Wikipedia für iOS: Großes Update mit Editier-Funktion und Offline-Modus

Die Wikipedia-App für iOS hat ein großes Update erhalten und soll damit umfangreicher sein als die Anwendungen von Drittanbietern. Nutzer können jetzt Einträge direkt in der App bearbeiten. Außerdem erlaubt ein neuer Offline-Modus die Recherche auch ohne Internetverbindung.

Wikipedia für iOS präsentiert sich in der Version 4.0 mit einem komplett überarbeiteten Design. Aber auch auf der technischen Seite haben die Entwickler Verbesserungen eingeführt und die Anwendung deutlich beschleunigt. Damit lassen sich mit der offiziellen App Inhalte schneller und besser finden als mit Wikipedia-Apps von anderen Anbietern.

Artikel der Enzyklopädie lassen sich speichern, um sie im Offline-Modus ohne Internetverbindung zu lesen. Eine Liste der zuletzt gelesenen Einträge und ein Inhaltsverzeichnis für den aktuellen Beitrag verbessern die Übersicht und Navigation. Die Wikipedia-App ermöglicht auch den fließenden Wechsel zwischen verschiedenen Sprachen.Wikipedia für iOS: Großes Update mit Editier-Funktion und Offline-Modus

Wer einen Fehler entdeckt hat oder zu den Wikipedia-Redakteuren zählt, kann mit der neuen Version direkt in der App Einträge bearbeiten. Das Redigieren ist sowohl nach Anmeldung mit einem Konto als auch anonym möglich.

Die Wikipedia-App für iPhone, iPad und iPod Touch ist kostenlos, frei von Werbung und erfordert mindestens iOS 6. In Zukunft will die Wikimedia-Stiftung noch weitere Sprachen in der App einführen.

Quelle: Wikimedia Blog

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News des Tages: Shazam für Mac OS X, Office für iPad, FIFA 15-Trailer

Mit der kostenlosen App Shazam lassen sich jetzt auch unter Mac OS X Musiktitel erkennen, Microsoft aktualisiert Office für iPad mit der Möglichkeit zum PDF-Export und ein neuer Trailer zu FIFA 15 zeigt endlich Szenen aus dem Spiel – die News des Tages.

  • Shazam für Mac OS X: Die kostenlose App zur Erkennung von Musiktiteln ist für OS X erschienen und kann automatisch Songs bestimmen, die rund um den Mac zu hören sind. Shazam stellt alle wichtigen Informationen wie Titel, Künstler, Liedtext und Links zum Kauf bereit, außerdem steht ein Verlauf der nachgeschlagenen Lieder zur Verfügung.
  • BlackBerry Messenger für Windows Phone: Die Chat-App BlackBerry Messenger hat die Beta-Phase für Windows Phone verlassen und ist offiziell verfügbar. Die Benutzeroberfläche unterscheidet sich sehr von den Versionen für Android und iOS und bietet eine Dreiteilung in Chats, Feeds und Kontakte sowie die Möglichkeit, Chats direkt auf den Startscreen zu pinnen.
  • Facebook Internet.org-App: Facebook hat die eigenständige App zu Internet.org gestartet und bringt damit kostenlosen Internetzugang für Schwellenländer. Nutzer der App können umsonst auf einige Online-Dienste zugreifen, die speziell für Smartphones mit schwacher Hardware optimiert sind.

Updates

  • Office for iPad: Microsoft aktualisiert das Office-Paket für iPad und erlaubt in Word, Excel und PowerPoint den Export als PDF-Datei, auch ohne Office 365-Abo. Weiterhin zählen Werkzeuge zur Bildbeschneidung und die mögliche Verwendung von Schriften von Drittanbietern zu den Neuerungen.
  • Facebook Messenger für iOS: Kurz nach dem Zwang zur Verwendung der Messenger-App aktualisiert Facebook die iOS-Version und Android-Ausgabe. Bilder und Videos lassen sich jetzt im Vollbild-Modus betrachten, zahlreiche Verbesserungen beschleunigen außerdem die Anwendung.
  • Wikipedia für iOS: Wikipedia startet mit einer neuen Version der offiziellen iOS-App. Nutzer können jetzt auch Einträge bearbeiten und erhalten einen Offline-Modus für Zugang ohne Internetverbindung. Der Übergang zu anderen Sprachen ist nahtlos möglich, außerdem bietet die App einen Verlauf der zuletzt besuchten Einträge.
  • Twitter für Windows Phone: Ein großes Update für Twitter für Windows Phone verbessert das Teilen von Fotos. In einer Nachricht lassen sich mehrere Bilder einbinden und Kontakte markieren. Neu sind auch Fotos in Direktnachrichten sowie neue Buttons, um direkt in der Timeline mit Nachrichten zu interagieren.
  • Wunderlist-Update: Die To-Do-App Wunderlist hat eine große Aktualisierung erhalten. Neu in der Verison 3.0 sind ein flaches Design und die Echtzeit-Synchronisation von Aufgabenlisten.

