Baldur’s Gate 3 bekommt offiziell eine Comic-Serie: Dark Horse kündigt sie an

Dark Horse Comics hat auf der San Diego Comic-Con 2026 zusammen mit Wizards of the Coast und Larian Studios eine neue Comic-Reihe zu Baldur’s Gate 3 vorgestellt. Für Fans ist dabei vor allem eines spannend: Zumindest ein Teil des Teams hinter dem Rollenspiel kehrt damit in anderer Form nach Faerûn zurück. Wie groß der kreative Einfluss von Larian Studios auf den Comic am Ende wirklich ausfällt, lässt die Ankündigung bisher allerdings offen.

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Neue Baldur’s Gate 3-Comics sind offiziell angekündigt

Mit der neuen Reihe greift Dark Horse Comics eine der erfolgreichsten Fantasy-Marken der vergangenen Jahre auf.

Baldur’s Gate 3 war im Gaming-Bereich ein riesiger Erfolg und hat sich eine starke Fangemeinde aufgebaut, besonders rund um die Begleiter, die vielen Entscheidungen und die verzweigten Handlungsstränge.

Der Comic trägt dieses Setting nun über das Videospiel hinaus in ein weiteres Medium.

Viel mehr ist im Moment noch nicht bekannt.

Einen konkreten Starttermin gibt es bisher ebenso wenig wie Angaben zum vollständigen Kreativteam. Auch wer den Comic schreiben wird, ist derzeit weiterhin offen.

Fest steht nur: Das Projekt ist offiziell.

Welche Rolle Larian Studios bei dem Projekt spielt

Gerade wegen Larian Studios wird die Ankündigung besonders genau verfolgt.

Das belgische Studio hatte nach früheren Aussagen bereits klargemacht, dass es weder an Baldur’s Gate 4 noch an einem größeren DLC für Baldur’s Gate 3 arbeitet. Stattdessen widmet sich Larian neuen Projekten.

Umso mehr dürfte es viele Fans freuen, dass Larian Studios nun trotzdem als Teil der Partnerschaft genannt wird.

Noch unklar ist allerdings, ob das Studio tief in Story, Figuren und Tonalität eingebunden ist oder eher beratend beteiligt bleibt.

Genau das dürfte in den kommenden Monaten eine der wichtigsten Fragen rund um die neue Serie werden.

Karlach steht bei den ersten Promobildern im Fokus

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt das erste Werbematerial.

Auf frühen Promobildern ist Karlach zu sehen, einer der beliebtesten Begleiter aus Baldur’s Gate 3.

Die Illustrationen stammen laut dem gezeigten Material von Becky Cloonan. Ihr Name hat in der Comicszene spürbares Gewicht.

Die Kombination aus Karlach und Becky Cloonan kommt deshalb erwartungsgemäß gut an.

In den ersten Reaktionen aus der Community überwiegt die Vorfreude, unter anderem wegen der Figurenauswahl und weil viele Fans hoffen, dass der Comic den Charme und die Emotionalität des Spiels einfangen kann.

Das Franchise reicht längst über Spiele hinaus

Die neue Comic-Reihe ist nicht das erste Spin-off zu Baldur’s Gate 3.

Schon zuvor wurde das Franchise mit weiteren Begleitmedien ausgebaut, darunter Romane von Penguin Random House. Dazu gehört auch ein Prequel mit Fokus auf Astarion.

Der Comic fügt sich damit in eine breiter angelegte Strategie ein, die Welt und die Figuren von Baldur’s Gate 3 in verschiedenen Formaten lebendig zu halten.

Für Sie heißt das vor allem: Baldur’s Gate 3 ist als Marke noch lange nicht am Ende, auch wenn Larian Studios sich inzwischen anderen Projekten zugewandt hat.

Downloads: Baldur’s Gate 3 für Windows, macOS, PlayStation 5 und Xbox Series X/S herunterladen

FOUNTAINS kommt 2026 für PS5, Xbox Series und Switch: Shattered Shape erscheint zeitgleich

Publisher Crunching Koalas hat angekündigt, FOUNTAINS 2026 für PlayStation 5, Xbox Series und Nintendo Switch zu veröffentlichen. Zum selben Zeitpunkt soll auch die DLC-Erweiterung Shattered Shape erscheinen. Für den Konsolenstart ist außerdem ein kostenloses Update geplant.

FOUNTAINS erscheint 2026 für PlayStation 5, Xbox Series und Nintendo Switch

Für Spieler auf Konsole ist das bisher die größte Neuigkeit rund um das Indie-Projekt. Neben dem Port arbeitet Crunching Koalas an einem größeren Gratis-Update, das auf Rückmeldungen aus der Community reagiert. Geplant sind unter anderem anpassbare Schwierigkeitsoptionen und zusätzliche Sprachunterstützung.

Mit dem Konsolenrelease erreicht FOUNTAINS deutlich mehr Leute als bisher. Das Action-RPG setzt auf Soulslike-Kämpfe, packt sie aber in eine eng verknüpfte, zusammenhängende Welt, die eher an Metroidvania-Strukturen erinnert.

Im Mittelpunkt steht kein Ablauf aus sauber getrennten Levels, sondern das Erkunden eines verwinkelten, fast labyrinthartigen Schauplatzes. Auf Konsole können Spieler dann Abkürzungen freilegen, versteckte Wege finden und in Gebiete zurückkehren, die später für den Spielfluss noch einmal wichtig werden.

Genau diese Mischung aus fordernder Action und einer Welt, die als Ganzes funktioniert, hat FOUNTAINS auf dem PC schnell Aufmerksamkeit eingebracht. Die Steam-Version ist laut Steam seit dem 20. Dezember 2024 erhältlich und hat sich dort bereits eine treue Fangemeinde aufgebaut.

Shattered Shape bringt neue Region, Ausrüstung und Fähigkeiten

Zeitgleich mit dem Konsolenstart soll nach Angaben von Crunching Koalas auch die Erweiterung Shattered Shape erscheinen. Der DLC fügt dem Spiel eine neue Region hinzu und bringt weitere Waffen, Rüstungen und Skills mit. Bei einem Spiel, das so stark von Build-Experimenten und Erkundung lebt, dürfte das vor allem für bestehende Fans interessant sein.

Für viele Spieler könnte das kostenlose Update am Ende aber sogar noch wichtiger werden. Es soll gemeinsam mit dem Konsolenlaunch veröffentlicht werden.

Die neuen Schwierigkeitsoptionen machen FOUNTAINS zugänglicher, ohne das Grundgerüst des Spiels auf den Kopf zu stellen. Dazu kommen weitere Sprachoptionen, auch sie gehen laut Crunching Koalas direkt auf Feedback aus der Community zurück.

Solo-Entwickler, Kickstarter und ein guter Start auf Steam

Entwickelt wird FOUNTAINS von John Pywell, den Vertrieb übernimmt Crunching Koalas. Interessant ist vor allem, wie das Projekt entstanden ist: Hinter dem Spiel steht ein Solo-Entwickler, dessen Finanzierung laut der Kickstarter-Kampagne schon 2022 gesichert wurde.

Auch der Start auf Steam wirkt solide. Dort steht FOUNTAINS aktuell bei „Sehr positiv“; laut Steam fallen 85 Prozent der 399 Nutzerrezensionen positiv aus. Bis Anfang 2025 wurden nach Angaben von Crunching Koalas außerdem mehr als 8.000 Exemplare verkauft. Einen genauen Termin für die Konsolenversionen gibt es noch nicht. Bisher steht nur fest, dass FOUNTAINS 2026 in einer erweiterten Fassung für PlayStation 5, Xbox Series und Nintendo Switch erscheinen soll.

Downloads: Download FOUNTAINS für PC

Instagram führt Replace Audio ein: Alte Posts neu vertonen, ohne Likes zu verlieren

Instagram führt auf Android und iOS ab sofort die Funktion Replace Audio ein. Damit lässt sich die Musik in bereits veröffentlichten Posts und Karussells nachträglich austauschen, ohne den Beitrag löschen zu müssen und ohne die bisherigen Interaktionen zu verlieren.

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Interaktionen bleiben erhalten

Bei schon veröffentlichten Posts und Karussells können Nutzer den Sound jetzt im Nachhinein ändern, statt den gesamten Beitrag zu entfernen und neu hochzuladen. Mit Replace Audio lässt sich die Audiospur eines bestehenden Posts austauschen, während Likes, Kommentare, Shares und auch die bislang erzielte Reichweite erhalten bleiben.

Gerade für Creator hängt daran viel. Diese Kennzahlen wirken sich auf Sichtbarkeit und Monetarisierung aus und spielen auch dann eine Rolle, wenn es um die eigene Attraktivität für Werbepartner geht.

