So installieren Sie den CyanogenMod in 10 Minuten

Seit heute gibt es den CyanogenMod Installer als App für Android und PC. Das kleine Programm behebt zahlreiche Probleme bei der Installation der beliebten Android-Erweiterung und vereinfacht die Installation enorm. Softonic erklärt, wie man den CyanogenMod installiert.

UPDATE: Der CyanogenMod Installer ist Ende November aus dem Google Play Store geflogen. Die Installation ist mit einem Download der APK über den Hersteller dennoch möglich. Eine Anleitung dazu findet ihr hier.

Was brauche ich für die Installation des CyanogenMods?

Um den CyanogenMod Installer zu nutzen, müssen Sie das Programms zwei mal installieren. Eine Version installieren Sie auf dem PC und eine auf dem Android-Smartphone.

Darüber hinaus müssen Sie weitere Vorkehrungen treffen:

  • Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Telefon mit dem CyanogenMod Installer kompatibel ist. Eine aktuelle Liste aller kompatiblen Geräte finden Sie im CyanogenMod-Wiki.
  • Darüber hinaus benötigen Sie ein USB-Kabel, um das Smartphone mit dem PC zu verbinden.
  • Sie müssen installierte AntiVirus-Software deaktivieren, damit es nicht zu Problemen bei der Installation kommt.
  • Ihr Telefon muss voll aufgeladen sein.
  • WICHTIG: Erstellen Sie vorher ein Backup. Wie Sie eine Sicherheitskopie erstellen, erklären wir in unserem Artikel Fit für Android 4.4: So erstellen Sie ein Backup.
  • WICHTIG: Deaktivieren Sie die Zwei-Wege-Verifikation Ihres Google-Accounts. Ansonsten verlieren Sie eventuell den Zugriff auf Ihr Google-Konto.

1. CyanogenMod Android Installer installieren

Als erstes installieren Sie den CyanogenMod Android Installer auf Ihrem Smartphone. Den kostenlosen CyanogenMod Android Installer finden Sie im Google Play Store oder hier.

Nach der Installation wartet die App darauf, dass Sie das Smartphone mit dem PC verbinden. Warten Sie mit dem Verbinden bis Sie Schritt 2 ausgeführt haben.

2. Windows CyanogenMod Installer installieren

In einem zweiten Schritt installieren Sie den CyanogenMod Installer auf Ihrem Windows PC (Download CyanogenMod Installer für Windows). Die Software unterstützt Windows Vista, Windows  7 und Windows 8. Eine Mac-Version soll demnächst Folgen. Wichtig: Für den CyanogenMod Installer benötigen Sie Administratorrechte.

Die Installation der Software ist sehr einfach. Folgen Sie einfach den Anweisungen auf dem Bildschirm. Nach der Installation wartet CyanogenMod Installer auf eine Verbindung zu Ihrem Smartphone. Schließen Sie das Handy nun per USB an den Computer an.

3. Verbinden Sie das Telefon und folgen Sie den Anweisungen

Sobald Sie das Smartphone oder Tablet angeschlossen haben, erkennt die Windows-Software das Gerät. Die nächsten Schritte geschehen automatisch und der CyanogenMod Installer für Windows lädt automatisch benötigte Dateien aus dem Internet herunter.

Hat die Software alle Vorkehrungen getroffen, öffnet sich ein Startbildschirm. Sie müssen nun mit einem Klick auf Install bestätigen, dass Sie den CyanogenMod wirklich installieren möchten.

4. Installation starten

Nachdem Sie auf Install geklickt haben, beginnt der CyanogenMod Installer mit der Installation. Wichtig: Nach der Bestätigung startet das Smartphone neu und öffnet den Wiederherstellungsmodus des Android-Gerätes. Trennen Sie während dieser Phase niemals die Verbindung zum Computer. Starten Sie Ihren PC auch nicht neu.

