PDF-Dateien verbinden – schnell und einfach

Die Vorschau-Anwendung von Mac OS X zeigt Bilder und PDF-Dokumente an. Unter der Haube stecken aber noch ein paar andere Talente: So lassen sich mit dem Programm zu Beispiel mehrere PDF-Dokumente zu einem einzigen verschmelzen.

Dazu geht man wie folgt vor: Zunächst öffnet man eine der zu verschmelzenden PDF-Dateien mit der Vorschau. In der Standardkonfiguration reicht dazu ein Doppelklick im Finder. Wenn die Seitenleiste mit der Thumbnail nicht zu sehen ist, aktiviert man diese im Menü Darstellung. Nun zieht man einfach die weiteren PDF-Dokumente per Drag&Drop aus dem Finder in die Seitenleiste. Bei Bedarf verschiebt man die Dokumente nun noch in die gewünschte Reihenfolge. Abschließend speichert man das neue PDF-Dokument unter einem beliebigen Namen.

Mit dem Handy chatten

Dank Internet ist Kommunikation heutzutage selbst bei weiten Entfernungen kein Problem mehr. Wer in Echtzeit kostenlos plappern möchte, nutzt Internet-Messenger. Das einzige Problem bei der Chatterei war bislang die fehlende Mobilität. Wer gemütlich reden oder Bildchen tauschen wollte, musste sich zwangsweise während der Gesprächsdauer an einem bestimmten Ort aufhalten.

Hier kommen nun die Handy-Messenger ins Spiel. Mit ihnen nutzt man die Vorteile der PC-Messenger in Sachen Kosten und Komfort, und erlangt gleichzeitig die Freiheit, bei ausreichender Netzabdeckung von jedem gewünschten Ort aus und sogar von unterwegs zu chatten. Continue reading “Mit dem Handy chatten”

Keine alte Schule: Spieleklassiker neu aufgelegt – Teil 2

Die Gesetzmäßigkeit der Fortschritts macht auch vor Computerspielen nicht halt: Getreu dem Motto “höher, schneller, weiter” kommen PC-Spiele inzwischen an Spielfilmqualität heran. Nichtsdestotrotz erfreuen sich Spiele-Klassiker nach wie vor großer Beliebtheit. Viele dieser Spiele sind Freeware. Zumeist wurde an dem Spielkonzept nur wenig verändert, in der Regel bekamen Grafik und Levels eine Frischzellenkur verpasst. Wir stellen die besten kostenlosen Klassiker-Klone vor:

Mit dem kostenlosen Scott’s Space Invaders kommt eine Variante des 1978 erschienenen Spielhallenklassikers Space Invaders auf den Rechner. Das Spielprinzip blieb unverändert: Mit der eigenen Weltraum-Kanone schießt man ein Bataillon gegnerischer Raumschiffe ab. Ziel des Spieles ist es, möglichst schnell das waagerecht hin- und herfliegende gegnerische Raumschiffgeschwader aus dem Weg zu räumen. Hin und wieder fallen Erweiterungen für das eigene Geschütz vom Himmel. Fängt man diese auf, so erhält man in Scott’s Space Invaders beispielsweise ein Schutzschild oder rüstet die Kanone zu einer Mehrschuss-Waffe auf. Continue reading “Keine alte Schule: Spieleklassiker neu aufgelegt – Teil 2”

Photoscape, Tutorial 1: Fotos mit wenigen Klicks bearbeiten

Das Programm Photoshop kennt fast jeder. Die Bildbearbeitungssoftware aus dem Hause Adobe ist sicher eine der besten ihrer Art. Zwei große Nachteile hat das Profi-Programm allerdings. Erstens – für den Durchschnitts-User sind viele Funktionen viel zu unübersichtlich oder schlichtweg nicht verständlich. Der zweite Negativ-Posten: Photoshop ist horrend teuer.

