Quizduell: Die Fernseh-Show zur beliebten App startet doch noch mit App-Nutzern gegen Studiokandidaten

Aus dem beliebten Ratespiel Quizduell entwickelte sich eine Fernseh-Show, bei der die Kandidaten im Studio gegen App-Teilnehmer zu Hause antreten. Seit dem Start am 12. Mai 2014 hatte die Sendung aber mit technischen Schwierigkeiten gekämpft, die Einbindung der App war zunächst fehlgeschlagen. Nach dem ersten Erfolg am 21. Mai 2014 hat auch das Publikum Interesse an Quizduell im Fernsehen gefunden: Quoten und Beteiligung steigen.

Die ARD zeigt sich zufrieden mit der Resonanz und hat jetzt Zahlen zu den App-Teilnehmern der Show veröffentlicht. Am 27. Mai 2014 beteiligten sich bei jeder Frage durchschnittlich 230.000 Nutzer als Team Deutschland. Bei der entscheidenden letzten Frage verzeichnete Quizduell 290.000 Antworten über die App. Insgesamt gingen auf diesem Weg mehr als vier Millionen Antworten ein.

Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten und dem Quotentief zeigt man sich bei der ARD jetzt zuversichtlich. Ein Marktanteil von 8,8 Prozent des Gesamtpublikums liegt über der Quote, welche Verbotene Liebe sonst auf dem gleichen Sendeplatz erzielt. Der Koordinator des ARD-Vorabendprogramms, Frank Beckmann, wertet die hohe Beteiligung von App-Nutzern als wegweisend und will in Zukunft ähnliche mutige Konzepte wie die Quizduell-Show vorantreiben.

Am Freitag, den 30. Mai schließt der Sender die Quizduell-Testreihe mit einem Prominenten-Special ab. Persönlichkeiten wie Elton stellen sich den App-Nutzern vom Team Deutschland.

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Quelle: Pressemitteilung | Quizduell im Ersten auf Facebook

Stummschaltung für Twitter, Leaks zu Windows 9, High Life-Update für GTA V Online

Der Kurznachrichtendienst Twitter führt eine Funktion zur Stummschaltung anderer Nutzer ein, ein Leak-Spezialist aus China veröffentlicht Details zu Microsoft Windows 9 sowie Office 2015 und das Update The High Life für GTA V Online von Rockstar Games erscheint heute – der Nachrichtenüberblick.

  • Neue Twitter-Funktion bringt Stummschaltung: Der Kurznachrichtendienst Twitter startet eine neue Mute-Funktion sowohl für die Web-Version als auch die Android– und iOS-App. Andere Nutzer lassen sich jetzt stumm schalten. Dadurch verschwinden die entsprechenden Tweets aus der Timeline, eine Interaktion über Retweets und Direknachrichten bleibt aber möglich.
  • Windows 9 Leaks: Im April 2014 gab es bereits Gerüchte zu Windows 9, jetzt hat ein chinesischer Leak-Spezialist einen enthüllenden Screenshot veröffentlicht. Diese zeigen, dass Microsoft an einer mobilen und Server-Version von Windows 9 arbeitet. Ebenfalls in Arbeit sind Office 2015 und ein Abo-Betriebssystem Windows 365.
  • Hamburg gegen Google: Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) legt sich mit Google an. Streitpunkt ist der Schutz von Privatsphäre und persönlichen Daten. Das Unternehmen erstelle ohne Einwilligung umfassende Profile seiner Nutzer, so die Datenschutzbeauftragten. Sie wollen eine Änderung oder ein Bußgeld erreichen.

Updates

  • Mozilla Firefox Update-Routine: Aus Sicherheitsgründen will Mozilla Nutzer von alten Firefox-Versionen zum Update bewegen. Dazu ändert das Softwareunternehmen die Update-Routinen, um Nutzer veralteter Ausgaben des Browsers auf die Notwendigkeit zur Aktualisierung aufmerksam zu machen.
  • Google Hangouts: Google verbessert die Integration von Hangouts in der Web-Version von Gmail. Jetzt können Nutzer deutlich erkennen, welche Kontakte zum Chatten online sind. Außerdem stehen 80 verschiedene Emojis zur Auswahl, um anderen die aktuelle Gemütsverfassung anzuzeigen.