5. Bootloader entsperren

Beim Entsperren des Bootloaders müssen Sie selbst noch einmal Hand anlegen. Der CyanogenMod Installer erklärt Ihnen allerdings alle notwendigen Schritte: Mit den Lautstärkereglern navigieren Sie zum Menüpunkt Yes und bestätigen die Auswahl durch das Drücken des An-Schalters.

Auf dem Smartphone-Bildschirm erklärt der CyanogenMod Installer, was die Entsperrung des Bootloaders bewirkt.

Nun heißt es warten. Sobald am Ende des Bildschirms die Nachricht LOCK STATE – unlocked erscheint, ist der Bootloader entsperrt.

6. Noch einige Minuten gedulden …

Warten Sie noch einige Minuten, bis der Installationsprozess abgeschlossen ist. Sie erkennen das Ende der Installation durch eine blaue Puppe, die Ihnen entgegen winkt. Ab sofort nutzen Sie den CyanogenMod.

Original-Artikel auf Spanisch von Softonic-Redakteur Fabrizio Ferri-Benedetti.

Hat Ihnen die Anleitung geholfen? Lassen Sie es uns in den Kommentaren oder auf Facebook wissen.

Dieser Nachrichtenartikel vom 28. November 2013 wurde zuletzt am 16. Januar 2014 überarbeitet.

Einfach abnehmen – mit der richtigen App

Gewicht zu verlieren verlangt eine gewisse Disziplin. Moderne Technik kann die Diät unterstützen: Die Smartphone-App namens Noom hilft beim Abnehmen.

Wer überschüssige Speckröllchen abbauen will braucht neben viel Bewegung und einem begrenzten Essensplan vor allem eiserne Disziplin. Da hilft es oft, wenn man Rechenschaft ablegen muss, und sei es nur seinem eigenen Smartphone. Die App, die dabei hilft, heißt Noom.

Wie funktioniert die “Schlankheits”-App?

Noom macht Nägel mit Köpfen. Die erste Frage gilt dem Ziel – wie viel Pfund will der Nutzer abnehmen. Doch die App will noch mehr wissen: Geschlecht, Größe, Alter, Gewicht und der Abnehmzeitraum. Aus diesen Größen errechnet Noom, wie viel Kalorien man am Tag zu sich nehmen darf.

Diese Zahl ist entscheidend: Wer die Kalorienzahl pro Tag einhält, dem ist ein kontinuierlicher und gesunder Gewichtsverlust in der festgelegten Zeit beschieden. Wenn man darüber liegt, hat aber nichts zu befüchten. Im Gegenteil, die App belohnt Disziplin mit aufmunternden Worten und einer hohen Punktzahl. Täglich notiert man Essensaufnahme sowie die Bewegung. So wird man sich über sein Verhalten bewusst.

Mit Noom verpasst man keine der fünf täglichen Mahlzeiten mehr, ein Warnsignal macht darauf aufmerksam. Das Essen gibt man samt Name in die App ein. Der Katalog ist riesig und umfasst sowohl Marken als auch Rezepte. Ist ein Gericht nicht in der Datenbank, gibt man es einfach detailliert ein.

Alles aufzeichnen

Das Wichtigste ist, die ungefähre Anzahl der zu sich genommenen Kalorien zu erfassen, die Genauigkeit ist dabei nicht so entscheidend. Noom teilt Lebensmittel in drei Gruppen ein: grün, gelb und rot. Die grünen sind gesunde und kalorienarme Lebensmittel wie Gemüse, rot sind die kalorienreichen Speisen, wie Schokolade oder reifer Käse, gelb liegt dazwischen – beispielsweise Brot.

Noom zwingt nicht dazu, mehr grüne Lebensmittel zu essen, informiert aber über die Art der Lebensmittel, die man bei jeder Mahlzeit isst. Wer rote Lebensmittel isst und immer noch hungrig ist, sollte seine Kost ausgewogener gestalten.

Noom überlässt die Entscheidung jedoch immer dem Nutzer. Das System ist nicht akkurat und kann nicht zwischen den verschiedenen Arten von Nährstoffen unterscheiden. Aber es hilft, Zusammenhänge zu verstehen.