Der Otto-Normalfotograf ist mit kostenlosen Programmen meist schon gut bedient. Eine ausgezeichnete Freeware für Fotobearbeitung und mehr ist mit Sicherheit Photoscape. Die Anwendung bringt neben intuitiven Werkzeugen für Schnappschüsse auch einen GIF-Animator, Funktionen für Collagen und einen RAW-Konverter mit. Im ersten Teil unseres Tutorials schauen wir uns die Bildbearbeitung von Photoscape genauer an.

Photoscape startet stets mit der gleichen Oberfläche. Aus den zahlreichen Werkzeugen wählt man die Option Bildbearbeitung aus.

Anschließend startet die Fotobearbeitung der Software. Die Oberfläche des Programms gliedert sich in vier Teile: Rechts wählt man über eine Art Explorer-Ansicht das gewünschte Fotoverzeichnis aus, darunter zeigt die Software die Bilder in einer kleinen Vorschau an. Links erscheint das zu bearbeitende Foto, darunter greift man auf die einzelnen Werkzeuge zu.

Nun machen wir uns an die eigentliche Fotobearbeitung. Mit Hilfe kleiner Tabs greift man auf die verschiedensten Funktionen zu. Unter “Startseite” finden wir bereits die wichtigsten Werkzeuge, um unser Foto zu optimieren.

Schnell schneidet man das Bild auf die richtige Größe zusammen – Photoscape bietet voreingestellt Pixelwerte – oder legt einen Rahmen um das Foto. Auto-Kontrast und Auto-Level verbessern die Qualität mit einem Klick. Schlichtweg genial sind die Filter: Ganz schnell verwandelt man sein Foto in ein Kunstwerk. Hier einige Beispiele:

Filter “Reflection”: Mit einem Klick versieht Photoscape das Bild mit einem virtuellen Spiegel.

Filter “Ölmalerei”: Dieser Effekt verwandelt das Foto in ein mehr oder weniger kunstvolles Gemälde.

Filter “Welle”: Die Aufnahme erscheint wie von Wellen umspült.

Über das Tab “Objekt” fügt man Text oder sogar Sprechblasen in das Foto ein. Wer will, macht aus seinen Bildern so recht schnell eine Comic-Serie.

Über die Option “Bereich” bietet Photoscape praktische Werkzeuge für das Entfernen von roten Augen oder Leberflecken. Außerdem überzieht man hier das komplette Bild mit einem Mosaikeffekt.

Soviel zu den durchaus vielfältigen Bildbearbeitungsfunktionen. Wie man mit Photoscape animierte GIFs erstellt oder Bilder in viele Einzelteile zerlegt, erklären wir demnächst an gleicher Stelle. Die Version für USB-Sticks PhotoScape Portable kann man hier herunterladen.

Nicht nur für Linux-Fans: Das neue Ubuntu

Ubuntu-LogoSeit 2004 versorgen die Ubuntu-Entwickler ihre Nutzer alle sechs Monate mit einer neuen Version ihres Betriebssystems – und von Mal zu Mal wird es benutzerfreundlicher. Am 30. Oktober steht die Veröffentlichung des neuen Ubuntu 8.10, “Intrepid Ibex” (Unerschrockener Steinbock) genannt, an. Aber kann das kostenlose Linux-Derivat mit Windows konkurrieren? Wir haben uns die Beta-Version einmal genauer angeschaut.

Die auffälligste Neuerung ist das aktualisierte Design. Zusammen mit der aktuellen Version der GNOME-Desktopumgebung haben die Entwickler Ubuntu einen neuen Log-In-Bildschirm und ein neues Fenster-Design spendiert. Der gewohnten Übersichtlichkeit und betonten Einfachheit des Desktops tut das aber keinen Abbruch.

