Marvel kündigt Maximum X-Men für Dezember 2026 an: Betsy Braddock ist wieder Psylocke

Marvel hat für Dezember 2026 die neue X-Men-Serie „Maximum X-Men“ angekündigt. Geschrieben wird sie von Christopher Yost, gezeichnet von Tony S. Daniel. Nach Marvels Angaben schließt die Reihe an das Event „Avengers: Armageddon“ an, rückt ein von Storm geführtes Team in den Mittelpunkt und löst vor allem wegen einer Personalie Diskussionen aus: Betsy Braddock taucht wieder unter dem Codenamen Psylocke auf.

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Betsy Braddock ist wieder Psylocke

„Maximum X-Men“ geht laut Marvel direkt aus „Avengers: Armageddon“ hervor und setzt auf ein Team, das Storm anführt. Trotzdem drehen sich die meisten Reaktionen im Moment kaum um die eigentliche Story oder das Line-up. Fast alles läuft auf dieselbe Frage hinaus: Warum kehrt Betsy Braddock jetzt wieder als Psylocke zurück?

Genau da beginnt der Ärger. Marvel hatte die Dynamik zwischen den Figuren erst vor wenigen Jahren neu sortiert. Seitdem war in den Comics Kwannon die Psylocke, während Betsy Braddock einen anderen Platz im X-Men-Kosmos einnahm. Wenn jetzt plötzlich wieder Betsy unter diesem bekannten Namen auftaucht, steht sofort im Raum, was das für Kwannon heißt und ob Marvel damit eine Entwicklung wieder unscharf macht, die gerade erst mühsam geklärt worden war.

Warum Psylocke seit 1989 ein Reizthema ist

Der Hintergrund dafür reicht zurück bis zu einer Storyline aus dem Jahr 1989. Damals geriet Betsy Braddock, ursprünglich eine weiße britische Telepathin, in eine Handlung, in der ihr Bewusstsein in den Körper von Kwannon versetzt wurde, einer japanischen Assassinin. Genau diese Fassung der Figur wurde in den Jahren danach zur bekanntesten und populärsten Inkarnation von Psylocke.

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Mit der Zeit kam allerdings immer mehr Kritik auf. Viele Fans lasen darin ein rassistisches Muster oder kulturelle Aneignung: Eine weiße Figur wurde in einem asiatischen Körper zur cooleren, besser vermarktbaren Version von Psylocke. Was im Comic-Kanon lange einfach mitgetragen wurde, gilt heute für viele als eines der unangenehmsten Vermächtnisse dieser Ära.

Der Reset von 2018 wirft schon wieder neue Fragen auf

Mit „Hunt for Wolverine“ trennte Marvel Betsy Braddock und Kwannon 2018 wieder und gab beiden ihre eigenen Körper zurück. Danach wirkte die Rollenverteilung deutlich klarer. Betsy Braddock entwickelte sich als Captain Britain weiter. Kwannon übernahm den Namen Psylocke. Diese Fassung wurde in mehreren Teamserien verankert und bekam 2024 sogar unter anderem eine eigene Solo-Reihe.

Gerade deshalb ist die Unsicherheit jetzt so groß. Marvel hat bisher nicht erklärt, ob Kwannon den Namen Psylocke behält, ob sie einen neuen Codenamen bekommt oder ob sie neben Betsy Braddock in „Maximum X-Men“ auftaucht. Dass dazu bislang nichts gesagt wurde, heizt die Debatte eher noch an.

Entsprechend gespalten fallen die Reaktionen aus. Ein Teil der Fans sieht in Betsy Braddock nach wie vor die klassische, zumindest aber die bekannteste Psylocke. Andere halten diese Rückkehr für einen problematischen Schritt zurück, weil damit genau die Fortschritte verwässert würden, die durch die Trennung der beiden Figuren und Kwannons eigenständige Entwicklung erreicht worden waren.

Editor Tom Brevoort hat Betsy Braddock bereits als chaotischen, nur schwer sauber aufzulösenden Fall beschrieben und offen eingeräumt, dass es unter Fans keinen klaren Konsens gibt: Soll Betsy Braddock Psylocke sein, Captain Britain oder etwas ganz anderes? Damit ist „Maximum X-Men“ schon jetzt mehr als bloß der nächste Relaunch.

Dune, Panem, Fast & Furious und Jumanji: Diese Reihen steuern jetzt aufs Finale zu

Die Filmreihen Dune, Die Tribute von Panem, Fast & Furious und Jumanji bewegen sich mit ihren aktuellen Handlungsbögen gerade ziemlich klar auf einen Schlusspunkt zu.

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Bei mehreren der erfolgreichsten Reihen der vergangenen Jahre dürfen Sie also mit einem echten Finale rechnen. Das heißt noch nicht, dass diese Universen komplett verschwinden. Aber die jetzige Form mit den bekannten Figuren, Teams oder den kreativen Köpfen, die man damit verbindet, dürfte in den kommenden Jahren auslaufen.

Für die Studios ist das ein heikler Punkt. Sie brauchen starke Marken, müssen aber gleichzeitig auf eine wachsende Franchise-Fatigue reagieren.

Dune und Die Tribute von Panem

Bei Dune ist die Lage noch am klarsten. Nach dem Erfolg der ersten beiden Kinofilme befindet sich laut Studio- und Beteiligtenangaben ein dritter Teil in Arbeit, der Dune Messiah verfilmen soll.

Gedacht ist das Ganze als Trilogie, und Regisseur Denis Villeneuve hat mehrfach durchblicken lassen, dass das wohl sein letzter Dune-Film sein wird. Für Sie hat das zwei Seiten: Einerseits gibt es die Gewissheit, dass die Saga nicht endlos weitergezogen wird. Andererseits endet damit wohl auch eine der prestige­trächtigsten Science-Fiction-Reihen der Gegenwart.

Bei Die Tribute von Panem ist die ursprüngliche Geschichte schon lange erzählt. Katniss Everdeens Bogen wurde bereits mit Mockingjay abgeschlossen, das Franchise lebt inzwischen aber durch Prequels weiter.

Der nächste Film, The Hunger Games: Sunrise on the Reaping, soll laut Studioangaben am 20. November 2026 in die Kinos kommen. Wie weit dieses Universum danach noch ausgebaut wird, hängt vor allem daran, ob Autorin Suzanne Collins weiteren Stoff in Romanform nachliefert.

Fast & Furious und Jumanji

Bei Fast & Furious läuft alles auf das Ende der Hauptreihe hinaus. Das große Finale ist nach Angaben der Studios und Beteiligten derzeit unter dem Titel Fast Forever für 2028 geplant.

Fast X hat vor allem international noch solide Zahlen gebracht. Das enorme Budget hat allerdings erneut die Frage aufgeworfen, wie belastbar selbst riesige Marken wirtschaftlich eigentlich noch sind. Gerade bei Reihen, die seit vielen Jahren laufen, wird der schmale Grat zwischen Eventkino und Übersättigung immer schmaler.

Vor einem ähnlichen Punkt steht auch Jumanji. Dwayne Johnson hat bereits gesagt, dass der nächste Film das letzte Kapitel für die aktuelle Besetzung und diese Storyline sein soll.

Das fällt auf, weil die moderne Jumanji-Neuauflage ein gewaltiger Erfolg war. Die beiden bisherigen Filme nahmen laut Studioangaben weltweit zusammen mehr als 1,7 Milliarden US-Dollar ein. Trotzdem wirkt auch hier ein klar gesetzter Abschluss wahrscheinlicher als eine weitere Verwässerung der Marke.

Was die Abschlüsse für Hollywood bedeuten

Diese möglichen Finals gehören in die größere Debatte über Franchise-Fatigue. Sequels, Spin-offs und Reboots bestimmen die Strategien der Studios zwar weiterhin, doch die gemischten Box-Office-Ergebnisse zeigen unter anderem, dass bekannte Namen allein nicht mehr automatisch reichen.

Hinzu kommt ein internationaler Markt, der sich gerade verschiebt. Vor allem China bleibt für Blockbuster entscheidend, gleichzeitig wächst dort das Interesse an lokalen Produktionen.

Dadurch verliert das frühere, ziemlich verlässliche globale Franchise-Modell an Stabilität. Gleichzeitig verändert Streaming die Erwartungen des Publikums. Wer zuhause permanent neue Inhalte bekommt, geht nur noch für echte Eventfilme ins Kino. Für Hollywood sind diese kommenden Abschlüsse deshalb nicht bloß Enden. Sie sind auch ein Test dafür, wie sich die größten Marken in Zukunft überhaupt noch weitererzählen lassen.

Game of Thrones: Conquest startet Rebellion: PvP-Event in Essos

Game of Thrones: Conquest für Android und iOS hat im Juli 2026 ein neues, wiederkehrendes PvP-Event bekommen. Laut Zynga heißt es Rebellion und läuft direkt innerhalb des Mobile-Strategiespiels.

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Kein neuer Ableger, sondern PvP in Essos

Rebellion ist kein separater Release für PC, Konsole oder Mobile. Es handelt sich um ein Event in Game of Thrones: Conquest, dem Strategiespiel von Zynga.

Spieler können dort laut Zynga in Essos gegeneinander antreten, um strategisch wichtige Machtzentren zu erobern und anschließend zu halten.

Genau darauf setzt Game of Thrones: Conquest seit Jahren: Bündnisse, Gebietskontrolle, Konkurrenz zwischen großen Spielergruppen. Rebellion greift diese bekannten Systeme auf und rückt sie noch stärker in den Vordergrund.

Wer in einem aktiven Clan unterwegs ist, bekommt hier also keine neue Story-Kampagne und auch keinen Genrewechsel. Rebellion zieht vielmehr die bestehenden Mechaniken an und macht den Wettbewerb härter.

Finale von Freedom in Essos

Die aktuelle Ausgabe wirkt größer als ein gewöhnliches Routine-Update. Zynga beschreibt Rebellion als den Schlusspunkt der monatlichen Themenreihe Freedom in Essos, die vom 1. bis 24. Juli läuft und Daenerys Targaryens Befreiung von Slaver’s Bay ins Zentrum stellt.

Game of Thrones: Conquest bleibt damit eng an Westeros und Essos angebunden und sortiert neue Inhalte klar in bekannte Phasen der Vorlage ein. Dazu zählen auch Crossover-Elemente sowie Updates mit Verweisen auf House of the Dragon.

Signal für das Franchise

Die Formulierung „bold new chapter“ zielt wohl weniger auf Rebellion selbst als auf den weiteren Ausbau der Marke im Games-Bereich.

Game of Thrones: Conquest wird also weiter regelmäßig mit neuen Inhalten versorgt. Parallel dazu ist mit Game of Thrones: War for Westeros schon das nächste Projekt in Arbeit, aktuell mit Zielmarke 2027. Das Franchise baut seine Präsenz im Gaming damit Stück für Stück aus.

Erfolg und bekannte Kritik

Öffentliche Zahlen für 2026 gibt es bisher nicht.

Klar ist aber: Schon bis April 2019 hatte Game of Thrones: Conquest mehr als 214 Millionen US-Dollar umgesetzt. Für die Marke war das ein finanziell starkes Standbein.

Die bekannte Kritik ist trotzdem nicht verschwunden. Seit Jahren wird dem Spiel vorgeworfen, zu stark auf Pay-to-win zu setzen. Wer Geld investiert, kann sich im Wettbewerb teils spürbare Vorteile kaufen. Gerade in PvP-Events wie Rebellion fällt das besonders auf.

Auch rund um das aktuelle Event bleibt die Berichterstattung bisher eher dünn und stark auf die USA fokussiert. Belastbare Daten zu Reichweite, Beteiligung oder Umsatz im Jahr 2026 sind kaum zu finden.

Trotzdem macht Rebellion ziemlich klar, dass Game of Thrones: Conquest weiterhin aktiv gepflegt wird. Und dass das Franchise im Gaming noch lange nicht durch ist.

Downloads: Download Game of Thrones: Conquest für Android und iOS

Forge of the Fae: Gratis-Demo jetzt auf Steam verfügbar

Forge of the Fae, ein Indie-JRPG des US-Studios Datadyne LLC aus Maryland, hat auf Steam ab sofort eine kostenlose Demo für PC. Die Vollversion ist auf Steam zwar erst für 2027 angesetzt, die Demo liefert aber schon jetzt einen frühen Eindruck von Welt, Kampfsystem und Präsentation.

Früher Einblick in das Indie-JRPG

Laut Steam stammt das Spiel vom US-Studio Datadyne LLC aus Maryland, veröffentlicht wird es von Deck13. Das Indie-JRPG verbindet klassische Zutaten im Geiste von Final Fantasy und Chrono Trigger mit Erkundung, Rätseln und ruhigeren Life-Sim-Elementen, die an Stardew Valley denken lassen.

Fiora, Fae und ein ungewöhnliches Setting

In der Demo bekommen Sie laut Steam unter anderem die Spielwelt, die Hauptfigur Fiora und wichtige Systeme des Spiels zu sehen. Fiora ist der Steam-Seite zufolge eine junge Erfinderin, die in einer steampunkigen Welt rätselhaften Vermisstenfällen nachgeht.

Das Szenario orientiert sich laut Beschreibung auf Steam an einem Setting, das vom Irland des 19. Jahrhunderts inspiriert ist, und erzählt von Spannungen zwischen Menschen und den Fae. Nach Angaben der Entwickler können Ihre Entscheidungen den Verlauf der Geschichte und auch ihr Ende beeinflussen.

Für Fans klassischer Pixel-RPGs dürfte das schon als Aufhänger reichen.

keltische Fantasy und Pixelgrafik

Forge of the Fae mischt keltische Mythologie, Industriezeitalter und Märchenfantasy. Schon dadurch hebt sich das Rollenspiel stilistisch von vielen anderen Genre-Vertretern ab.

Gleichzeitig passt das Spiel in einen größeren Indie-Trend: Retro-JRPGs greifen immer öfter sehr konkrete kulturelle Einflüsse auf. Auf den ersten Blick stechen hier vor allem die detailreiche Pixelgrafik und die stimmige Präsentation hervor.

Vergleiche mit Chained Echoes oder Sea of Stars drängen sich da schnell auf.

Rundenkämpfe mit ARC Crystal System

Spielerisch bietet Forge of the Fae laut Steam rundenbasierte Kämpfe. Ein zentrales Feature ist dabei das ARC Crystal System, mit dem sich Zauber und Fähigkeiten anpassen lassen.

Hinzu kommt laut Steam eine Adrenaline-Mechanik, die den Gefechten mehr Dynamik geben soll. Gerade bei JRPGs hängt viel am Kampfsystem. Oft entscheidet genau das darüber, ob aus einem hübschen Nostalgieprojekt auf Dauer auch ein wirklich spannendes Spiel wird.

Release 2027 für PC, PlayStation, Xbox und Nintendo Switch

Die Vollversion ist laut Steam für PC, PlayStation, Xbox und Nintendo Switch geplant. Finanziell hat das Projekt schon Rückenwind: Die Kickstarter-Kampagne sammelte laut Kickstarter 226.782 Dollar ein und lag damit deutlich über dem ursprünglichen Ziel von 15.000 Dollar.

Downloads: Download Forge of the Fae Demo für PC

The Odyssey läuft jetzt im Kino: 10 Filme für das epische Gefühl danach

Christopher Nolans The Odyssey läuft seit Anfang Juli 2026 im Kino und hat dort sofort viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Gute Kritiken kamen schnell, die Bilder sind wuchtig, die IMAX-Inszenierung ohnehin ein Ereignis, und seine neue Lesart des klassischen Odysseus-Stoffs hat die Lust auf große, mythische Erzählungen spürbar neu entfacht. Mit Matt Damon als Odysseus, Anne Hathaway als Penelope und Tom Holland als Telemachos bekam der Film noch einmal zusätzlichen Schub. Und wer nach dem Abspann noch nicht genug von diesem epischen Gefühl hat, findet in den folgenden zehn Filmen eine ziemlich treffsichere Watchlist.

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Filme wie The Odyssey: Diese 10 Empfehlungen passen jetzt perfekt

Wer an Nolans Mischung aus Reise, Schicksal und monumental inszeniertem Kino Gefallen gefunden hat, sollte als Nächstes hier weiterschauen. Troy liegt fast automatisch auf der Hand: griechische Mythologie, Heldenpathos, großes Ensemble. Danach Gladiator, ein Musterbeispiel für emotionales, bildstarkes Historienkino mit klarer Heldenreise. Wenn eher Götter, Monster und klassische Sagenmotive reizen, passt Clash of the Titans.

Dann gibt es Jason and the Argonauts, älter als die meisten anderen Titel hier, aber bis heute prägend, als Abenteuerfilm und als Bauplan für viele moderne Mythen-Adaptionen. 300 geht in eine andere Richtung: stilisiert, brutal, sofort wiedererkennbar, pures Spektakel.

Immortals setzt stärker auf Fantasie und Symbolik, trifft aber einen ganz ähnlichen epischen Ton. The Green Knight ist viel artifizieller und deutlich ruhiger, dafür voll mit Symbolen, Prüfungen und einer spirituellen Reise, die lange nachwirkt. Dazu kommt Ben-Hur, ein Klassiker des Großkinos und ein Lehrstück dafür, wie zeitlos monumentales Erzählen funktionieren kann.

Dune: Part Two ist dann der moderne Beweis, dass das Publikum für gewaltige Weltentwürfe immer noch ins Kino strömt. Und schließlich O Brother, Where Art Thou?, in dieser Liste die ungewöhnlichste Empfehlung, aber auch eine der klügsten: eine lose, witzige und sehr eigenständige Variation der Odyssee.

Warum Mythologie-Filme gerade wieder boomen

Dass The Odyssey genau jetzt kommt, wirkt nicht zufällig. Laut einer Studie des British Film Institute aus dem Jahr 2024 ist die Zahl mythologisch geprägter Filmveröffentlichungen seit der Pandemie um 37 Prozent gestiegen. An den Kinokassen schnitten diese Titel unter anderem besser ab als viele Fantasyfilme ohne mythologischen Unterbau.

Branchenbeobachter lesen daraus vor allem eines: Das Publikum hat wieder Lust auf große Erzählungen und zeitlose Themen, gerade in einer Phase sozialer Unsicherheit und existenzieller Fragen. Auch der Erfolg von Dune: Part Two und Christopher Nolans Oppenheimer wird oft als Zeichen dafür gewertet, dass ambitioniertes Großformat-Kino noch immer enorme Zugkraft hat.

Und die antiken Stoffe bleiben sichtbar. Mit der Disney+-Serie Percy Jackson and the Olympians und der Bühnenaufführung von Hadestown im Juli 2026 ist das Thema weiter fest im Mainstream verankert. International machen Projekte aus Indien wie Ramayana: Part 1 und Mahavatar zusätzlich klar, wie groß der weltweite Hunger auf kulturell verwurzelte Epen gerade ist.

Die Debatte um Authentizität läuft weiter

Ganz ohne Kritik kommt dieser Boom trotzdem nicht aus. Wissenschaftler verweisen zwar auf die starke Wirkung archetypischer Heldenreisen, warnen aber zugleich vor vereinfachten Adaptionen und Problemen bei der Repräsentation.

Vor allem bei Filmen über griechische Mythen wird weiter darüber gestritten, warum griechische und mediterrane Darsteller so oft unterrepräsentiert bleiben. Am unmittelbaren Reiz des Genres ändert das für Sie erst einmal wenig: Wer nach The Odyssey noch mehr Gefahr, Schicksal und visuellen Größenwahn sucht, findet im Moment so viele passende Filme wie seit Jahren nicht mehr.

The East Palace auf Netflix: Koreanische Dark-Fantasy-Serie ist jetzt da

Netflix hat die koreanische Dark-Fantasy-Serie „The East Palace“ heute, am 17. Juli 2026, weltweit bei Netflix an den Start gebracht.

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Dark Fantasy aus Korea

Mit „The East Palace“ schickt Netflix laut eigener Darstellung ein koreanisches Prestigeprojekt ins Rennen, klar angesiedelt im Dark-Fantasy-Bereich.

Der Streamingdienst beschreibt die Serie als Verbindung aus übernatürlichem Horror und historischem Drama. Dazu kommen eine aufwendige Ausstattung, ein prominenter Cast und ein klarer Genre-Fokus. Vieles spricht also dafür, dass die Produktion bei Fantasy-Fans ziemlich schnell Aufmerksamkeit bekommt.

Ab sofort lässt sich in „The East Palace“ ein eher ungewöhnliches Ermittlerduo begleiten. Im Mittelpunkt stehen laut Netflix ein Geisterjäger und eine Hofdame, die die Stimmen der Toten hören kann.

Gemeinsam gehen sie, so fasst Netflix es zusammen, einer düsteren Verfluchung im königlichen Palast nach. Die fiktive historische Epoche setzt ganz bewusst auf klassische Motive des koreanischen Period Dramas und verbindet sie mit übernatürlichem Schrecken.

Worum es in der Serie geht

Die Prämisse ist klar auf Spannung getrimmt.

Hinter den Mauern des Palasts treiben in „The East Palace“ ruhelose Geister ihr Unwesen. Mit jedem neuen Hinweis verschwimmt die Grenze zwischen politischer Intrige, persönlichem Trauma und altem Fluch noch ein Stück mehr. Genau diese Mischung aus Mystery, Horror und Hofdrama macht „The East Palace“ zu einem der interessanteren neuen Genre-Titel im Netflix-Programm.

Wer koreanische Mystery- und Horrorserien der vergangenen Jahre mochte, dürfte mit dem Format besonders viel anfangen können.

Netflix erweitert sein Angebot an koreanischen Produktionen damit um einen Titel, der sehr deutlich aufs Übernatürliche zielt.

Starbesetzung und Kreativteam

Laut Netflix stehen Nam Joo-hyuk, Roh Yoon-seo und Cho Seung-woo vor der Kamera.

Gerade die Chemie zwischen den Hauptfiguren taucht in den ersten Reaktionen immer wieder als Stärke auf.

Regie führte laut Netflix Choi Jung-kyu, den viele Serienfans unter anderem durch „The Devil Judge“ kennen.

Das Drehbuch stammt nach Netflix-Angaben von Kwon So-ra und Seo Jae-won. Mit „The Guest“ haben sie im übernatürlichen Genre schon Erfahrung gesammelt. Dass hier bekannte Darsteller auf ein erfahrenes Kreativteam treffen, erklärt ziemlich gut, warum die Serie schon vor dem Start als eines der größeren Fantasy-Projekte von Netflix gehandelt wurde.

Produktion, Folklore und erste Kritiken

Zu den Pluspunkten zählen frühen Berichten zufolge vor allem die Kostüme, die detailreichen Palastkulissen und die elegant choreografierten Actionszenen.

„The East Palace“ verlässt sich also nicht nur auf Grusel. Auch visuell verfolgt die Serie ein klares Konzept, wirkt durchkomponiert, sieht hochwertig aus und dürfte so auch international gut anschlussfähig sein.

Inhaltlich schöpft „The East Palace“ laut Netflix stark aus koreanischer Folklore und schamanistischen Traditionen.

Besonders das Motiv der gwisin, also ruheloser Geister, steht dabei im Zentrum. Offenbar wollen die Macher diese kulturellen Elemente auch für ein weltweites Publikum zugänglich machen, ohne sie komplett glattzuziehen.

Die ersten Kritiken fallen überwiegend positiv aus.

In den ersten Besprechungen loben Kritiker unter anderem die Performances des Ensembles, die Dynamik der Hauptfiguren und die hohe Produktionsqualität. Ganz ohne Einwände kommt die Serie aber nicht davon. Einige Rezensenten finden die Grundhandlung vertraut, andere empfinden die Mythologie an manchen Stellen als überladen. Offizielle Abrufzahlen oder Platzierungen in den weltweiten Top 10 lagen laut Netflix zum Start noch nicht vor. Mit Blick auf das anhaltende Interesse an koreanischem Horror und übernatürlichen Dramen hat die Serie aber gute Chancen, in diesem Monat zu einem der größeren Gesprächsthemen im Streaming-Bereich zu werden.

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The Duskbloods wird im August spielbar: Closed Network Test auf Switch 2

FromSoftware hat für The Duskbloods auf Nintendo Switch 2 einen Closed Network Test vom 21. bis 24. August 2026 angekündigt. Rund um eine angeblich spielbare Demo zu einem „Nachfolger“ von Elden Ring wird gerade allerdings einiges vermischt. Tatsächlich geht es um drei getrennte Themen: The Duskbloods von FromSoftware, Elden Ring: Tarnished Edition für Nintendo Switch 2, das laut Nintendo am 28. August 2026 erscheint, und Black Myth: Wukong von Game Science für PS5 und PC, das laut Game Science schon seit dem 20. August 2024 erhältlich ist. Wer also im August auf eine klassische Demo zu einem direkten Elden-Ring-Nachfolger hofft, bekommt dafür derzeit keine klare Zusage.

The Duskbloods mit Anspieltermin im August

Wenn es in diesem Monat überhaupt einen konkreten Anspieltermin gibt, dann bei The Duskbloods. Vom 21. bis 24. August 2026 lässt sich das Multiplayer-Actionspiel für Nintendo Switch 2 ausprobieren, allerdings nur im Rahmen eines Closed Network Tests. Die Registrierung dafür startet laut FromSoftware am 22. Juli 2026.

Getestet wird laut FromSoftware unter anderem die Online-Infrastruktur für Multiplayer-Partien mit bis zu acht Spielern. Gerade weil The Duskbloods das nächste größere Projekt von FromSoftware nach Elden Ring ist, wird der Titel oft schnell als „Nachfolger“ gelesen. Ganz so simpel ist es wohl nicht, denn offenbar setzt das Spiel deutlich stärker auf Mehrspieler-Action als das Solo-Action-RPG von 2022. Der Termin im August ist deshalb vor allem als Belastungstest für Server und Online-Funktionen zu verstehen.

Black Myth: Wukong ist bereits erhältlich

Falls mit „Elden Rings Nachfolger“ eher ein spiritueller Nachfolger gemeint ist, landet man am ehesten bei Black Myth: Wukong von Game Science. Das Spiel ist für PS5 und PC bereits verfügbar. Laut Game Science erschien es schon am 20. August 2024.

Das Action-RPG wurde wegen seiner anspruchsvollen Kämpfe, des hohen Tempos und der Optik auf Basis der Unreal Engine 5 schnell als eines der wichtigsten Genre-Spiele nach Elden Ring gehandelt. Auch wirtschaftlich war das ein deutliches Signal: mehr als 10 Millionen verkaufte Einheiten in den ersten vier Tagen und bis Juni 2026 insgesamt über 30 Millionen, jeweils laut Game Science. Für die chinesische Spieleindustrie gilt Black Myth: Wukong damit als Meilenstein.

Elden Ring: Tarnished Edition erscheint Ende August

Ende August kommt dann noch Elden Ring: Tarnished Edition dazu. Laut Nintendo erscheint die Version am 28. August 2026 für Nintendo Switch 2. Enthalten sind laut Nintendo das Hauptspiel, Shadow of the Erdtree, zwei neue Startklassen, vier neue Rüstungssets und zusätzliche Anpassungsoptionen für das Reittier Torrent.

Diese neuen Inhalte sollen laut Nintendo später auch als DLC für die bereits verfügbaren Plattformen erscheinen. Ganz ohne Fragezeichen ist die Switch-2-Version trotzdem nicht. Hands-on-Berichte von der Gamescom 2025 sprachen von Framerate-Einbrüchen und spürbarem Input-Lag auf Nintendo Switch 2. Im August passiert also einiges rund um Elden Ring. Wirklich spielbar ist in diesem Zusammenhang dann aber nur The Duskbloods.

Downloads: Download Elden Ring für PC, PS5, PS4, Xbox One und Xbox Series X/S; Download Black Myth: Wukong für PC und PS5

The Witcher: Legacy hat jetzt ein Release-Fenster: Sommer 2027

The Witcher: Legacy, das neue Brettspiel von Go On Board, entsteht zusammen mit CD Projekt Red. Laut der laufenden Gamefound-Kampagne gibt es jetzt auch ein Zeitfenster für die Veröffentlichung: Erscheinen soll das Spiel im Sommer 2027.

Release, Story und Spielprinzip

The Witcher: Legacy ist das neue Brettspiel von Go On Board, das gemeinsam mit CD Projekt Red entwickelt wird. In der Projektbeschreibung wird es als großes Legacy-Abenteuer vorgestellt, offiziell lizenziert und eng an der Vorlage orientiert.

Auf Gamefound ist von 1 bis 4 Spielern die Rede. Gespielt werden kann also allein oder kooperativ in der Gruppe.

Im Zentrum steht laut Projektbeschreibung eine Kampagne, in der Ihre Entscheidungen nicht einfach nur den Verlauf der Geschichte verändern, sondern auch dauerhaft Spuren im Spiel hinterlassen.

Genau das ist der Kern eines klassischen Legacy-Formats: Auswirkungen, die bleiben und sich über viele Sitzungen hinweg bemerkbar machen. Inhaltlich geht The Witcher: Legacy nach den bisherigen Angaben in die Vergangenheit der Witcher-Welt. Dabei soll das Spiel unter anderem eine der düstersten Fragen des Universums aufgreifen: Was steckt wirklich hinter dem Untergang der Schule des Wolfes und dem Angriff auf Kaer Morhen?

Nach und nach decken Sie laut Projektbeschreibung eine Verschwörung auf, die mit der Zerstörung der Schule des Wolfes und dem Überfall auf Kaer Morhen zusammenhängt.

Für Fans der Bücher, Spiele und auch der Netflix-Serie dürfte genau dieser erzählerische Schwerpunkt besonders spannend sein. Nach den bisherigen Angaben auf Gamefound soll eine komplette Kampagne rund 25 bis 35 Stunden dauern.

Das Brettspiel ist also klar auf ein gemeinsames Erlebnis über längere Zeit angelegt, nicht auf eine einzelne Runde für zwischendurch.

Starker Start im Crowdfunding

Schon weit vor dem eigentlichen Release wurde deutlich, wie groß das Interesse an The Witcher: Legacy ist.

Die Kampagne auf Gamefound hat dortigen Angaben zufolge mehr als 10 Millionen Euro eingesammelt und sich zum meistgefolgten Projekt der Plattform entwickelt. Für ein stark storygetriebenes Brettspiel ist das ein ziemlich klares Signal.

Durch den Finanzierungserfolg wurde laut Gamefound-Kampagne außerdem eine begleitende Companion-App freigeschaltet.

Diese Companion-App soll die Geschichte laut Kampagnenbeschreibung in mehreren Sprachen begleiten und das Kampagnenerlebnis atmosphärisch erweitern. Gerade bei einem narrativen Legacy-Spiel bringt Ihnen das noch mehr Stimmung und macht den Einstieg leichter.

Erste Eindrücke

Die bisherigen Vorschauen fallen größtenteils positiv aus.

Gelobt werden in den ersten Eindrücken unter anderem die starke narrative Ausrichtung, der kooperative Aufbau, die aufwendigen Komponenten und das Kampfsystem mit Karten-Kombos. Gerade diese Mischung aus Story und taktischen Entscheidungen lässt das Spiel aus der Masse klassischer Lizenz-Brettspiele herausstechen.

Ganz ohne Vorbehalte kommt das Feedback aber nicht aus.

In einigen Vorschauen ist auch von einer spürbaren Einstiegshürde und einer vergleichsweise langen Aufbauzeit die Rede. Für Gelegenheitsspieler könnte The Witcher: Legacy damit anspruchsvoller werden, als der Name der Marke im ersten Moment vermuten lässt.

Wenn Sie auf der Suche nach einem großen, kampagnenbasierten Witcher-Erlebnis für den Spieltisch sind, sollten Sie The Witcher: Legacy bis zum Start im Sommer 2027 im Auge behalten.

Downloads: The Witcher: Legacy auf Gamefound

Call of Duty: Black Ops für PlayStation: Der Disc-Boykott bröckelt

Sony wirbt jetzt für die digitalen PlayStation-Versionen von Call of Duty: Black Ops und Call of Duty: Black Ops 2. Viele Beobachter sahen darin einen der jüngsten PlayStation-Posts, der mitten in der Debatte über Digital-only-Verkäufe und den Boykottaufruf „No Disc, No Buy“ nicht massiv „ratio’d“ wurde. Statt deutlich mehr Kritik als Zustimmung fiel die Reaktion diesmal vergleichsweise positiv aus. Das sieht nach einem Stimmungswechsel aus: Wenn die Marke nur groß genug ist, rückt der Ärger über Digital-only bei vielen offenbar schneller in den Hintergrund.

„No Disc, No Buy“ verliert an Zugkraft

Der Boykott bekam Rückenwind, nachdem Berichte die Runde machten, Sony könnte die Produktion physischer Spielediscs bis 2028 auslaufen lassen. Für viele Spieler hing daran deutlich mehr als nur die Frage nach dem Format.

Eine Disc steht für Eigentum, Sammelwert, Weiterverkauf und die Möglichkeit, Spiele langfristig zu archivieren. Außerdem macht sie unabhängiger von Store, Lizenzen und Servern.

Genau daraus entstand die Gegenbewegung. Ein komplett digitaler Markt würde Plattformbetreibern wie Sony aus Sicht der Kritiker spürbar mehr Kontrolle geben, während Käufer dabei Rechte einbüßen.

Bei Call of Duty: Black Ops zeigt sich jetzt aber auch, wie schnell diese Entschlossenheit Risse bekommt, sobald ein besonders gefragter oder nostalgisch aufgeladener Titel auftaucht.

Sony verdient an Digitalverkäufen viel mehr

Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Sache eindeutig. Im Geschäftsquartal bis zum 31. März 2026 wurden laut den zuletzt von Sony genannten Zahlen 85 Prozent aller PlayStation-Softwarekäufe digital abgeschlossen, 5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Beim Umsatz lagen digitale Verkäufe laut Sony bei rund 1,5 Milliarden Dollar. Physische Verkäufe kamen auf 109 Millionen Dollar.

Für Sony ist das ein sehr lukratives Modell. Bei digitalen First-Party-Spielen im PlayStation Store bleibt dem Konzern fast der komplette Umsatz. Bei physischen Exemplaren gehen Handelsspannen ab, dazu kommen Produktions- und Vertriebskosten. Und bei Third-Party-Titeln verdient Sony digital in der Regel ebenfalls mit, oft mit rund 30 Prozent.

Der Markt zieht in dieselbe Richtung

Sony ist mit dieser Entwicklung nicht allein. Capcom soll Berichten zufolge Anfang 2026 bereits bei 93 Prozent digitalen Verkäufen gelegen haben.

Bei EA standen laut den zuletzt veröffentlichten Geschäftszahlen 528 Millionen Dollar aus digitalen Veröffentlichungen in den Büchern, verglichen mit 81 Millionen Dollar aus physischen Veröffentlichungen.

Daran zeigt sich ein Muster, das man schon länger kennt: In Umfragen, Kommentaren und Petitionen bekennen sich viele Spieler klar zu physischen Medien. Gekauft werden am Ende aber längst vor allem Downloads, besonders bei großen Reihen, Live-Service-Spielen oder beliebten Klassikern.

Verkaufszahlen zu Black Ops fehlen noch

Zu weit sollte man diese Entwicklung trotzdem nicht auslegen. Dass der Boykott an Schärfe verliert, lässt sich bisher vor allem an Reaktionen in sozialen Netzwerken ablesen. Harte Verkaufsdaten zu den von Sony beworbenen Black-Ops-Veröffentlichungen für PlayStation gibt es bislang nicht. Klar ist aber schon jetzt: Der Widerstand gegen Sonys Digitalstrategie ist nicht verschwunden. Er zeigt sich nur nicht immer, wenn ein Fan-Liebling im Store auftaucht.

Downloads: Call of Duty: Black Ops und Call of Duty: Black Ops 2 für PlayStation

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Arc Raiders 1.36.0 ist da: Matchmaking für Solo, Duo und Trio

Embark Studios hat den Extraction-Shooter Arc Raiders am 7. Juli 2026 mit Update 1.36.0 auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S aktualisiert.

Eigene Verhaltensprofile für Solo, Duo und Trio

In Arc Raiders werden Spieler nach Angaben von Embark ab sofort je nach Squad-Größe getrennt bewertet. Solo-, Duo- und Trio-Warteschlangen greifen also nicht mehr auf dasselbe Profil zurück.

Das klingt erst einmal nach einer eher technischen Änderung, dürfte für viele im Spielalltag aber einen echten Unterschied machen. Wer solo eher vorsichtig oder kooperativ unterwegs ist, soll weiter in ähnliche Lobbys kommen, auch wenn es in Trio-Runden deutlich aggressiver zur Sache geht. Andersherum gilt das genauso: In der Gruppe können Sie kampfbetonter spielen, ohne dass sich das auf Ihre Solo-Erfahrung auswirkt.

Bisher wurde das Verhalten in Arc Raiders laut Embark über alle Squad-Typen hinweg gemeinsam ausgewertet. Genau daran hatte sich in der Community immer wieder Kritik entzündet, weil offensive Spielweisen auch in anderen Modi für unpassende Lobbys sorgen konnten.

Nach Angaben des Studios machte das alte System es außerdem leichter, das Matchmaking gezielt auszutricksen. Auslöser für die Änderung war laut Embark eine Matchmaking-Umfrage aus dem Mai 2026, in der Spieler sehr konkretes Feedback zum Lobby-System abgegeben hatten.

Ein wichtiger Schritt für die Balance

Für Arc Raiders ist diese Änderung am Matchmaking besonders relevant. Der Mix aus PvE und PvP funktioniert nur dann gut, wenn die Stimmung einer Runde nicht plötzlich komplett kippt.

Wenn Solospieler nun eher mit berechenbaren Begegnungen rechnen können und Gruppen zugleich mehr Spielraum für harte Gefechte bekommen, trennt das Update die verschiedenen Spielstile sauberer voneinander. Embark Studios spricht hier von einer Funktion, die sich viele Spieler schon länger gewünscht hatten.

Fehlstart auf Xbox und weitere Inhalte

Offiziell erschien Update 1.36.0 für Arc Raiders laut Embark am 7. Juli 2026. Auf Xbox landete der Patch nach Angaben des Studios allerdings versehentlich zu früh.

Das sorgte zwischenzeitlich für Probleme beim Matchmaking. Außerdem musste Cross-Play bis zum vollständigen Rollout vorübergehend abgeschaltet werden. Inzwischen steht die Aktualisierung regulär zur Verfügung, und die ersten Reaktionen aus der Community sowie von Content Creators fallen überwiegend positiv aus.

Abseits des Matchmakings bringt Patch 1.36.0 laut Embark auch ein Crossover-Event mit The Finals, neue saisonale Inhalte für Expedition und Trials, einen höheren Loot-Wert bei ARC Turbines, Bugfixes und mehrere Quality-of-Life-Anpassungen.

Für Embark Studios gehört das Update zu einer größeren Pflegephase nach dem starken Start Ende 2025 und dem späteren Rückgang bei Aktivität und Aufmerksamkeit. Für alle Nutzer lohnt sich die Aktualisierung.

Downloads: Download Arc Raiders für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S