Google Kalender mit iCal synchronisieren

Mit der Online-Anwendung Google Kalender verwaltet man Termine sehr einfach. Nichtsdestotrotz greifen wohl die meisten Mac-Nutzer lieber zu dem mit Mac OS X mitgelieferten iCal. Zum einen hat man so Zugriff auf den Kalender, wenn man nicht online ist. Zum anderen sind Offline-Anwendungen ihren Online-Pendants schon noch in einigen Dingen voraus. So integriert sich iCal logischerweise besser in Mac OS X und bietet zudem die intuitivere Benutzeroberfläche.

Hat man seinen Mac aber einmal nicht dabei, zeigen sich wieder die Vorteile der Online-Lösung. Ein internetfähiger Rechner oder auch ein Mobiltelefon findet sich schließlich fast überall. Die Lösung des Problems: Die beiden Kalender müssen synchronisiert werden. Aber wie? Erfreulicherweise bietet Google – wie für so vieles – auch dafür eine Lösung an. Seit einiger Zeit unterstützt der Google Kalender nämlich das so genannte CalDAV-Protokoll. Dieses versteht auch iCal. Um die beiden zu synchronisieren, geht man wie folgt vor. Continue reading “Google Kalender mit iCal synchronisieren”

Ein Gadget ist ein Widget ist ein Gadget ist ein Widget

WidgetNeulich in der Redaktion: Emsige Betriebsamkeit auf allen Betriebssystemen. Im Schweiße unseres Angesichts Programme testen. Und wieder einmal haben wir dabei etwas dazugelernt: Ein Gadget ist ein Widget, doch ein Widget ist kein Gadget. Oder etwa doch? Der Reihe nach.

Vor nicht allzu langer Zeit, wir schreiben das Jahr 2005, bringt die Firma Apple das Betriebssystem OS X 10.4 auf den Markt. Ein Highlight von Mac OS X sind kleine, bunte Minianwendungen, die auf einen Blick ganz bestimmte Informationen darstellen. Im Hause Apple tauft man diese Progrämmchen auf den Namen Widget (Foto rechts). Knapp zwei Jahre später erblickt das neue Betriebssystem der Konkurrenz das Licht der Software-Welt: Windows Vista. Microsoft verpasste der so genannten Sidebar kleine, bunte Minianwendungen und nannte die Dinger Gadget (Foto links unten).

Wer will denn heute, bei all dem Fortschritt, noch Widgets haben, hatte man sich vermutlich in der Kreativ-Abteilung des Softwareriesen gedacht. Dass ein Gadget bisher für ein technisches Werkzeug oder Gerät mit cleverer oder bisher so nicht bekannter Funktion und einem in der Regel außergewöhnlichen Design stand, war schnurzegal. Dass Funktion und Aussehen von Widget und Vista-Gadget im Grunde die gleiche sind, wohl auch. Continue reading “Ein Gadget ist ein Widget ist ein Gadget ist ein Widget”

SIT und SITX-Archive entpacken

Mac-Nutzer melden sich häufig bei OnSoftware, weil sie Programme im SIT oder SITX nicht ausführen können. Das ist soweit auch nicht verwunderlich, da es sich bei diesen Formaten mitnichten um ausführbare Programme handelt. SIT sowie SITX sind Packformate, die früher auf dem Mac mehr oder weniger Standard waren. Diese Archive erstellt man mit dem Program StuffIt. Da Apple lange den StuffIt Expander – den dazugehörigen Entpacker – mit der Mac-OS-X-Standardinstallation mitlieferte, ließen sich SIT und SITX problemlos entpacken.

Seit Mac OS X 10.4 Tiger gehört der StuffIt Expander aber nicht mehr zum Lieferumfang. So steht man erstmal dumm da, sollte einem doch einmal eines der recht selten gewordenen Installationsarchive in diesem Format über den Weg laufen. Ein Problem das sich erfreulicherweise mehr als einfach lösen lässt. Dazu lädt man den StuffIt Expander einfach hier herunter und installiert das Programm auf dem System. Danach entpacken auch Mac OS X 10.4 Tiger und 10.5 Leopard die Formate SIT und SITX problemlos.