Wichtige Entlastung für Creator

Bislang blieb oft nur der radikale Weg: alten Post löschen, neu veröffentlichen, fertig. Wer lediglich die Musik ändern wollte, verlor dabei fast immer sämtliche gesammelten Interaktionen, also genau die Signale, die auf Instagram mit darüber entscheiden, wie stark ein Inhalt weiter ausgespielt wird.

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Mit Replace Audio entschärft Instagram genau dieses Problem. Inhalte lassen sich aktualisieren, ohne die bisherige Performance aufzugeben. Für Creator ist das auch mit Blick auf Markenkooperationen relevant, denn ein Post mit hoher Interaktion ist häufig deutlich wertvoller als ein frisch hochgeladener Repost ohne jede Historie.

Ältere Inhalte und Lizenzprobleme

Dazu kommt noch ein anderer Punkt: Ältere Beiträge lassen sich jetzt auch musikalisch an aktuelle Trends anpassen. Auf Instagram wechseln virale Sounds oft von Woche zu Woche. Ein Clip, der vor ein paar Monaten veröffentlicht wurde, kann mit einem neuen Audio-Track plötzlich wieder besser in den aktuellen Feed passen.

Für Creator eröffnet das eine weitere Möglichkeit, vorhandene Inhalte länger lebendig zu halten, statt ständig nur neues Material produzieren zu müssen. Davon profitieren unter anderem Evergreen-Content und aufwendig produzierte Karussells.

Sinnvoll ist das Update auch beim Thema Musikrechte. Es passiert immer wieder, dass Songs in älteren Posts stummgeschaltet werden oder gar nicht mehr verfügbar sind, etwa wenn Lizenzvereinbarungen auslaufen. Der Austausch der Audiospur bietet hier einen praktischen Ausweg: Ein stummgeschalteter oder problematischer Song lässt sich ersetzen, ohne dass gleich das komplette Posting geopfert werden muss.

Die ersten Reaktionen aus der Creator-Community fallen nach den bisherigen Nutzerberichten entsprechend positiv aus.

Noch nicht für alle Konten verfügbar

Ganz gelöst sind die Musikprobleme damit allerdings nicht. Meta beschränkt viele Business-Accounts weiterhin auf kleinere, oft lizenzfreie Musikbibliotheken. Für Marken und Unternehmen bleibt das ein echtes Hindernis, wenn sie populäre Tracks in ihren Inhalten verwenden wollen.

Außerdem scheint Replace Audio noch nicht bei allen Konten in gleicher Form angekommen zu sein. Einige Nutzer berichten, dass die Option nur bei bestimmten Posts auftaucht, unter anderem dann, wenn Instagram ein Video zuvor wegen Urheberrechtsproblemen stummgeschaltet hat. Wie breit die Funktion ausgerollt wird und ob es regionale Unterschiede gibt, hat das Unternehmen bislang nicht genauer erklärt.

Offene Fragen gibt es also noch. Für viele Nutzer dürfte das Update trotzdem sofort nützlich sein, weil sich Musik nun nachträglich wechseln lässt, ohne Reichweite wieder von vorn aufbauen zu müssen.

Downloads: Download Instagram für Android und iOS

Eric Trumps Militärfirma erhält nun Pentagon-Auftrag: 24 Millionen Dollar für Robotik

Das Robotikunternehmen Foundation Future Industries hat nach Berichten aus Washington einen Pentagon-Vertrag über 24 Millionen Dollar bekommen. Bei Foundation Future Industries tritt Eric Trump nicht nur als Investor auf, sondern auch als Chief Strategy Advisor. Politisch heikel wird die Sache vor allem aus einem Grund: Das Unternehmen entwickelt humanoide Systeme für militärische Einsätze und erhält diesen Auftrag in einer Zeit, in der Donald Trump, Eric Trumps Vater, Präsident ist.

In Washington und auch andernorts löst das Kritik aus. Beobachter sehen einen möglichen Interessenkonflikt, weil bei lukrativen Verteidigungsaufträgen an ein Unternehmen mit direkter Nähe zur Familie Trump schnell der Verdacht aufkommt, hier könnte jemand aus der eigenen Umgebung profitieren.

Pentagon-Auftrag für Gefechtsfeld-Robotik

Foundation Future Industries arbeitet Berichten aus Washington zufolge an humanoiden Robotern, die nicht nur Transport-, Aufklärungs- oder Unterstützungsaufgaben übernehmen sollen. Firmenchef Krishna Pathak soll zudem klar gesagt haben, dass diese Systeme am Ende auch bewaffnet werden und tödliche Fähigkeiten erhalten könnten.

Damit landet das Projekt mitten in der Debatte über sogenannte Killer-Roboter, also letale autonome Waffensysteme. Schon das Thema für sich ist umstritten. Kommt dann noch politische Nähe ins Spiel, wird es erst recht brisant.

Eric Trump ist dabei strategisch eingebunden und eben nicht bloß ein stiller Geldgeber im Hintergrund. Genau deshalb fragen Kritiker, ob familiäre Netzwerke den Zugang zu Regierungsaufträgen erleichtern könnten. Direkte Belege dafür gibt es bisher allerdings nicht.

Trump-Familie und Verteidigungstechnik

Nach Berichten aus Washington steht dieser Fall nicht allein. Investmentvehikel mit Verbindungen zu Donald Trump Jr. und Eric Trump sollen Verteidigungstechnologiefirmen unterstützt haben, die später Bundesaufträge im Volumen von mindestens 3,2 Milliarden Dollar erhielten. Dazu kommen demnach mögliche Optionen über weitere 3,1 Milliarden Dollar.

Für Kritiker fügt sich das zu einem Muster: politische Macht auf der einen Seite, private Geschäfte in der Sicherheitsbranche auf der anderen, und der Abstand dazwischen wird immer kleiner. Gerade in einem Feld, in dem staatliche Entscheidungen über Milliardenbeträge und über Kriegstechnologien mitentscheiden, ist das besonders sensibel.

Warum autonome Waffen umstritten sind

Im Kern geht es um die Sorge, dass Maschinen über Leben und Tod entscheiden könnten. Gegner warnen vor Verantwortungslücken bei rechtswidrigen Tötungen. Wer trägt dann die Schuld: die Hersteller, das Militär, die Kommandostruktur oder die Softwareentwickler?

Dazu kommen verzerrte Datengrundlagen und Fehler bei der Zielerkennung, die fatale Entscheidungen auslösen könnten. Befürworter halten dagegen, autonome Waffensysteme könnten theoretisch präziser arbeiten, Soldaten aus unmittelbarer Gefahr heraushalten und die Zahl ziviler Opfer senken, vorausgesetzt, sie werden zuverlässig entwickelt und halten sich konsequent an das Kriegsvölkerrecht.

Ob das in chaotischen Gefechtssituationen wirklich verlässlich funktioniert, darüber wird allerdings heftig gestritten.

Wachsende Forderung nach neuen Regeln

International wächst der Widerstand gegen autonome Waffen. Nach Angaben der Vereinten Nationen unterstützen inzwischen mehr als 120 Staaten die Forderung nach einem internationalen Abkommen.

UN-Generalsekretär António Guterres hat solche Waffen laut Vereinten Nationen als „moralisch abstoßend“ bezeichnet. Auch eine Resolution der UN-Generalversammlung vom Dezember 2024 wird als weiteres Signal in Richtung neuer Regeln verstanden. Dabei geht es nicht nur um Ethik, sondern auch um Sicherheitspolitik. Experten warnen vor einem globalen Wettrüsten mit Waffensystemen, die immer autonomer werden.

Zu den technischen Risiken zählen unter anderem Hacking, Spoofing und Fehlfunktionen in unübersichtlichen Gefechtslagen. Der Pentagon-Auftrag für Foundation Future Industries trifft damit einen wunden Punkt. Es geht eben nicht nur um Eric Trump. Es geht auch um die Frage, wie weit Staaten beim Einsatz von Maschinen auf dem Schlachtfeld gehen wollen.

Downloads: Keine Downloads, da es sich nicht um eine Software-Meldung handelt

RPCS3 erreicht jetzt 75 Prozent Kompatibilität für PS3-Spiele auf dem PC

Der Open-Source-Emulator RPCS3 für Windows und Linux hat nach Angaben des Projekts einen neuen Meilenstein erreicht: 75 Prozent der erfassten PlayStation-3-Bibliothek laufen inzwischen auf dem PC. Konkret stuft die RPCS3-Kompatibilitätsliste 2.681 von 3.559 Titeln als „spielbar“ ein. Das fällt auch deshalb ins Gewicht, weil Sony bereits die Abschaltung des PlayStation Store für PlayStation 3 und PS Vita angekündigt hat. Wenn es um den Erhalt digitaler Spiele geht, bekommt so ein Fortschritt schnell eine andere Größenordnung.

75 Prozent der PS3-Spiele gelten als spielbar

Nach der Kompatibilitätsliste von RPCS3 gelten 2.681 von 3.559 Titeln als „spielbar“. Heißt in diesem Fall: Sie lassen sich bis zum Ende durchspielen, ohne dass gravierende Fehler den Fortschritt blockieren. Für Spieler auf dem PC öffnet das den Zugang zu einem großen Teil der PS3-Ära ein gutes Stück weiter.

Relevant ist das aber nicht nur aus Komfortgründen. Für den Erhalt älterer Spiele ist die Entwicklung ebenfalls wichtig, weil PS3-Titel auf diese Weise zugänglich bleiben können, wenn originale Hardware seltener wird oder irgendwann schlicht ausfällt.

Sony stellt den PlayStation Store für PS3 und PS Vita ein

Die Meldung kommt für Besitzer von PlayStation 3 und PS Vita zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Sony will den PlayStation Store nach eigenen Angaben in einigen Ländern Lateinamerikas ab August 2026 schrittweise abschalten. Die vollständige weltweite Einstellung ist laut Sony für Juli 2027 vorgesehen.

Danach lassen sich keine neuen Käufe mehr tätigen. Bereits gekaufte Inhalte sollen nach Sonys Angaben immerhin noch für absehbare Zeit erneut heruntergeladen werden können.

Die Sorge um die langfristige Verfügbarkeit digitaler Exklusivtitel, Patches und DLCs wächst trotzdem. Sobald der offizielle Store verschwindet, fällt für einen Teil der PS3-Bibliothek der wichtigste legale Vertriebsweg weg.

Cell-Architektur erschwert die Emulation weiter

Gerade bei der PlayStation 3 ist das Thema besonders heikel. Die Konsole gilt wegen ihrer ungewöhnlichen Cell-Architektur seit jeher als technisch kompliziert. Genau das hat die Emulation über Jahre hinweg ausgebremst.

Dass jetzt drei Viertel der erfassten Bibliothek bei RPCS3 als spielbar geführt werden, ist deshalb mehr als nur eine nette Zahl. Es ist ein echter Fortschritt. Die Entwickler des Emulators und viele, die sich mit dem Erhalt von Spielen beschäftigen, sehen in der Emulation eines der wenigen realistischen Werkzeuge, mit denen sich alte Konsolenbibliotheken langfristig bewahren lassen.

Wenn Hardware altert, Stores verschwinden und digitale Inhalte aus dem Verkauf genommen werden, bleibt oft nur noch die technische Rekonstruktion der Plattform auf moderner Hardware. Dazu kommt, dass Sony insgesamt immer stärker auf digitale Distribution setzt.

Genau dadurch wird die Debatte noch schärfer: Was besitzt man bei digitalen Käufen eigentlich wirklich? Und wie lässt sich Spielegeschichte bewahren, wenn physische und offizielle Vertriebswege nach und nach wegfallen?

Große Exklusivtitel bleiben problematisch

Ganz fertig ist die Arbeit natürlich noch nicht. Rund 25 Prozent der PS3-Bibliothek gelten bei RPCS3 weiterhin nicht als vollständig spielbar.

Zu diesen Titeln zählen laut Kompatibilitätsliste unter anderem technisch besonders fordernde Exklusivspiele wie The Last of Us, God of War 3, Metal Gear Solid 4 und Teile der Uncharted-Reihe. Ganz stillgestanden hat die Entwicklung trotzdem nicht: RPCS3 hat in den vergangenen Monaten nach Angaben des Projekts mehrere spürbare Verbesserungen bekommen.

Ab sofort lassen sich laut RPCS3 unter anderem ISOs direkt laden. Dazu kommen Optimierungen für ARM-basierte PCs, ein besserer Support für PlayStation Move, verschiedene Grafik-Fixes und eine optionale Einbindung in die Steam-Bibliothek. Das sorgt nicht nur für mehr Kompatibilität, sondern macht den Emulator im Alltag auch deutlich angenehmer.

Downloads: Download RPCS3 für Windows und Linux

Microsoft Teams schickt verdächtige Meeting-Bots ab sofort in die Lobby

Microsoft spendiert Teams ab sofort eine neue Schutzfunktion gegen unerwünschte Meeting-Bots. Verdächtige automatisierte Teilnehmer sollen nach Angaben des Unternehmens schon beim Beitritt auffallen und landen dann erst einmal in der Lobby. Organisatoren können sie also nur noch nach einer bewussten Freigabe ins Meeting holen.

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Verdächtige Bots erst einmal in die Lobby

Teams prüft automatisierte Teilnehmer jetzt schon in dem Moment, in dem sie einer Besprechung beitreten wollen. Wenn ein Bot dabei als verdächtig eingestuft wird, kommt er laut Microsoft nicht direkt durch, sondern wartet zunächst in der Lobby. Als Organisator lassen Sie ihn erst dann ins Meeting, wenn Sie den Zutritt ausdrücklich freigeben. Diese zusätzliche Schutzebene gibt Ihnen mehr Kontrolle über externe Teilnehmer.

Damit reagiert Microsoft nach eigener Darstellung auf ein Problem, das zuletzt spürbar größer geworden ist: Bots von Drittanbietern für Transkripte, Notizen oder Assistenten-Funktionen können zwar nützlich sein, sind laut Microsoft aber teils auch in Besprechungen aufgetaucht, ohne dass Nutzer sie dort haben wollten. Genau daraus entstehen Datenschutz-, Compliance- und Sicherheitsprobleme.

Mehrere bewusste Bestätigungsschritte

Im Kern behandelt Teams solche verdächtigen Bots nicht länger wie normale Teilnehmer. Sie landen stattdessen in einem Wartebereich, in dem Menschen über den Zugang entscheiden. Microsoft hebt dabei ausdrücklich hervor, dass diese Freigabe nicht aus Versehen passieren soll.

Vor dem Eintritt sind jetzt mehrere bewusste Nutzeraktionen erforderlich. Für Unternehmen Macht das einen echten Unterschied, weil Meeting-Teilnehmer Pop-ups oder Lobby-Anfragen im Alltag schnell bestätigen, ohne jeden Namen sorgfältig zu prüfen. Ist darunter ein externer Bot, können Gesprächsinhalte mitgeschnitten oder weiterverarbeitet werden.

Erkennung über serverseitige Signale

Wie Teams diese Bots genau erkennt, legt Microsoft bisher nicht offen. Nach Angaben des Unternehmens arbeitet der Dienst mit einer Kombination aus Verhaltens- und Infrastruktur-Signalen, um Bots treffsicherer von echten menschlichen Teilnehmern zu unterscheiden.

Für Nutzer ist vor allem eines relevant: Die Erkennung läuft laut Microsoft serverseitig und hängt nicht einfach an einer öffentlichen Kennzeichnung, die jeder sehen oder nachbauen könnte. Würde Microsoft die Methode komplett offenlegen, könnten Angreifer oder fragwürdige Anbieter ihre Werkzeuge deutlich leichter darauf abstimmen.

Registrierung für Anbieter und Ausbau im Sommer

Parallel dazu richtet Microsoft nach eigenen Angaben einen offiziellen Registrierungsweg für unabhängige Softwareanbieter ein. Registrierte Apps kann Teams dann als bekannte Bots erkennen. Zum Start testet Microsoft das Ganze mit einer begrenzten Zahl von Anbietern, später soll die Funktion breiter ausgerollt werden.

Die Einführung des neuen Schutzmechanismus hat laut Microsoft Mitte Mai 2026 begonnen und sollte bis Mitte Juni 2026 für die meisten kommerziellen und behördlichen Microsoft-Teams-Kunden allgemein verfügbar sein.

Admin-Funktion ab August 2026

Für August 2026 hat Microsoft außerdem eine Admin-Funktion angekündigt. Damit können IT-Abteilungen erkannte externe Bots nach Unternehmensangaben mandantenweit automatisch blockieren. Die Kontrolle liegt dann nicht mehr nur bei einzelnen Meeting-Organisatoren, sondern direkt bei den Administratoren.

Der Schritt fügt sich in eine größere Entwicklung rund um die Sicherheit von Kollaborationswerkzeugen ein. Microsoft verweist auf Studien, nach denen 44 Prozent der Organisationen im vergangenen Jahr mehr Angriffe auf solche Tools gemeldet haben. Gleichzeitig liegen die durchschnittlichen Kosten einer Datenpanne inzwischen bei 4,88 Millionen. Digitale Meetings sind längst Standard. Und damit wird jeder zusätzliche Teilnehmer schnell zum möglichen Risiko. Die Aktualisierung ist deshalb für alle Nutzer empfehlenswert.

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