Apple Pay: Bezahlen per Passbook-App und iPhone 6 mit Apples mobilem Bezahlsystem

Apple hat im kalifornischen Cupertino auf einer Presseveranstaltung ein neues, mobiles Bezahlsystem vorgestellt. Mit Apple Pay können Besitzer eines iPhone 6 oder einer Apple Watch bargeldlos bezahlen. Das System kombiniert NFC, den Fingerabdrucksensor Touch-ID, die neue Passbook-App und das sogenannte Secure Element von Apple. Das System wird zunächst nur in den USA verfügbar sein.

Mit Apple Pay will das Unternehmen das Bezahlen per Kreditkarte durch ein System mit mehr Sicherheit ablösen, das keine Eingabe einer Nummer oder Adresse erfordert und keine Karteninformationen mit dem Händler teilt. Das Bezahlen erfolgt mit einer Berührung des Fingerabdrucksensors in Reichweite eines NFC-Gerätes an der Kasse. Die Zahlungsinformationen sind in der iOS-App Passbook hinterlegt, in der sich mehrere Kreditkarten verwalten lassen. Die Anbindung an andere Anbieter wie PayPal ist theoretisch ebenfalls möglich.Apple Pay: Bezahlen per Passbook-App und iPhone 6 mit Apples mobilem Bezahlsystem

Apple Pay startet im Oktober 2014 zunächst nur in den USA, das Unternehmen arbeitet aber unter Hochdruck an der Verfügbarkeit für weitere Länder. Eine Programmierschnittstelle für Entwickler ist ebenfalls in Arbeit. Zu den US-amerikanischen Partnern zählen unter anderem Subway, McDonald’s und natürlich die eigenen Apple Stores.Apple Pay: Bezahlen per Passbook-App und iPhone 6 mit Apples mobilem Bezahlsystem

Sowohl PayPal als auch Google sowie einige Großhandelsketten in den USA haben bereits eigene, mobile Bezahlsysteme entwickelt, von denen allerdings keines für den Nutzer komfortabel ist, da jedes System eine eigene App erfordert.

Apple Pay ist Teil des iPhone 6 und iPhone 6 Plus sowie von Apple Watch und nicht mit früheren Geräten kompatibel, da ein NFC-Chip notwendig ist. Apple hat dank iTunes bereits Kreditkarteninformationen von rund 800 Millionen Nutzern. Das Unternehmen geht davon aus, zwischen 70 und 80 Millionen Exemplare des iPhone 6 zu verkaufen.

Bilder: Apple

Passende Artikel

Mit dem Smartphone bezahlen: Telekom startet MyWallet mit MasterCard als Partner

Bezahlen mit dem Smartphone, Facebook sammelt (noch) mehr Daten und großes Google Maps-Update

“Ich versuche, meine Privatsphäre im Internet zu wahren” – Antiviren-Experte Mikko Hypponen im Interview

Android 4.4: Welche Neuerungen bringt KitKat?

So schaut man Filme auf Google Play

Dem Autor Jakob Straub auf Twitter und Google+ folgen.

Endloser Schlussverkauf: Das ganze Jahr Geld sparen mit diesen Apps

Auch wenn es ihn offziell gar nicht mehr gibt: Traditionell starten die Einzelhändler in der letzten Juli-Woche den Sommerschlussverkauf. Wer das ganze Jahr auf Schnäppchenjagd gehen will, findet in den folgenden Apps und Web-Seiten nützliche Helfer ohne sich die Hacken abzulaufen.