Kostenlos und stark verbessert: OpenOffice 3.0

Nach mehreren öffentlichen Beta-Versionen und vier so genannten Release Candidates hat die Warterei ein Ende: Der Generationswechsel bei dem kostenlosen Office-Paket OpenOffice ist vollzogen. Wer Glück hatte und früh genug von dem freudigen Ereignis erfuhr, konnte auf der Internetseite des Open-Source-Projekts nicht nur die neue Programmversion auf den eigenen Rechner laden, sondern auch jede Menge Zusatzinformation abrufen. Im Laufe des Tages war damit Schluss: Die Webpage ging ob des großen Erfolges in die Knie. Inzwischen ist wieder eine Notversion der Seite erreichbar.

Nachdem bereits die Generation 2 der Programmsammlung je nach Angaben zwischen drei und 15 Prozent Marktanteil für sich gewinnen konnte, wird sich der Erfolg mit OpenOffice.org 3 wohl fortsetzen. Die Entwickler haben den Funktionsumfang deutlich erweitert, so dass sich OpenOffice nur noch um Nuancen von kostenpflichtigen Bürosoftware-Sammlungen wie Microsoft Office oder SoftMaker Office unterscheidet. Continue reading “Kostenlos und stark verbessert: OpenOffice 3.0”

Packen was das Zeug hält: Kostenlose Alternativen zu WinZip und WinRAR

Packsoftware gehört zur Grundausstattung eines Rechners. Wer früher auf mehreren Disketten gepackte Programme  installieren wollte, kam an WinZip nicht vorbei. Doch auch in Zeiten von Massenspeichern und dicken DSL-Leitungen sind Packprogramme immer noch nützlich. Das zeigt sich vor allem beim Versand von E-Mails.

Zum einem sparen gepackte Daten immer noch Platz. Wer mal schnell die letzten Urlaubsvideos an seine Freunde verschicken will, sollte auf jeden Fall zu einem Packprogramm greifen. Ein weiterer Vorteil: In einen gezippten Ordner kann man mehrere Dateien stecken und so das ganze Paket auf einmal versenden. Außerdem versieht man mit den meisten Packprogrammen die Datei mit einem Passwort – so geht man ganz sicher, dass der Inhalt in die richtigen Hände gelangt.

Oder schon mal versucht, mit Microsoft Outlook eine .exe-Datei zu versenden? Wird nicht funktionieren, der E-Mail-Client blockt nämlich .exe-Dateien beim Empfang und Versand – aus Sicherheitsgründen. Ist die EXE aber in einem Ordner verpackt, verschickt und empfängt Outlook auch diese Daten.

Neben den Platzhirschen Winzip und WinRAR tummeln sich mittlerweile eine ganze Menge kostenlose Packprogramme für die verschiedensten Formate auf dem Softwaremarkt. OnSoftware stellt die besten Freeware-Packer vor: Continue reading “Packen was das Zeug hält: Kostenlose Alternativen zu WinZip und WinRAR”

Windows: Ich mache was, was du nicht willst

Das Betriebssystems eines neuen Computers macht immer erst einmal das, was es will. Der Anwender verbringt in der Anfangsphase der neuen Beziehung Mensch-Maschine zunächst viel Zeit damit, der Software klar zu machen, wer der Herr oder auch die Frau im Hause ist.

Besonders nervig wird es immer dann, wenn das Betriebssystem Microsoft Windows ungefragt Hinweise gibt oder Dinge tut, die so gar nicht nach dem Geschmack des Nutzers sind. Drei nervige Funktionen stellt man mit nur wenigen Klicks dauerhaft ab – wenn man denn weiß, wo diese verflixten Optionen versteckt sind.

  • Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden. Windows zeigt standardmäßig die Endungen von Dateien wie JPG, EXE oder MP3 nicht an. Der Grund dafür bleibt ein Rätsel. Vielleicht glaubt man im Hause Microsoft ja, dass die Darstellung im Windows-Explorer dann übersichtlicher ist Für viele Anwender ist aber genau das Gegenteil der Fall. Abhilfe schaft man, in dem das Häkchen vor der Option Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden entfernt. Dorthin gelangt man über Start/Systemsteuerung/Ordneroptionen.
  • Ähnliche Elemente gruppieren. Eine weitere Eigenschaft, die auf den Ordnungsdrang von Windows zurückzuführen ist. Spätestens nach dem dritten geöffneten Explorer-Fenster legt das Betriebssystem in der Taskbar eine Gruppe an, in der diese Fenster zusammengefasst sind. Das spart zwar Platz, geht aber zweifelsohne auf die Produktivität. Wer Schnelligkeit dem Gruppenzwang vorzieht, der begibt sich über einen Rechtsklick auf den Start-Button in das Menü Eigenschaften von Taskleiste und Startmenü. Dort nimmt man dann den Haken vor der Option Ähnliche Elemente gruppieren heraus.
  • Nicht verwendete Symbole vom Desktop entfernen. Eine ebenfalls großartige Funktion. Alle zwei Monate erinnert uns Windows daran, dass wir auf unserem virtuellen Schreibtisch Symbole abgelegt haben, die wir nicht nutzen. Wer keine Lust hat, auf Windows-Befehl sein Kinderzimmer aufzuräumen, der klickt mit der rechten Maustaste an einer beliebigen Stelle auf den Desktop. Über Eigenschaften und die Untermenüs Desktop/Desktop anpassen gelangt man an die Option Desktop jetzt bereinigen. Wie in den beiden oben geschilderten Fällen nimmt der Anwender hier das Häkchen heraus und bleibt ab sofort von elterlichen Ratschlägen verschont.

Via OnSoftware.

Tuning für den Firefox Teil 2: Neues Outfit

Welche Plug-Ins man auf jeden Fall in seinen Firefox-Browser packen sollte, haben wir hier vorgestellt. Neben funktionellen Add-ons bietet der Mozilla-Browser auch unzählige verschiedene Oberflächen. Alternativen zu dem doch etwas biederen Standard-Theme gibt es zahlreich im Netz.

Neben kostenlosen Outfits, die an Windows Vista oder Mac erinnern, findet der Firefoxfreund auf der offiziellen Add-on-Seite so kuriose Dinge wie ein Simpson-Theme, ein NASA-Theme oder auch das mit Verkehrsschildern geschmückte TrafficFox Theme.  Allerdings ist nicht alles Gold was glänzt. Viele Oberflächen, wie beispielsweise das Walnut-Theme, haben eher Trash-Charakter denn Ausstrahlung.

Aber zum Glück gibt auch Perlen unter den Firefox-Designs. Mit unseren Lieblings-Themes macht man stilsicher Freunde und Bekannte neidisch: Continue reading “Tuning für den Firefox Teil 2: Neues Outfit”

Das Vier-Giga-Byte-Problem

Vor knapp 20 Jahren zog einer meiner damaligen Kollegen den Neid der kompletten Redaktion auf sich. Der Technik-Freak hatte in seinem pfeilschnellen 486er PC die üblichen acht Megabyte Arbeitsspeicher (MB) auf unglaubliche 16 MB verdoppelt. Voller Stolz ließ uns “Mr. RAM” dann wissen: “Also wenn ihr mal was Großes zum Umwandeln habt, gebt es mir. Da schmeißen wir die Kiste abends an und schon am nächsten Morgen ist die Datei dann fix und fertig gerendert”.

Im Laufe der Jahre ist einiges passiert. Vor allem der Hunger der Betriebssysteme nach Arbeitsspeicher ist ständig gestiegen. Da ist es umso erfreulicher, dass RAM immer preiswerter wurde. Heutzutage wird ein Rechner ganz selbstverständlich mit mindestens zwei Gigabyte (GB) ausgeliefert. Geht es allerdings in Richtung vier GB, so stellt sich die Frage, warum denn dieser flüchtige Speicher nicht vollständig genutzt oder angezeigt wird.

Unterscheiden muss man grundsätzlich zwischen einem 32 Bit und einem 64 Bit Betriebssystem. Und auch die verwendeten Anwendungen spielen eine Rolle. Einem einzelnen Programm kann man unter einem 32-Bit Betriebssystem maximal zwei GB Arbeitsspeicher zuweisen. Läuft das Betriebssystem mit 64 Bit, so ist bei vier GB Schluss.