Im Gegenteil: Der Dateimanager Nautilus, das Pendant zum Windows-Explorer, erhält einige innovative Funktionen. Die neue Kompaktansicht und eine Tab-Funktion verschaffen zusätzlich Überblick. Alle Design-Einstellungen, vom Fensterrahmen über das Icon-Set bis hin zu erstaunlichen visuellen Effekten, passt man zudem zentral, schnell und unkompliziert an den persönlichen Geschmack an. Die große GNOME-Community versorgt Ubuntu am laufenden Band mit neuen Themes. Continue reading “Nicht nur für Linux-Fans: Das neue Ubuntu”

Futter für die Sidebar

 

Neulich haben wir hier auf OnSoftware sämtliche Unklarheiten in Sachen Widgets und Gagdgets beseitigt. Die Minianwendungen nisten sich bei Windows Vista in der Sidebar ein, bei Windows 7 überall auf dem Desktop. Die kleinen Programme liefern bestimmte Informationen auf einen Blick. Nach der Installation hat das Betriebssystem bereits einige der kleinen Helfer an Bord. Mehr als 450 Gadgets stellt Microsoft insgesamt bereit. Weitere dieser kleinen Schlaumeier stellen wir heute hier vor.

Wireless Network Meter

Das kostenlose Wireless Network Meter zeigt auf einen Blick Informationen über die drahtlose WLAN-Verbindung eines Computers an. Der kleine Helfer informiert über interne und externe IP-Adresse, die SSID-Nummer, Art der Verbindung, Signalstärke und Bandbreite. Den Verlauf der Verbindungsstärke präsentiert die Freeware in einer Grafik. Bei Bedarf wählt man eines von mehreren Netzwerken aus und ändert die Farben.

Multi-Meter (Quad Core)

PCs mit so genannten Quad-Core-Prozessoren verteilen die Arbeitslast auf vier eigenständige Rechenkerne. Das kostenlose Gadget Multi-Meter (Quad Core) überwacht die Arbeit der vier Computergehirne. Die Software stellt in einer Grafik die Arbeitslast der vier Prozessoren separat dar, und zeigt dazu den verfügbaren und den belegten RAM-Arbeitsspeicher an. Auch hier passt man die Farben bei Bedarf an. Continue reading “Futter für die Sidebar”

Schlanke Programme: Die Kunst des Stutzens

¡Bonsai!

Nicht alle Programme bieten bei der Installation die Option, einzelne Funktionen zu deaktivieren. Selbst wenn die Möglichkeit besteht, garantiert dies nicht unbedingt weniger Speicherbelegung oder flotteres Arbeiten. Es gibt Anwendungen, die sich wie eine Termitenplage auf der Festplatte ausbreiten. Dagegen ist man als Nutzer einfach machtlos, falls man dem Software-Monster nicht sofort eine Schlankheitskur verpasst. Das klingt nach Schönheits-OP und läuft ähnlich wie eine Fettabsaugung im Code ab.

Eine ganze Reihe an Werkzeugen reduzieren die Größe der installierten Programme ohne Qualitätsverluste oder helfen lahmer Software auf die Beine. Darüber hinaus gibt es oft inoffizielle Light-Versionen bekannter Programme. Das Ziel dabei ist immer gleich: Das gleiche Programm arbeitet nach der Schlankheitskur mit weniger Aufwand.

Jedes Hilfsprogramm agiert dabei auf unterschiedliche Weise. Monolingual für Mac OS X beispielsweise löscht alle nicht benutzten Sprachdateien, während Sweepi für Windows das Gleiche mit den temporären Dateien tut. Wirklich verzweifelte Nutzer löschen bei Bedarf gleich ganze Programmteile wie unerwünschten Hilfen, Beispiele oder andere Zusatzkomponenten ohne direkten Zugriff. Dafür nutzt man am besten die bewährten CCleaner oder FileMaid.

