Indiana Jones kehrt als Comic zurück: Marvel kündigt neue Mini-Serie an

Auf der San Diego Comic-Con 2026 hat Marvel die fünfteilige Mini-Serie Indiana Jones and the Sword of Pandemonium angekündigt. Nach Angaben des Verlags soll sie im Dezember 2026 starten und Indiana Jones wieder in seiner klassischen Ära zeigen.

Indiana Jones kehrt in seine klassische Ära zurück

Die neue Reihe schließt laut Marvel direkt an die Ereignisse aus Jäger des verlorenen Schatzes an. Ab Dezember 2026 lässt sich also wieder genau die Version von Indiana Jones verfolgen, die für viele Fans bis heute den eigentlichen Kern des Franchise ausmacht.

Nicht nur Indy ist dabei, auch Marion Ravenwood spielt mit. Gemeinsam stoßen sie Marvel zufolge auf die Spur des biblischen Artefakts Sword of Pandemonium und bekommen es gleichzeitig mit einem Feind aus der Vergangenheit zu tun, der zurückkehrt.

Marvel setzt auf vertrautes Terrain

Angekündigt wurde die Serie von Marvel auf der San Diego Comic-Con 2026. Geschrieben wird Indiana Jones and the Sword of Pandemonium von Jason Aaron, den man unter anderem durch Thor und Star Wars kennt.

Die Zeichnungen kommen nach Angaben von Marvel von Aaron Kuder. Marvel geht hier also weder in Richtung Reboot noch in Richtung Neuinterpretation, sondern setzt die Handlung nach Jäger des verlorenen Schatzes an und holt den Abenteuer-Professor genau dort zurück, wo er für viele auf dem Höhepunkt seiner Karriere steht.

Die neue Mini-Serie führt damit zurück in die klassische Phase der Figur und erweitert den bestehenden Kanon, statt Indiana Jones noch einmal neu zu erfinden.

Klassischer Indy-Stoff mit noch unklarem Gegenspieler

Inhaltlich klingt das erst einmal nach vertrautem Indy-Material: eine gefährliche Schatzjagd, ein legendäres religiöses Artefakt und dazu persönliche Verwicklungen mit alten Gegnern. Im Mittelpunkt stehen Indiana Jones und Marion Ravenwood, während sie laut Marvel dem geheimnisvollen Sword of Pandemonium hinterherjagen.

Noch ist nicht alles über die Bedrohung und den zurückkehrenden Widersacher bekannt. Gerade das hält die Ankündigung offen genug, um an Motive aus Indys Filmvergangenheit anzuschließen, ohne sich einfach nur auf Nostalgie zu stützen.

Marvel und Lucasfilm bauen ihre Publishing-Offensive aus

Spannend ist der Titel auch mit Blick auf Marvels Verhältnis zu der Marke. Der Verlag hatte schon in den 1980er-Jahren Comics mit dem Archäologen veröffentlicht und belebt diese Verbindung jetzt sichtbar neu.

Dazu passt auch, dass Marvel laut eigener Ankündigung im September 2026 The Further Adventures of Indiana Jones als Deluxe-Hardcover neu auflegt. Zusammen mit der neuen Mini-Serie ergibt sich daraus ein ziemlich klarer Trend: Marvel und Lucasfilm wollen Indiana Jones im Publishing-Bereich wieder stärker nach vorn rücken.

Für Lucasfilm ist das Teil einer breiteren Strategie, das Franchise mit Geschichten aus Indys Glanzzeit frisch zu halten, ohne neue Live-Action-Auftritte von Harrison Ford vorauszusetzen. In dieselbe Richtung gehen auch neue Star Wars-Veröffentlichungen: klassische Stoffe, bekannte Figuren und Geschichten aus den populärsten Epochen der jeweiligen Marken.

Star Wars Zero Company: 30 bis 40 Stunden Spielzeit im Gespräch

Star Wars Zero Company taucht in aktuellen Berichten als bislang nicht offiziell bestätigtes Star-Wars-Projekt auf. Im Gespräch ist ein lineares Singleplayer-Spiel mit einer 30 bis 40 Stunden langen Kampagne für Plattformen, die ebenfalls noch nicht bestätigt wurden.

