Star Wars: Zero Company ist offiziell: XCOM-artige Taktik erscheint am 27. August 2026

Wie Electronic Arts beim Summer Game Fest 2026 bekanntgegeben hat, erscheint Star Wars: Zero Company am 27. August 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Das Spiel ist als Singleplayer-Taktiktitel angelegt.

Entwickelt wird Star Wars: Zero Company von Bit Reactor gemeinsam mit Respawn Entertainment. Den Vertrieb übernimmt Electronic Arts.

Vor allem Bit Reactor macht das Projekt spannend. In dem Studio arbeiten nach Angaben von Electronic Arts mehrere ehemalige Firaxis-Entwickler, die an der modernen XCOM-Reihe maßgeblich beteiligt waren. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an ein Spiel, das vielerorts schon jetzt als das erste wirklich überzeugende XCOM-artige Star-Wars-Spiel gehandelt wird.

Offizielle Geschichte innerhalb des Kanons

Im Zentrum steht eine neue Star-Wars-Geschichte, die gegen Ende der Klonkriege spielt und zum offiziellen Kanon zählt. Sie schlüpfen in die Rolle von Hawks, einem anpassbaren ehemaligen Offizier der Republik, und führen die Söldnertruppe Zero Company an.

Die Entwickler schlagen dabei wohl einen deutlich bodenständigeren und raueren Ton an, als man ihn aus vielen anderen Star-Wars-Spielen kennt. Als stilistische Bezugspunkte nennen sie unter anderem The Clone Wars, Rogue One und Andor.

Mit Geonosis, Felucia und Umbara sind außerdem mehrere bekannte Schauplätze dabei. Vorgestellt wurde Star Wars: Zero Company laut Electronic Arts erstmals im April 2025 auf der Star Wars Celebration. Den konkreten Veröffentlichungstermin reichte Electronic Arts dann beim Summer Game Fest 2026 nach.

Rundenkämpfe mit eigenem Overwatch-System

Spielerisch orientiert sich der Titel klar an XCOM und setzt auf rundenbasierte Gefechte mit Aktionspunkten. Wer moderne Squad-Taktikspiele mag, dürfte sich hier schnell zurechtfinden: Jede Bewegung, jeder Angriff und jede Spezialfähigkeit will sorgfältig geplant sein.

Ein wichtiger Unterschied steckt allerdings im Overwatch-System. Statt einfach nur feste Sichtlinien abzudecken, legen Sie hier einen variablen Kegel fest. Das gibt Ihnen mehr Kontrolle über Reaktionen im gegnerischen Zug und dürfte die Kämpfe spürbar dynamischer machen.

Auf klassischen Fog of War verzichtet Star Wars: Zero Company dagegen. Die Positionen der Feinde sind also grundsätzlich bekannt, wodurch der Fokus stärker auf Positionierung und Fähigkeiten liegt.

Third-Person, Rollenspiel und Permadeath

Abseits der Missionen bleibt Star Wars: Zero Company offenbar nicht bei Menüs und Kartenansichten stehen. Geplant sind auch Erkundungsabschnitte aus der Third-Person-Perspektive. Dazu kommen Rollenspiel-Elemente, Charakterentwicklung und Entscheidungen, die sich auf den Verlauf der Handlung auswirken sollen.

Außerdem wird es nach Angaben von Electronic Arts ein optionales Permadeath-System geben. Wenn Sie diese Funktion aktivieren, können Squad-Mitglieder dauerhaft verloren gehen.

Preis und Einordnung

Auf dem PC kostet Star Wars: Zero Company laut Electronic Arts49,99 Euro, auf PlayStation 5 und Xbox Series X|S werden 59,99 Euro fällig. Preislich liegt der Titel damit unter vielen aktuellen Blockbustern.

Die Richtung ist ziemlich eindeutig. Angesprochen werden vor allem Star-Wars-Fans, die eine ernstere Geschichte und fordernde Taktik suchen. Wenn es gelingt, die Firaxis-Erfahrung stimmig ins Star-Wars-Universum zu übertragen, könnte Star Wars: Zero Company 2026 zu den wichtigsten Strategie-Spielen des Jahres gehören.

Downloads:Star Wars: Zero Company für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC ist nach Angaben von Electronic Arts noch nicht verfügbar.

Gears of War: E-Day ist angekündigt: düsteres Prequel mit Unreal Engine 5

Gears of War: E-Day wurde von The Coalition für PC und Xbox Series X|S angekündigt. Wenn alles nach Plan läuft, erscheint das Spiel am 6. Oktober 2026.

Zum Start hat The Coalition bereits erste Angaben zur Technik, zur Story und zum Gameplay gemacht.

Diese ersten Eindrücke sprechen für einen Serienteil, der optisch klar anders rüberkommt, insgesamt deutlich düsterer wirkt und technisch so hoch angesetzt ist, dass das Studio die Reihe damit offenbar neu positionieren will.

Vor allem bei der Inszenierung soll es einen spürbaren Schritt nach vorn geben.

Nach Darstellung von The Coalition soll Gears of War: E-Day nicht bloß stark aussehen, sondern auch spielerisch ein paar neue Akzente setzen.

Gears of War: E-Day setzt auf die Unreal Engine 5

Für The Coalition ist erstes Gears-Spiel das erste Gears-Spiel, das im Studio vollständig nativ auf Basis der Unreal Engine 5 entwickelt wird.

Code oder Inhalte aus früheren Teilen wurden laut Studio nicht einfach übernommen.

Stattdessen wird das Projekt von Grund auf neu aufgebaut, diesmal auf einer aktuellen technischen Basis.

Gerade bei der Detailfülle soll man das sehen.

The Coalition spricht davon, bei Umgebungen und Charakteren mehr als 100-mal so viele Details darstellen zu können wie noch in Gears 5.

Zu den wichtigsten Werkzeugen der UE5 zählen nach Angaben des Studios unter anderem Nanite für sehr komplexe Geometrie und das neue MegaLights-System.

Damit sollen gleichzeitig Hunderte dynamische Lichtquellen inklusive Schatten auf dem Bildschirm möglich sein.

Kaputte Städte, Rauch, Feuer und enge Innenräume dürften dadurch dichter und atmosphärischer wirken.

Prequel mit Marcus Fenix und Dom Santiago

Inhaltlich springt Gears of War: E-Day laut The Coalition 14 Jahre vor die Ereignisse des ersten Gears of War zurück und setzt direkt am Anfang der Katastrophe an.

Im Zentrum des Prequels stehen ein jüngerer Marcus Fenix und Dominic Santiago während des Emergence Day, also jenes Tages, an dem die Locust aus dem Untergrund hervorkommen.

Diesmal will The Coalition keine weltumspannende Kampagne erzählen, sondern den Fokus kleiner und persönlicher halten.

Die gesamte Handlung soll laut den bisher genannten Informationen in der Stadt Kalona spielen und sich über nur drei Tage erstrecken.

Genau dieser enge Rahmen könnte dem Spiel helfen, wieder näher an den Survival-Horror und an den raueren, dunkleren Ton der frühen Serienteile heranzurücken.

Animationen und Gameplay werden neu aufgebaut

Nicht nur bei der Technik will das Studio nachlegen, auch das Spielgefühl selbst wird angefasst.

The Coalition zufolge wurden Animationen und Bewegungssysteme komplett neu aufgebaut.

Dazu kommen neue Möglichkeiten wie Springen und die Nutzung niedrigerer Deckungen.

Das könnte die Gefechte flüssiger machen und ihnen mehr Vertikalität geben.

Für eine Reihe, die so stark über ihr Deckungssystem definiert wird, wäre das ein ziemlich wichtiger Schritt.

Falls The Coalition die klassische Wucht von Gears beibehält und gleichzeitig mehr Bewegungsfreiheit zulässt, könnte E-Day spielerisch frischer wirken als einige der jüngeren Ableger.

Release, Beta und Gamescom-Demo

Auch beim Zeitplan ist schon einiges bekannt.

Auf der Xbox Series X peilt Gears of War: E-Day laut The Coalition 60 FPS an.

Für die Gamescom 2026 ist nach Angaben des Studios eine spielbare Kampagnen-Demo vorgesehen.

Wer vorbestellt, soll ab dem 6. August 2026 Zugang zur Multiplayer-Beta bekommen.

Der vollständige Release ist für den 6. Oktober 2026 auf PC und Xbox Series X|S geplant.

Ob das fertige Spiel diese hohen Erwartungen am Ende wirklich erfüllt, bleibt natürlich offen.

Der frühe Eindruck ist trotzdem ziemlich klar: E-Day wirkt bislang wie das mutigste und technisch ambitionierteste Gears seit Jahren.

Downloads: Noch kein Download von Gears of War: E-Day für PC und Xbox Series X|S verfügbar.

Just. Press. The Button. für Switch: Release steht kurz bevor

Sonomio Games bringt das experimentelle Indie-Spiel „Just. Press. The Button.“ laut Nintendo eShop und den bisherigen Release-Ankündigungen noch in dieser Woche exklusiv auf die Nintendo Switch. Ganz eindeutig ist der Veröffentlichungstermin im Moment aber nicht: Je nach Ankündigung ist vom 18. Juni 2026 die Rede, an anderer Stelle tauchen auch der 16. oder 17. Juni auf.

Starttermin noch nicht eindeutig

Beim genauen Release-Datum von „Just. Press. The Button.“ herrscht derzeit noch etwas Verwirrung. In manchen Ankündigungen steht der 18. Juni 2026, andere Quellen nennen stattdessen den 16. oder 17. Juni. Klar ist laut Nintendo eShop und den vorliegenden Release-Hinweisen vor allem eines: Für Nintendos Hybridkonsole steht die Veröffentlichung kurz bevor.

Ein Knopfdruck als Spielprinzip

Schon der Titel „Just. Press. The Button.“ macht ziemlich klar, worum es geht. Im Spiel arbeiten Sie für die fiktive Enterprise Corp und müssen immer dann einen Knopf drücken, wenn es von Ihnen verlangt wird.

Dabei zählt nicht nur, ob Sie die Anweisung überhaupt befolgen. Das Spiel schaut auch darauf, wie pünktlich, wie konsequent und wie gehorsam Sie reagieren. Aus etwas so Einfachem wie einem Knopfdruck wird so ein Test auf Anpassung und Disziplin.

Dystopisches Konzept mit erzählerischem Schwerpunkt

Hinter der bewusst stark reduzierten Spielmechanik steckt ein klar dystopisches Konzept. Sonomio Games verbindet den Titel mit Themen wie Gehorsam, Ehrgeiz, Unternehmensmacht und dem Preis, den beruflicher Aufstieg haben kann.

„Just. Press. The Button.“ stellt damit indirekt die Frage, wie viel Individualität Menschen in hierarchischen Systemen abgeben, sobald Belohnung, Anerkennung oder Karrierechancen locken. Die minimalistische Interaktion rückt deshalb vor allem Atmosphäre, Tonfall und psychologische Zwischentöne in den Mittelpunkt.

Preis, Altersfreigabe und Studio

Im europäischen Nintendo eShop ist „Just. Press. The Button.“ für die Nintendo Switch aktuell für 2,99 Euro gelistet und mit PEGI 7 eingestuft. Wer kurze, experimentelle Indie-Projekte mit erzählerischem Einschlag ausprobieren möchte, bekommt hier also einen vergleichsweise günstigen Einstieg.

Sonomio Games ist den Angaben des Studios zufolge ein unabhängiges Entwicklerteam aus Spanien, gegründet von Verónica Rodríguez und Antonio Carlón. Mit kleineren Projekten wie „Lone McLonegan“, „Welcome To Mars 9“ und „Don’t Shoot First“ haben sich die Entwickler laut Sonomio Games bereits einen Namen gemacht. Der neue Titel passt gut in dieses Profil: kompakt, stilistisch eigenständig und mit einer klaren erzählerischen Idee, statt auf große Blockbuster-Inszenierung zu setzen.

Die Switch bleibt für Indies eine wichtige Plattform

„Just. Press. The Button.“ passt außerdem in einen größeren Switch-Trend. Gerade im Indie-Bereich funktionieren minimalistische Konzepte oft besonders gut, wenn einfache Eingaben mit moralischen oder dystopischen Fragen verknüpft werden.

Die Nintendo Switch hat sich in den vergangenen Jahren als feste Anlaufstelle für genau solche Projekte etabliert. Ausführliche Kritiken gibt es zum Start noch nicht. Die bisher bekannten Informationen stammen unter anderem aus Shop-Einträgen und Release-Ankündigungen.

Quelle: Nintendo eShop, Sonomio Games

Downloads: Download „Just. Press. The Button.“ für Nintendo Switch