Preisvergleichsportale

guenstiger.deguenstiger.de

guenstiger.de bietet Preisvergleiche in den Rubriken Computer, Telefon & Co. , Hifi/Audio, TV/Video/Foto, Haushalt, Freizeit und Sonstiges. Dienstleistungen hat das Portal nicht im Angebot, dafür bieten die Apps einen Barcode-Scanner. Steht man also im Laden vor dem begehrten Objekt, sucht man per eingescanntem Barcode schnell auf guenstiger.de nach preiswerteren Online-Angeboten. Abgesehen von der Barcode-Funktion sind die Handy-Apps stark abgespeckt. In der WebApp lässt man sich über den Preisalarm bei Erreichen des persönlichen Preislimits per E-Mail informieren.

guenstiger.de für Android herunterladen

guenstiger.de für iOS herunterladen

guenstiger.de für Windows Phone herunterladen

guenstiger.de WebApp starten

idealo Preisvergleichidealo Preisvergleich

idealo deckt von Computer und Telekommunikation über Heimwerken und Mode bis hin zu Reisebuchungen und Energieanbieter alle erdenklichen Branchen ab. Den Preisvergleich startet man in der Web-App, auf dem Android-Gerät oder iPhone. Links zu Testberichten und Bewertungen der Shops einschließlich Sigel sowie Lieferzeiten sind schnell zu finden. Über den Preiswecker richtet man sich eine Benachrichtigung ein, sobald der Wunschpreis für einen Artikel erreicht ist. In den Handy-Apps ist auch ein Barcode-Scanner integriert.

idealo Preisvergleich für Android herunterladen

idealo Preisvergleich für iOS herunterladen

idealo Preisvergleich WebApp starten

billiger.de Preisvergleichbilliger.de Preisvergleich

billiger.de bietet von Auto & Motorrad über Computer & Software bis zu Strom & Gas Preisvergleiche aller erdenklichen Produkte und Dienstleistungen. Auf dem Android integriert man die billiger.de-Suche auf Wunsch in die Funktion Suche im Telefon. Der Preisalarm informiert bei Erreichen des perönlichen Preislimits.

billiger.de Preisvergleich für Android herunterladen

billiger.de Preisvergleich für iOS herunterladen

billiger.de Preisvergleich für Windows Phone herunterladen

billiger.de Preisvergleich WebApp starten

Geizhals PreisvergleichGeizhals Preisvergleich

Geizhals bietet Preisvergleiche in den Bereichen Unterhaltungselektronik, Haushalt, Sport und Drogerie. Das Vergleichsportal sucht je nach Einstellung in Shops in Österreich, Deutschland oder der gesamten EU. Geizhals bietet viele Filter und liefert damit sehr gut passende Suchergebnisse. Geizhals bietet auch eine Suche in Ladengeschäften. Bei enstprechenden Treffern sind Anschrift, Telefonnummer und Öffnungszeiten hinterlegt. Ist die Navigation im Telefon aktiviert, kann man sich sogar direkt hinführen lassen. Geizhals bietet keinen Preisalarm.

Geizhals Preisvergleich für Android herunterladen

Geizhals Preisvergleich für iPhone herunterladen

Geizhals Preisvergleich WebApp starten

Shoponaut Preisvergleich Firefox AddonShoponaut Preisvergleich Browser Addon

Shoponaut setzt sich als Seitenleiste in den Browser. Surft man auf einem unterstützten Shop auf eine Artikelseite, kann man den Shoponaut am Bildschirmrand aufklappen. Das Add-on bietet dann eine Übersicht über die Preise des aufgerufenen Produkts in anderen Shops und Vergleichsportalen. Mit einem Klick landet man direkt im entsprechenden Online-Shop oder Portal. Außerdem bietet Shoponaut Informationen über den aktuellen Shop wie beispielsweise Bewertungen, Lieferzeiten, Lieferprognosen, Rückgaberecht und mehr.

Shoponaut Preisvergleich für Firefox herunterladen

Shoponaut Preisvergleich für Chrome herunterladen

Shoponaut Preisvergleich für Safari herunterladen

snip-mesnip-me.de Preise bei Amazon überwachen

Mit snip-me.de behält man Preise bei Amazon im Blick. Der Service überwacht Preise bei Amazon und informiert per Mail sobald der gewünschte Preis erreicht ist. Produkte fügt man ganz einfach mit dem Amazon-Link hinzu. In einem Preisentwicklungsdiagramm erfährt man, wieviel das gewünschte Produkt zu welchem Zeitpunkt gekostet hat. snip-me.de bietet Browser-Plugins für Firefox, Chrome, Safari und Opera. Hat man das Plugin installiert, kann man direkt auf der Artikelansicht-Seite in Amazon den Preisalarm aktivieren und die Preisentwicklung aufrufen.

snip-me.de WebApp starten

6 Tipps für sicheren Online-Einkauf

Wir kaufen immer mehr im Internet ein. Gemäß einer Erhebung des Forbes Magazine summiert sich der Internethandel bis Ende 2013 auf eine Billion US-Dollar. Und wo viel Geld fließt, tummeln sich auch immer mehr Betrüger.