Für viele Spieler klingt das den aktuellen Reaktionen im Netz nach nicht nach Einschränkung, sondern eher nach Entlastung. In den Diskussionen rund um das mutmaßliche Projekt fällt immer wieder derselbe positive Unterton auf: endlich mal wieder ein Star-Wars-Spiel, das man realistischerweise auch tatsächlich durchspielen kann.

Auffällig ist auch, dass ein New-Game+-Modus den aktuellen Berichten zufolge nicht eingeplant sein soll. Ein Teil der Community sieht ausgerechnet darin einen klaren Pluspunkt.

Star Wars Zero Company: Umfang und Struktur bislang nicht bestätigt

Trotzdem gilt weiter: Star Wars Zero Company ist derzeit nicht offiziell als angekündigtes oder veröffentlichtes Star-Wars-Spiel bestätigt. Möglich ist ein Arbeitstitel, ein Codename oder schlicht eine fehlerhafte Bezeichnung. Entsprechend sollte man jede Einordnung mit Vorsicht lesen.

Für Gesprächsstoff sorgt aber unabhängig vom Namen vor allem die Struktur, die in den aktuellen Berichten beschrieben wird. Ein geradliniges Star-Wars-Abenteuer mit Fokus auf eine einmalige Kampagne wirkt heute fast schon ungewöhnlich, weil viele Releases lieber mit Hunderten Nebenaufgaben, saisonalen Inhalten und langfristiger Spielerbindung werben. Genau das scheint hier für viele den Reiz auszumachen.

Warum kürzere Singleplayer-Kampagnen wieder gefragt sind

Die positive Resonanz in Online-Diskussionen passt zu einem größeren Trend. Liest man sich durch diese Reaktionen, entsteht ziemlich klar der Eindruck, dass viele Spieler riesige Open Worlds und Live-Service-Konzepte schlicht leid sind, wenn diese dauerhaft Zeit einfordern. Nicht jeder möchte monatelang an einem Spiel festhängen oder direkt nach dem Abspann in ein zweites, leicht verändertes New Game+ wechseln.

Ein Umfang von 30 bis 40 Stunden lässt Ihnen genug Platz für eine epische Geschichte im Star-Wars-Universum, ohne gleich zur Verpflichtung zu werden. Gerade bei einer Marke, die stark von Inszenierung, Figuren und Atmosphäre lebt, kann ein engerer Zuschnitt sogar ein echter Vorteil sein.

Vergleich mit Jedi: Fallen Order und Jedi: Survivor

Völlig neu wäre dieser Ansatz für Star Wars ohnehin nicht. Schon Electronic Arts (EA) setzte mit Star Wars Jedi: Fallen Order und später mit Star Wars Jedi: Survivor für PC, PlayStation und Xbox auf klar erzählte, stark inszenierte Einzelspieler-Erlebnisse. Der Unterschied: Star Wars Jedi: Survivor bringt auch ein New Game+ mit, während das jetzt diskutierte Projekt laut aktuellen Berichten genau darauf verzichten soll.

Das muss nicht automatisch heißen, dass weniger Inhalt drinsteckt. Ein kürzeres, lineares Spiel ohne aufwendige Wiederspielmechaniken kann genauso gut darauf hindeuten, dass die Entwickler ihre Ressourcen stärker in Pacing, Story und Feinschliff stecken. Für viele Spieler ist ein poliertes, abgeschlossenes Abenteuer im Moment reizvoller als ein riesiges Paket voller endloser To-do-Listen.

Auch branchenweit ist das Interesse an solchen Produktionen nach wie vor groß. Das eingestellte Visceral-Projekt Project Ragtag steht bis heute sinnbildlich für den Wunsch nach einem stark inszenierten Star-Wars-Actionspiel. Dazu kommen Titel wie Marvel 1943: Rise of Hydra, die zeigen, dass storygetriebene, lineare Blockbuster kreativ wie kommerziell ihren Wert behalten. Falls sich das kolportierte Konzept bestätigt, könnte ausgerechnet diese Begrenzung seine größte Stärke sein: ein Star-Wars-Spiel mit Anfang, Mitte und Ende.