Spiele

  • FIFA 15: Ein weiterer Trailer zu FIFA 15 zeigt die Ballkontrolle im Spiel und die Agilität der Fußballstars auf dem Platz. Im Video sind erstmals ausführliche Spielszenen zu sehen, die Fans einen Vorgeschmack auf di  neue Ausgabe der Fußballsimulation geben.
  • Die Sims 4: Electronic Arts bietet insgesamt dreizehn Extras, die sich in Die Sims 4 freischalten lassen. Voraussetzung ist aber der Besitz von Die Sims 3 und die Registrierung des Spiels bei Origin. Die Trophäen sollen die Gefühle und Persönlichkeit der Sims beeinflussen.
  • Team Fortress 2: Der Mehrspieler-Shooter Team Fortress 2 hat ein großes Update erhalten. Die kostenlose Aktualisierung behebt einige Fehler, bringt ein neues Musikstück und gleicht die Balance einiger Karten im Spiel aus.

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Erscheint der Ego-Shooter Destiny etwa mit einer vierten Klasse für die Spielfiguren?

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Internet.org: Facebook startet die App für kostenlosen Internetzugang

Facebook hat die eigenständige App zu Internet.org gestartet und bringt damit kostenlosen Internetzugang für Schwellenländer. Nutzer der App können umsonst auf einige Online-Dienste zugreifen, die speziell für Smartphones mit schwacher Hardware optimiert sind.

Die Internet.org-App startet zunächst in Sambia, soll in Zukunft aber auch in anderen Ländern Afrikas und dem Rest der Welt zur Verfügung stehen. Mit dem kostenlosen Zugang zu einem guten Dutzend Dienstleistern im Internet will Facebook das Netz für mehr Menschen öffnen. Zum Angebot zählen die Google Suche, Wikipedia, AccuWeather sowie Facebook und Facebook Messenger. Unicef, die Menschenrechtsorganisation Facts for Life, das Gesetzesportal eZeLibrary, die Mobile Alliance for Maternal Action und die Frauenrechtsapp WRAPP sind ebenfalls dabei sowie Job-Angebote von Kokoliko und Go Zambia Jobs. Das Angebot legt den Schwerpunkt auf die Verbesserung der Lebenssituation der Nutzer sowie den Kontakt zu anderen.Internet.org: Facebook startet die App für kostenlosen Internetzugang

Sollte sich die Anwendung als Erfolg herausstellen, will Internet.org das Angebot auf andere Länder ausweiten. Lediglich rund 30 Prozent der Weltbevölkerung haben Zugang zum Internet, dabei leben rund 85 Prozent in Gegenden mit Mobilfunkempfang. In Sambia arbeitet Internet.org mit Airtel zusammen, um die nötige Datenverbindung kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Die Internetabdeckung realisiert Internet.org unter anderem über Solardrohnen, die über dem Land kreisen. Für Partner und Sponsoren ist das eine günstige Alternative zu ansonsten erforderlichen geostationären Satelliten. Seit dem Start im Jahr 2013 konnte Internet.org wichtige Partner wie Nokia, Ericsson, Samsung, Opera, Mediatek und Qualcomm gewinnen.

Quelle: Internet.org | Facebook

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Besser suchen: Wenn Suchmaschinen nichts finden

Wer im Internet sucht, der findet mit Google. Der Marktanteil der US-amerikanischen Suchmaschine liegt in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei rund 90 Prozent. Wir Internet-Nutzer haben Google somit de facto zum Monopolisten gemacht. Warum eigentlich? Sind wir mit den Suchergebnissen so zufrieden, dass uns “nichts besseres” einfällt?

Große, eigenständige Suchmaschinen bietet Microsoft unter dem Namen Live Search und Yahoo! mit Yahoo! Suche an. AOL und T-Online lassen hingegen gleich Google für sich suchen. Die “großen Drei” unterscheiden sich am vor allem im Aussehen: Während die Google-Startseite den Internet-Nutzer von Anfang an äußerst schlicht zur Suche auffordert, bietet Live Search dies erst seit kurzem. Bei Yahoo sucht man in einem Rundumprogramm mit zahlreichen Zusatzangeboten, die mit “Suchen” rein gar zu tun haben. Continue reading “Besser suchen: Wenn Suchmaschinen nichts finden”