LibreOffice 4.3 unterstützt weitere Office-Dokumente und 3D-Modelle in Präsentationen

Die neue Version 4.3 des kostenlosen Office-Pakets LibreOffice für Windows und Mac unterstützt neue Dateiformate von Microsoft und Apple. In Präsentationen lassen sich jetzt auch 3D-Modelle einbauen und die Tabellenkalkulation wird übersichtlicher. Außerdem beseitigt LibreOffice 4.3 einige Fehler.

Unterstützung für noch mehr Dateiformate

LibreOffice 4.3 kann noch mehr Dokumente in unterschiedlichen Formaten verarbeiten. Neu ist die Unterstützung für Tabellen und Datenbanken aus Microsoft Works. Die verbesserte Zusammenarbeit mit OOXML-Formaten führt zu weniger Formatierungsverlusten und exakter Schriftdarstellung. Stile und Eigenschaften bleiben erhalten. Das OOXML-Format stammt ursprünglich von Microsoft, ist inzwischen aber ein offener Standard.LibreOffice 4.3 verbessert die Zusammenarbeit mit Microsoft Office und erlaubt 3D-Modelle in Präsentationen

Außerdem fügt LibreOffice 4.3 ältere Mac-Formate hinzu und kann jetzt mit Dokumenten aus ClarisResolve, MacWorks und SuperPaint umgehen. Die Kommentarfunktion für Dateien im Format DOC, DOCX, ODF und RTF ist ebenfalls überarbeitet worden.

Tabellenkalkulation und Präsentationen

Die Tabellenkalkulation verbessert die Darstellung durch farbliche Hervorhebung einzelner Zellen. Die Statusanzeige kann jetzt auch die Größe einer Zellenauswahl anzeigen und erleichtert damit das Arbeiten mit einer Auswahl.LibreOffice 4.3 verbessert die Zusammenarbeit mit Microsoft Office und erlaubt 3D-Modelle in Präsentationen

In Präsentationen lassen sich animierte oder statische 3D-Modelle einfügen, die Funktion ist aber Windows- und Linux-Nutzern vorbehalten. Eine Bibliothek hilft beim Konvertieren unterschiedlicher Formate.LibreOffice 4.3 verbessert die Zusammenarbeit mit Microsoft Office und erlaubt 3D-Modelle in Präsentationen

LibreOffice 4.3 beseitigt außerdem einige Fehler. Der wichtigste ist rund 11 Jahre alt und beschränkte die Länge eines Absatzes in Textdokumenten auf 16 Bit, was in etwa 65.500 Zeichen entspricht. Die Verdoppellung auf 32 Bit erlaubt jetzt mehr als zwei Milliarden Zeichen: Das Entwicklerteam spricht von Monsterabsätzen.LibreOffice 4.3 verbessert die Zusammenarbeit mit Microsoft Office und erlaubt 3D-Modelle in Präsentationen

Eine detaillierte Liste aller Neuerungen und Fehlerbehebungen findet sich in den Informationen zu Version 4.3. LibreOffice ist kostenlos für Windows, Mac und Linux erhältlich.

Quelle: LibreOffice | The Document Foundation

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Fünf Alternativen zu Microsoft Office

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Kostenlose Alternativen zu Microsoft Word

Microsoft Word gilt seit vielen Jahren als Standard in Sachen Textverarbeitung. Kaum ein Büro, das die Microsoft-Textverarbeitung nicht nutzt. Wer Kosten sparen will, oder sich auch aus anderen Gründen lieber kein Office-Paket zulegen möchte, steigt inzwischen guten Gewissens auf Open-Source-Programme um. Es gibt in diesem Bereich leistungsstarke Textverarbeitungsprogramme, die in der Regel auch vollständig kompatibel zum Marktführer Word sind.

Heraus ragt der Pioneer OpenOffice. Die kostenlose Alternative zu Microsoft Office kommt selbst in der jüngsten Betaversion stabil und äußerst leistungsfähig daher. Praktisch alles, was Microsoft Office kann, kann Open Office schon lange. Das Paket enthält fünf Programme, welche die gesamte Bandbreite in Sachen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Grafikerstellung und Datenbanken abgedecken. Darüber hinaus ist auch die PDF-Unterstützung ausgereift: Bei OpenOffice muss man nicht wie beim Konkurrenten Word auf kostenpflichtige Add-Ons zurückgreifen.

IBM Lotus Symphony enthält die wichtigsten Komponenten eines Office-Programms. Textdokumente, Tabellen und Präsentationen vereint das kostenlose Paket in einer Programmoberfläche. Die Freeware bildet im Büroalltag trotz gelegentlicher Aufhänger auch eine gute kostenlose Alternative zur Office-Suite von Microsoft.

AbiWord ist nicht nur mit Windows und Mac kompatibel, die Software kommuniziert auch mit Word Perfect und Palm OS. Funktionsmäßig reicht AbiWord zwar nicht an Word oder OpenOffice heran, für eine einfache Textverarbeitung reicht es aber. Ist einem die schlanke Software allerdings zu mager, stehen zahlreiche freie Plug-Ins für Zusatzfunktionen bereit.

Jarte basiert auf dem beliebten Text-Werkzeug WordPad von Microsoft. Das freie Textverarbeitungsprogramm setzt man sowohl vom PC als auch vom USB-Stick aus ein und öffnet damit alle Word-kompatiblen Dokumente auch unter Windows Vista. Zusätzlich zum beliebten WordPad enthält es eine eigene Korrekturfunktion und exportiert Texte auch als HTML- oder PDF-Datei.

Mac-Nutzer finden natürlich auch kostenlose Word-Alternativen, allen voran das Office-Paket Neo Office.  Die Software ist  momentan die umfangreichste und beste Alternative zum Office-Paket von Microsoft. Neo Office unterstützt inzwischen auch den Import von Bilddateien direkt aus der Kamera oder dem Scanner. Nicht selbstverständlich, aber sehr willkommen ist in Neo Office auch die Unterstützung von QuickTime-Videos.

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