Downloads: Für Star Wars Zero Company ist derzeit kein Download für bislang nicht bestätigte Plattformen verfügbar.

Avengers: Doomsday: Erster Trailer befeuert Gerücht um Chris Evans als Captain Hydra

Seit Marvel Studios den ersten Trailer zu Avengers: Doomsday gezeigt hat, wird wieder darüber spekuliert, ob Chris Evans im nächsten MCU-Film als Captain Hydra auftauchen könnte. Offiziell bestätigt ist das bisher nicht.

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Captain Hydra als mögliche Variante

Im ersten Trailer von Marvel Studios suchen Fans längst nach kleinen Hinweisen auf eine mögliche Rückkehr von Chris Evans. Bestätigt ist davon zwar nichts, das hält die Gerüchte aber nicht auf. In Fankreisen bleibt vor allem die Vermutung hartnäckig, dass Chris Evans, einst das Gesicht von Captain America, in Avengers: Doomsday mehr als nur eine einzige Version von Steve Rogers spielen könnte.

Falls der Film tatsächlich mehrere Realitäten zusammenführt, würde ein doppelter oder sogar mehrfacher Auftritt von Chris Evans ziemlich gut ins Bild passen. Genau deshalb gilt Captain Hydra für viele als die naheliegendste Möglichkeit. In den Comics ist das eine düstere Variante von Captain America mit klarer Hydra-Verbindung. So könnte Marvel Studios Chris Evans zurückholen, ohne das emotionale Ende seiner ursprünglichen Figur aus Avengers: Endgame wieder einzureißen.

Woher die Theorie stammt

Neuen Schwung bekam das Ganze laut Berichten durch einen Auftritt des Comic-Autors Chris Claremont. Er soll angedeutet haben, dass Chris Evans gleich mehrere Rollen übernimmt, darunter auch Captain Hydra.

In sozialen Netzwerken und Fan-Foren war die Sache damit sofort groß. Dort wurde die Aussage direkt mit Szenen aus dem Trailer verbunden. Offiziell bestätigt hat Marvel Studios dazu weiterhin nichts. Im Moment stützt sich die Debatte vor allem auf Trailer-Analysen, Leaks und klassische Fan-Theorien.

Multiverse als Grundlage

Dass die Spekulation überhaupt so plausibel wirkt, liegt vor allem am Setup des Films: Avengers: Doomsday wird von Marvel Studios als großes Multiverse-Crossover fürs Kino angekündigt. Offenbar läuft dort nicht nur der Hauptstrang des Marvel Cinematic Universe zusammen, sondern unter anderem auch das Universum der Fantastic Four und die frühere Fox-X-Men-Welt.

Treffen mehrere Welten aufeinander, sind alternative Versionen bekannter Figuren fast schon gesetzt. Ein Steve Rogers, der nie zum klassischen Helden geworden ist, sondern auf der falschen Seite gelandet wäre, passt da ziemlich sauber hinein. Das Multiverse liefert also einen stimmigen Rahmen, um einen bekannten Fan-Liebling zurückzubringen, nur eben mit einem neuen Dreh.

Was bereits feststeht

Sicher ist laut Marvel Studios bisher der Kinostart am 18. Dezember 2026. Auch Anthony und Joe Russo stehen als Regisseure fest. Als Hauptgegner tritt Doctor Doom auf, gespielt von Robert Downey Jr.

Der erste Trailer von Marvel Studios deutet dabei eher auf eine comicnähere Version der Figur hin, nicht auf eine böse Tony-Stark-Variante, wie anfangs noch vermutet wurde. Ob Chris Evans am Ende wirklich als Captain Hydra zu sehen sein wird oder ob Marvel Studios hier einfach gezielt mit den Erwartungen des Publikums spielt, ist weiter offen. Den Trailer zu Avengers: Doomsday fürs Kino hat Marvel Studios bereits veröffentlicht.