Aber nicht immer sind drastische Maßnahmen wie Löschen oder Zerstückeln nötig. Viele EXE-Dateien können mit Programmen wie UPX verkleinert werden, das den binären Code regelrecht zusammenfaltet. Continue reading “Schlanke Programme: Die Kunst des Stutzens”

Anders einkaufen: Online-Shoppen mit gutem Gewissen

Es gibt Software, die hat die Welt verändert. Windows beispielsweise hat das Leben der Menschheit mit Sicherheit stark beeinflusst. Doch kann eine Software die Welt auch zu einem besseren Ort machen und Not lindern? Mit diesem hohen Ziel haben zwei Dänen vor ein paar Jahren das Projekt aGoodCause.com ins Leben gerufen. Die Idee: Jeden Online-Kauf zu einer kleinen Spendenaktion machen.

Jonathan Løw und Mads Ellegaard entwickelten dafür die Software AidMaker. Sobald diese Anwendung auf einem Rechner installiert ist, wird der User beim Shopping im Internet zum Wohltäter. Je nachdem, wo man einkauft, spendet der jeweilige Shop einen Teil des eingenommenen Geldes an eine Hilfsorganisation. In Deutschland hilft aGoodCause.com Organisationen wie dem Deutschen Kinderhilfswerk, der UNO-Flüchtlingshilfe oder der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Mittlerweile unterstützen so etablierte Anbieter wie Amazon, Apple, eBay oder Skype das Anliegen von aGoodCause.com (in Deutschland: www.einegutesache.de) und reichen einen Teil ihrer Einnahmen weiter. OnSoftware hat aGoodCause-Sprecher Peter Kærgård Jensen zu den Einzelheiten des mittlerweile ziemlich erfolgreichen Projekts befragt.

OnSoftware: Wie und wann ist denn die Idee zu aGoodCause.com und Aidmaker entstanden?
Peter Kærgård Jensen: aGoodCause.com wurde 2004 von den dänischen Unternehmern Jonathan Low and Mads Ellegaard gegründet. Die Mutter von Mad litt zu diesem Zeitpunkt unter einer Hirnblutung. Als Jonathan dann Mad anrief, um mit ihm dieses Online-Projekt zu starten, war dieser gleich begeistert.

Viele Leute reden darüber, die Welt verändern zu wollen. Wir haben es für jeden ermöglicht, die Welt zu verändern – während des Online-Shoppings. aGoodCause.com begann mit der Idee, ohne Zusatzkosten Gutes zu tun, während man online einkauft. Die Unternehmen spenden das Geld, aber der User entscheidet, wo das Geld hingeht. Continue reading “Anders einkaufen: Online-Shoppen mit gutem Gewissen”

Das muss auf den Rechner: Aktuelle Software-Tipps 1

Es scheint fast, als hätten sich die Hersteller Adobe und Microsoft diese Woche abgesprochen: Zuerst veröffentlichte Adobe die finale Version des Flash Player 10, fast zeitgleich zauberten die Microsoft-Entwickler die neue Silverlight-Software aus dem Hut. Der neue Adobe Flash Player gehört sicherlich zu den absoluten Pflicht-Downloads, während das Microsoft-Pendant trotz massiver Werbung bisher nicht über einen Randgruppen-Status hinauskommt.

Empfehlen können wir diese Woche auch die Freeware Portable Artweaver. Virtuelle Schmierfinken können sich mit dem kostenlosen Malprogramm so richtig austoben. Von Kreidestift über Schwämme bis hin zu Kohle, Ebenen und Filtern bringt Portable Artweaver alle notwendigen Werkzeuge für PC-Künstler mit. Schönes Plus: Die Software startet direkt vom USB-Stick ohne Installation.

Mac-User werden an dem kostenlosen Game Robombs ihren Spaß haben. Wie im Klassiker Bomberman sprengt sich der Spieler in Robombs seinen Weg durch ein Labyrinth. Das Besondere: Im Gegensatz zum Original bewegt man seine explosive Spielfigur durch eine 3D-Landschaft. Windows-User klicken hier.

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