Spiele

  • GTA V Online Update: Heute erscheint das nächste Update für GTA V Online. Mit The High Life mischt der Hersteller Rockstar Games Los Santos mit neuen Straßenkreuzern und einer zusätzlichen Waffe auf. Weitere Neuerungen sollen für mehr Abwechslung im Spiel sorgen.
  • Panne zum Quizduell-Auftakt: Gestern ist die ARD-Show Quizduell mit Jörg Pilawa gestartet. Probleme entweder mit der Technik oder einem Hackerangriff verhinderten, dass die Studiokandidaten wie geplant gegen Online-Teilnehmer spielen konnten. Ob in der heutigen Ausgabe alles glatt läuft?
  • Red Dead Redemption PC-Version: Der Konsolentitel Red Dead Redemption zeigt sich auf der Kompatibilitätsseite von Microsoft. Dort listet das Unternehmen das Spiel als kompatibel mit Windows. Steht also nach langer Zeit eine Veröffentlichung der PC-Version bevor? Update: Inzwischen hat sich heraus gestellt, dass es sich um ein Versehen handelte.

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Quizduell, Eurosport, Shazam: Sicherheitslücken und Datenklau in fünf beliebten Apps

Das neutrale Testinstitut mediaTest digital aus Hannover hat fünf beliebte mobile Apps überprüft. Die Sicherheitsexperten haben die Anwendungen speziell im Hinblick auf Sicherheitslücken und Datenschutz untersucht und das Gefahrenpotential für private Nutzer und Unternehmen analysiert. Die Ergebnisse hat medaTest digital heute im Rahmen der CeBIT 2014 vorgestellt.

In einer groß angelegten Testreihe haben die Experten über 6.000 der beliebtesten Apps für Android und iOS untersucht. Hier die Ergebnisse fünf ausgewählter und bekannter Anwendungen in der Übersicht:

  • Shazam (iOS, Version 7.4.1): Die App zur Erkennung von Musiktiteln ist weit verbreitet. Sie identifiziert aber nicht nur Songs, sondern auch die eindeutige Gerätenummer (IMEI) und die Kennung der Netzwerkkarte (MAC-Adresse) und überträgt diese an Dritte. Dadurch können Gerät und Nutzer eindeutig ausfindig gemacht und im Netz verfolgt werden. In Kombination mit den Standortinformationen, die Shazam in verschlüsselter Form und mit hoher Frequenz sendet, kann ein detailliertes Profil des Nutzers erstellt werden. Die gewonnen Daten landen bei Werbenetzwerken und weiteren Empfängern. In der iOS-Version schickt Shazam auch noch die DFA-Nummer (Identifier for Advertisers) mit, eine spezielle Kennung zur Überwachung der Gewohnheiten von iPhone-Nutzern zum Anzeigen passender Werbung.
  • Quizduell (Android, Version 1.3.2): Das populäre Quizspiel kommuniziert rege mit Werbenetzwerken. Dabei wird nicht nur der unverschlüsselte Benutzername übertragen, sondern auch eine verschleierte Gerätenummer, weitere eindeutige IDs und sogenannte Hash-Werte gesendet. Diese Daten reichen aus, ein genaues Profil des Spielers zu erstellen. So können Nutzer wiedererkannt werden und ihr Verhalten verfolgt werden.
  • Eurosport (Android, Version 3.7.1): Benutzername und Passwort sind der beliebten Sport-App nicht so wichtig, denn sie werden ohne Verschlüsselung übertragen. Das stellt ein klares Sicherheitsrisiko dar. Andere Daten werden dagegen verschlüsselt gesendet, allerdings an Werbenetzwerke. Ungefragt überträgt die Anwendung IMEI, MAC-Adresse und Android-ID.
  • Hotel.de (iOS, Version 2.1): Die Anwendung des Hotel-Buchungsportals verstößt gegen das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Die App überträgt die kompletten Details von Buchungen und weitere personenbezogene Daten unverschlüsselt. Damit ist die Kommunikation ungeschützt vor Angreifern und Datensammlern.
  • The Wall Street Journal (Android, Version 2.4.0): Auch diese Anwendung gibt Anwenderdaten unverschlüsselt an ein Werbenetzwerk weiter. Die Übertragung gerätebezogener Informationen wie IMEI und Android-ID des Nutzers ermöglichen die Erstellung von Nutzerprofilen.

Die Experten sehen ihre Analyse als repräsentativen Querschnitt weit verbreiteter mobiler Anwendungen. Das Testinstitut mediaTest digital betont, dass die Problematik nicht nur Android und iOS, sondern auch Blackberry und Windows Phone betrifft. Von den über 6.000 analysierten Anwendungen sollen mehr als die Hälfte die beschriebenen oder ähnliche Sicherheitsprobleme haben.

Erst vor kurzem hatte die Stiftung Warentest fünf beliebte Messenger-Apps beurteilt und ähnlich kritisch eingestuft.

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Quelle: Pressebox