X im Visier einer neuen Phishing-Welle: gefälschte Login-Warnungen

X steht nach Angaben von Sicherheitsforschern aktuell im Fokus einer laufenden Phishing-Kampagne. Dabei werden gefälschte Sicherheitsmails verschickt, in denen von einer angeblichen Anmeldung über ein neues Gerät die Rede ist. Die Nachrichten sehen den offiziellen Warnungen der Plattform X zum Verwechseln ähnlich. X selbst weist darauf hin, dass Sicherheitsmails nur von Adressen mit den Domains @x.com oder @e.x.com kommen und dass Sicherheitswarnungen auch direkt in der X-App oder auf der offiziellen Website angezeigt werden.

Gefälschte Sicherheitsmails im X-Stil

Sicherheitsforscher beobachten derzeit E-Mails, die Stil und Aufbau echter Warnungen von X sehr nah nachahmen. Farben, Layout und Wortwahl wirken vertraut, sauber gemacht und auf den ersten Blick völlig plausibel.

Gerade deshalb fällt der Betrugsversuch leicht durchs Raster. Vor allem dann, wenn die Nachricht Dringlichkeit aufbaut und vor einem angeblich unbefugten Zugriff warnt.

Wer auf den Link klickt, landet laut den Sicherheitsforschern nicht bei X für Android, iOS oder im Web, sondern auf einer täuschend echt nachgebauten Seite. Dort versuchen Angreifer entweder, Zugangsdaten abzufangen, oder sie wollen Sie dazu bringen, eine schädliche App zu autorisieren.

Hat diese App erst einmal die Freigabe, kann sie anschließend weitreichenden Zugriff auf Ihr X-Konto bekommen.

Daran erkennen Sie den Betrugsversuch

Die deutlichsten Warnzeichen sind die Absenderadresse und das tatsächliche Ziel des Links. X sagt, dass nur E-Mails von Adressen mit den Domains @x.com oder @e.x.com verschickt werden.

Außerdem fragt X nach eigenen Angaben nie per E-Mail, Direktnachricht oder Antwort nach Ihrem Passwort.

Auch fehlende Angaben zu Ihrem @Handle oder auffällig vage Informationen zum angeblichen Login-Ort können laut den Sicherheitsforschern auf eine Fälschung hindeuten.

Nach Angaben von X können Sie Sicherheitswarnungen direkt im Konto prüfen, sowohl auf der offiziellen Website als auch in der X-App.

Was Sie jetzt tun sollten

Klicken Sie in solchen Nachrichten nicht direkt auf Links. Öffnen Sie stattdessen selbst die X-App für Android und iOS oder rufen Sie die offizielle Website von X auf und prüfen Sie dort, ob tatsächlich eine Warnung vorliegt.

Falls Sie Ihr Passwort oder einen Einmalcode bereits auf einer nicht verifizierten Seite eingegeben haben, sollten Sie sofort reagieren: Ändern Sie das Passwort, prüfen Sie alle aktiven Sitzungen und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Diese Schritte sind für alle Nutzer sinnvoll.

Warum gekaperte Konten wertvoll sind

Übernommene Konten werden laut Sicherheitsforschern oft für Krypto-Betrug, Desinformationskampagnen oder weitere Phishing-Angriffe missbraucht. Je größer die Reichweite eines Accounts ist, desto attraktiver ist er für Kriminelle.

Branchenzahlen, auf die sich die Sicherheitsforscher beziehen, zeigen für 2025 soziale Netzwerke als wichtigsten Kanal für Betrugsversuche. Insgesamt sollen 429 Millionen Social-Media-Konten kompromittiert worden sein, Kontoübernahmen könnten Schäden von 17 Milliarden Dollar verursachen.

Für X allein gehen die Sicherheitsforscher in ihren Schätzungen davon aus, dass 2024 rund 15 Millionen Hacking-Vorfälle registriert wurden.

Für Sie heißt das vor allem: Antworten Sie auf solche Sicherheitsmails nicht im Affekt. Der direkte Weg über die X-App oder die offizielle Website von X ist fast immer sicherer als ein Link in einer E-Mail.

Downloads: Download X für Android und iOS

Game of Thrones: War for Westeros verschoben: PC-RTS kommt nun erst 2027

PlaySide Studios hat den PC-Strategietitel Game of Thrones: War for Westeros offiziell verschoben. Statt 2026 peilt das Studio jetzt Anfang 2027 an. Als Hauptgrund nennt der Entwickler den eigenen Qualitätsanspruch. Die zusätzliche Zeit soll helfen, sowohl Fans klassischer Echtzeitstrategie als auch die Game-of-Thrones-Community wirklich abzuholen.

Bei einer Marke dieser Größenordnung will PlaySide offenbar mehr liefern als bloßen Fanservice. Das Ziel ist ein Strategiespiel, das auch spielerisch trägt.

Mehr Zeit für die Entwicklung

Laut PlaySide Studios ist das die erste größere Wortmeldung zum Projekt seit der Ankündigung beim Summer Game Fest 2025. Danach war es um den Titel ziemlich ruhig geworden.

Mit dem neuen Zeitplan gibt das Studio nun ein klares Lebenszeichen ab. Außerdem stellt PlaySide für dieses Jahr weitere Updates und erste Einblicke ins Gameplay in Aussicht.

Entwickelt wird Game of Thrones: War for Westeros laut Studio vom australischen Team PlaySide Studios selbst. Warner Bros. Interactive Entertainment lizenziert das Premium-RTS für PC im Auftrag von HBO.

Es geht also nicht um einen Mobile-Ableger, sondern um ein vollwertiges Strategiespiel für den klassischen PC-Markt.

Fokus auf taktische Gefechte

PlaySide beschreibt den Titel als taktisch forderndes Strategiespiel, bei dem Kämpfe spürbare Auswirkungen auf das Schlachtfeld haben. In den Gefechten kommandieren Sie nicht ständig einzelne Soldaten, sondern vor allem Trupps und größere Einheitenverbände.

Der Einstieg soll dadurch leichter fallen, ohne dass die strategische Tiefe verloren geht.

Nach Darstellung des Studios reagieren die Einheiten schnell. Die Schlachten sollen physischer, wuchtiger und besser lesbar wirken als in so manchem anderen RTS.

Das passt zur Vorlage. Große Fronten, wichtige Flankenmanöver und einige wenige Schlüsselfiguren prägen schließlich auch Game of Thrones.

Vier Fraktionen, Helden und bekannte Karten

Zum Start sollen vier Fraktionen spielbar sein: Haus Stark, Haus Lannister, Haus Targaryen und die Armee der Toten unter dem Nachtkönig. Damit greift der Titel einige der bekanntesten Machtblöcke aus Westeros auf und verspricht unterschiedliche taktische Spielstile.

Bekannte Figuren wie Jon Snow oder Tywin Lannister treten laut Studio als Heldeneinheiten auf. Im Verlauf einer Partie oder Kampagne können Sie diese Figuren aufsteigen lassen, neue Fähigkeiten freischalten und benachbarte Truppen verstärken.

Auch bei den Karten bedient sich PlaySide deutlich an der Vorlage. Schlachten finden nach Angaben des Studios unter anderem auf Maps statt, die von Königsmund oder der Mauer inspiriert sind.

Zusätzlich arbeitet das Studio bereits an Ashemark, einer 1-gegen-1-Karte.

Für Sie heißt die Verschiebung erst einmal nur: länger warten. PlaySide verspricht, die zusätzliche Entwicklungszeit in Technik, Balance und Inszenierung zu stecken, damit das Spiel am Ende auf einem höheren Niveau landet.

Downloads: Game of Thrones: War for Westeros für PC ist noch nicht verfügbar.

X ändert den Reply-Algorithmus ab sofort: Mutuals werden sichtbarer

Die Plattform X schraubt auf Android und iOS erneut an ihrem Empfehlungsalgorithmus. Diesmal geht es darum, Antworten von Mutuals sichtbarer zu machen, also von Leuten, denen Sie folgen und die Ihnen ebenfalls folgen. Laut X-Manager Nikita Bier soll das Unterhaltungen auf X angenehmer machen und den Fokus stärker auf Communities lenken. Öffentlich bekannte Kennzahlen oder A/B-Test-Ergebnisse, die zeigen würden, wie gut das funktioniert, gibt es bisher allerdings nicht.

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gegenseitige Follower in Antworten sichtbarer

Ab sofort sollen Sie auf X Beiträge und vor allem Antworten von Mutuals deutlicher sehen, also von Accounts, denen Sie folgen und die Ihnen zurückfolgen.

Nach Aussage von X-Manager Nikita Bier soll sich das positiv auf Gespräche auf X auswirken.

Der Grund dafür ist ziemlich schlicht: Gegenseitige Follower wurden in Antworten bislang zu wenig berücksichtigt laut Bier zu wenig berücksichtigt.

So kam es, dass Freunde und bekannte Accounts in Kommentarspalten seltener auftauchten, während Diskussionen häufiger von Leuten geprägt wurden, mit denen man nichts zu tun hatte.

Bier selbst hat diesen Effekt ziemlich unverblümt als eine Art Schlachtfeld beschrieben.

Genau daran setzt X jetzt mit einer gezielten Anpassung an.

Wenn Inhalte von Mutuals stärker ausgespielt werden, sollen Gespräche nach Vorstellung von X eher zwischen vertrauten Personen stattfinden, oder wenigstens innerhalb bereits bestehender Netzwerke.

Für Replies soll das aus Sicht des Unternehmens eine andere Dynamik bringen: weg von Reibereien mit Unbekannten, hin zu mehr Austausch im eigenen Umfeld.

X setzt stärker auf Communities

Damit verfolgt X noch ein zweites Ziel.

Die Plattform soll sich wieder stärker wie ein Netzwerk aus Communities anfühlen.

Wenn gegenseitige Follower in Diskussionen präsenter sind, könnten sich Gruppen rund um gemeinsame Interessen leichter herausbilden.

Aus Sicht des Unternehmens wären Interaktionen dann weniger zufällig und stärker von solchen Communities geprägt.

Teil einer größeren Strategie

Die Änderung kommt nicht isoliert.

X richtet seine Empfehlungen schon seit einiger Zeit stärker auf Gesprächsqualität aus und weniger auf bloße Reichweite.

Früheren Berichten zufolge wurden Antworten im Ranking deutlich höher gewichtet als Likes, teils um ein Vielfaches.

Gleichzeitig hat X Hashtags und externe Links im System zurückgestuft.

Dazu passt auch ein weiterer Kurswechsel, den Nikita Bier zuletzt angedeutet hatte: Accounts mit originellen Inhalten sollen auf der Plattform schneller wachsen.

Auslöser war Kritik daran, dass manche großen Profile begünstigt worden seien, obwohl sie gestohlene, recycelte oder einfach nur erneut gepostete Inhalte verbreiteten.

Künftig sollen Originalität und Qualität stärker belohnt werden.

Konkurrenz verfolgt einen ähnlichen Kurs

X bewegt sich damit in eine Richtung, die auch bei Rivalen zu sehen ist.

Threads für Android und iOS, das laut Meta inzwischen mehr als 500 Millionen monatlich aktive Nutzer erreicht hat, stellt seine Entwicklung ebenfalls stark über Communities und Themenräume heraus.

Auch bei Bluesky für Android und iOS hat die Führung mehrfach durchblicken lassen, dass sich das Netzwerk vom alten Modell des einen großen öffentlichen Marktplatzes lösen und eher kleinere, privatere Räume fördern will.

Spannend daran ist: X selbst hat ältere Community-Funktionen zuletzt umgebaut.

Die Communities-Funktion wurde eingestellt. Stattdessen setzt die Plattform inzwischen stärker auf große Gruppenchats.

Gleichzeitig betont das Unternehmen, weiter in Nischen-Communities und anpassbare Timelines investieren zu wollen.

Ob die neue Anpassung für Mutuals am Ende wirklich etwas verändert, ist offen.

