wir zeigen wie es geht:

1. Popcorn Maker starten und anmelden

Öffnen Sie den Mozilla Popcorn Maker und melden Sie sich mit einer E-Mail-Adresse an. Wählen Sie einen Namen für Ihr Profil. Unter Ihrem Profil http://IhrName.makes.org finden Sie all Ihre Projekte.

PopcornMaker_SignIn2. Projekt benennen

Klicken Sie auf My new project in der oberen Leiste. Geben Sie Ihrem Projekt einen Namen und klicken Sie auf Save.

PopcornMaker_project-name

3. Video einfügen

Kopieren Sie den Link des zu bearbeitenden Videos und klicken Sie auf Create Media. Popcorn Maker listet die gefundenen Clips in der Media Gallery auf. Ziehen Sie das gewünschte Video per Drag&Drop in den Video-Editor im Hauptfenster.

PopcornMaker_AddVideo

In der Ebenenübersicht darunter erscheint das Video nun als Layer 0. In der rechten Leiste öffnet sich der Clip Editor.

4. Clip bearbeiten

Im Clip Editor bestimmen Sie Anfang und Ende des Video-Clips. Dazu verschieben Sie entweder die grünen Punkte auf der schwarzen Zeitleiste oder bestimmen konkrete Zahlenwerte in den Feldern In und Out. Über die Knöpfe On und Off bei Video und Audio schalten Sie auf Wunsch die Bild- beziehungsweise Tonspur des Video-Clips an oder aus.

Sie können über den Reiter Media beispielsweise auch ein zweites YouTube-Video laden und davon die Tonspur über Ihr erstes Video legen.

PopcornMaker_ClipEditor

5. Events hinzufügen

Bewegen Sie das Video auf der Zeitleiste unten an die Stelle, an der Sie es bearbeiten möchten. Wechseln Sie rechts in den Reiter Events, um das Video zu bearbeiten. Sie können folgende Elemente einfügen: Text, Popup, Googlemap, Image, Loop, Skip, Pause, Wikipedia und 3D Model.

PopcornMaker_Events

Klicken Sie auf das gewünschte Element. Das Feature wird automatisch in einem freien Layer an der gewählten Stelle auf das Video gelegt. Bearbeiten Sie die Eigenschaften des Elements im rechten Menü. Auf der Zeitleiste können Sie den Zeitpunkt des Events verschieben. Im Video-Fenster selbst verändern Sie die Größe und Position des Elements.

Sie können mehrere Elemente hinzufügen und diese auch überlagern. Dazu müssen sich die Events allerdings auf unterschiedlichen Ebenen befinden.

PopcornMaker_Layers

6. Projekt teilen

Im Reiter Project finden Sie neben dem direkten Link auch verschiedene Metadaten zu Ihrem Projekt. Sie können eine Beschreibung eingeben, die Hintergrund-Farbe festlegen und Tags vergeben. Außerdem können Sie den Embed Code kopieren um den fertigen Clip in eine Webseite einzufügen oder das Video auf Twitter oder Google+ teilen.

PopcornMaker_Project

Fazit: Videobearbeitung leicht gemacht

Mozilla PopcornMaker ist ein schönes Spielzeug für alle, die sich schon immer einmal am Videobearbeitung versuchen wollten, aber vor mächtiger Schnittsoftware bisher zurückschreckten.

Profis fehlen sicher unzählige Werkzeuge, dafür ist die WebApp einfach und recht intuitiv zu bedienen. Einziger Wermutstropfen: Die Videos müssen bereits online sein, damit PopcornMaker darauf zugreifen kann. Mit einem kostenlosen YouTube-Konto sollte das aber kein Problem sein.

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