Eine abgeschottete Hafenstadt, kein Kontakt nach draußen und irgendwo in der Nähe eine Kreatur, die immer näher kommt: Genau darum kreist „Hope“, der neue Sci-Fi-Thriller von Na Hong-jin. Der südkoreanische Regisseur, bekannt durch „The Wailing“ und „The Yellow Sea“, bringt den Film 2026 ins Kino. Schon vor dem breiten internationalen Start wird „Hope“ als eines der ungewöhnlichsten Sci-Fi-Projekte des Jahres gehandelt. Seine Premiere hatte der Film laut Cannes Film Festival am 17. Mai 2026 im Wettbewerb des 79. Filmfestivals von Cannes.
„Hope“: Handlung, Regie und Starbesetzung
Na Hong-jins neuer Film mischt Monster-Apokalypse, Survival-Spannung und große Actionbilder. Im Zentrum von „Hope“ steht eine abgelegene Hafenstadt, die plötzlich von der Außenwelt abgeschnitten ist.
Zusammen mit dem örtlichen Polizeichef müssen die Bewohnerinnen und Bewohner gegen eine geheimnisvolle, furchteinflößende Kreatur bestehen. Das Ganze spielt mit einem isolierten Schauplatz, permanenter Anspannung und einer Bedrohung, die alles überragt. Genau das macht „Hope“ nach bisherigen Berichten schon jetzt zu einem der meistbeachteten Sci-Fi-Filme des kommenden Jahres.
Die Ausgangslage ist denkbar unangenehm: eine eingeschlossene Gemeinschaft, keine Hilfe von außen, dazu ein Wesen, das Schritt für Schritt näher rückt. „Hope“ bewegt sich damit irgendwo zwischen klaustrophobischem Horrorkino und großem Creature-Feature. Gleichzeitig bleibt der Film als koreanische Großproduktion auf dem internationalen Markt eher die Ausnahme als die Regel.
Na Hong-jin war bislang vor allem für düstere, intensive Thriller bekannt. Mit „Hope“ geht er nun deutlich größer vor und setzt den Film als großformatigen Sci-Fi-Action-Thriller auf. Vor der Kamera stehen Hwang Jung-min, Zo In-sung, Michael Fassbender, Alicia Vikander und Taylor Russell.
Rekordbudget, Cannes-Premiere und internationale Verkäufe
Auch finanziell sticht „Hope“ heraus. Mit einem kolportierten Budget von rund 46 Millionen Dollar und einer Laufzeit von 160 Minuten gilt der Film Berichten zufolge als teuerste Produktion in der Geschichte des südkoreanischen Kinos.
Seine Premiere feierte „Hope“ laut Cannes Film Festival am 17. Mai 2026 im Wettbewerb des 79. Filmfestivals von Cannes. Danach folgten große internationale Vertriebsdeals. In Nordamerika übernimmt laut NEON der Verleihspartner NEON den Kinostart. Außerdem wurde der Titel Berichten zufolge in mehr als 200 Territorien verkauft, was für einen koreanischen Genre-Film in dieser Größenordnung durchaus auffällt.
Erfolgreicher Start in Südkorea, aber gemischte Kritiken
Beim Kinostart in Südkorea am 15. Juli 2026 legte „Hope“ laut Berichten direkt stark los. Dort war es der schnellste Film des Jahres, der die Marke von 1 Million Zuschauerinnen und Zuschauern in weniger als drei Tagen knackte. Nach fünf Tagen standen laut denselben Berichten bereits mehr als 2 Millionen Kinobesucher zu Buche.
Bei den Kritiken sah es allerdings gemischter aus. Gelobt wurden vor allem Na Hong-jins Ehrgeiz, die intensive Inszenierung und mehrere große Actionsequenzen. Kritik gab es dagegen an den CGI-Effekten rund um die zentrale Kreatur, die viele Berichten zufolge noch nicht ausgereift fanden.
Na Hong-jin hat bereits erklärt, dass die in Cannes gezeigte Fassung noch nicht final gewesen sei. Die visuellen Effekte sollen für spätere Veröffentlichungen also weiter überarbeitet werden. Ob „Hope“ seine technischen Schwächen am Ende noch ausbügeln kann und sich vom ambitionierten Gesprächsthema zum echten Genre-Highlight entwickelt, bleibt offen.
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