Bisher gibt es weder öffentlich bekannte Kennzahlen noch A/B-Test-Ergebnisse oder belastbare Stimmungsdaten dazu, ob die Änderung Konflikte in Replies tatsächlich reduziert oder die Qualität der Interaktionen messbar verbessert.

Im Moment ist nur klar: X versucht, den rauen Ton auf der eigenen Plattform mit Hilfe des Algorithmus besser in den Griff zu bekommen.

Downloads: Download X für Android und iOS

Google Search Console zeigt jetzt Social-Reichweite: Instagram, TikTok, X und YouTube

Google erweitert die Search Console um „Platform Properties“. Die neue Funktion für Instagram, TikTok, X und YouTube soll nach Angaben des Unternehmens in den kommenden Wochen nach und nach ausgerollt werden. Creator, Publisher und Website-Betreiber können damit künftig nachvollziehen, wie Nutzer ihre Inhalte über die Google-Suche auf Social-Media- und Videoplattformen entdecken. Relevant ist das vor allem deshalb, weil Reichweite heute oft nicht mehr nur auf der eigenen Website entsteht, sondern parallel über soziale Netzwerke, Videoportale und die klassische Websuche. Google will diese bislang zersplitterte Sicht in einem einzigen Dashboard zusammenziehen.

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Neue Einblicke für Social Media und YouTube

Google zufolge zeigen die neuen Platform Properties, über welche Suchanfragen Nutzer auf Social-Profile und einzelne Inhalte stoßen.

Wer zum Beispiel einen YouTube-Kanal, ein TikTok-Profil oder einen Instagram-Account betreibt, kann in der Google Search Console sehen, mit welchen Begriffen diese Inhalte in der Google-Suche gefunden wurden.

Zum Start werden laut Google Instagram, TikTok, X und YouTube unterstützt.

Die Google Search Console blickte bisher vor allem auf klassische Websites. Mit der neuen Funktion kommt nun eine breitere Sicht auf die gesamte Online-Präsenz dazu.

Platform Properties liefert nach Google-Angaben Klicks und Impressionen und außerdem Daten dazu, welche Inhalte besonders gut laufen.

Dazu kommen Signale zur Interaktion des Publikums sowie geografische Angaben, aus welchen Regionen das Interesse kommt.

So lässt sich besser einordnen, ob Reichweite eher über die eigene Website entsteht, über ein Social-Profil oder über einzelne Videos.

Google bündelt die gesamte Online-Reichweite

Google beschreibt die Funktion als gebündelten Überblick darüber, wie auffindbar eine Präsenz digital überhaupt ist.

Das passt zu einer Entwicklung, in der viele Inhalte längst nicht mehr nur auf einer einzigen Domain veröffentlicht werden.

Gerade kleinere Medienmarken, Influencer und unabhängige Autoren holen inzwischen einen großen Teil ihrer Sichtbarkeit auf Plattformen, die außerhalb der eigenen Website liegen.

Mit Platform Properties richtet Google die Search Console stärker auf dieses veränderte Nutzungsverhalten aus.

Statt nur SEO für Webseiten messbar zu machen, entwickelt sich die Oberfläche damit ein Stück weit zu einem breiter angelegten Tool, das zeigt, wo Inhalte gefunden werden.

Teil der größeren Creator-Strategie

Schon im Juni hatte Google spezielle Suchprofile für große Creator und Publisher eingeführt.

Diese Profile können laut Google Links zu weiteren Plattformen enthalten und sogar angeheftete TikTok- oder Instagram-Videos hervorheben.

Die Google-Suche soll so immer stärker zur zentralen Anlaufstelle für die Präsenz von Creatorn werden.

Ganz neu ist die Idee hinter Platform Properties allerdings nicht. Die Funktion geht aus dem früheren Test „Social Channels“ hervor.

In diesem Experiment verknüpfte Google Search Console Insights einige Social-Konten automatisch.

In der neuen Version müssen Social-Media-Konten nach Google-Angaben nun selbst hinzugefügt und verifiziert werden.

Rollout startet schrittweise

Google spricht von einer schrittweisen Einführung in den kommenden Wochen.