Schrittzähler, Tipps, Foren …

Noom erfasst auch die körperliche Bewegung. Und das funktioniert ähnlich: Einfach Art des Sports eingeben, Zeit und Distanz. Anhand dessen kalkuliert Noom die tägliche Kalorienration. Das beschränkt sich aber nicht nur auf Sport, sondern auf jegliche Bewegung. Auch Gehen oder der Hausputz zählen.

Es macht Spaß zu sehen, wie sich die Kalorienzahl nach einem Dauerlauf verändert. Wer sich für das kostenpflichtige Noom Pro entscheidet, schaltet Herausforderungen frei, wie beispielsweise eine Mindestanzahl an Früchten täglich zu essen. Außerdem gibt es noch Fragebögen zum Lebenswandel und gesunde Rezepte, zusätzlich schafft die App bei Bedarf Zugang zu maßgeschneiderten Selbsthilfegruppen.

6tindr: Das Tinder für Windows Phone kommt noch diese Woche UPDATE: Ist da

Die inoffizielle Windows Phone-Version der Dating-App Tinder erscheint aller Voraussicht nach noch in dieser Woche. Das gab der französische Entwickler Rudy Huyn via Twitter bekannt.

UPDATE: 6tindr ist am 16. Januar im Windows Phone Store erschienen. Den Download der kostenlosen Tinder-App findet ihr hier.

Wie Huyn heute Nacht über Twitter bekannt gab, ist 6tindr fertig und befindet sich aktuell in der letzten Testphase. Auch zu einem vermutlichen Veröffentlichungstermin äußerte sich der Entwickler von beliebten Windows Phone-Ports wie der Instagram-Alternative 6tag, dem Snapchat-Klon 6snap und dem Vine-Port 6sec. Auf Anfrage eines Twitter-Nutzers erklärte er, dass man mit 6tindr noch vor der nächsten Woche rechnen könne.

Vergangene Woche hatte Huyn bereits einen ersten Screenshot von 6tindr veröffentlicht und damit offiziell bestätigt, dass sich eine inoffizielle Windows Phone-Version der beliebten Dating-App in der Entwicklung befindet.

Tinder (Download für Android / iOS) ist eine Dating-App, welche andere App-Nutzer in der eigenen Umgebung anzeigt. Innerhalb der App sieht man zunächst nur Fotos. Über diese entscheidet man, ob man Interesse an einer Person hat oder nicht. Zeigen zwei Personen  gegenseitiges Interesse, sendet Tinder beiden Nutzern eine Mitteilung und man kann beginnen, sich gegenseitig Nachrichten zu senden.

Diese News vom 13. Januar 2014 wurde zuletzt am 16. Januar 2014 überarbeitet.

Update für Creative Cloud Apps: Adobe veröffentlicht 500 Erweiterungen und Verbesserungen

Adobe hat heute ein Update für die Creative Cloud Apps Photoshop CC, Illustrator CC, InDesign, Muse und TypeKit veröffentlicht. Die kostenlosen Updates beinhalten über 500 Erweiterungen und Verbesserungen, im Zentrum steht jedoch die App-übergreifende Zusammenarbeit.

In einer App wie Photoshop erstellte Elemente stellt die Creative Cloud jetzt automatisch auch anderen Apps zur Verfügung. Die Bearbeitung von Bildern und Fonts soll sich dadurch deutlich erleichtern.

Photoshop erhält Unterstützung für 3D-Drucker

Eines der größten Updates der Creative Cloud dürfte wohl Photoshop erhalten haben. Photoshop CC unterstützt in der heute erschienenen Version auch das Drucken von 3D-Elementen. Der Ausdruck funktioniert lokal über einen angeschlossenen 3D-Drucker und auch über Services wie Shapeways.

Adobe will eigenen Aussagen nach nicht in Konkurrenz zu anderen 3D-Programmen treten. Photoshop CC soll lediglich den letzten Schliff geben und so verhindern, dass es beim kostspieligen Ausdruck von 3D-Objekten zu Fehlern und verschwendetem Material kommt.