Letztlich entscheidend ist jedoch die Tatsache, wie viel Arbeitsspeicher das Betriebssystem überhaupt verwalten kann.  Und da liegt die Grenze bei 32-Bit Betriebssystemen eben bei den ominösen vier GB. Continue reading “Das Vier-Giga-Byte-Problem”

GPS-Fieber und Handys: Onlineportale für GPS-Tracks

Erschwingliche GPS-Empfänger gibt es zwar schon seit Jahren. Seit aber mobile Geräte wie Handys und PDAs zunehmend mit GPS-Empfängern ausgestattet und auch Onlinekarten billig oder umsonst zu haben sind, boomt die private Nutzung der GPS-Techniken in der Freitzeit.

Inzwischen gibt es zahlreiche Online-Communities, die GSP-Tracks austauschen und zum Download anbieten. Gerade für Urlaub und Sightseeing und bei allen möglichen Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Radfahren bieten GPS-Tracks viele Vorteile gegenüber konventionellen Karten und Wanderkarten.

Wer es schafft, die heruntergeladenen Routen korrekt auf einer Karte zu zeigen, kann dann bei der Wanderung bequem das eigene Handy oder PDA als Wegweiser benutzen. Nicht immer allerdings stimmen die GPS-Daten: Abweichungen von mehreren Dutzend oder sogar Hunderten von Metern sind dabei nicht ungewöhnlich. Doch selbst bei technisch korrekten Tracks oder genauen Wanderkarten passiert es immer mal, dass zwischen dem Zeitpunkt der Erfassung und dem der eigenen Wanderung beispielsweise ein Steinschlag einen Weg unpassierbar gemacht hat. Von solch kleineren Problemen abgesehen, bieten GPS-Dienste und vor allem die Vielfalt an Touren und Bildfolgen ein riesiges virtuelles Fenster in die Welt. Continue reading “GPS-Fieber und Handys: Onlineportale für GPS-Tracks”

Lauschangriff auf chinesische Skype-Nutzer

Dass in China der Staat die Internetuser überwacht, ist ja ein offenes Geheimnis. Nach Yahoo, Google und Microsoft hat es nun auch Skype erwischt. Nach einem Bericht der kanadischen Forschergruppe Citizen Lab wurden in nur zwei Monaten 166.000 Nachrichten des chinesischen Ablegers TOM-Skype einfach zensiert. Texte mit regimekritischen Reizwörtern wie “Unabhängigkeit Taiwans”, “Demokratie” und neuerdings auch “Milchpulver” bleiben im Raster der Zensoren hängen. Die Benutzerinformation der Nachrichtenschreiber werden auf bestimmten Servern gespeichert. Wem diese Server gehören, konnten die Forscher von Citizen Lab nicht feststellen. Allerdings gehen die Kanadier davon aus, dass die Server dem Unternehmen TOM gehören und unterstellen dem chinesischen GPS-Hersteller eine Zusammenarbeit mit der chinesischen Polizei.

Vertreter von Skype versuchen sich nun in Schadensbegrenzung und schieben die Schuld auf den chinesischen Geschäftspartner TOM. Auf der Firmenseite von Skype verteidigt Vorsitzender Josh Silverman seine Firma und rechtfertigt das Verhalten von TOM mit den folgenden Worten: “Es ist ja öffentlich bekannt, dass in China Zensur existiert und dass die chinesische Regierung Kommunikationsmittel nach innen und außen überwacht…TOM, wie jeder Kommunikations-Provider in China, hat die Verpflichtung, dazu konform zu arbeiten, um überhaupt in China funktionieren zu können.” Auf gut Deutsch gesagt: Wir wissen, dass unsere User in China ausspioniert werden, aber uns trifft keine Schuld, weil wir können es ja nicht ändern.

Bisher galt Skype als sehr abhörsicher und vertrauenswürdig. Inwieweit wirkt sich der Abhörskandal in China negativ auf Skype aus? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.