Noch ist offen, in welchen Ländern die Funktion zuerst verfügbar sein wird und nach welchen Kriterien einzelne Creator-Gruppen oder Publisher Zugriff bekommen.

Wer die Google Search Console nutzt, wird die neuen Optionen daher voraussichtlich nicht sofort überall in gleicher Form sehen.

Super Meat Boy 3D jetzt als Box-Version in Europa: für Switch 2 und PS5

Meridiem bringt Super Meat Boy 3D ab sofort in Europa auch als physische Edition für Nintendo Switch 2 und PlayStation 5 in den Handel. Nach dem digitalen Release vom 31. März 2026 gibt es das Spiel damit nun zusätzlich als Box-Version, und zwar sowohl in einer Standard Edition als auch in einer Special Edition.

Standard und Special Edition

Seit dem digitalen Start am 31. März 2026 ist Super Meat Boy 3D jetzt auch als Handelsversion erhältlich. Meridiem bietet dabei zwei Varianten an: eine Standard Edition und eine Special Edition, die sich vor allem an Fans und Sammler richtet.

In der Standard Edition liegen neben dem Spiel noch ein Sticker-Set und ein Wendecover bei. Die Special Edition packt darüber hinaus noch einen speziellen Schuber, eine Lenticular-Postkarte, einen Stoff-Patch und ein Artbook.

Meridiem zielt damit ziemlich deutlich auf Käufer, die sich den Plattform-Klassiker nicht nur herunterladen, sondern auch ins Regal stellen wollen.

Der Wechsel von 2D auf 3D

Die auffälligste Änderung ist natürlich der Sprung in die dritte Dimension. Seit dem ersten Teil von 2010 steht Super Meat Boy für ultraschnelles, präzises und forderndes 2D-Platforming. Genau dieses Grundprinzip überträgt Super Meat Boy 3D jetzt in ein 3D-Format.

Entwickelt wurde Super Meat Boy 3D von Sluggerfly und Team Meat. Um den digitalen Release kümmerte sich Headup, während Meridiem nach eigenen Angaben die physischen Editionen in den Handel bringt.

Und genau hier lag auch das Risiko. Das Original hat sich seinen Ruf mit punktgenauer Steuerung, knackigen Levels und praktisch sofortigen Neustarts erarbeitet. Wenn der Wechsel in 3D da nicht sitzt, fühlt sich so ein Projekt schnell eher wie ein Nebenableger an als wie ein echter Serienbeitrag.

So fällt die Reaktion aus

Die bisherigen Kritiken zeichnen ein recht klares Bild: Im Kern behält Super Meat Boy 3D den typischen Schwierigkeitsgrad der Reihe und dieses direkte, schnelle Spielgefühl bei. Wer anspruchsvolle Plattformspiele mag, dürfte sich deshalb ziemlich schnell zurechtfinden.

Ganz reibungslos klappt der Umstieg auf 3D aber nicht. In mehreren Reviews werden unter anderem Kamerawinkel und Tiefenwahrnehmung als mögliche Gründe für frustrierende Tode genannt. Bei einem Spiel, das so stark auf Präzision baut, wiegt genau das natürlich schwer.

Trotzdem scheint Super Meat Boy 3D den gewagten Richtungswechsel nach dem bisherigen Presseecho besser hinzubekommen, als viele vorher gedacht hatten.

Verfügbarkeit außerhalb Europas

Während die Box-Versionen in Europa jetzt erhältlich sind, laufen in Nordamerika bereits die Vorbestellungen. Für asiatische Märkte gibt es bislang noch keine offiziell bestätigte Handelsversion.

Das erste Super Meat Boy wurde nach seinem Start im Jahr 2010 schnell zum Indie-Hit. Frühere Verkaufsangaben sprechen davon, dass sich das Spiel bis Januar 2012 schon mehr als 1 Million Mal verkauft hatte; auf dem PC kamen später rund 2,97 Millionen Verkäufe dazu.

Downloads: Download Super Meat Boy 3D für Nintendo Switch 2 Download Super Meat Boy 3D für PlayStation 5