Fuse Games hat Star Wars: Galactic Racer für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC angekündigt. Das Studio verzichtet dabei bewusst auf Rückspulfunktionen, Sicherheitsnetze und ein sehr fehlerverzeihendes Spieldesign. Wer mit seinem Fahrzeug crasht, verliert. Punkt. Und genau aus diesem Scheitern soll man lernen. Erste Vorschauen beschreiben Star Wars: Galactic Racer schon jetzt als aggressiver, crashlastiger und deutlich kompromissloser als viele aktuelle Genre-Kollegen. Vor allem diese Härte sorgt früh für Aufmerksamkeit.
Konsequenzen statt Komfort
Bei Fuse Games dreht sich das Design des Spiels um Konsequenz. Moderne Racer seien oft zu nachsichtig, während Star Wars: Galactic Racer Fehler spürbar machen soll. Ein Crash ist hier kein kleiner Ausrutscher, den Sie per Knopfdruck wieder zurückdrehen, sondern ein echter Rückschlag.
Diese Linie zieht sich auch durch die Kampagne. Anstelle einer linearen Karriere setzt Star Wars: Galactic Racer auf einen runbasierten Roguelite-Aufbau. Nach Angaben des Studios arbeiten Sie sich durch eine Reihe von Rennen, scheitern an Niederlagen oder Totalschäden und starten dann neu, wobei ein Teil des Fortschritts dauerhaft erhalten bleibt. Jede Runde soll sich dadurch spannender anfühlen und mehr Risiko mitbringen.
Arcade-Racing mit Takedowns
Star Wars: Galactic Racer orientiert sich laut Fuse Games klar am klassischen Arcade-Racing. Die Steuerung soll direkt und sofort zugänglich sein, das Tempo hoch, die Inszenierung spektakulär. Vor allem beim Fahrzeugkampf macht das Studio die Richtung deutlich: Der ist hier nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich gewollt.
Sie können Gegner abdrängen, sie in Begrenzungen drücken oder sie absichtlich aus dem Rennen nehmen. Genau diese Mischung aus Geschwindigkeit und zerstörerischer Wucht erinnert viele Preview-Berichte an Burnout, stellenweise auch an frühere Need-for-Speed-Ableger. Das kommt nicht von ungefähr. Nach Angaben des Studios wurde Fuse Games von ehemaligen Criterion-Entwicklern gegründet, darunter CEO Matt Webster und Creative Director Kieran Crimmins.
Streckenbasierte Modi und Fahrzeuge
Star Wars: Galactic Racer ist kein Open-World-Rennspiel, sondern ein klar streckenbasierter Racer. Neben der Story-Kampagne stehen Ihnen laut Fuse Games auch PvP-Multiplayer und Arcade-Modi zur Verfügung, wenn Sie lieber direkt in einzelne Events einsteigen.
Bei den Fahrzeugen fällt die Auswahl dem Studio zufolge breiter aus, als es der Star-Wars-Name zunächst vermuten lässt. Sie haben die Wahl zwischen Landspeedern, Speeder-Bikes, Skim-Speedern und Podracern. Podracing ist also enthalten, spielt aber vor allem in einem separaten Arcade-Modus eine größere Rolle und bildet nicht das Zentrum der Hauptkampagne.
Outer Rim und Release
Die Handlung spielt nach Angaben von Fuse Games im gesetzlosen Outer Rim nach dem Fall des Imperiums. Im Mittelpunkt steht der Fahrer Shade, der in der Untergrundliga Galactic League antritt, um sich einem Rivalen zu stellen. Die Kampagne soll vollständig vertont sein.
Star Wars: Galactic Racer erscheint laut Fuse Games am 6. Oktober 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Erste Hands-on-Eindrücke, unter anderem vom Summer Game Fest, fallen bislang überwiegend positiv aus. Besonders gelobt werden in diesen Vorschauen das Geschwindigkeitsgefühl, die Crash-Inszenierung und die Roguelite-Struktur.
Downloads: Download Star Wars: Galactic Racer für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC