So wird man Metadaten aus Dateien los

Wir alle tun es fast jeden Tag: Per E-Mail schicken wir Dateien an Dritte. In den seltensten Fällen denken wir jedoch daran, dass in den Dateien so genannte Metadaten enthalten sind. Das sind Informationen wie beispielsweise Titel, Kategorie, Kommentare oder der Name des Autors. Oft sind Textverarbeitungsprogramme genau wie Digitalkameras so eingestellt, dass jede Datei mit einer Fülle von Infos versehen wird. Hin und wieder möchte man jedoch nicht ganz so viel von sich preisgeben. So wird man die Daten unter Windows Vista los:

In einem ersten Schritt klickt man mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Datei. Dann wählt man Eigenschaften aus und klickt auf das Untermenü Details. Als nächstes klickt man auf Eigenschaften und persönliche Informationen entfernen. Es erscheint ein Auswahlfenster mit der Option Folgende Eigenschaften aus dieser Datei entfernen. Je nach Wunsch entfernt man nun einzelne oder alle Komponenten. Dafür aktiviert man die zu löschende Beschreibung manuell mit einem Häkchen oder klickt die Option Alle auswählen an. Drückt man dann die virtuelle Taste OK, ist die Datei von den Zusatzinformationen befreit.

Olympische Spiele im Internet verfolgen

Am Freitag, 8. August, beginnen die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking offiziell. In Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen alle Spiele per ARD, ZDF, ORF und SFF ins heimische Wohnzimmer. Wer allerdings während des Turniers im Ausland unterwegs ist, schaut möglicherweise in die schwarze Röhre. Denn nicht in allen Ländern werden alle Events des Sport-Großereignisses im Free-TV übertragen. Sind jedoch Laptop und Internet vorhanden, entgeht auch dem Olympia-Fan auf Reisen kein einziger Wettbewerb. Für den Live-Stream aus dem Netz eignet sich vor allem die kostenlose Windows-Software TVU Player. Das Programm funktioniert wie ein kleiner Fernseher, allerdings zieht die Anwendung die Inhalte aus dem Netz.

Die entsprechenden Sendungen und Sender wählt man direkt in dem TVU Player aus, oder sucht zusätzliche Fernsehstationen im Internet. Die Übertragungsqualität ist in den meisten Fällen überraschend gut. Mit ein wenig Glück findet man Sender, die in englischer Sprache ausstrahlen. Am größten ist das Angebot jedoch unter asiatischen Sendern. Hier ist vor allem der chinesische Staatssender CCTV5 hervorzuheben, der eine komplette Olympiaberichterstattung anbietet und direkt im TVU Player angewählt werden kann. Da bleibt es dem Nutzer dann selbst überlassen, ob man mit einem Grinsen im Gesicht dem chinesischen Kommentator zuhört, oder den Ton ganz einfach abdreht.

Eine weitere Alternative ist natürlich auch die kostenlose Peer-to-Peer-Software Zattoo (Win 2000&XP/Win Vista/Mac OS X). Nach der kostenlosen Registrierung stehen Windows- und Mac-Anwendern zahlreiche Fernsehsender zur Verfügung. Allerdings überträgt die Freeware immer nur das Angebot des jeweiligen Landes, in dem sich der Olympia-Fan befindet. So sieht man beispielsweise in Spanien nur spanische Sender und muss auf ARD & Co. verzichten.

Urlaub vom Internet?

Sommerzeit, Urlaubszeit. Viele von uns haben die Koffer bereits gepackt oder gar schon wieder ausgepackt. Wie war es denn oder wie wird es wohl werden? In den meisten Haushalten gibt es ja schließlich mindestens einen tragbaren Computer. Da ist die Verlockung groß, den Laptop mit in den Urlaub zu nehmen. Denn in fast allen Ferienorten gibt es Internetcafés und Hotspots, die meisten Hotels bieten ihren Besuchern Wlan-Netze. Also: Wie verbringen die OnSoftware-Leser wohl ihren Sommerurlaub? Computerfrei ganz ohne Upload, Download, E-Mail und Messenger oder eben doch mit alledem? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Firefox: Suchmaschinen hinzufügen und löschen

Der Internetbrowser Firefox kommt standardmäßig mit einer kleinen Auswahl an Suchmaschinen auf den Rechner. In dem Feld in der rechten oberen Ecke sucht und findet man mit Google, Yahoo, Amazon oder Wikipedia. Auf Wunsch passt man dieses Suchfeld mit wenigen Handgriffen an die eigenen Vorstellungen an.

