WhatsApp bleibt frei von Werbung

Der beliebte WhatsApp Messenger soll auch in Zukunft frei von Werbung bleiben. Dies hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg bekannt gegeben. Das soziale Netzwerk hat die Übernahme der Messenger-App am 7. Oktober 2014 offiziell abgeschlossen, zu einem höheren Preis als ursprünglich angekündigt.

Acht Monate nach Bekanntgabe der Übernahme von WhatsApp durch Facebook ist der Deal unter Dach und Fach. Während eines Besuchs in Indien hat Mark Zuckerberg sich kurz zur Integration von Werbung in WhatsApp geäußert. Facebook habe keine Pläne, die Messenger-App in der nächsten Zeit zu Geld zu machen.

Der endgültige Kaufpreis der Messenger-App hat sich am Ende um drei Milliarden US-Dollar erhöht. Wegen gestiegener Aktienwerte hat Facebook am Ende rund 22 Milliarden US-Dollar für WhatsApp ausgegeben. Mit seiner Stellungnahme hat Mark Zuckerberg vorerst Bedenken aus dem Weg geräumt, dass Facebook die zusätzlichen Kosten durch Werbe-Einnahmen in WhatsApp decken will.

WhatsApp finanziert sich momentan nur durch eine geringe Abo-Gebühr, die erst ab dem zweiten Nutzungsjahr fällig wird. Die ersten zwölf Monate sind kostenlos. Wir haben für Sie zusammengefasst, was die Übernahme durch Facebook für Sie bedeutet.

Quelle: Reuters

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Die Fitness-App Moves soll auch nach der Übernahme durch Facebook eigenständig bleiben

Das soziale Netzwerk Facebook übernimmt eine weitere Firma. Das Unternehmen hat den Kauf der Gesundheits- und Fitness-App Moves bekannt gegeben. Wie Instagram und WhatsApp auch soll Moves aber ein eigenständiges Produkt bleiben. Pläne zum Teilen von Nutzerdaten mit Facebook gibt es keine.

Moves ist ein Fitness-Tracker und zeichnet die Bewegungen des Nutzers auf. Auch außerhalb des Trainings erstellt die Anwendung ein Profil. Diese Daten bieten einen Einblick in die Gewohnheiten des Anwenders und helfen ihm so bei der Strukturierung des Alltags und der Umstellung auf gesündere Maßnahmen im täglichen Leben. Im Gegensatz zu Apps wie FitBit ist Moves also eine Art Tagebuch der Aktivitäten und des Bewegungsraumes.

Diese Fülle an personenbezogenen Daten wirft unweigerlich die Frage nach der Privatsphäre auf. Softonic-Redakteurin Zuzanna Blaszkiewicz hat mit Moves-Chef Sampo Karjalainen über den Schutz der Nutzerdaten der App gesprochen. Nach Aussage von Moves überträgt die Anwendung alle Daten verschlüsselt zu eigenen Servern. Ein Austausch mit Drittanbietern findet nicht statt. Karjalainen betont, dass Moves alle angemessenen Vorsichtsmaßnahmen für den Schutz von Anwenderdaten trifft.

Facebook hat noch keine Pläne für Moves bekannt gegeben. Die Bewegungsdaten von Nutzern sind aber auf alle Fälle für das soziale Netzwerk interessant. Mit der Funktion zum Check-In fragt Facebook schon jetzt den aktuellen Standort ab. Ausgiebige Daten zu den täglichen Gewohnheiten ermöglichen aber die noch gezieltere Ausrichtung von Werbeanzeigen.

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Quelle / Bild: Moves Pressemitteilung