Die Verluste durch Online-Betrug von 2001 bis 2012 (Quelle: Joshua Enders)

Ein Bericht von CyberSource (VISA) beziffert allein die Verluste in Nordamerika auf 3,5 Milliarden Dollar im Jahr 2012. Ein weiterer Bericht von JP Morgan kommt zu dem Schluss, dass das Phänomen immer mehr um sich greifen wird.

Die feine Linie zwischen Betrug und Selbstüberschätzung

Die Cyberkriminalität, die es auf unser Portemonnaie abgesehen hat, bedient sich vielerlei Tricks. Das reicht vom Diebstahl persönlicher Informationen durch E-Mails – Phishing – bis hin zu Umleitung auf gefälschte E-Commerce-Websites – das so genannte Pharming.

Pharming: Der Angreifer modifiziert (“vergiftet”) den Adress-Server (1). Wenn der Benutzer eine Seite (2) lädt, wird eine gefälschte anstelle der echten Webseite dargestellt (3).
(Quelle: Palizine)

Das Geld geht aber nicht allein durch Betrügereien verloren, sondern auch durch irreführende Werbung, Übertragungsfehler und Käufe aufgrund zu geringen Sachwissens.

Sechs Tipps für sorgenfreies Onlineshopping

Ob aufgrund schlecht gestalteter Online-Shops oder durch Betrüger – das Risiko, Geld zu verlieren ist allgegenwärtig. Doch sowohl die Browser, als auch die Websites selbst haben in Sachen Sicherheit und Zuverlässigkeit stark aufgerüstet.

Was man selber zur Sicherheit beim Online-Einkauf beitragen kann, haben wir in sechs kleinen Tricks zusammengefasst.

1. Mit PayPal oder Google Wallet bezahlen

Das Bezahlen mit Diensten wie PayPal und Google Wallet erspart Ihnen, jedes Mal Ihre Bankverbindung preisgeben zu müssen. Zudem ergreifen diese Dienste Maßnahmen zur Betrugsvorbeugung und holen im Fall der Fälle das Geld zurück.

PayPal fungiert als Vermittler auf Ihre Zahlungen und schützt Ihre Sicherheit (Quelle: PayPal)

Außerdem empfehlen wir eine EC-Karte zu verwenden, die einem Konto zugeordnet ist. Es ist nicht ratsam, die Hauptkarte für Online-Einkäufe nutzen.

2. Recherchieren Sie den Ruf des Online-Shops

Es lohnt sich, ein wenig über den Online-Shop nachzuforschen. Suchen Sie seinen Namen in Google und prüfen seine Reputation in WoT und SafeWeb. Diese zwei Dienste prüfen die Sicherheit von Websites.

Außerdem sollten Sie in der Fußzeile der Webseite prüfen, wo der Anbieter sitzt und welche Zertifikate er hat.

Wenn Sie zum ersten mal einen Shop besuchen, sollten Sie auf folgendes achten:

  • Aktuelle Kontaktdaten (Adresse, Telefon)
  • Support-Seite mit häufig gestellten Fragen
  • Links zu Informationen über das Unternehmen
  • Garantien und gesetzliche Bestimmungen
  • E-Commerce-Siegel, zum Beispiel VeriSign,TRUSTe, etc.

Diese Zertifikate sind ein gutes Zeichen. Klicken Sie darauf um ihre Echtheit zu prüfen. Einige Betrüger kopieren die Siegel ohne hinterlegten Link.