Automatischer Download neuer Elemente auf allen Computern

Im Zentrum des heute veröffentlichten Updates steht auch die Zusammenarbeit. Lädt man über TypeKit neue Fonts auf einem Computer herunter, fordert die Creative Cloud auch alle anderen mit dem Account verbundenen Computer zum Download auf, um die Kompatibilität der angelegten Dokumente zu verbessern.

InDesign unterstützt jetzt EPUB 3 mit HTML5-Video-Integration

Zu den wichtigen Neuerungen in der Layout-Software InDesign CC gehört die Unterstützung von EPUB 3. Die neueste Version des von vielen eReadern genutzten eBook-Formats unterstützt damit auch moderne HTML5-Audio- und Video-Elemente.

30 Tage Testversion für alle

Mit dem heute veröffentlichten Update hat Adobe auch die 30-Tage-Testversion der Creative Cloud zurückgesetzt. Nutzer, die Programme wie Photoshop CC oder Illustrator CC bereits einmal getestet haben, erhalten damit eine zweite Chance, um die neuen Funktionen auszuprobieren.

Downloads

American Truck Simulator Starter Pack: California – Lastwagensimulation für März 2014 angekündigt

Freunde von Lastwagensimulationen können sich auf das Frühjahr freuen: Der Publisher rondomedia hat heute das PC-Spiel American Truck Simulator Starter Pack: California angekündigt. Die Simulation soll am 26. März 2014 erscheinen.

Wie der Name schon verrät, katapultiert American Truck Simulator Starter Pack: California den ambitionierten Trucker-Fahrer in das ferne Amerika. Unter der kalifornischen Sonne meistert man auf langen Highway-Strecken zahlreiche Herausforderungen. Für Detailverliebte verspricht der Hersteller zahlreiche Zugmaschinen und eine große Auswahl an Auflegern.

Die bisher veröffentlichten Screenshots (siehe unten) geben einen ersten Eindruck, was uns in American Truck Simulator Starter Pack: California erwartet.

rondomedia steckt hinter den beliebten Lastwagensimulationen Euro Truck Simulator, Extrem Trucker und 18 Wheels of Steel.

E-Mails an Google+-Nutzer schicken: Wie funktioniert das?

Durch eine neue Funktion kann ab jetzt jeder Gmail-Nutzer jedem Google+-Nutzer eine E-Mail schreiben. Doch wie funktioniert das, welchen Nutzen bringt das und wie kann ich das abstellen?

Bei jedem, der ein Google+-Profil besitzt, wandern alle E-Mails von Mitgliedern aus seinen Kreisen direkt in seinen Gmail-Posteingang. Doch auch Nichtmitglieder wie zum Beispiel Freundesfreunde oder Leute, die einfach vorbeikommen, können nun solche E-Mails an Google+-Nutzer schreiben.

Sind die Kontakte nicht sichtbar, wurde die Funktion von Google noch nicht aktiviert

Und so funktioniert es: Beim Hinzufügen von möglichen E-Mail-Empfängern tauchen nun auch Google+-Kontakte auf, egal ob man selbst auf deren Kontaktliste ist. Das geht aber nur, wenn diese den Empfang über Google+ autorisiert haben.

Was muss man beachten?

  • Verschicke ich eine E-Mail an einen Google+-Kontakt, sieht dieser meine E-Mail-Adresse
  • Das ist standardmäßig so eingestellt, außer es handelt sich um einen Gmail-Account von Firmen, Institutionen oder von Google+-Profilen, die viele Nutzer haben (VIP).
  • E-Mails von Nichtmitgliedern der eigenen Kreise landen – falls aktiviert – automatisch im Tab “Soziale Netzwerke”. Solche von eigenen Kontakte kommen im allgemeinen Posteingang an.

Wie bestimmt man, von wem man E-Mails via Google+ bekommen möchte?

Hierzu muss man nur in den Einstellungen von Gmail unter “Wer darf mir über mein Google+-Profil E-Mails senden?” eine der folgenden Optionen auswählen:

  • Jeder auf Google+: alle Google+-Mitglieder
  • Erweiterte Kreise: Freundesfreunde (oder Kontakte meiner Kontakte)
  • Kreise: nur Mitglieder der eigenen Kreise
  • Niemand

Ein guter Zeitpunkt, die eigenen Kontakte zu überprüfen

Gmail ist nun ein bisschen sozialer, aber kein Grund zur Panik

Um sein soziales Netzwerk Google+ beliebter zu machen, hat es Google mit seinen beliebtesten Leistungen ausgestattet. Zunächst mit der Kommentarfunktion auf YouTube. Und nun ist Gmail dran.

Die über Google+ gesendeten E-Mails von Unbekannten landen im Tab “Soziale Netzwerke”

Sobald man ein Google+-Profil einrichtet, zeigt man sich damit einverstanden, dass ein Teil davon – auch wenn nur ein bisschen – öffentlich wird. Wer das nicht will, kann sich bei Google+ abmelden, die Sucheinstellungen zum eigenen Profil verändern oder seine Kommentare unsichtbar machen.

In den Google+-Einstellungen kann man bestimmen, wer die eigenen Beiträge kommentieren darf

Angst vor Cyberbullying? Keine Panik! Jeder, der eine E-Mail über Google+ schreibt, muss den Empfänger vorher zu seinen Kreisen hinzufügen. Außerdem kennt der Absender dessen E-Mail-Adresse solange nicht, bis dieser antwortet. Bei Nachrichten mit anstößigen Inhalten kann der Absender über eine Schaltfläche, die man in jedem Google+-Profil findet, auch blockiert und gemeldet werden.

Was halten Sie von der neuen Google+-Option?

Originalartikel auf Spanisch

Starbound bekommt Permadeath-Mode und Hüte

Starbound hat mit dem neusten Update einen Permadeath-Mode erhalten. Wer stirbt, muss von vorne anfangen und kann nicht – wie sonst üblich – virtuell auferstehen. Für Nutzer, denen dieser Spielmodus zu radikal ist, gibt es zudem einen Bei-Tod-alles-fallen-lassen-Modus.

Das im Dezember 2013 als Beta auf den Markt gekommene Spiel wurde bereits über eine Millionen Mal verkauft. Doch die Beta-Version bringt einige Einschränkungen mit: Das neueste Update löscht in einigen Fällen den eigenen Charakter mit allen bisherigen Spielständen.

Es wird voll in der Sandbox

Das durch die Nutzer finanzierte Spiel hat mittlerweile fast 200.000 Unterstützer, die sich neben dem neuen Spiel-Modi auch über weitere Neuerungen freuen können. Neben Revolvern, Gewehren und Handgranaten gibt es auch dekorative Kopfbedeckungen in Form von Hüten.

Darüber hinaus haben die Entwickler zahlreiche Probleme behoben, darunter ein .ds_store-Problem, welches ausschließlich Nutzer von OS X 9.1 getroffen hat. Auch den 303 Bug, welcher zu Abstürzen im Zusammenhang mit DirectX geführt hat, haben die Entwickler behoben.

Via Starbound

E-Mail und Co.: So schützen Sie Ihre Nutzerkonten vor Hackern

Neue App? Sofort anmelden. Neue Webseite? Ebenso. Neue Nutzer-Konten sind meist schnell und einfach zu erstellen, bringen jedoch eine Gefahr für die eigene Privatsphäre und die der Freunde mit.

Für viele Apps und Webseiten muss man sich registrieren. Oft nutzt man den Dienst nur einmal und vergisst sein Nutzerkonto wieder. Bis eines schönen Tages ein Hacker unseren E-Mail-Account knackt und wir herausfinden, dass genau dieses – in zweieinhalb Minuten erstellte und wieder in Vergessenheit geratene – Konto die Schwachstelle war.

Die von Hackern attackierten Datenbanken können nämlich Informationen enthalten, mit denen man sich auch in andere – wichtigere – Konten hacken kann. Passiert ist dies schon mit Adobe und Snapchat. Und sicher nicht zum letzten Mal. Aber man kann das verhindern. Hierfür muss man sich nur an die folgenden Vorsichtsmaßnahmen halten:

1. Nicht für alle Konten dasselbe Passwort verwenden

Das ist vielleicht der am weitesten verbreitete Fehler mit den katastrophalsten Folgen, kann aber ganz leicht behoben werden. Nutzt man dasselbe Passworte in allen Konten und wird Opfer eine Cyber-Angriffs, werden zwangsläufig auch anderen Nutzerkonten verletzlich. Reagiert man schnell, können die Passwörter der anderen Konten zwar vielleicht rechtzeitig geändert werden, doch was wenn nicht?

LastPass erstellt sichere Passwörter, die man für neue Konten benutzen kann

Am besten installiert man sich einen Passwortgenerator wie zum Beispiel LastPass und überlässt diesem das Vorschlagen und Speichern von sicheren Passwörtern. Auf diese kann man dann bequem über einen Hauptschlüssel zugreifen. Außerdem sind die Passwörter auf allen Geräten synchronisiert.

2. Nur Daten angeben, die unbedingt notwendig sind

Anwendungen und Websites brauchen persönliche Daten vor allem aus zwei Gründen: um den User kennenzulernen und dessen Daten online anzuzeigen. Einige Serviceangebote wie Dating-Apps funktionieren erst dann richtig, wenn man bestimmte Felder ausgefüllt hat. Auf anderen Webseiten wiederum ist das Angeben persönlicher Daten gar nicht notwendig.

Daher ist es ratsam, zumindest am Anfang nur diejenigen Felder auszufüllen, die für das Funktionieren der Anwendung unbedingt notwendig sind. Die Faustregel dabei lautet: Handelt es sich um kein Pflichtfeld, sollte man es auch nicht ausfüllen. Darf es nicht frei bleiben, man fühlt sich aber unwohl dabei, kann man die Angaben ja auch erfinden. So bleibt die eigene Identität geheim.

3. Kontrolle über von Facebook, Twitter und Google autorisierte Apps

Oft erfolgt die Anmeldung zur neuen App via Facebook, Twitter oder Google. Dank deren Autorisierung sind solche Registrierungen nur zu bequem. Man muss lediglich vorher die Anwendung dazu autorisieren, auf die Hauptkonten zuzugreifen, dazu muss man dieser aber vertrauen können.

Die Website und App MyPermissions hilft bei der Überprüfung von Autorisierungen

Man sollte regelmäßig die über Facebook, Twitter und Google getätigten Autorisierungen überprüfen und diejenigen löschen, die uninteressant geworden sind. So verhindert man Schädigungen des Kontos, sollte der Code in falsche Hände geraten sein. Gut geeignet ist hierzu die Website MyPermissions.

4. Nicht aktive oder uninteressant gewordene Konten löschen

Die App-Autorisierungen aufzuheben ist zwar effektiv, man kann aber noch gründlicher aufräumen – indem man nämlich alle uninteressant gewordenen Konten ganz einfach löscht. Hierfür muss man sich aber erst einmal an diese erinnern. Auffrischen kann man sein Gedächtnis über den Suchverlauf, den Passwortgenerator oder aber einfach durch das Stöbern in alten E-Mails.

JustDeleteMe hilft beim Löschen von App- oder Website-Konten

Verzeichnisse wie JustDeleteMe helfen dabei, sich bei Diensten abzumelden, die man nicht mehr braucht.

5. Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen

Noch ein zusätzlicher Tipp: Man kann die Hauptkonten wie E-Mail, Facebook usw. mit der sogenannten Zwei-Faktor-Authentifizierung sichern. Diese sendet dann einen Sicherheitscode aufs Handy, sobald man sich von einem anderen Standort aus einloggt oder es ein anderer versucht.

Folgen Sie diesen Sicherheitsbestimmungen, wenn Sie sich auf einer Website oder bei einer App anmelden?

Originalartikel auf Spanisch.

Chrome 32 jetzt als Download verfügbar – Tabs mit Tönen und Überwachte Nutzer

Google Chrome hat gestern Abend Version 32 erreicht. Das Update bringt neben zahlreichen Verbesserungen die lange erwartete Anzeige von Tabs, welche Audio wiedergeben. Der Nutzer erkennt damit durch einen Lautsprecher in der Tab-Übersicht welcher Tab gerade Musik oder andere Töne von sich gibt.

Tabs zeigt nicht nur Audio-Wiedergabe an

Anders als bislang bekannt, zeigt Google Chrome in Version 32 nicht nur die Wiedergabe von Musik im Tab an. Ein weiteres Symbol verrät, ob ein Tab auf die Kamera des Computers zugreift oder Chrome einen Tab über Chromecast an den Fernseher überträgt.

Überwachte Nutzer für Eltern oder öffentliche Computer

Google hat Chrome 32 auch eine Beta-Vorschau auf die neuen Überwachten Nutzer spendiert. Die Internetaktivitäten eines überwachter Nutzer kann ein Administrator nachträglich unter http://chrome.com/manage einsehen und anschließend eventuelle Einschränkungen für die Internetnutzung festlegen.

Spezieller Modus für Windows 8 Tablets

Ebenfalls neu ist ein spezieller Touch-Modus für Computer mit Windows 8 und berührungsempfindlichem Bildschirm. Wie die Alternative zum Internet Explorer 11 in Windows 8 funktioniert, erklären wir in diesem Tutorial.

Downloads

Via Google Chrome Blog

Video-Streaming: Kommt Netflix bald nach Deutschland?

Netflix expandiert Gerüchten zufolge noch in diesem Jahr nach Deutschland und Frankreich. Hinweise hierauf gibt eine Stellenanzeige für die Marketing- und PR-Abteilung von Netflix in Amsterdam.

Die Fähigkeit Englisch zu schreiben und zu sprechen. Niederländisch, skandinavische Sprachen, Deutsch und Französisch sind ein Plus.

Netflix ist bislang in den USA, Kanada, den skandinavischen Ländern und den Niederlanden erhältlich. Alle in den Ländern gesprochenen Sprachen sind Teil der Stellenausschreibung. Neu hinzugekommen sind Deutsch und Französisch, was vielerorts als Hinweis darauf gesehen wird, dass Netflix in diesem Jahr nach Deutschland und Frankreich expandiert. Bereits bekannt ist, dass das US-Unternehmen für 2014 eine Expansion in weitere, laut CEO Reed Hastings “große Märkte” plant. Eine offizielle Bestätigung ist das allerdings noch nicht.

Netflix: Konkurrent zu Maxdome, Sky Snap, Watchever und Co.

Sollte sich der weltweite Marktführer in Sachen Videostreaming auch auf dem deutschen Markt ausbreiten, dürfte das für die deutschen Marktführer Maxdome, Videoload, Lovefilm und iTunes deutliche Konkurrenz bedeuten. Der Markt für Abo-Modelle wie das von Netflix ist in Deutschland bislang unterrepräsentiert. Weniger als jeder fünfte Euro im Online-Videomarkt fließt in hierzulande in ein Abonnement für Videos, bei dem der Nutzer für einen Festpreis im Monat so viele Videos ansehen darf, wie er möchte. Dem Bundesverband Audiovisuelle Medien e.V. nach werden 80 Prozent des Marktes von digitalen Verleih- und Verkaufsmodellen wie die von iTunes beherrscht.

Zwar bieten auch Maxdome und Lovefilm Abo-Modelle wie das von Netflix an, die Preise liegen bislang jedoch deutlich über dem des nordamerikanischen Marktführers.

Via Netflix