Dazu klickt man in einem ersten Schritt auf den kleinen Pfeil links neben dem Suchfeld. In dem aufpoppenden Menü wählt man ganz unten die Option Suchmaschinen verwalten.

Nach einem erneuten Mausklick auf Weitere Suchmaschinen hinzufügen öffnet sich die Internetseite des Firefox-Entwicklers Mozilla. Dort steht eine umfassende Auswahl an alternativen Suchmaschinen bereit.


Nach einem Klick auf die virtuelle Taste Zu Firefox hinzufügen öffnet sich ein Dialogfenster. Auf Wunsch aktiviert man mit einem Häkchen das Feature Sofort verwenden und klickt anschließend auf Hinzufügen. Die neue Suchmaschine nistet sich dann in dem Firefox-Suchfenster ein und ist sofort einsatzbereit.

Die Reihenfolge der Suchmaschinen ändert man in dem Menü Suchmaschinen verwalten bequem per Drag&Drop. Dazu verschiebt man die Einträge mit der Maus an jede beliebige Stelle.

In dem selben Menü löscht man zudem nicht mehr benötigte Suchmaschinen. Der Anwender wählt den zu löschenden Suchmotor und klickt abschließend auf Entfernen.

Sommerfrische für den Desktop

Bildschirmschoner Illes BalearsEs ist Sommer und es ist heiß. Während sich viele von uns bereits in den Sommerurlaub verabschiedet haben oder in Kürze in südliche Gefilde aufbrechen, muss manch einer bei tropischen Temperaturen am Computer arbeiten. Mit drei kostenlosen Bildschirmschonern holt man sich zumindest virtuelle Sommerfrische auf den Desktop.

Der kostenlose Bildschirmschoner Illes Balears bringt die spanischen Lieblingsinseln der Beautiful Sunflowers ScreensaverDeutschen, Österreicher und Schweizer auf den Schreibtisch. Die Software zeigt im stetigen Wechsel Momentaufnahmen der vier im Mittelmeer gelegenen Baleareninseln auf dem Desktop. Während Mallorca, Ibiza und Formentera beeindruckende Strände auf den Schreibtisch zaubern, besticht Menorca mit der in feuerrotes Abendlicht getauchten Taula de trepucó.

Die Freeware Beautiful Sunflowers Screensaver bringt satt-gelb blühende Sonnenblumen auf den virtuellen Schreibtisch. Die kostenlose Software hat 15 Sommer-Motive an Bord. Das Programm blendet nahtlos und unaufhörlich einzelne Sonnenblumen und ganze Felder auf dem Desktop ein.Caribbean Dream 3 Bildschirmschoner

Der ebenfalls kostenlos angebotene Caribbean Dream 3 Bildschirmschoner versetzt den Anwender auf die andere Erdhalbkugel. Zwischen zwei Palmen baumelt eine einladende Hängematte. Im Hintergrund spiegelt sich die Sonne im kristallklaren Wasser der Karibik. Da stören selbst die in der Ferne über Pfahlbauten und Berge vorbeiziehenden Wolken nicht.

P.S.: Wem so gar nicht nach Sommer zumute ist, der holt sich mit der Shareware Rainy Screensaver virtuelle Regenschauer auf den Monitor.

Google startet Knol: Dünnere Luft für Wikipedia?

Vor wenigen Tagen hat der nimmermüde Internetkonzern Google sein neuestes Projekt vorgestellt. Unter dem Namen Knol startet Google seine eigene Wissensdatenbank. Im Gegensatz zu dem populären, auf Neutralität bedachten Wikipedia soll dort ein Lexikon von namentlich genannten Autoren entstehen, deren Texte durchaus subjektiv sein dürfen.

Hinzu kommen weitere Features, die in eine ganz andere Richtung als Wikipedia gehen. Auf Wunsch werden in den Texten Google AdSense-Anzeigen platziert, mit denen der Autor Einnahmen erzielt. Und während bei Wikipedia im Prinzip jeder an jeden Text Hand anlegen kann, entscheidet der Knolaner, ob Dritte den Artikel kommentieren oder verändern dürfen. Hat Google mit Knol einen Konkurrenten oder eine Ergänzung zu Wikipedia geschaffen? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Firefox 3: Download-Verlauf automatisch löschen

Nahezu jeder dritte Internetsurfer navigiert mit dem Webbrowser Firefox durch das WWW. Und natürlich laden wir auch jede Menge Dateien aus dem Netz auf die lokale Festplatte. Der Firefox hat standardmäßig einen Download-Manager an Bord, der sich nach dem erfolgreichen Herunterladen schließt. Allerdings dokumentiert der Webbrowser seine getane Arbeit, in einem Verlauf sind alle Downloads der letzten Zeit aufgeführt.

Diese History kann man manuell mit einem Klick auf Liste leeren entfernen. Selbstverständlich führt der Browser diese Reinigung auch automatisch durch.

Dazu begibt man sich über die Menüs Extras/Einstellungen in das Untermenü Datenschutz. Dort aktiviert man in der Sektion Private Daten die Option Private Daten löschen, wenn Firefox beendet wird. Dann klickt man auf die rechts daneben befindliche virtuelle Taste Einstellungen. In dem dann öffnenden Menü setzt man ein Häkchen in Download-Chronik. Auf Wunsch aktiviert oder deaktiviert man die dort angebotenen zusätzlichen Optionen. Startet man dann den Firefox nach getaner Arbeit erneut, ist die Download-History verschwunden.

Automatische Computer-Reinigung beim System-Start

Der Computer ist ein fleißiger Zeitgenosse. Immerzu und unaufhörlich wird irgendwo auf der Festplatte irgendetwas gespeichert: Temporäre Dateien, Verlaufslisten und so weiter. Das ist in vielen Fällen gar nicht mal verkehrt, doch oft sind diese Informationen schon Heute von gestern und machen nur noch eines: Den Rechner langsamer. Mit dem kostenlosen CCleaner schickt man nach nur zwei Klicks bei jedem Neustart ein porentief reinigendes Putzkommando über den Rechner.

Erster Schritt: Der Anwender klickt in dem Hauptmenü und dem folgenden Untermenü von CCleaner jeweils auf Einstellung. Dort aktiviert man mit einem Häkchen die Funktion Automatische Reinigung beim Bootvorgang.

In einem zweiten Schritt aktiviert man zusätzlich die Funktion Dateien aus dem Windows Temp Ordner nur löschen, wenn sie älter als 48 Stunden sind. Ab sofort reinigt sich der Computer dann bei jedem Hochfahren selbst.

So deaktiviert man die Vista-Benutzerkontensteuerung

Windows Vista hat eine Benutzerkontensteuerung an Bord. Die soll den Computer sicherer machen.  Doch wie so häufig bleibt auch dies nicht ohne Nebenwirkungen: Bei nahezu allen Eingriffen in das System poppt ein Fenster mit einer Sicherheitsabfrage auf. Effektives Arbeiten sieht anders aus, erfahrene Anwender schalten die Benutzerkontensteuerung ganz einfach ab.

Dazu begibt man sich in Systemsteuerung/Benutzerkonten/Benutzerkontensteuerung ein- oder ausschalten. In dem Menü nimmt man den Haken bei Benutzerkontensteuerung verwenden, um zum Schutz des Computers beizutragen, heraus und bestätigt den Vorgang mit OK.

Allerdings wären wir nun wieder bei einer weiteren Nebenwirkung angelangt. Denn ab jetzt erscheint eine neue Sicherheitsmeldung, die uns warnt, dass die Benutzerkontensteuerung deaktiviert ist. Doch auch dafür gibt es Abhilfe: Im Sicherheitscenter (Systemsteuerung/Sicherheit/Sicherheitscenter) klickt man auf Die Sicherheitscenter-Benachrichtigungsmethode ändern. In dem dann öffnenden Fenster wählt man entweder Keine Benachrichtigung senden, aber das Symbol anzeigen oder Keine Benachrichtigung senden und das Symbol nicht anzeigen, wobei die zweite Option nicht empfehlenswert ist.

Mittendrin statt nur dabei: Tour de France in Google Maps mitverfolgen

Die Tour de France, die vermutlich wichtigste Radsportveranstaltung der Welt, ist auch in diesem Jahr trotz des Dopingverdachts wieder ein Publikumsmagnet. Der Startschuss fiel in der vergangenen Woche in der im Nord-Westen Frankreichs liegenden Stadt Brest. Wer es von den Teilnehmern bis zum letzten Wettkampftag schafft, der hat dann in 22 Tagen rund 3.500 Kilometer auf dem Drahtesel abgestrampelt.

Begleitet wird die Tour de France auf Schritt und Tritt von ganzen Heerscharen von Journalisten. Und erstmals auch von Google Maps und der Street View Funktion wie Google im eigenen Blog berichtet.

Follow the Tour de France in Google Maps

Google hat die komplette Route der Tour de France 2008 vorab fotografiert und die Bilder in Google Maps eingefügt. Per Mausklick auf eine der Locations zoomt man in die Rennstrecke hinein und erfährt so viele zusätzliche Details zur Veranstaltung.