3. Verwendung eines sicheren, modernen und vor allem aktuellen Browsers

Um Betrügereien zu vermeiden, gibt Ihnen ein moderner Browser mehr Sicherheit als ein Antivirenprogramm. Google Chrome zum Beispiel entlarvt bösartige Seiten. Ebenso Internet Explorer 11 und Mozilla Firefox. Wenn Sie Ihre Einkäufe mit mobilen Geräten tätigen, stellen Sie sicher, dass Sie nicht gefälschten Apps auf den Leim gehen. Und überprüfen Sie, dass die Seiten, auf denen Sie Zahlungsdetails eingeben, ein Schloss vor der Adresse (HTTPS) anzeigt an.

Kontrollieren Sie immer wieder die Web-Adresse des Shops. Wenn sie ungewöhnlich oder verdächtig aussieht: nicht weitermachen. In den meisten Browsern können Sie für mehr Informationen einfach auf das Schloss-Symbol klicken.

4. Immer von einem sicheren Netzwerk aus einkaufen

Tätigen Sie nach Möglichkeit den Einkauf von zuhause aus und mit Geräten und Programmen, denen Sie vertrauen, zum Beispiel Ihrem Anrivirenprogramm und Browser. In öffentlichen Netzwerken tummeln sich jede Menge Gauner, die versuchen an fremde Daten zu gelangen.

Am sichersten ist immer noch ihr heimisches WiFi. Sichern Sie den Zugang, installieren Sie ein gutes kostenloses Antivirus-Programm und speichern Sie Quittungen und Bankverbindung in einem Passwort-Manager mit Verschlüsselung.

5. Preise und Zahlungsbedingungen vergleichen

Sind Sie sicher, dass Sie ein Schnäppchen machen? Vergleichen Sie Preise und Konditionen, zum Beispiel mit Google Shopping, Geizhals oder guenstiger.de und lesen Sie die Bewertungen zum Produkt, vor allem die negativen. Das könnte Aufschluss über die Zuverlässigkeit der Beschreibung geben.

Stores, die Google Shopping anzeigt, sind in der Regel zuverlässig

Preis und Bedingungen zu vergleichen ist für den Verbraucher generell immer ratsam. Und das Internet vereinfacht das ungemein. Aber auch bei Vergleichsportalen ist mitunter Vorsicht geboten. Manchmal sind die Preise veraltet oder zusätzlich anfallende Kosten sind nicht aufgeführt.

6. Klicken Sie niemals auf verdächtige Links

Wenn Sie nichts angefordert haben, dann klicken Sie nicht auf irgendwelche Links in E-Mails. Dieses ungeschriebene Gesetz schützt Sie vor unangenehmen Überraschungen zum Beispiel dem Datenklau Phishing.

Das ist nicht Amazon.co.uk! Sehen Sie sich immer die Adressen der Links an, ob sie auch das sind, was sie vorgeben zu sein.

Ein Onlineshop wird Sie kontaktieren, um Ihnen Quittungen oder Rechnungen zukommen zu lassen, aber nie, um Bankdaten oder Passwörter abzufragen. Das geschieht einzig auf der Webseite des Shops. Und was für E-Mails gilt, ist in gleicher Weise für soziale Netzwerke zu beachten.

Zu guter Letzt: Kaufen Sie mit Verstand und lesen Sie genau

Wenn es zu verlockend scheint, um wahr zu sein: Vorsicht. Wenn das Aussehen der Seite nicht ansprechend ist: Abstand nehmen. Wenn irgendetwas Zweifel aufkeimen lässt: Finger weg! Es könnte eine gefälschte Seite sein. Wenn Sie Zweifel haben, ist es besser, innezuhalten und nachzuforschen. Lesen, lesen und nochmals lesen. Und um absolut auf Nummer sicher zu gehen: alles aufbewahren – Belege, E-Mails und Screenshots. Wer weiß, es könnte eines Tages als Beweismittel dienen.

Originalartikel auf Spanisch von Softonic-Redakteur Fabrizio Ferri-Benedetti

Mehr zum Thema Sicherheit im Netz: