PlaySide Studios hat den PC-Strategietitel Game of Thrones: War for Westeros offiziell verschoben. Statt 2026 peilt das Studio jetzt Anfang 2027 an. Als Hauptgrund nennt der Entwickler den eigenen Qualitätsanspruch. Die zusätzliche Zeit soll helfen, sowohl Fans klassischer Echtzeitstrategie als auch die Game-of-Thrones-Community wirklich abzuholen.
Bei einer Marke dieser Größenordnung will PlaySide offenbar mehr liefern als bloßen Fanservice. Das Ziel ist ein Strategiespiel, das auch spielerisch trägt.
Mehr Zeit für die Entwicklung
Laut PlaySide Studios ist das die erste größere Wortmeldung zum Projekt seit der Ankündigung beim Summer Game Fest 2025. Danach war es um den Titel ziemlich ruhig geworden.
Mit dem neuen Zeitplan gibt das Studio nun ein klares Lebenszeichen ab. Außerdem stellt PlaySide für dieses Jahr weitere Updates und erste Einblicke ins Gameplay in Aussicht.
Entwickelt wird Game of Thrones: War for Westeros laut Studio vom australischen Team PlaySide Studios selbst. Warner Bros. Interactive Entertainment lizenziert das Premium-RTS für PC im Auftrag von HBO.
Es geht also nicht um einen Mobile-Ableger, sondern um ein vollwertiges Strategiespiel für den klassischen PC-Markt.
Fokus auf taktische Gefechte
PlaySide beschreibt den Titel als taktisch forderndes Strategiespiel, bei dem Kämpfe spürbare Auswirkungen auf das Schlachtfeld haben. In den Gefechten kommandieren Sie nicht ständig einzelne Soldaten, sondern vor allem Trupps und größere Einheitenverbände.
Der Einstieg soll dadurch leichter fallen, ohne dass die strategische Tiefe verloren geht.
Nach Darstellung des Studios reagieren die Einheiten schnell. Die Schlachten sollen physischer, wuchtiger und besser lesbar wirken als in so manchem anderen RTS.
Das passt zur Vorlage. Große Fronten, wichtige Flankenmanöver und einige wenige Schlüsselfiguren prägen schließlich auch Game of Thrones.
Vier Fraktionen, Helden und bekannte Karten
Zum Start sollen vier Fraktionen spielbar sein: Haus Stark, Haus Lannister, Haus Targaryen und die Armee der Toten unter dem Nachtkönig. Damit greift der Titel einige der bekanntesten Machtblöcke aus Westeros auf und verspricht unterschiedliche taktische Spielstile.
Bekannte Figuren wie Jon Snow oder Tywin Lannister treten laut Studio als Heldeneinheiten auf. Im Verlauf einer Partie oder Kampagne können Sie diese Figuren aufsteigen lassen, neue Fähigkeiten freischalten und benachbarte Truppen verstärken.
Auch bei den Karten bedient sich PlaySide deutlich an der Vorlage. Schlachten finden nach Angaben des Studios unter anderem auf Maps statt, die von Königsmund oder der Mauer inspiriert sind.
Zusätzlich arbeitet das Studio bereits an Ashemark, einer 1-gegen-1-Karte.
Für Sie heißt die Verschiebung erst einmal nur: länger warten. PlaySide verspricht, die zusätzliche Entwicklungszeit in Technik, Balance und Inszenierung zu stecken, damit das Spiel am Ende auf einem höheren Niveau landet.
Downloads: Game of Thrones: War for Westeros für PC ist noch nicht verfügbar.